Hier ist ein Blog rund um die analoge Fotografie. Es existiert parallel zu den ›linearen‹ Informationsseiten von Analoge-Fotografie.net und ich schreibe hier zum Thema Fotografie auf Film.
So bunt wie diese Werbe-Taschen für Filme sind auch die Blogartikel gemischt.
Diese Beiträge sind eine lose Zusammenstellung ohne stringenter Ordnung, wie sie bei den → regulären Artikeln dieser Seite existiert. Es sind zum einen wieder reine (teils recht spezielle) Anleitungen oder aber eher subjektive und auch mal schnell überlegte Artikel, Gedanken, Ideen.
Hier schreibt Thomas. Ich hatte in den letzten Jahren vieles ausprobiert und getestet. Es gibt hier eine Menge Tipps und Tricks, Erfahrungsberichte sowie ‚Tutorials‘ und ‚Reviews‘ zu lesen.
Insgesamt sind mittlerweile 210 Blogartikel erschienen und es werden immer mehr. Sie sind zudem in 9 Themenbereiche (Anfänger, Dunkelkammer, Digitalisieren, …) je separat listbar. Die Beiträge meines Projektes wurden bisher 1734 mal kommentiert.
Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, kann dies via RSS-Feed oder Facebook tun. Außerdem sind auf der Startseite ganz oben die jeweils zuletzt erschienenen Artikel aufgelistet.
Insbesondere viele analoge Mittelformatkameras belichten den Film je im Quadrat – im Format 6x6. Dies hatte ursprünglich sicherlich praktische Gründe. Für den Seheindruck selbst stellt so ein Bildformat jedoch eine Umstellung dar: Es entspricht nicht dem natürlichen Sehen. Wir sehen normalerweise "breitwandig". Daraus ergeben sich Vor- wie aber auch Nachteile. Ich mache mir in diesem Beitrag einige Gedanken dazu.
In diesem Gastbeitrag wird der Bildband »Year of Grain – Allgäu – Analoge Hommage an Licht, Film und Jahreszeiten« des Fotografen Daniel Näbrig alias ›himmelegg‹ vorgestellt.
Fotografischen Film kann man auch als Rollen kaufen (Meterware). Mit einem kleinen Einspul-Gerät (Filmlader) kann man somit leere Kleinbildpatronen mit der gewünschten Filmlänge selber konfektionieren. Ich erkläre das Prinzip mit einige Bildern und gehe auf die Vorteile und Nachteile ein.
In diesem Beitrag stelle ich den Wolfen NC200 vor – hierzulande besser bekannt als Kono Color 200 (Kleinbild) bzw. OptiColour 200 (KB / Mittelformat). Dieser Film wird in Deutschland hergestellt und ich bin von den Ergebnissen tatsächlich positiv überrascht.
In diesem Beitrag zeige ich einige Beispielfotos von dem noch recht neuen Original Wolfen NP100. Es handelt sich um einen weiteren S/W-Film mit "klassischer" Kornstruktur. Das Besondere: Er wird in Deutschland produziert.
Neue Analogkameras von lomography? Gibt es regelmäßig – irgendwelche Kunststoff-Spaß-Knipskameras. Über so etwas schreibe ich eigentlich nicht. Mit der Lomo MC-A ist kürzlich jedoch ein recht interessantes Model erschienen, welches durchaus mehr zu bieten hat. Es gibt von mir aber auch Kritik.
In diesem Gastbeitrag stellt Matthias Kistmacher sein neues Buch vor. Thematisch geht es um "Entschleunigung" bzw. um das Besondere beim Fotografieren mit analogen Kameras, weniger um das Technische dabei.
Mir sind einige Kunstlichtfilme (Kodak Portra 100T) zugeflogen und zum Test habe ich einen solchen nun belichtet – bei neutralem Tageslicht, ohne Konversionsfilter. Die Farben wirken etwas nüchtern, kühl. Von einem Blaustich kann jedoch nicht die Rede sein.
Hin und wieder tauchen einige alte Filmrollen auf. Normalerweise schenke ich solchen abgelaufenen Farbfilmen keine Beachtung. Bei diesem hier wollte ich es aber wissen: Kann ein alter Kodak Diafilm von ca. 1980 eigentlich noch Licht speichern? Ja, das geht tatsächlich – wenn auch sehr speziell.
Ich bekomme manchmal Anfragen, ob ich nicht an einem Vergrößerer bzw. an Dunkelkammer-Zubehör / an ganzen Ausrüstungen interessiert bin. Häufig ist das Angebotene jedoch kaum von Wert bzw. schlecht zu gebrauchen. Ich möchte mit diesem Beitrag für Laien auf diesem Gebiet sozusagen etwas Licht in die Sache bringen.
Mit Erstaunen stellte ich wieder fest: Nichts muss so sein, wie es zunächst scheint – Mittlerweile kann künstliche Intelligenz sogar fotorealistische Bilder aus dem Nichts heraus erschaffen. Für die Fotografie als künstlerische, menschliche Ausdrucksform ist dies eine schlechte Nachricht, aber für die analoge vielleicht sogar eine gute?
Ein ganz besonderer Typ analoger Kamera ist die »Point-and-Shoot-Kamera«: Sie bietet i. d. R. kaum Einstellmöglichkeiten und man fotografiert damit schneller als mit dem Smartphone, wodurch sie für bestimmte fotografische Sujets sehr gut geeignet ist. Hier stelle ich das Konzept und einige Modelle vor. Ich zeige auch ein paar Bilder.
Normalerweise scannt man Farb-Negative in der Scanner-Software auch wie Negative in einem Rutsch: Es werden dann sogleich Positive berechnet. Diese Daten sind dann sozusagen bereits "gerendert". Scannt man Negative aber wie Dias, erhält man auch tatsächliche Negative als Digitalisierungen, welche wie Roh-Dateien zu betrachten sind und später, ganz nach Gusto, konvertiert werden können – unter Beibehaltung der eigentlichen Rohscans als sicher verwahrte "Master-Dateien".
In diesem Beitrag wird die App »Frames« vorgestellt. Mit ihr kann man die Parameter von analog aufgenommenen Fotos protokollieren (Blende, Belichtungszeit, Film, ...). Später können diese den Digitalisierungen als Exif-Daten (Meta-Informationen) hinzugefügt werden.
Bei mir bisher unbekannten Filmen nehme ich zunächst immer auch ein Testbild auf: Ich fotografiere eine schwarze Socke bei diffusem Licht. Auf diese Weise kann ich leicht ermitteln, ob der Film (noch) die vom Hersteller angegebene Empfindlichkeit besitzt.
In diesem Beitrag geht es ausnahmsweise (fast) gar nicht ums Technische wie sonst. Ich zeige nur einige Fotografien: Der Frühling ist noch gar nicht da. Aber leise kündigt sich eine Veränderung an.
Ich hatte noch nie so einen seltsamen Farbfilm in der Kamera: Der AgfaPhoto 400 erscheint mir wie ein widerspenstiges Pferd, das seinen Reiter abwerfen möchte. Dieser Film ist gewiss nicht für den "gemütlichen Ausritt" geeignet. Aber das macht ihn auch interessant.
In Leipzig gibt es einen kleinen Laden – das »sonder film lab«. Hier kann man Filme entwickeln-, digitalisieren- und ausbelichten lassen. Es ist mehr als ein Fotolabor: Es gibt auch einen kleinen Verkauf und es werden Workshops angeboten.
Die Exakta Varex besitzt eine Besonderheit: Im Innern dieser Analogkamera befindet sich ein kleines Messerchen, mittels dem man intern den Film zerschneiden kann. Wozu soll so etwas gut sein?
Der »PAN F« ist sozusagen der Senior in der ›Familie‹ der Ilford-S/W-Filme. Es handelt sich hierbei um einen der feinkörnigsten Filme mit noch klassischer Kornstruktur bei allerdings recht geringer Empfindlichkeit. Er eignet sich besonders für Motive, bei denen es um das hohe Auflösen von Details geht.
Kürzlich gelangte ich an einen gut erhaltenen alten Fotokatalog, welcher mittlerweile auch schon (fast) 90 Jahre alt ist. Für diesen Beitrag habe ich etwas in diesem Heft geblättert. Wie sah denn so ein alter Katalog inhaltlich aus? – Gar nicht so anders wie heute.
Der Kodak Ultramax 400 ist ein relativ günstiger Farbnegativfilm mit einer dafür recht hohen Filmempfindlichkeit von ISO 400. Ist er dann auch auffallend grobkörnig und selten zu gebrauchen? Ich finde nicht. Hierzu habe ich einige Beispielfotos veröffentlicht.
Mit Grain2Pixel erhalten alle Nutzer von Adobe Photoshop ein kostenloses Plugin für das Konvertieren von zuvor digitalisierten Farbnegativen. Ich habe das kleine Tool ausprobiert und veröffentliche an dieser Stelle eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Bei mir funktionierte es tatsächlich ziemlich gut.
In diesem kleinen Beitrag zeige ich einige Beispielfotos vom AgfaPhoto APX 400 – ein alter Bekannter, der heute in Britannien von Harman hergestellt wird und derzeit hierzulande lokal sogar in einigen Drogeriemärkten erhältlich ist. Wenn man weiß, was ein 400-ASA-Film im Kleinbild bietet (und was nicht), ist er für bestimmte Fotoprojekte durchaus brauchbar.
Das Anfertigen von Cyanotypien ist sehr einfach und auch für Anfänger kein Problem. Allerdings benötigt man hierzu zwei Tütchen Rohchemie. Glücklicherweise gibt es aber auch bereits fertige Cyanotypie-Sets, die diese in sehr kleiner Menge enthalten. Ein solches Kit lag mir vor und nun folgt eine kleine Anleitung mit Fotos.
Wenn man Filme zum Entwickeln über einen Drogeriemarkt (an ein Großlabor) abgibt, gibt es häufig nur ein winziges Feld für Sonderwünsche auf der Filmentwicklungstasche. Man kann aber einfach einen entsprechenden Zettel mit hinein legen.
In diesem Beitrag stelle ich die »Yashica T5« vor: Eine auf dem Gebrauchtmarkt ziemlich hoch gehandelte Kompaktkamera aus den 90er Jahren. Es gibt einige Beispielbilder zu sehen und auch detaillierte Fotos der Kamera selbst. Ist sie überbewertet?
Ich hatte eine kleine Testreihe an Bildern aufgenommen mit kritischen Belichtungszeiten. Ich wollte nämlich wissen, ab welcher man tatsächlich ein Stativ benötigt und bei welcher Zeit man mit der Analogkamera noch aus der Hand fotografieren kann.
In diesem Artikel stellt sich das Team von »ausgeknipst« vor: Mittels dem 3D-Druck werden diverse Zubehörteile für Analogkameras angefertigt. Durch diese Technik kann auch auf spezielle Kundenwünsche reagiert werden und man findet hier Zubehör für die eigene Kamera, das es entweder nie gab oder im Original kaum noch erhältlich ist.
Bei einigen analogen Kameras kann man das Pentaprisma abnehmen und durch einen Lichtschacht ersetzen. Dies ergibt die Möglichkeit, mit Abstand elegant von oben das Bild zu komponieren bzw. direkt auf die Mattscheibe zu blicken. Viele Fotografen schätzen das Fotografieren ohne zugekniffenem Auge. In diesem Beitrag schreibe ich etwas über die Vor- bzw. Nachteile hiervon.
Ich habe ein altes Objektiv "entglast" und anstelle der ursprünglichen Linsen eine einzige aus Kunststoff eingesetzt. Nun weist es bald alle erdenklichen Bildfehler auf, aber manchen Motiven ist so eine Darstellung sogar zuträglich.
In diesem Beitrag stelle ich den Kentmere 400 S/W-Film vor. Es handelt sich um einen Film mit klassischer Kornstruktur und höherer Empfindlichkeit. Es gibt ihn derzeit sogar vor Ort in manchen Drogeriemärkten zu kaufen. Ich finde, dieser Film ist genau richtig für alle, die markante analoge Fotografien erhalten möchten – ohne "Weichspüler".
Klassische analoge Spiegelreflexkameras sehen auf den ersten Blick alle gleich aus. Doch Details entscheiden häufig, warum die einen teurer- und die anderen günstiger bzw. weniger gut sind. In diesen Beitrag widme ich mich den Unterschieden.
In den letzten Jahren ist manch gute Software veröffentlicht worden, mittels der man digitalisierte Farbnegative in Positive umwandeln kann. "SmartConvert" ist eine weitere mit der Besonderheit, dass es ein eigenständiges, kleines Programm ist und kein Plug-in. Zudem ist die Bedienung kinderleicht bzw. auch für Laien realisierbar.
In diesem Beitrag wird zunächst auf den Nachteil vieler M42-Objektive bzw. -Kameras eingegangen. Danach wird ein Sonderfall einiger dieser Objektive besprochen. Es geht darum, wie komfortabel hierbei die Belichtungsmessung durch die Kamera realisiert werden kann.
Das Fotomagazin "camera" ist eine neue Fachzeitschrift mit dem Thema Analogfotografie. Für diesen Beitrag habe ich in diesem Magazin geschmökert und stelle es nun kurz vor.
Für diesen Artikel gehe ich auf eine kleine Zeitreise: Ich schmökere in einem alten Fotoimpex-Katalog und trauere etwas diesem Format (und den alten Filmpreisen) hinterher.
Als ich mich vor 25 Jahren unbedarft in einem kleinen Fotogeschäft verlor, um mir meine erste analoge Kamera zu kaufen, drückte mir der Verkäufer noch ein Schächtelchen in die Hand: einen Ilford FP4 Plus. Dieser Film ist nicht tot zu kriegen und er ist einer der "ewigen Klassiker" der analogen Fotografie.
Analoge Fotografie heißt nicht nur einzelne Bilder fotografieren – Man kann darüber hinaus natürlich auch ganz ohne Elektronik Filme drehen: Für diesen Beitrag haben wir eine simple Schmalfilmkamera mit frischem Film bestückt, einige Sequenzen gedreht und das Ergebnis gibt es auch zu sehen.
Mit einem simplen Stück Papier, dem eigenen Arm und beiden Augen kann man tatsächlich grob die Entfernung zu einem Objekt bestimmen. Dies eignet sich u. a. auch für analoge Kameras, bei denen man die Entfernung zum Fokussieren schätzen muss.
Für knapp 40 Euro bekommt man bereits einen neuen "Filmscanner". Eigentlich sind dies Digitalkameras mit Leuchtplatte in einem geschlossenen Gehäuse. Ich habe so ein Gerät getestet und zeige hier meine Ergebnisse, die mich teilweise sogar überrascht hatten.
In Leipzig gibt es eine Foto-Galerie, welche ausschließlich analoge Fotografien ausstellt – die Galerie »Analog Art Photography«. Zunächst handelt es sich hierbei tatsächlich um eine klassische Galerie, in welcher man Fotokunst erwerben kann. Gleichzeitig aber werden auch Workshops veranstaltet und es wird Raum für einen gemeinsamen Austausch geboten.
In diesem Beitrag soll sich einem speziellem Gebiet der analogen Fotografie zugewandt werden: dem Fotografieren mit infrarotem Licht bzw. mit einem hierfür empfindlichen S/W-Film nebst Infrarotfilter.
Sanfte Grautöne, feines Korn, sauber durchgezeichnete Lichter und Schatten: In diesem Beitrag soll mit einem S/W-Film genau das Gegenteil erreicht werden – ein "derber" analoger Look
In diesem Beitrag stelle ich grob die 3 unterschiedlichen Formate vor und ich habe natürlich auch mit einer Fujifilm-Instax-Kamera fotografiert. Hier also meine Erfahrungen mit solch einer Sofortbildkamera. Es gibt natürlich (wie immer) auch einige Beispielfotos zu sehen.
Für ein Fotoprojekt möchte ich Porträts mit geringer Schärfentiefe anfertigen. Dabei soll jedoch ein eher größerer Abstand zu den Porträtierten bestehen. Komme ich für diese Bildvorstellung am Mittelformat vorbei, wenn ich einfach ein besonders lichtstarkes 50mm 1:1.4 Objektiv an der Kleinbildkamera verwende?
Gufikobrom ist ein S/W-Kreativfilm mit Duktus: In Manufakturarbeit werden per Hand Filmträger beschichtet. Heraus kommen Filme mit chaotischer Struktur und Störungen und einer eigenwilligen Grauwertwiedergabe (nur blauempfindlich).
Ich hatte jüngst den neuen Foma Ortho 400 in zwei Kameras zum Testen parat und zeige einige Beispielfotos. Es handelt sich hierbei um einen orthochromatischen S/W-Film mit recht hoher Empfindlichkeit.
Wer sich mich alten manuellen Nikon-Nikkor-Objektiven beschäftigt, stößt schnell auf die Kürzel "Ai" bzw. "Non-Ai". Ich zeige, warum alte Nikon-Objektive nicht an jede analoge Nikon-Kamera passen und demonstriere zudem, wie man dies selber mittels recht einfachem Umbau lösen kann.
Jüngst hatte ich einen kleinen Karton voller historischer Glasplatten-Negative auf dem Schreibtisch stehen – Privatfotografien aus der Weimarer Republik. So etwas interessiert mich sehr und ich habe einige dieser Motive digitalisiert. In diesem Beitrag zeige ich meine Auswahl und ich mache mir einige Gedanken zu den Bildern. Sie sind bald 100 Jahre alt.
Viele analoge Spiegelreflexkameras sehen zunächst auf dem ersten Blick gleich aus und sind gleich ausgestattet. Wenn man sich eine solche kaufen möchte, sollte man jedoch auf ein Detail achten: Wird die Belichtung manuell oder elektronisch gesteuert? Dies beeinflusst nämlich häufig den Ablauf des Fotografierens.
Wer eine analoge Kamera nicht auf dem Flohmarkt und nicht riskant via Kleinanzeigen oder Ebay von Privat kaufen möchte, kann dies auch bei spezialisierten Händlern tun, die sich mit dieser Technik auskennen. Hier gibt es eine Liste solcher Anbieter.
Mir fiel jüngst eine sehr winzige analoge Kamera in die Hände: die Kiev 30 nebst ziemlich alten Filmrollen. In diesem Beitrag gibt es ein paar Fotos dieser sonderbaren Kamera und ich zeige einige Beispielbilder, die ich damit aufgenommen habe.
Für diesen Beitrag schnappte ich mir eine richtig schöne 9x12-Plattenkamera, welche mittlerweile schon über einhundert Jahre alt ist und belichtete damit einige Fotos. Wie man mit solch einem historischen Fotoapparat heute noch fotografieren kann, was man dazu benötigt und wie meine Fotos damit aussehen, soll dem geneigten Leser in diesem Artikel nicht vorenthalten werden.
Im dunklen Winter hatte ich wieder einmal den HP5 Plus von Ilford in der Kleinbildkamera. In diesem Beitrag zeige ich einige Beispielfotos von diesem Film und es gibt wieder eine 100%-Ansicht vom Scan.
In diesem Beitrag gewähre ich einen Blick hinter die Kulissen und liste die zehn beliebtesten Artikel der letzten 12 Monate auf dieser Website über analoge Fotografie auf. Es hat sich hier doch eine recht bunte Mischung ergeben.
Normalerweise ist es nicht zu empfehlen, einen Film zu knapp zu belichten. Für manche Motive jedoch lohnt es sich, wenn man für diese einen S/W-Film bewusst unterbelichtet. Hier zeige ich einige Beispielfotos und erkläre, wo sich dieser Effekt eher lohnt und wo nicht.
Aus einer einfachen Streichholzschachtel und zwei Filmpatronen kann man sich eine Lochkamera bauen. Man hat hierbei einen Filmtransport bzw. die Möglichkeit zu mehreren Aufnahmen und sogar einen akustischen Bildzähler. Hier gibt es eine schöne Bauanleitung sowie Beispielbilder.
Zweiäugige Kameras – sogenannte Twin-Lens-Reflex-Kameras (TLR) – gibt es von diversen Herstellern hauptsächlich für das Mittelformat 6x6. Ich stelle hier so eine Kamera vor, zeige einige Fotografien damit und bespreche die Vorteile wie auch Nachteile.
Den Delta 100 von Ilford ist ein besonders hoch auflösender S/W-Film, den ich mir einmal genauer angesehen hatte. In diesem Beitrag gibt es einige Beispielfotos und meine Meinung zu diesem Film.
Ich hatte noch einen Delta 400 von Ilford im Kühlschrank. Bisher hatte ich mit diesem Film wenig bis gar keine Erfahrungen gesammelt. Das sollte sich nun ändern. Hier zeige ich einige Beispielfotos, welche ich mit meiner Kleinbildkamera aufgenommen habe.
Kodak produziert den Kodak Gold seit einiger Zeit auch als Rollfilm Typ 120, also als Film für das Mittelformat. der Gold ist etwas günstiger als die meisten anderen Farbnegativfilme. Ich habe ihn einmal in meine Mittelformatkamera eingelegt und zeige einige Beispielfotos davon.
Die Olympus µ (mju) II ist eine recht interessante Point-und-Shoot-Kamera also ein reines Automatikmodell in sehr kompakter Form und mit einem interessanten Objektiv. Dass man damit nicht nur Knipsen- sondern durchaus auch etwas anspruchsvollere Bilder fotografieren kann, zeige ich in diesem Beitrag.
Ein Freund von mir hatte noch alte, überlagerte Glasplatten übrig, welche in die Blechkassetten alter Plattenkameras passen. Ob man damit noch fotografieren kann? Das geht tatsächlich. Entwickelt wurden die Platten dann in der Schale.
In diesem Beitrag soll sich etwas näher dem Agfaphoto APX 100 S/W-Film gewidmet werden. Dieser ist recht günstig derzeit sogar noch im städtischen Drogeriemarkt zu erstehen. Dieser Film wird heute in Großbritannien hergestellt, ursprünglich jedoch in Leverkusen. Ich fotografiere seit ca. 15 Jahren mit dem APX und hatte jüngst wieder eine Rolle daheim entwickelt, von der ich hier einige Beispielbilder nicht vorenthalten möchte.
Der Fomapan 400 ist ein klassischer S/W-Film mit einer etwas höheren Filmempfindlichkeit. Wie alle Filme von Foma ist er relativ günstig. Ich nutze ihn im Mittelformat, weniger jedoch im Kleinbild. Ich zeige auch einige Beispielfotos.
Konsequent produziert Foma in Tschechien seit vielen Jahren einige S/W-Film-Klassiker zu interessanten Preisen und dazu auch in diversen Formaten. In diesem Beitrag geht es um den Foma Fomapan 100 S/W-Film. Dieser Film ist relativ günstig. Was kann man hiervon erwarten? Ich hatte ihn jüngst wieder einmal in der Kleinbildkamera, kenne ihn aber auch noch vom Mittel- und Großformat.
Es gibt S/W-Filme mit "klassischer" Kornstruktur und es gibt "moderne" S/W-Filme. Zu letzteren zählen auch die T-Max-Filme von Kodak. Den TMAX 100 habe ich genauer unter die Lupe genommen, weil mich interessierte, inwiefern ich damit im Kleinbild auf das Mittelformat verzichten kann, da er besonders feinkörnig sein soll.
Bis zum April 2022 gibt es im Leipziger Grassimuseum eine Ausstellung zur analogen Fotografie: "Analog Total". Hier geht es eher um alternative Bildverfahren, um den spielerischen Umgang mit lichtempfindlichen Materialien – nicht aber um reine Fototechnik und auch nicht um typische Fotografien.
In diesem Beitrag erläutere ich meine persönlichen Film-Entwicklerkombinationen. Denn sowohl von S/W-Filmen wie auch von Entwicklern gibt es eine ganze Menge. Nicht jeder Film passt zu jeden Entwickler.
Das S/W-Fotopapier "Fomabrom Variant 111" ist ein klassisches kartonstarkes Barytpapier des tschechischen Herstellers Foma. Ich nutze dieses Papier seit vielen Jahren in meiner Dunkelkammer und beschreibe in diesem Beitrag dessen Eigenschaften.
Mediafix ist ein Anbieter aus Köln, an den man eine Vielzahl an analoge Medien senden kann: Etwas später erhält man diese + die Digitalisierungen davon zurück. Es gibt auch einige Annahmestellen in diversen Städten. Ich habe einige Farbnegative eingereicht und schreibe in diesem Artikel über meine Erfahrungen.
Für diesen Beitrag habe ich ausprobiert, ob man fotografischen Film (Negative, Dias) vielleicht auch mit einem normalen Scanner (Büroscanner) digitalisieren kann. Die Ergebnisse sind jedoch, wie erwartet, nicht zufriedenstellend.
In diesem Beitrag beschreibe ich die "Boxkamera" und zeige einige Aufnahmen damit. Außerdem wird kurz demonstriert, wie man einen Film einlegt und wie man damit fotografiert – Dies ist mit der wohl simpelsten analogen Kamera sehr einfach.
Eigentlich wollte ich mir nur eine alte Boxkamera ausleihen, um eine solche für mein Blog zu testen und vorzustellen. Der Freund gab mir aber gleich einen Haufen alter Filme mit, welche offenbar mit dieser alten Kamera aufgenommen worden sind. Er erstand beides zusammen auf dem Flohmarkt. Das interessierte mich natürlich und hier zeige ich einige Digitalisierungen dieser alten privaten Familien-Negative.
In diesem Beitrag vergleiche ich das Abfotografieren von Film mit dem Scannen durch einen Filmscanner. Beides hat Vorteile wie aber auch Nachteile. Was ist besser? Wie so oft so auch hier – Es kommt darauf an. Hier meine persönlichen Gedanken dazu.
Nach langer Zeit hatte ich wieder einen Film bei DM zur Entwicklung abgegeben. Ich wollte testen, wie die Qualität des Filmentwicklungsservice (es geht alles zum Großlabor »Cewe«) heute ist und wie lange dies dauert. Es gibt auch Beispielfotos zu sehen. Bei Discountern bin ich zunächst skeptisch, war dann doch eher positiv überrascht – bis auf einen deutlichen Mangel.
An einem verregneten Nachmittag hatte ich mir einige Pflanzen geschnappt und sie mit der analogen Kamera auf S/W-Film fotografiert – ganz sachlich und schlicht. Hier zeige ich die Ergebnisse und schreibe etwas zu den Techniken, welche ich für meine Pflanzenporträts nutzte.
Der Kodak Gold ist derzeit der wohl günstigste Farbnegativfilm auf dem hiesigen Markt. Es ist ein typischer Markenfilm der mittleren Qualitätsklasse. Man kann mit ihm eigentlich nichts falsch machen. Hier zeige ich einige Beispielfotos, die ich mit dem Gold fotografiert hatte.
Ich hatte mir in der letzten Zeit Gedanken darüber gemacht, ob es eigentlich noch sinnvoll ist, analog auf Farbfilm zu fotografieren bzw. ob diese Farbfotografien nicht ganz ähnlich aussehen wie Bilder aus der Digitalkamera. Derlei Dinge muss man selbst überprüfen und dies habe ich anhand zweier Aufnahmen getan.
Bei diesem Beitrag stelle ich einige Beispielfotos ein, die mit einem äußerst niedrig empfindlichen S/W-Film im Kleinbild entstanden sind – mit dem Adox CHS 25. Man erhält damit eine überdurchschnittlich hohe Auflösung für große Ausbelichtungen.
In diesem Beitrag gibt es einige Beispielbilder vom Fujicolor C200 Film zu sehen. Dies ist einer der wenigen Farbfilme, die von der Firma Fujifilm heute noch hergestellt werden. Damit kann man eigentlich nichts falsch machen – Allerdings gibt es den Fuji C 200 nur für das Kleinbild.
Wer viel analog fotografiert, wird eine Menge Filmpatronen übrig haben (sofern man im Kleinbild fotografiert). Einige dieser 35mm-Patronen lassen sich immerhin noch als Schlüsselanhänger gebrauchen bzw. zu einen solchen umbauen.
Negmaster ist eine Erweiterung für Photoshop bzw. ein Plugin, um Rohscans bzw. Roh-Digitalisierungen von analogen Farbnegativen in authentische und logische Farbpositive umzuwandeln – direkt in Photoshop. Das Programm ist ziemlich "intelligent" bzw. überrascht nach wenigen Mausklicks sofort mit sehr guten Ergebnissen. Wie ich mit Negmaster arbeite, demonstriere ich in diesem Beitrag.
Eine meiner liebsten Film-Entwickler-Kombinationen ist Ilford FP4 Plus entwickelt in Rodinal (bzw. Adonal und gleiche). Hier demonstriere ich einige Beispielfotos nebst meinen Entwicklungszeiten.
Mit einem Film-Herauszieher bzw. "Film Picker" kann man den eigentlichen Film wieder aus der Kleinbildpatrone heraus bekommen. Dabei muss man genau hinhören (Klicks). In dieser Anleitung wird gezeigt, wie man hierbei vorgeht.
Beim Digitalisieren (Scannen) von Dias bzw. Negativfilmen kommt es manchmal zu Bildfehlern, auch bei Aufsichtsvorlagen. Zwei habe ich bei mir entdeckt. Es gibt nun einige Hinweise, um solche Artefakte oder Streifen beim Scannen zu vermeiden.
Mit dieser App bzw. mit einem Smartphone kann man ein Motiv mittels "Vorschau-Foto" live simulieren – für verschiedene Brennweiten und Filmformate. Es ist ein Motivsucher. Man braucht hierzu nicht gleich die große Kamera aus dem Rucksack holen.
Fotografischer Film ist mittlerweile ziemlich teuer geworden. Als günstige Alternative bietet sich der Shanghai GP3 100 S/W-Film an. Diesen habe ich einmal ausprobiert und zeige auch Bildbeispiele.
In diesem Beitrag stelle ich die Godox ML60 vor: Ein portables Dauerlicht mit LED-Technik. So etwas ist natürlich für Videofilmer sehr interessant. Ich möchte zudem ausprobieren, ob solch eine Videoleuchte auch ein Ersatz für den Blitz beim Fotografieren sein kann.
Wer Negative in der Dunkelkammer selber vergrößert braucht einen Vergrößerer. Von denen gibt es viele auf dem Markt. Das System-V von Kaiser Fototechnik ist eines der populärsten und sei hier kurz vorgestellt.
In diesem Artikel beschäftige ich mich mit dem S/W-Negativ-Entwickler "Jobo Alpha", welcher ursprünglich in Privatregie als "Wehner-Entwickler" sehr erfolgreich war. Der Hersteller gibt an, dass dieser sowohl ein sehr feines Korn erzeugt, dabei gleichzeitig überdurchschnittlich scharfe Negative entwickelt. Dies ist hier tatsächlich der Fall.
Ich habe mich dazu entschlossen, direkt in der Ukraine eine Mittelformatkamera zu kaufen bzw. von dort zu bestellen: die Arax 60 MLU. Sie basiert auf der alten Kiev 60 und bringt einige interessante Verbesserungen mit sich. Vor allem ist sie "neu". In diesem Beitrag demonstriere ich das gute Stück, gehe auf die Eigenheiten und Preise ein und zeige natürlich auch ein paar schöne Beispielbilder.
Mittels einer App für das Smartphone kann man Negative sofort via "LiveView" als Positive betrachten – auch Farbfilme. Außerdem können die Ergebnisse sofort "gescannt" werden. Ich habe mir dies einmal näher angesehen.
Digitalisiert man Negative oder vergrößert diese im Labor, empfiehlt sich für höchste Schärfe eine planparallele Montage des Filmes. Dies geht mittels zweier Glas-Schichten. Um newtonschen Ringen vorzubeugen sollte eines der Gläser ein Antinewton-Glas sein. Als Alternative hierzu funktioniert bei mir auch entspiegeltes Bilderrahmen-Glas. Einen Vergleich habe ich auch gemacht.
Meistens sitzt bei mir auf meiner "Vollformatkamera" eine 35 mm Festbrennweite. Damit decke ich fast alle meine Motive ab. Es ist der ideale Kompromiss zwischen Weitwinkelobjektiv und Normalbrennweite.
Nach einer Radtour bemerkte ich, wie es aus der Fahrradtasche unten tropfte. Ein ungutes Gefühl wurde dabei wach: Denn dort drin befand sich auch meine Fotoausrüstung. Am Ende ist es noch einmal gut ausgegangen.
Der "Autoknips" ist ein kleiner Selbstauslöser, den man an jede Kamera mit Drahtauslöser-Anschluss (Gewinde) schrauben kann. Somit wird ein Vorlauf nachgerüstet. Wozu nutze ich dies?
In diesem Artikel demonstriere ich, wie man Fotopapiere (PE oder Baryt) mit einem Toner deutlich "wärmen" kann. Ich nutze hier den Tetenal Sepia Toner und erkläre das Prinzip dahinter.
Viele Freunde der analogen Fotografie nutzen teils jahrzehntealte Kameras. Stimmen deren Belichtungszeiten überhaupt? Mit dem PhotoPlug (ein kleiner Stecker) lassen sich diese Verschlusszeiten recht simpel überprüfen – mittels einem Smartphone oder mit einem PC / Laptop.
In diesem Artikel stelle ich die Leuchtplatte Slimlite plano sowie die Montagevorrichtung FilmCopy Vario von Kaiser Fototechnik vor. Besitzt man beides, so hat man die ideale Grundlage, um mit einer Digitalkamera Diafilme und Negative in sehr hoher Qualität digitalisieren zu können.
Der Fehler ist bekannt: Fotografiert man ein hohes Gebäude und kippt man dabei die Kamera, kommt es zu einer vertikalen, perspektivischen Verzerrung, zu "stürzenden Linien". In diesem Beitrag wird erklärt, wie man mit einem Vergrößerer in der Dunkelkammer solche Negative entzerren kann.
Man möchte meinen, für eine Dunkelkammer zum Entwickeln von S/W-Fotos braucht man einen eigenen Raum. Dies wäre zwar ideal. Doch man kann Fotopapier provisorisch auch in winzigen Räumen entwickeln und belichten.
Man kann jedes fertig entwickelte und fixierte S/W-Fotopapier in einem Bleicher bleichen und dieses ganz normal in einem (anderen) Entwickler rückentwickeln – bei Tageslicht und ohne Dunkelkammer. Doch was bringt mir dies?
Es gibt herrliche analoge Kameras aus Metall mit verchromten Bedienelementen: Schurrend schmiegen sie sich an und liegen satt in der Hand und – Es gibt Plastikkameras mit Plastikobjektiven. Die "Plastikbomber" haben einen eher schlechten Ruf. Ich probiere einmal eine analoge Einsteiger Canon EOS aus den 1990ern aus.
In jedem Drogeriemarkt kann man weiterhin Filme zur Entwicklung abgeben. Dort werden Kleinbildfilme erwartet und dass man kleine Papierbilder zurück bekommen möchte. Ich habe jedoch einen 120er Mittelformatfilm bei Rossmann abgegeben mit den Hinweisen "Nicht schneiden" und "Nur entwickeln". Hat's funktioniert? Ja – mit Einschränkungen.
Wer eine alte Analogkamera erwirbt, möchte diese vielleicht zum Service geben. Oder aber das Gerät ist defekt. Hier braucht es eine fachmännische Reparatur. An dieser Stelle gibt es eine Liste an Werkstätten, welche auch analoge Kameras reparieren.
Vor einigen Jahren sah es gefühlt zwar nicht düster für alle Freunde der analogen Fotografie aus. Die Zeichen standen jedoch eher auf "Abrüstung" und einige Hersteller reduzierten ihre Produktivität radikal. Heute geht man offenbar rosigen Zeiten entgegen.
Manche Kameras sind innen nicht korrekt matt. Dies provoziert Reflexionen, die sich auf das Foto auswirken können. Eine simple Methode, dies zu verhindern, ist dass Auspinseln mit schwarzem, mattem Tafellack.
Das Scannen von Farbnegativfilmen (also das Ausfiltern) bzw. das Abfotografieren kann schnell zu Frust führen. Ich teste das Lightroom-Plugin "Negative Lab Pro" und bin wahrlich begeistert: Nie war es einfacher, zu einigermaßen farbrichtigen Digitalisierungen der eigenen Farbnegative zu kommen. Das Programm funktioniert für abfotografierte Color-Negative wie auch für gescannte.
Dies ist eine kleine Buchvorstellung des "umfassenden" Handbuchs zur analogen Fotografie von André Giogoli, erschienen im Rheinwerk Verlag. Mit dem aktuellen Buch soll der Anfänger einen kompletten Einblick in die Welt der analogen Kameras, Filme, Zubehör und vor allem in die Anwendung erhalten. Weitere Kapitel richten sich an fortgeschrittene Freunde der "klassischen" Fotografie.
Über fotografische Filme kann man ja ellenlange Debatten führen. Am Besten ist: Man hat seine zwei, drei Lieblingsfilme und deckt damit den gesamten eigenen fotografischen Bereich ab. Einer solcher Filme ist für mich der Tmax 400 von Kodak. Warum und wie ich ihn einsetze, das soll hier erklärt werden.
Wer schon einmal Planfilme (Großformat) selbst vergrößert hat, weiß, dass man hierfür einen riesigen Vergrößerer benötigt. Die Engländer von Intrepid bieten nun für ihre kompakte 4x5-Inch-Kamera einen winzigen Vergrößerer-Aufsatz auf Basis einer LED-Leuchtplatte an.
Dass die analoge Fotografie längst nicht tot ist, zeigt wieder einmal das Schweizer Fotoportal fotointern.ch. Die Macher haben sich nämlich sehr viel Mühe gegeben und zwei sehr ausführliche Artikel mit Tabellen und Beispielbildern zu aktuell verfügbaren Filmen auf dem Markt aufbereitet.
Das Ergebnis dieses Tests ist sicherlich kaum für Bilder zum Herzeigen geeignet. Aber es beweist: Ein fotografischer Film (und Fotoapier) erhält bereits nach einer genügend langen Belichtung bereits ein (zartes) Bild – ganz ohne chemische Entwicklung.
Es gibt auch heute noch sehr viele Fotozeitschriften, von denen viele leider einen Makel besitzen (müssen): Nicht die Fotografie als solche steht hierbei im Mittelpunkt sondern eben die liebe Technik in Form unzähliger Produktbeschreibungen und Tests moderner Apparate. "Auslöser" ist eines der wenigen Fotomagazine, die sich tatsächlich mit dem fotografischen Bild, mit dessen Entstehung und mit der künstlerischen Fotografie beschäftigt. Es sei hier vorgestellt.
Pralle Sonne ist mir ein sehr ungünstiges Licht zum Fotografieren: Sie verursacht viele, viele Schatten, die bei einer Fotografie sehr unruhig und "hart" wirken. Hier zeige ich, wie ich dies zu umgehen versuche, indem ich einfach ungewöhnlich lange belichte.
Das "Deutsche Fotomuseum" liegt idyllisch in einer Parkanlage in Markkleeberg, gleich neben Leipzig. Der Neubau beinhaltet viele alte Kameras und Zubehör (Dunkelkammerausrüstung) und zudem viele Fotografien. Letztere stammen zum größten Teil aus dem späten 19. und frühen 20 Jahrhundert.
An dieser Stelle sei eine Seite vorgestellt, wo sich jemand die Mühe gemacht hat, das selbe Motiv auf unterschiedlichen Filmtypen zu belichten und diese auch noch je in unterschiedlichen Entwicklern zu entwickeln. Nur so ist ein tatsächlicher Filmvergleich / Entwicklervergleich möglich.
Mit "Analog gewinnt – das Beste aus über 100 Jahren analoger Fotografie" startet ein über mehrere Monate laufender Fotowettbewerb. Nun sind derlei Wettbewerbe nichts ungewöhnliches. Bei diesem darf man als Voraussetzung jedoch eben nur mit analogen Fotos teilnehmen.
Als Bildschaffender hat man heute den großen Vorteil, dass man seine Fotografien einer sehr großen Anzahl an Menschen über das Internet zeigen kann. Dummerweise sind nicht wenige andere Fotografen ebenso daran interessiert. Das Ergebnis: Eine Flut flüchtiger Bilder. Mit Fotoserien ordnen Sie Ihre eigenen Fotografien, schaffen ein Thema und bleiben damit in Erinnerung. Sie fotografieren besser.
NimmFilm ist ein kleines Unternehmen aus Leipzig, welches sich auf das Entwickeln und Digitalisieren von analogen Film (Dias und Negative) spezialisiert hat. Zu den Arbeitsräumen gehört ein kleines Ladengeschäft und zudem natürlich eine Internetseite bzw. ein Bestellservice. Mich interessierte: Wie sieht es denn eigentlich hinter den Kulissen eines solchen Lab bzw. Scan-Anbieters aus?
Jedes Objektiv benötigt einen gewissen Mindestabstand zum Objekt, den man einhalten muss – ansonsten kann man es nicht mehr scharf stellen. Manche Fotomotive sind jedoch so klein, dass man gerne noch etwas näher heran gehen möchte. Hier sind Zwischenringe eine einfache Lösung, um auch Makrofotografien anfertigen zu können.
Wie Sie vielleicht anhand dieser Internetseite bzw. anderen Medien sehen: Die analoge Fotografie erlebt derzeit augenscheinlich ein kleines bis mittleres Hoch. Dummerweise werden analoge Kameras fast gar nicht mehr hergestellt. Glücklicherweise existiert jedoch ein stabiler Gebrauchtmarkt mit soliden, funktionsfähigen mechanischen alten Fotoapparaten. Welche verschiedenen Arten analoger Kameras gibt es und welche passt zu mir?
Vielleicht haben Sie schon einmal etwas vom sogenannten Zonensystem gehört. Dieses benötigen Sie keinesfalls für die meisten Aufnahmesituationen. Für manch delikate Lichtsituation kann es jedoch sehr hilfreich sein. Hier erkläre ich es anhand einer solch schwierigen Fotografie. Mit diesem System legen Sie sich eine bildwichtige Stelle im Motiv in eine bestimmte Helligkeitszone. Die anderen ergeben sich automatisch. Sie benötigen hierfür einen externen Belichtungsmesser.
Als ich seinerzeit begann, mich für die Fotografie – insbesondere für die analoge – zu interessieren, schöpfte ich mein gesamtes "Basiswissen" aus einem deutschsprachigen Internetforum zu diesem Thema. Heute gibt es davon noch mehr und einige seien hier vorgestellt. Weiterhin wird auf die Vor- und vor allem Nachteile von derlei Internetforen zum Thema Fotografie eingegangen.
Bisher gab ich meine Fotografien, die ich nicht selbst vergrößere, an eine Druckerei (z. B. über das Internet) weiter, die die Bilder dann auf schönes, kartonstarkes Papier druckte. Solche Fotos kommen bei mir dann in Bilderrahmen. Alu-Dibond? Hatte ich schon einmal gehört. Aber das ist doch teuer? Tatsächlich ist der Druck auf Aluminium günstiger als ich dachte und die Ergebnisse sehen dabei auch sehr edel aus.
Wer Fotografien anfertigen möchte, muss sich nicht mehr anstrengen: Die Bilder stehen, wenn auch nur auf einem Display, sofort zur Verfügung. Wem dies reicht, der kann heute mit besseren Digitalkameras bzw. Smartphones im Auto-Modus technisch durchaus gute Bilder anfertigen. Warum schlagen sich dennoch recht viele Fotofreunde mit der längst überholten analogen Fotografie herum?
Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass man Computermonitore "kalibrieren" kann und dass eine vernünftige Bildbearbeitung ohne einen solchen Schritt nur wenig Sinn ergeben soll. Ganz so schlimm ist es nicht. Doch ein solches Angleichen der eigenen Hardware an "Laborwerte" ist tatsächlich für alle empfehlenswert, die tatsächlich realistische (Farb-) Ergebnisse wünschen – auch mit dem Scanner.
Jeder, der sich bereits etwas ausführlicher mit dem Thema Digitalisieren von analogem Film beschäftigt hat, wird sicherlich früh über das Programm "SilverFast" der Firma LaserSoft Imaging "gestolpert" sein. In dieser Anleitung bzw. eher Übersicht stelle ich die Version "Ai Studio 8.8" vor und erkläre meinen persönlichen Ablauf beim Scannen. Außerdem wird auf die Funktion des "RAW-Scans" bzw. auf die anschließende Interpretation im eigenen RAW-Konverter eingegangen.
Ist das eine Kamera für Platten? Fragten einige Spaziergänger neugierig, als sie uns da mit diesem Monstrum von Kamera in der Landschaft stehen sahen. Tatsächlich fällt man natürlich auf, wenn man mit einer riesigen analogen Großformatkamera im Format 8x10 Zoll fotografiert. Hier gibt es einige Bilder von einer Fototour.
In diesem Blogartikel erwartet Sie keine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Vielmehr soll grob dargestellt werden, mit welchen analogen Verfahren ich aus einem S/W-Negativ im eigenen kleinen Fotolabor einen qualitativ hochwertigen Handabzug ("Fine-Art") erzeuge. Ich arbeite hier mit dem manuellen Splitgrade-Verfahren sowie mit den Techniken des Abwedelns und Nachbelichtens.
Für viele Fotofreunde, die analog fotografieren, die Bilder jedoch digital auf dem Computer wissen möchten, stellt ein einfacher Filmscanner oft einen Flaschenhals dar. Die Epson-Perfection-Scanner sind noch bezahlbar und können Filme in hoher Auflösung digitalisieren. Hier gibt es zwei Beispielbilder.
Das Thema Filme digitalisieren ist für viele Freunde der analogen Fotografie ein leidiges: Die Fotos sind schnell im Kasten, der Film ist bald wieder aus der Entwicklung zurück. Doch möchte man einen Farbfilm zu Hause scannen, reibt man sich ob der seltsamen Ergebnisse manchmal die Augen. Hier zeige ich einmal, was mir hierbei widerfuhr.
Mit einer analogen Kamera bzw. mit dem Fotografieren auf Film kann man natürlich qualitativ sehr hochwertige Ergebnisse erzeugen. Oftmals unterscheiden sich diese technisch kaum von Fotos, die mit einer Digitalkamera aufgenommen wurden. Richtig alte Fotografien sehen hingegen irgendwie "retro" aus. Wie macht man das?
Sie kennen sicherlich den Begriff "Out of the box". Oftmals wird angenommen, die analoge Fotografie steht für eine Art "neutrales" bildnerisches Verfahren. Das stimmt jedoch nicht: Fast jede Fotografie durchläuft den Schritt der Bildbearbeitung bzw. wird gewissermaßen verzerrt.
In diesem Artikel soll es um das "Finish" für einen gelungenen Barytabzug gehen: Es lohnt sich oftmals, wenn man bei semimattem Fotopapier als allerletzten Schritt eine ganz dünne Schicht Bienenwachs aufträgt. Dies verleiht dem Bild etwas mehr Brillanz bzw. die Schwärzen werden noch ein kleines bisschen "tiefer" abgebildet.
An dieser Stelle möchte ich meine Methoden demonstrieren, wie man ein Negativ im eigenen S/W-Fotolabor schließlich in einen aussagekräftigen und individuellen Handabzug umwandelt: Ich fertige keine 1:1-Abzüge an, sondern greife meist direkt in die eigentlichen Negativinformationen ein bzw. "interpretiere" meine Vorlage nach gewissen Gesichtspunkten. Konkret findet hier eine mehr oder weniger deutliche "analoge" Bildbearbeitung statt bzw. ein gewisser "schöpferischer" Prozess, welcher sich von einer reinen Kopie des Negativs unterscheidet und sich somit klar von einer maschinellen Bilderzeugung distanziert.
In diesem Blogbeitrag soll eine spezielle Technik vorgestellt werden: Die Mehrfachbelichtung. Ich belichte das selbe Negativ bis zu 32 Mal mit dem selben Motiv. Als Ergebnis erhält man Bilder, die etwas an Kohle- oder Bleistiftzeichnungen erinnern.
Echtes Fotopapier (Silbergelatinepapier) ist nicht billig. Vielerorts gibt es Angebote, ganze Pakete an alten Papier erwerben zu können. Hier sollte aber insbesondere der Anfänger in der Dunkelkammer aufpassen.
Jüngst war ich wieder einmal auf einem kleinen Konzert zugegen und nahm diesmal meine analoge Kleinbildkamera mit. Zum Fotografieren nutzte ich einen Blitz sowie den Kodak T-Max-400 Film, den ich später in Rodinal entwickelte. Hier beschreibe ich einmal die Einstellungen an meiner Kamera.
Wer analog auf S/W-Film fotografiert, hat zu Hause die Möglichkeit, seine Bilder entweder zu scannen (digitalisieren) oder aber im eigenen kleinen Fotolabor zu vergrößern. Mich hatte einmal interessiert: Wie unterscheiden sich beide Möglichkeiten in puncto Abbildungsqualität?
Fortgeschrittene Nutzer in der analogen Fotografie greifen manchmal zu einem Kameratyp, welcher früher – ob der hohen Preise – nicht selten nur den professionellen Fotografen vorbehalten war: die Großformatkamera. Heute sind diese Apparate auf dem Gebrauchtmarkt recht günstig zu erwerben und es stellt sich die Frage, ob der Amateur, also der Liebhaber, aus solch einem Gerät einen Nutzen ziehen kann.
Es gibt bei Ebay und Kleinanzeigen oft viele Angebote von abgelaufenen Filmen. Fotografischer Film hat stets ein Haltbarkeitsdatum aufgedruckt. Liegt dieses in der Vergangenheit, heißt dies nicht unbedingt, dass man das Filmmaterial nicht mehr benutzen kann – besonders wenn es kühl gelagert wurde.
Man kann sie in Deutschland als Lehrberuf bzw. in einer Ausbildung erlernen und man kann Fotografie an einigen Unis, FHs und privaten Schulen studieren. In diesem Artikel möchte ich etwas von Mappen, Bewerbungsgesprächen (eher "Bewerbungsturnieren") und von der Praxis innerhalb eines Fotografiestudiums berichten und auch auf die Unterschiede zur klassischen Fotografenlehre eingehen.
Der sogenannte Pastell-Look bezeichnet in der Fotografie eine kontrastarme Darstellung mit eher weniger satten Farben (Pastellfarben). Die Fotografien wirken dabei hell, zart und ruhig. Auf tiefe Schatten, auf "Dramatik" wird dabei verzichtet. Hier wird gezeigt, wie dieser Stil analog realisierbar ist.
Dieser Artikel soll hauptsächlich etwas fürs Auge sein: Jüngst hatte ich die Möglichkeit, mir eine 4x5 Inch Großformatkamera auszuleihen, eine Linhof Technika Laufbodenkamera. Eine wunderschöne und vor allem von den Ingenieuren sehr durchdachte Kamera. Aber sehen Sie selbst!
In diesem Blogbeitrag sollen einige sicherlich hilfreiche Tipps bezüglich der analogen Fotografie gelistet werden. Was bei langjährigen Freunden des "filmbasierten" Fotografierens längst selbstverständlich ist, muss für einen Anfänger nicht unbedingt so sein. Vielleicht gibt es hier auch für Sie / Dich noch die eine oder andere Anregung.
Es werden zwar auch heute noch analoge Kameras neu hergestellt. Die meisten werden ihre Exemplare jedoch sicherlich auf dem Gebrauchtmarkt kaufen. In diesem Beitrag wird demonstriert, wie man einen alten Fotoapparat auf Funktionalität testen kann – und zwar zunächst ohne eingelegten Film.
Wer sich durch Ebay klickt oder vor den Schaufenstern mancher Fotohäuser steht, die noch alte Kameras anbieten, wird sich vielleicht schon einmal über die große Anzahl an Modellen gewundert haben. Hier soll einmal eine Übersicht bzw. Tabelle vorgestellt werden. Sie beinhaltet sehr viele traditionelle SLR-Kameras der großen vier japanischen Hersteller.
Analoge Kameras werden zwar noch neu hergestellt. Zumeist wird man sich diese sicherlich gebraucht kaufen. Ich kaufe (und verkaufe) analoge Kameras seit über 15 Jahren per Ebay. In diesem Blogartikel möchte ich einige Tipps geben, auf die man achten sollte, wenn man das Risiko "Schrott" zu erhalten möglichst gering halten möchte.
Wer gerne analog fotografiert, wird sicherlich mehrere Kameras sein eigen nennen können. Je nach Einsatzzweck bieten sich unterschiedliche Systeme bzw. Filmgrößen an. Hier stelle ich meine recht kompakte Messsucherkamera vor: Die Agfa Selectronic S. Als "Immer-Dabei-Kamera", die man stets in der Tasche dabei führen kann, hat sie mir schon so manch interessante Fotografie beschert.
In diesem kleinen Beitrag soll ein besonderes Verfahren in der analogen Dunkelkammer vorgestellt werden: Das Fotogramm. Diese Technik ist ganz wunderbar mit einer anderen kombinierbar – nämlich mit dem sogenannten Lith-Verfahren.
In diesem kleinen Artikel soll ein häufig auftretendes Problem im eigenen S/W-Fotolabor angesprochen werden: Man möchte ein Foto vergrößern, es wird aber sehr schnell zu dunkel. Man muss dann die Belichtungszeit sehr kurz einstellen. Dies ist aber nicht anzuraten.
Bei diesem analogen S/W-Portrait sollte etwas neues ausprobiert werden: Den Kodak Tri-X in Rodinal kalt bei 17 ° C zu entwickeln. Das Experiment muss aber noch einmal gemacht werden. So recht zufrieden bin ich mit dem Ergebnis der Kaltentwicklung nicht, ich weiß aber wohl auch warum.
In diesem Blogbeitrag über analoge Fotografie soll es um einige Smarthpone-Apps gehen, die speziell für diejenigen entwickelt worden sind, die ihre Filme (und Fotos) im eigenen Labor selbst entwickeln. Im Kern bestehen die Programme aus einer Datenbank mit einer Vielzahl an Entwicklungskombinationen bzw. -Angaben.
Hier soll etwas Raum für das von mir am meisten genutzte Objektiv im Mittelformat gestattet sein: Für das Carl Zeiss Flektogon mit der Brennweite 50 mm und der Anfangsblende von 4. Es kann zudem auch an Digitalkameras verwendet werden (mit Adapter). Die Abbildungsqualität ist sehr gut. Aber das Objektiv ist dafür groß und schwer.
Es ist nun schon einige Jahre her, als seinerzeit ein kleines "Phänomen" Furore im Internet machte: Fotografien voller Bildfehler drängten sich dahin, wo doch "perfekte" Digitalbilder in hoher Auflösung und Schärfe eigentlich ihre Präsenz im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends für sich behaupten sollten. Nun wurde die Produktion einer der bekanntesten "Lomography-Kameras" zunächst eingestellt: Die der "Holga".
Silverfast ist ein komplexes Scanprogramm, mit dem man seine analogen Filme recht schnell in digitale Bilder umwandeln kann (ein filmtauglicher Scanner natürlich vorausgesetzt, für den die Software kompatibel ist). In dieser deutschen Anleitung möchte ich einmal meine persönlichen Einstellungen demonstrieren, wie ich selbst zu qualitativ guten Digitalisierungen gelange.
Wer analoge Negative einscannen möchte, benötigt ein entsprechendes Programm. Hierzu gibt es kostenlose, die dem Scanner beiliegen und es gibt bessere Software, die jedoch etwas Geld kostet. Hier zeige ich, wie ich mit VueScan meine analogen Negative einscanne bzw. welche der vielen Einstellungen ich hierbei setze.
Das Besondere an Lochkameras ist u. a. deren sehr hohe Schärfentiefe. Der Nachteil: Erst bei größeren Negativformaten erhält man eine befriedigend hohe Auflösung. Ich habe das Loch der Lochkamera mit einem normalen Objektiv kombiniert, um beides zu bekommen.
Heute möchte ich einige Fotografien vorstellen, die mit einem Objektiv aufgenommen worden sind, welches – rein konservativ betrachtet – wahrlich Schrott ist. Doch genau dessen technisch äußerst schlechten Eigenschaften schaffen Bilder, die sich vom "Look" her deutlich von der Masse unterscheiden.
Die analoge Fotografie besitzt teils etwas "Chaotisches": Wenn man nicht aufpasst oder schlicht Pech hat, dann erhält man ein Ergebnis, welches man so nicht vorhergesehen hat. Manchmal ist dies durchaus frustrierend. Manchmal jedoch ergibt sich auch etwas ganz Besonderes daraus. Hier zeige ich ein Bild, bei welchem Letzteres der Fall war.
Das Fineartforum Paderborn ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung über mehrere Tage mit dem Thema Analoge Fotografie. Neben vielen Workshops finden Diskussionsrunden statt sowie Ausstellungen. Wer hier einmal von zuhause aus reinschauen möchte, der kann sich dieses Video ansehen.
Wer heute an Fotografie denkt, denkt natürlich an die moderne bzw. digitale Art des fotografischen Prozesses. Nicht wenige Menschen fotografieren jedoch weiterhin (oder wieder) rein analog und entwickeln ihre Bilder sogar selber. Im deutschsprachigen Raum gibt es durchaus einige Veranstaltungen und Projekte, die sich ganz der analogen Lichtbildkunst widmen.
Zugegeben, die deutsche Bezeichnung für dieses Zubehör klingt etwas seltsam: Wechselsack. Die Verwendung eines solchen ist auch nicht absolut notwendig. Besitzt man jedoch einen solchen "Dunkelsack" ist man auf der sicheren Seite – er stellt bei der Negativentwicklung eine Alternative zur Dunkelkammer dar und er hilft, wenn sich einmal ein Film in der Kamera verklemmt hat.
Hier stelle ich einmal eine sehr kompakte und leichte Ausrüstung vor, welche man beim z. B. Wandern bequem dabei haben kann. Sie besteht primär aus einer Mittelformatkamera und einem Stativ.
Wer mechanische analoge Kameras nutzt, wird ggf. ein Problem mit der Belichtungsmessung haben: Viele dieser Fotoapparate besitzen gar keinen eingebauten Belichtungsmesser. Für den Anfang kann man hierzu jedoch auch eine App (ein Programm) für das Smartphone benutzen.
Zur Beurteilung von Negativen oder Dias kann man jene einfach gegen eine Lampe oder gegen das Fenster halten. Viel besser eignet sich zur Kontrolle eine Leuchtplatte. Wenn man eine solche nicht hat, kann man auch einfach ein Smartphone oder Tablet nutzen.
Bei Leica denkt man zunächst vielleicht an die populären Messucherkameras wie die "M4" mit der die Magnum-Fotografen ihre weltberühmten Bildikonen schossen oder an die exklusiven Digitalkameras in ähnlicher Form. Doch eine Sofortbildkamera? Solche Fotoapparate haben doch eine Nähe zu Spielzeug und Plastik, oder?
In diesem Blogartikel zum Thema analoge Fotografie soll es um eine Technik gehen, welche den typischen Reportagelook der Ära schaffen kann, als die Fotoreporter noch mit einer Leica M4 oder Nikon F3 unterwegs waren.
Wer seine Farbfilme selbst entwickeln möchte, der benötigt zwar nicht unbedingt eine Entwicklungsmaschine. Doch mit einem solchen Filmprozessor geht die Entwicklung viel einfacher und sicherer von statten. Nun ein positives Signal für die "analoge Szene": Jobo hat seinen Filmprozessor CPE2 überarbeitet und bringt den CPE3 heraus.
Ich nutze seit Jahren den sogenannten "Wallner Turm" als Schaltuhr für meinen Vergrößerer. Weiterhin arbeite ich gerne mit dem eingebauten Belichtungsmesser. Allein: Dieser hat nur lediglich vier Speicherplätze für eben nur vier Papiere oder Gradationen. Das ist deutlich zu wenig und hier kann man sich durch einen Umbau behelfen.
Die visuell wirksamste Methode, die eigenen Fotografien zu präsentieren ist im Bilderrahmen hinter Passepartouts. Dummerweise sind diese Kartons mit großem "Loch" in der Mitte ziemlich teuer, wenn man sie sich an seine Fotos anpassen lässt. Daher empfehle ich die Anschaffung eines Passepartoutschneiders.
Ich habe das Glück, meine S/W-Handabzüge bisweilen in einer Galerie ausstellen zu können. Manchmal kommt es dann sogar zu Verkäufen. Spätestens an dieser Stelle sollte man sich Gedanken darüber machen, die eigenen Fotografien zu signieren.
Mit dem sogenannten "Lichter Abschwächer" ist es durchaus möglich, auf einem S/W-Abzug dunklere Partien aufzuhellen, ohne dass hierbei die bereits helleren angegriffen werden: Der lokale Kontrast wird gesenkt.
In diesem Artikel gibt es eine Zusammenfassung von Wissen, welches insbesondere für den Anfänger im eigenen S/W-Fotolabor relevant sein dürfte. Dennoch gehe ich grob auch auf Techniken ein, die nicht in jedem Buch im Bereich S/W-Filme und Papierentwicklung drin stehen dürften.
Ist man bestrebt, einen technisch-konservativ guten Handabzug anzufertigen (Schatten "knackig" / Lichter "samtig") so stößt man oft an Grenzen: Das Negativ gibt einem als Schablone solche Vorlagen selten vor. In diesem Beitrag erkläre ich, wie Sie sich nach dem Belichten des Papiers noch ein gutes Stückchen Lichterzeichnung zurück holen können.
Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, wozu man denn alle Gradationsfilter unterhalb von "normal" benötigt. Meist werden diese Filterungen für fast alle Negative zu weich sein. Nur bei äußerst harten Vorlagen ("pralles Sonnenlicht auf weiße Katze") wäre eine z. B. Gradation-1-Filterung sinnvoll, damit bei einem maximalen Schwarz mit Zeichnung das Weiß noch nicht "ausfrisst". Doch Halt: Die weichen Filter sind auch für das Nachbelichten bestimmter Bildregionen ideal! Man kann es sich von der Malerei abschauen.
Der Prozess des Wässerns ist ein elementarer Bestandteil im Fotolabor. Keinesfalls müssen hier jedoch Wassermassen verschwendet werden, auch nicht beim Wässern von Baryt-Papier. Hier erkläre ich, wie ich zu einem archivfest gewässerten S/W-Handabzug gelange.
Mit der sogenannten Bildspurzeit habe ich einen sehr wichtigen Indikator zur Hand: Sie zeigt mir zum einen an, ob der Positiventwickler noch in Ordnung ist und zum anderen, wie lange mein S/W-Abzug entwickelt werden muss.
Namhafte Fotografen, deren Bilder man zum visuellen Gut unserer westlichen Kultur zählen dürfte, arbeiteten oft so: Sie fotografierten und gaben die Bilder später einem sogenannten "Printer". Erst dieser machte daraus die "Ikonen", die wir heute kennen. Doch wie sah deren Arbeit aus?
Es gibt eine einfache und nachvollziehbare Möglichkeit zu kontrastreiche Negative für den Positivprozess vorzubereiten, indem man diese sehr ausgleichend entwickeln kann – mit Hilfe eines Wasserbades.
In diesem Artikel möchte ich eine Spezialität vorstellen: Das Fotopapier wird zunächst im Entwickler eingeweicht und dann nass (!) unter den Vergrößerer gelegt, wo es belichtet wird. Hierdurch erhält man eine automatische Maskierung, durch welche die Schatten geschützt werden, wenn die Lichter noch ihr zusätzliches Licht zur Bildung von (zarten) Schwärzen erhalten können.
"Knackige" Schatten und "samtige" Lichter in einem Bild? Das ist zunächst nur bei Motiven bei ganz spezieller Beleuchtung möglich. Doch im Positivlabor lässt sich so etwas auch von "normalen" Motiven realisieren: Man belichtet hier das Multigradepapier nacheinander mit unterschiedlichen Gradationen.
Eine eher wenig diskutierte Technik ist das Vorbelichten von Film. Hierbei lässt sich entweder der Tonwertumfang erhöhen oder aber die Filmempfindlichkeit.
Ein mir sehr wichtiges Werkzeug ist der sogenannte "Farmersche Abschwächer". Eigentlich ist der Abschwächer für Negativ-Korrekturen gedacht. Doch es lassen sich durchaus auch Positive, also Silbergelatineabzüge, damit bearbeiten.
Wer einmal den Schritt vom Mittelformat zum Großformat gegangen ist, wird auch irgendwann mit der Frage konfrontiert werden: Wie entwickele ich die Planfilme eigentlich am besten?
Heute möchte ich eine Auswahl an guten Büchern vorstellen, welche sich konkret mit der Arbeit im eigenen Schwarz Weiß Fotolabor beschäftigen. Grundsätzlich behandele ich hierbei jedoch Bücher für Fortgeschrittene: Einen Handabzug im S/W-Labor herzustellen ist leicht und macht Spaß. Um einen in den Schatten "knackigen" und in den Lichtern "samtigen" Barytabzug anfertigen zu können, muss jedoch ein gewisses Maß an Theorie bestritten werden. Hierfür haben einige "Meisterprinter" einige wenige Bücher veröffentlicht.
Eine immer wieder gern angewandte Technik in der Bildbearbeitung ist das Nachbelichten der Ränder. Hierdurch wird das Auge zum Zentrum, zum eigentlichen Inhalt des Bildes geführt. Hier erkläre ich, wie ich's im S/W-Labor mache.
Statt Filterfolien lässt sich bekanntlich auch ein Color-Kopf am Vergrößerer für die Kontraststeuerung von Multigrade-Papier nutzen. Dies ist die einfachste und auch von mir bevorzugte Methode. Zunächst habe ich meinen Vergrößerungskopf hierzu aber kalibriert bzw. persönliche Werte ermittelt um in Zukunft sehr schnell zu guten Ergebnissen zu kommen.
Es ist wichtig zu überprüfen, ob die eigene Dunklekammerleuchte (oder sehr schwaches Umgebungslicht) das Papier verschleiert bzw. ob das Fotopapier für deren Farbe empfindlich ist. Hierzu dient ein simpler Schleiertest, bei welchem es allerdings eine Sache zu beachten gibt.
In diesem Artikel soll es um ein eher weniger besprochenes Thema gehen: Um die exakte Positionierung des Fotopapiers auf dem Grundbrett bzw. um das Vermeiden von schiefen Rändern.
Jeder, der schon einmal selbst vergrößert hat, kennt das Problem mit einbelichtetem Staub. Hier muss man nicht verzweifeln sondern nur etwas penibel sein.
An dieser Stelle möchte ich einige relevante Links auflisten bzw. sammeln. Es soll nur um das Thema Fotolabor gehen bzw. darum, hochwertige originale "Prints" selbstständig anzufertigen.
Ein 100-ASA-Film hat eine Empfindlichkeit von 100 ASA und ein "400er" eine von 400 ASA. So steht's zumindest auf den Verpackungen. Doch kann ich mich auf diese Angaben verlassen?
Der Belichtungsmesser im Fotolabor kann ein sehr nützliches Hilfsmittel sein. Allerdings gibt es hierbei einiges zu beachten, damit die Messergebnisse auch stimmen.
Sicherlich kann man sich schnell provisorisch eine Dunkelkammer einrichten. Doch bevor man mit dem Vergrößern beginnt, sollte man die Zeit investieren und seine Technik / Ausrüstung optimieren.
Mit dem Probestreifen steht und fällt das "feine" Bild im S/W-Fotolabor. Bei mir aber gibt es keine Teststreifen sondern "Probeschnipsel" und ich gehe auch anders vor als es im Gros der Literatur beschrieben wird.
In diesem Beitrag geht es darum, die für den persönlichen Prozess günstigste Entwicklungszeit eines bestimmten Filmes auszutesten. Oftmals wird dieses Thema eher wissenschaftlich behandelt. Dies möchte ich vermeiden, denn für die tatsächliche fotografische Praxis reicht auch ein wesentlich simplerer Ansatz.
Für eine S/W-Vergrößerung sind zunächst zwei Dinge relevant: Die Länge der Belichtungszeit und die nötige Gradation. Beides lässt sich mit einem Laborbelichtungsmesser ermitteln.
In diesem Beitrag möchte ich ein paar Tipps bezüglich der Entwicklung von S/W-Negativen auflisten, die Sie vielleicht noch nicht kennen. Das Entwickeln von S/W-Filmen im eigenen Badezimmer macht viel Spaß und gleicht etwas dem Kochen. Wie bei diesem gibt es auch für die Eigenentwicklung einige Kniffe und Tricks.
Wer einen Farbmischkopf besitzt kann den Kontrast des Multikontrast-Papieres stufenlos regeln ohne Einschubfilter nutzen zu müssen. Und es ist möglich, bei jeder Filterung die Belichtungszeit zunächst konstant zu halten. Hierbei gilt es allerdings einen Korrekturfaktor zu beachten.
Zunächst denkt man bei Selen-Toner vielleicht an die Erhöhung der Archivfestigkeit der Abzüge. Doch mit diesem Toner können Sie ihren Bildern noch den letzten visuellen Schliff geben.
Auf eine herkömmliche Entwicklerspule für den Mittelformatfilm (Typ "120") lassen sich auch zwei Filme hintereinander einspulen. Nur eine Sache muss beachtet werden.
Das Trocknen von kartonstarken Baryt-Handabzügen ist eine etwas delikate Angelegenheit: Es ist nur schwer möglich, wirklich plane Abzüge nach dem letzten Verarbeitungsschritt - der Trocknung - zu erhalten. Ich setze auf die Klebemethode mittels so genanntem Nassklebeband.
Normalerweise nutzt man zur Änderung des Kontrastverhaltens seines Multikontrastpapiers lediglich einen einzigen Filter, welcher während der Belichtung eingeschwenkt oder am Kopf des Vergrößerers "eingedreht" ist. Dies ist der herkömmliche Weg. Es geht aber auch anders.
Dies wird dem Anfänger gar nicht erst auffallen, dem Fortgeschrittenen aber umso mehr ärgern, da sich die Sache nicht ohne Weiteres kontrollieren lässt: Gemeint ist das Nachdunkeln von Barytpapier beim Trocknen - der sogenannte "Dry-Down-Effekt".
In diesem Artikel soll es um das sogenannte "Graustufenlineal" für den Positivprozess im S/W-Labor gehen. Mit diesem einfachen Hilfsmittel lässt sich zum einen Zeit bzw. Austesterei sparen. Zum anderen erlangt man hiermit ein gutes Gefühl über die Schwärzungscharakteristik seines S/W-Fotopapiers.
Die meisten Negativentwickler werden am besten bei 20 °C genutzt. Hierfür gelten auch nahezu alle vorgeschlagenen Entwicklungszeiten. Was, wenn sich die 20 Grad Celsius nicht halten lassen?