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Fragen zum Thema Analoge Fotografie


Auf dieser Seite können Sie / könnt ihr Fragen stellen, die nicht spezifisch zu den einzelnen Artikeln auf dieser Seite passen.

Fragen zur Analogen Fotografie

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Ich (Thomas) bekomme des Öfteren E-Mails von Lesern dieser Internetseite. An dieser Stelle möchte ich entsprechende Inhalte öffentlich beantworten, damit auch andere Leser davon profitieren können. Es soll hier also etwas ähnlich wie ein „FAQ“ entstehen. Schreiben Sie mir / schreibt mir doch einfach mittels der Kommentarfunktion und ich möchte hier dann versuchen, jegliche Fragen rund um die analoge Fotografie zu beantworten, wenn entsprechende Punkte nicht bereits in den regulären Beiträgen behandelt worden sind bzw. wenn nichts gefunden wurde.
Natürlich werde ich nicht alles beantworten können – ganz besonders, wenn es um spezifische analoge Kameras / Geräte geht, die ich selbst nicht besitze. Jedoch könnt ihr es hier durchaus mal versuchen. Manchmal könnte die Antwort etwas auf sich warten lassen, wenn ich viel zu tun habe bzw. selten am Computer bin.

authorHallo. Hier schreibt Thomas. Ich beschäftige mich seit ca. der letzten Jahrtausendwende mit der analogen Fotografie und teile auf dieser Info-Seite mein Wissen darüber.

Martin | am 16. November 2019

Hier wäre noch ein Link zur (engl.) Gebrauchsanweisung:
https://www.cameramanuals.org/voigtlander_pdf/voigtlander_vitoret_f.pdf

Martin | am 16. November 2019

Hallo Franziska,
bei der Vitoret mußt du den kleinen Knopf auf der Oberseite, rechts neben dem Blitzschuh, gedrückt halten und dann zurückspulen.

Grüße
Martin

Thomas (Admin) | am 13. November 2019

Hallo Franziska, wenn das Zurückspulen nicht funktioniert, müsste sich entweder etwas verklemmt haben oder die Bedienung ist nicht richtig. Die meisten mechanischen Kameras besitzen (meist unten) einen Knopf, der zunächst hinein gedrückt werden muss. Erst dann lässt sich der Film wieder zurück in die Patrone spulen. Ich kenne das Modell nicht, kann daher keine genaue Anleitung geben.
Ist aber etwas verklemmt, würde ich die Kamera in absoluter Dunkelheit öffnen und den Film irgendwie manuell heraus friemeln (ihn dann zurück in die Patrone drehen).

Sind die Aufnahmen nicht so wichtig, kannst du dies auch im Hellen machen. Dann ist der Film aber „verdorben“. Doch immerhin hast du dann einen Testfilm, mit dem man das Einspulen und Zurück Spulen üben kann. So einen Testfilm empfehle ich auch immer.

Grüße

Thomas

Franziska | am 13. November 2019

Hallo Thomas,

Ich bin noch ein Fotografie Anfänger und habe mir bereits eine analoge Kamera zugelegt mit der das fotografieren auch ganz gut klappt. Jetzt habe ich mir eine Vitoret F gekauft, allerdings geht das zurückspulen des Filmes nicht mehr. Ist die Kamera jetzt überhaupt noch verwendbar?
LG
Franziska

Martin | am 7. November 2019

Hallo Thomas,
vielen Dank! Der Sucher ließ sich tatsächlich leicht reinigen und der Durchblick ist jetzt wieder klar. Die „Flügelchen“, die durch den Schieber für 6×6/4,5×6 bewegt werden, ziehen sich zwar zu (Tröpfchen Ballistol machte es leichter), aber sie können ja eigentlich gar nix groß bewirken, da sie nicht in der Fokusebene des Suchers liegen. Man guckt gewissermassen um sie herum. Damit werde ich leben können. Man kann sich ja den engeren Ausschnitt ganz gut vorstellen, oder man bleibt halt gleich auf 6×6. Ich werde beides ausprobieren.
Herzlich
Martin

Thomas (Admin) | am 7. November 2019

Hallo Martin! Ja, die Weltax habe ich auch. Sogar die Filmmaske war auch bei mir dabei. Die ist selten. Gleiches Problem auch bei mir mit dem Sucher: Der ist wirklich zu klein. Auch war er bei mir sehr verschmutzt, was sich aber leicht reinigen lässt, da man ihn ja gut aufschrauben kann. Aber das Umschalten auf 4,5 x 6? Das hatte ich nicht hinbekommen. Das hatte bei mir auch nie richtig funktioniert. Letztendlich hatte ich diese „Flügelchen“ und den Schalter ganz ausgebaut. Da ich ohnehin mit dieser Kamera nur im Quadrat fotografiere, war dies für mich kein Nachteil. Man könnte anstatt des Suchers sicherlich auch einen Zubehörschuh aufschrauben bzw. unterschiedliche Aufstecksucher nutzen. Dazu bräuchte man aber einen feinen Gewindebohrer.

Zwei andere Hinweise noch zur Kamera: Sicherheitshalber nur zusammen klappen, wenn das Objektiv auf Unendlich steht (ganz hinein gedreht ist) und dann einmal prüfen, ob die Meter-Angaben auf dem Objektiv überhaupt noch mit dessen Brennpunkt überein stimmen. Hierzu braucht man eine Mattscheibe, die man auf die Filmebene legt. Dann prüft man mit einer Lupe und bei geöffnetem Verschluss die Schärfe bei einer z. B. 3 Meter entfernt positionierten Zeitung. Ich hatte mir einen schmalen Aufkleber mit korrigierten Entfernungsangaben vorne am Ring aufgebracht. Jetzt kann ich präzise nach „Zonenfokus“ scharf stellen. Im Netz gibt es hierfür ja Rechner, mit denen man sich dann eine kleine Tabelle mit Schärfe-Bereiche anfertigen kann:
Schärfentiefe-Tabelle

Bei meiner 4,5×6-Maske gab es übrigens kaum sichtbaren Rost. Dieser führte zu „Telegrafendrähten“ auf dem Film. Mit ganz dünnem Klebeband (Paketklebeband) konnte ich dem Herr werden.

Grüße und viel Freude an der Kamera

Thomas

Martin | am 6. November 2019

Hallo Thomas,
Vielen Dank für deine tolle Seiten! Ich will auf meine alten Tage nochmal zur analogen Technik zurück, für ein entschleunigtes fotografieren. Meine erste Kamera war eine Agfa Isoly Junior, die mir mein Großvater zur Erstkommunion geschenkt hat. Später hatte ich u.a. eine Yashica TL-Electro, Rollei 3003, Nikon FM2. Dann kam die digitale Zeit, die von den Kameras meines Arbeitgebers bestimmt wurde: Leica Digilux 1, Nikon D80 usw. Privat derzeit Sony alpha 5000 oft mit meinen alten Analog-Objektiven.
Nun habe ich mir eine Weltax angeschafft, die wohl so alt wie ich ist. Sie ist heute angekommen und fast alles ist gut. Es ist ein Rheinmetall- Modell mit dem vergüteten Tessar 3,5/75 und dem Tempor Verschluss mit der 1 im Dreieck, die auch auf dem rückwärtigen Gehäusedeckel eingeprägt ist. Blende, Zeiten, sogar der Selbstauslöser laufen einwandfrei und die Linsen sind glasklar.
Aber: der Sucher ist unterirdisch! Er ist trüb (das werde ich wohl hinkriegen), aber die Umschaltung von 6×6 zu 4,5×6 funktioniert nicht. Weist du, was da zu tun ist? (habe noch nix aufgeschraubt). Denn ja, die 4,5×6 Filmmaske ist auch dabei.
Da du ja auch eine Weltax hast, hoffe ich, daß du mir weiterhelfen kannst.

Grüße
Martin

Thomas (Admin) | am 6. November 2019

Moin, ich weiß es nicht. Leider finde ich auch keine alten Fotokataloge online, wo man einmal nachschauen könnte.

Gruß

Thomas

Matthias | am 6. November 2019

Hallo,
ich spüre gerade meinen Anfängen nach: kann mir irgendwer die damaligen Listenpreise der Spitzenkameras Nikon F2AS und Nikon F 3HP sagen ?Ich habe damals mit einer FE angefangen und hätte mir diese Traumkameras niemals leisten können, würde das aber aus heutiger Sicht gerne einordnen können … 🙂
Danke, Matthias

Thomas (Admin) | am 20. September 2019

Hallo Leonie, diese Zahlen sind die Blenden, die man bei solchen analogen Kameras direkt am Objektiv einstellt (und nicht an der Kamera).

Also: Blende mittels Ring einstellen und die Kamera ermittelt im Auto-Modus die hierfür korrekte Belichtungszeit (ggf. muss man am Zeiten-Drehrad drehen bis eine Anzeige im Sucher OK sagt, ich kenne das Modell nicht gut).

Das grüne „A“ ist eine Besonderheit: Stellt man den Ring auf dieses A, dann kann die Blende automatisch von der Kamera eingestellt werden. Das nennt man „Programm-Automatik“, hier wird sowohl Blende wie auch Belichtungszeit von der Kamera gesteuert. Aber: Nicht alle Kameras unterstützen dies. Offenbar geht es zumindest bei der Canon F1 „New“, aber nur, wenn der optionale Motor unten angesetzt wurde.

Ich selbst nutze diese Funktion mit dem grünen A nicht. Denn da man mit der Wahl der Blende die Schärfentiefe einstellt, möchte ich dies doch selbst bestimmen.

Dann sind sicherlich noch einmal die Blendenwerte aufgedruckt und zwar einmal der Reihe nach links und noch einmal rechts. Diese Werte sind für das Fokussieren nach „Zonen“ gedacht bzw. eine Skala zum Ablesen der Schärfentiefe.

Am wichtigsten ist einfach nur der Ring, mit dem man die gewünschte Blende einstellt. Ganz einfach.

Leonie | am 20. September 2019

Hallo Thomas!
Ich habe letztens meine erste analoge Kamera gekauft, die Canon F-1.
Meine Frage bezieht sich jedoch mehr auf das Objektiv als auf die Kamera.
Das Objektiv ist ein 50mm Objektiv und ich komme nicht wirklich mit den ganzen drehbaren Rädern inklusive Zahlen klar…
Wenn man von oben auf das Objektiv schaut stehen bei dem ersten drehbaren Rad die Zahlen 1,4; 2; 2,8; 4; 5,6; 8; 11; 16; 22 und rechts davon steht ein grünes A. Ist das jetzt verantwortlich für die Blende oder die Belichtungszeit..oder oder oder..ich blicke da wirklich noch nicht durch.

Thomas (Admin) | am 28. Juli 2019

Hallo Andreas, interessante Frage!

Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und die von dir verlinkten Bilder in Photoshop geladen bzw. dort eine Farbkorrektur vorgenommen, die von der Technik her der Farbausfilterung im Color-Labor gleich ist (Blau gegen Gelb / Magenta gegen Grün ausfiltern).

Jedenfalls zeigt es sich hier, dass offenbar absichtlich falsch ausgefiltert wurde und zwar immer mit der Tendenz in Richtung Gelb (bei Verlust von Blautönen).

Außerdem wurde bei zumindest einem der Bilder offenbar bei tief stehender Sonne fotografiert. Gerade im Winter am späten Nachmittag hat diese hierzulande (wenn sie denn einmal [durch-] scheint) ein sehr gelbes Licht.

Bei dem Foto mit dem Mädchen im Wasser hat dieses eine bräunlich / gelbe Eigenfarbe und wirkt wie ein gelber Reflektor, der den Bildton in eine entsprechende Richtung lenkt. Zudem ist auch hier Sonnenlicht mit dominierendem Gelbanteil im Spiel.

Der „Look“ hat meiner Meinung nach hauptsächlich mit dem benutzten Licht vor Ort zu tun (wird oft unterschätzt) und etwas mit einer „falschen“ Ausfilterung. „Zaubertricks“ im Farblabor gibt es hier sicherlich nicht. So zumindest meine Einschätzung.

Viele Grüße!

Andreas | am 28. Juli 2019

Hi Thomas,

Erstmal vielen Dank für deine Mühe und die vielen nützlichen Beiträge auf deiner Website!
Nun zur Frage:

Jürgen Teller ist berühmt für seine einzigartigen Farbtöne und dem generellen Look der Bilder(die Motivwahl jetzt mal ausgeklammert)
Markant sind die kontrastarmen Farben und ein goldener Glanz bzw. Schimmer, der immer über den Bildern zu liegen scheint.
Da er das das Ganze laut eigener Aussage nicht digital, sondern in der Dunkelkammer so bearbeitet, wollte ich wissen, ob du vielleicht eine Idee hast welche Faktoren hierbei entscheidend sind und wie du dir diesen markanten Look erklärst.

Anbei ein paar Links zu Beispiel Bildern

https://de.phaidon.com/resource/juergen-teller-irene-im-wald.jpg

http://iconolo.gy/sites/default/files/styles/h516/public/2344346922_71b5361f50_o.jpg?itok=WZZ_smw0

https://loeildelaphotographie.com/wp-content/uploads/2011/03/original_01-5-teenager-suffolk-2010-jpg.jpg

liebe Grüße

Thomas (Admin) | am 2. Juli 2019

Hallo Thomas, vielen Dank für das Lob!

Thomas G. | am 29. Juni 2019

Hallo Thomas,

Deine Seiten über Analogfotografie sind mit das Beste, was ich bisher darüber gelesen habe. Und ich habe schon sehr viel darüber gelesen, d.h. ich weiß natürlich auch Vieles von dem, was ich hier lese. So z.Bsp. auch Deine Ausführungen über die Schärfentiefe, die man sehr gut über die Angaben auf dem Objektiv oder über eine dazugehörige Tabelle festlegen kann. Berücksichtigt habe ich es leider fast nie. Wer die Technik nicht versteht braucht mit der Gestaltung erst gar nicht anzufangen. Unzählige praxisnahe 1A Tips – Danke!

Gruß von Thomas aus Höchstadt a.d. Aisch

Thomas (Admin) | am 7. Juni 2019

Hallo! Planfilmrückteile gibt es natürlich auch. Doch diese waren doch sehr selten bzw. nur für wenige Kameratypen erhältlich. Zudem wüsste ich nicht, dass noch 6×6- oder 6×9-Planfilme konfektioniert werden.
Du hast aber Recht: Die Verwendung von Planfilmen an einer Mittelformatkamera hat wunderbare Vorteile: Man muss nicht einen ganzen Rollfilm „voll fotografieren“, wenn man mal eben z. B. zwei, drei Porträts anfertigen möchte und diese gleich entwickeln will. Auch zum Testen und Experimentieren mit alternativem Material wäre es sinnvoll.

Grüße zurück!

Jubi | am 5. Juni 2019

Moin Thomas!
Grundsätzlich gefällt mir Deine Seite gut, Danke dafür!

Nur mit dieser Aussage: „Analoges Mittelformat heißt die Verwendung von Rollfilm“ nimmst Du den Planfilm ganz aus, dabei gibt es für die meisten MF-Kameras Planfilmkassetten und man kann damit bequem fotografieren, selber entwickeln und auch scannen.
Und für besondere Experimente sind die auch sehr gut geeignet (Belichten von Röntgenfilmen, Fotopapier usw.)
Probier’s doch mal!
Viele Grüße

Jubi

Anonymous | am 21. Mai 2019

Es gibt keine Analogfotografie!!!

Anonymous | am 15. Mai 2019

Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort! Ich versuche es mal mit den Tipps, und hoffe darauf, dass die Kamera kein Fehlkauf war…

Viele Grüße,

Sarah

Thomas (Admin) | am 15. Mai 2019

Hallo Sarah,

es ist bei den analogen Canon EOS-Kameras normal, dass der Film direkt nach dem Einlegen in der Kamera komplett aus der Patrone gezogen wird.
Nach jeder Aufnahme wird er ein Stück zurück in die Patrone transportiert. Offenbar wollte man dadurch sicher stellen, dass belichtete Aufnahmen stets (sicher) in der Patrone sind. Bei den meisten anderen analogen Kleinbildkameras ist es genau anders herum, der Film wird hier bei jeder Aufnahme Stück für Stück aus der Patrone gezogen und man muss am Ende händisch zurück spulen.

Das aber nur am Rande, denn bei dir scheint es ja ein elektronisches Problem zu geben (blinkendes Symbol im Display). Ich hatte vor vielen Jahren auch einmal eine analoge Canon EOS (500N). Ich war sogar Erstbesitzer bzw. hatte sie noch nicht lange, da spielte die Elektronik auch verrückt und „verschluckte“ jeden Film. Fotografieren war nicht mehr möglich. Seitdem nutze ich bevorzugt nur manuelle Analogkameras mit Spannhebel und Kurbel.
Ich weiß also nicht, was bei deiner 1000F das Problem ist.

Ich würde den bereits zerstörten Film aufheben und ein rotes X mit einem Edding drauf schreiben. Er eignet sich jetzt gut als Testfilm zum Einlegen. Du kannst ihn ja zurück spulen, so dass nur noch der Filmanfang heraus schaut.

Du könntest einmal versuchen, die Kontakte im Innern der Kamera zu säubern, vielleicht schauen, dass das Objektiv sicher drauf sitzt. Mehr mag mir bei dem Modell auch nicht einfallen. Es ist halt alles elektronisch und man hat keinen Einblick. Den verdorbenen Film kannst du ja stets zum Testen nutzen. Die Kamera weiß ja nicht, dass er bereits belichtet ist. Eventuell könntest du auch einmal versuchen, die DX-Kodierung abzukleben. Vielleicht kommt die Kamera dadurch auch durcheinander.

Viele Grüße!

Sarah | am 15. Mai 2019

Hallo Thomas,

ich habe mir heute eine Canon EOS 1000f gekauft. Beim Film einlegen habe ich glaube ich alles richtig und nach Anleitung gemacht, aber als ich die Klappe geschlossen habe, hat es kurz gesurrt und auf dem Display wurde die Fotoanzahl nicht angezeigt. Das Film-Symbol hat dafür geblinkt, laut Anleitung heißt das es ist was falsch gelaufen und man soll den Film nochmal einlegen. Der Film war jedoch komplett aufgerollt, so wie am Ende ein voller Film. Ich benutze Kodak Gold 200.

Hast Du vielleicht eine Idee, was falsch gelaufen sein könnte? Rumexperimentieren ist in dem Fall ja etwas kostspielig, wenn ich jedes Mal eine Rolle Film zerstöre…

Vielen Dank im Voraus!

Wolfgang F. Boecker | am 12. April 2019

Hallo Thomas,

herzlichen Dank für Deine prompte Antwort. Ich habe etwas herumexperimentiert und wenn ich alle Halter entferne passt auch ein 6×6 Negativ in den Scanner. Nachteil: Es fehlen teile des Bildes. Aber mit „spiegeln“ und etwas guten Willen hat es einigermaßen geklappt.

Gruß Wolfgang

Thomas (Admin) | am 12. April 2019

Für einen für das Kleinbild ausgelegter Scanner / Digitalisierer werden Negative mit der Breite 6 cm (6×6) höchstwahrscheinlich zu groß sein.
Kleinere Negative als Kleinbild würde hier gehen. Doch dann müsste man die Halter modifizieren, damit die kleineren Negative / Dias möglichst plan bzw. gerade positioniert werden. Vom Hersteller wird es hierfür sicherlich kein Zubehör geben, da solche kleinen Negative zu „exotisch“ sind.

Handelt es sich bei den „14 x 18 mm“ Negativen aber um das sogenannte „Halbformat“ (wohl eher „18 x 24 mm“ ?) auf herkömmlichen Kleinbildfilm, dürfte das Digitalisieren kein Problem bereiten. Nur eine automatische Bildrand-Begrenzung könnte hier verwirrt werden (da sie breitere Bilder erwartet).

Wolfgang F. Boecker | am 12. April 2019

Ich möchte gerne meine alter 6×6 Negative und 14×18 mm Negative einscannen. Habe einen Scanner von SilverCrest für normale Kleinbildfilme mit entsprechender Software. Gibt es einen Vorsatz/Zubehörteil o.Ä. für diese Aufgabe?

Thomas (Admin) | am 11. März 2019

Solche Spezialitäten lassen sich schwer für einen gebührenden Preis vor Ort verkaufen. Besser ist, man nimmt den Aufwand auf sich und versendet dies per Paket (mehrere) bzw. nutzt Verkaufsplattformen im Internet (Ebay, spezielle Foren oder Facebook-Gruppen). Hier muss man allerdings angemeldet sein. Anders kommt man leider schlecht an die interessierte Zielgruppe heran.

PHJAKOB | am 10. März 2019

Habe komplette Dunkelkammer Einrichtung wie:
Durst M601 Vergrösserer
Belichtungstimer HAUPT
Trockenpresse FOBA
Film Entwicklerdosen JOBO 1000
Film Entwicklerdosen JOBO 2000
Diverse Laborartikel
3 Entwicklerschalen
Wässerungsbecken
Wo finde ich Käufer.
Gruss Philippe
Hier meine E-Mail: phjakob@bluewin.ch

Thomas (Admin) | am 15. Januar 2019

Hallo Thomas,

Um den „Look“ der alten Bilder heute zu erlangen, muss man natürlich mit der gleichen „Kette“ fotografieren: Altes Objektiv → unvergütet, eher einfaches Modell, „klassischer“ Film und „klassisches Fotopapier“ nutzen. Dazu „klassischen“ Entwickler.

Die Sache mit dem Objektiv bzw. mit der Kamera ist ja kein Problem. Die hast du ja. Was uns heute aber fehlt, sind die originalen Filme von damals. Früher nutzte man S/W-Filme mit einer Empfindlichkeit von ca. 25 ASA. Warum sind auch diese teils recht grobkörnig? Weil selbst diese gering empfindlichen Filme früher eben aus „grobem“ Korn bestanden. Die Technik war damals noch nicht soweit, das eigentliche Filmkorn feiner zu gestalten. Dazu hatten diese Filme eine „Rotschwäche“ (rote Farben wurden auffallend dunkler abgebildet). Sie waren „orthochromatisch“. Diese Fehler wurden in den vielen Jahren nach 1950 korrigiert. Das ist für deinen Zweck ungünstig. Der einzige Film, den ich in den letzten Jahren nutzte, wo ich mir dachte „der sieht aber etwas aus wie die alten Bilder von früher“ war der Fomapan 400. Aber auch dieser Eindruck wechselte von Motiv zu Motiv. Der Hersteller Adox wirbt mit seinen CHS-Filmen für den „alten Look“. Aber auch hier würde ich nicht so viel darauf geben.

Solche Filme sollten im Anschluss dann selbst mit einem Entwickler entwickelt werden, welcher auch schon früher genutzt wurde. Dies wäre Agfa Rodinal bzw. einer der Nachbauten (z. B. Adox Adonal / Adox Rodinal).

Und zuletzt: Diese Negative sollten auf dem alten Fotopapier in der eigenen Dunkelkammer belichtet werden. So gehen auf Ebay immer wieder alte Fotopapiere (z. B. Agfa Brovira, Agfa Lupex) für recht viel Geld weg (idealerweise mit der Oberfläche „chamois“). Vermutlich werden sie von Militaria-Sammlern gekauft, die darauf alte Wehrmachtmotive von den Originalnegativen ausbelichten. Diese Papiere werden jedoch häufig einen Grauschleier besitzen. Doch hierfür gibt es ein „Anti-Schleiermittel“ im Fachhandel. Moderne Fotopapiere bilden anders ab, u. a. deswegen, da hier vermutlich gewisse Substanzen aufgrund von Verordnungen nicht mehr zur Produktion genutzt werden dürfen. Das weiß ich allerdings genau nicht.

Kurzum: Es kann funktionieren, den „alten Look“ zu bekommen, wenn auch mit entsprechendem Aufwand. Was sicherlich nicht gehen wird: Einfach einen „normalen“ S/W-Film (z. B. ein Kodak Tmax) einlegen und diesen in der Drogerie zum Entwickeln bzw. scannen abgeben.
Entsprechende Hinweise im Internet kenne ich hierzu leider auch nicht.

Grüße zurück!

Thomas | am 14. Januar 2019

Hallo Thomas,
Da ich momenten eine alte akmera meines Großvaters rastaurieren mi dem Ziel mit ihr nach vielen Jahrzehnten wieder Bilder zu machen. Natürlich würde ich gerne bei den Bildern den Look der Originalzeit nachempfinden. Empfiehlt sich dazu ein spezieller Film (B/W eh klar)? Die Kamera ist aus 1926 (!), Einen Look des Filmmaterials zwischen 1930 und 1955 wäre wünschenswert. Alte Aufnahmen sind recht körnig, aber gab es damals schon 400 ASA (27 DIN) Filme? Was war damals denn „das Übliche“ ? Gibt es dazu Infos im Netz, die ich noch nicht gefunden habe?
Vielen Dank !
Gruß
Thomas

Thomas (Admin) | am 5. Januar 2019

Hi Anna, jetzt musste ich selbst einmal nachsehen, da ich die Hanimex MAF nicht kannte. Offenbar wird hier der Film per Motor transportiert. Entweder gibt es hier irgendeinen Knopf (aber du schreibst ja schon, dass du keinen finden kannst) oder der Film wird beim letzten Bild automatisch zurück gespult. Oder: Der Film wird bereits beim ersten Einlegen komplett abgespult und gelangt dann später Bild für Bild also Stück für Stück zurück in die Patrone, so dass er nach dem letzten Foto bereits fast wieder zurück gespult ist. Letzteres kenne ich von den analogen Canon EOS Kameras. Wie es bei deiner Hanimex genau ausschaut, weiß ich leider auch nicht.

Viele Grüße zurück!

Anna | am 4. Januar 2019

Hey Thomas,
weißt du wie man den Film bei einer hanimex 35 maf zurückspulen kann ?
Ich kann keinen bestimmten Knopf finden, der dafür vorgesehen wäre und einen Hebel hat die Kamera auch nicht ..
LG,
Anna

Thomas (Admin) | am 8. November 2018

Hallo Stefan,

da muss ich leider passen. So einen Fall hatte ich noch nie, hatte davon aber mal irgendwas in Foren gelesen (kommt immer wieder mal vor). Suche doch einmal danach mittels Suchmaschine. Eigene Erfahrungen habe ich da nicht.

Viele Grüße zurück!

Stefan | am 3. November 2018

Hallo Thomas,
ich finde tolle Tipps zur analogen Fotografie auf deiner Seite!
Allerdings habe ich nun ein Problem, bei welchem ich langsam mit meinem Latein am Ende bin. Ich habe mit meiner Leica ein Jahr lang nur ausgewählte Motive abgelichtet, für die ich teilweiße weit gefahren bin.
Nun habe ich den Film bei Rossmann abgegeben und gewartet…
Zwei Wochen später wurde mir erklärt: wenn der Film jetzt noch nicht da ist, wird er halt irgendwo verloren gegangen sein.
Damit will ich mich nicht zufrieden geben!
Ich muss gestehen das ich als Anfänger vergessen habe den Zettel an der Tasche abzureissen. Das kann aber nicht der Grund sein warum mein Film plötzlich verschwunden ist.
Hast du mit sowas Erfahrung?
Kann ich da noch irgendwie ran kommen?

Danke und Viele Grüße Stefan

Thomas (Admin) | am 3. November 2018

Hallo Ulrike,

ich weiß nicht, welche Entwickler du genau meinst. Wenn es um die beiden Komponenten von „Easylith“ geht, dann muss man beide in einem bestimmten Verhältnis zusammen mischen*. Ich hatte mich hier für das vom Hersteller angegebene Standard-Mischungsverhältnis entschieden bzw. bin damit zufrieden.

* Man mischt nur eine geringe Menge davon zusammen und dazu noch Wasser. Das ist die Arbeitslösung und sollte kurz vor dem Entwickeln angesetzt werden. Sie ist nicht lange haltbar.

Es gibt auch noch andere Lith-Entwickler auf dem Markt, die teils auch noch aus mehr Komponenten bestehen.

Viele Grüße zurück!

Ulrike | am 1. November 2018

Hallo Thomas,

bin begesitert von der umfangreichen Seite. Nun eine Frage:
Gibt es Unterschiede bei den 2 Lithentwicklern oder muß ich beide verwenden?
LG,
Ulrike

Andreas | am 30. Oktober 2018

Herzlichen Dank! Deine Seite/Wissen ist super.

Viele Grüße,
Andreas

Thomas (Admin) | am 30. Oktober 2018

Hallo Andreas, danke für die Nachricht. Sieh an: Die „Grosskabinett-Seite“ ist tatsächlich nicht mehr einsehbar (wahrscheinlich ein nicht zu Ende geführtes Software-Update). Da hilft aber das gute alte Internetarchiv. Hier ist die ursprüngliche Seite abrufbar.

Besser als dort kann ich die Kürzel auch nicht erklären. Mich haben sie schon immer geärgert. Warum nicht einfach gleich auf die Verpackung schreiben, welche Art von Papier man hier hat? Zumindest bei Orwo stehen die Angaben klein hinten drauf (oft jedoch, du schreibst es schon, abgerissen).
Vermutlich sind aber leider die Zeiten vorbei, wo man sich größeres, kartonstarkes oder spezielles OrWo-Baryt kaufen konnte. Die großen Lagerbestände sind nach 20 Jahren sicher aufgebraucht. Es gibt nur noch sehr kleine Formate. Alle dürften mittlerweile einen Grauschleier haben. Ich bewahre noch etwas kartonstarkes Papier auf (teils mit speziellen Oberflächen wie gekörnt oder schamös). Das möchte ich in den nächsten Jahren für den „Lith-Prozess“ verwenden. Dafür ist selbst überlagertes Papier dieser Sorten sehr gut zu gebrauchen. Aber auch das ganz dünne, papierstarke Papier finde ich mittlerweile wieder sehr reizvoll. Vielleicht hast du bei Ebay ja Glück. Ich würde hier dann diese Ebay-Auto-Emails aktivieren mit bestimmten Schlagwörtern (z. B. auch einfach nur „altes Fotopapier“). Bei solchen Spezialitäten muss man dann Geduld haben. Meiner Erfahrung nach verliert solch altes Fotopapier auch über die Zeit an „Härte“. Ich schaue daher besser nach einer eigentlich zu harten Gradation (also „hart“ / Kürzel müsste ich jetzt selbst nachsehen). In der Praxis wird es dann eher eine normale Gradation aufweisen.

Grüße zurück!

Andreas | am 29. Oktober 2018

Hi Thomas,

der Link für die von mir gesuchten Agfa-Kürzel zum „Großkabinett“ funktioniert wunderbar, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich. Muß ich mich für die Liste Registrieren, wenn ja Wo?

viele Grüße,
Andreas

Andreas | am 28. Oktober 2018

Hi Thomas,

toll das es die Seite gibt. Ich schaue immer mal wieder rauf.
Ich suche die Klassifizierungen für altes ORWO Papier. Dabei begegnet mir BN111 (!) etc. pp. Ich möchte Bilder auf mattem Papier entwickeln.
Ich hatte Papier welches ich beidseitig (!) entwickeln konnte und war sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Die Angebote in Ebay sind unterschiedlich und ich kann den Zahlen nichts entnehmen. Die Verkäufer wissen meist nichts und Banderolen beschädigt. Die Katze im sack möchte ich nicht kaufen.

Im Internet habe ich recherchiert, es gibt nirgends eine übersichtliche Information über die ORWO Papiere. (Was zum Beispiel die Oberfläche, Papierart zB. Unterschied von Schnellkopierpapier / Fotopapier anbelangt.

Haben Sie dahingehend alle grundlegenden Informationen?

Dank im Voraus.
VG,
Andreas

Thomas (Admin) | am 21. Oktober 2018

Hallo, dazu habe ich leider keine Einschätzung. In den 1930er Jahren kostete eine Agfa-Box ca. vier Reichsmark (Wikipedia). Wie viel Geld dies heute wohl darstellt? Ich weiß es nicht. Womöglich war es damals so wie heute mit den Computerdruckern: Das Gerät kostet weniger als es wert ist. Die Kosten werden über die Patronen (Filme / Einlegen / Entwickeln) amortisiert.

Viele Grüße zurück!

Leo | am 21. Oktober 2018

Hallo, können Sie mir sagen, was man früher, z.B. in den 50er Jahren für eine boxkamera wie z.b. die optomax synchron a gezahlt hat? Herzlichen Dank und mit besten Grüßen Leo Kist. Meine E-Mail-Adresse: Sanitas.5@t-online.de

Thomas (Admin) | am 9. Oktober 2018

Hallo, ja das ist so richtig: Der Ansatz (Pulver + Wasser = „Stock-Lösung“) kann innerhalb eines Jahres aufgebraucht werden, wenn kaum Luft hinzu dringen kann. Empfehlenswert sind hier Glasflaschen und Glaskugeln: Die (Kugeln) drücken den Sauerstoff nach außen. Oder man verteilt den Ansatz einfach auf mehrere kleine Glasflaschen. Hauptsache, da ist stets wenig Sauerstoff drin (sondern nur der Entwickler). Bei Plastikflaschen wäre ich bei einem Jahr etwas skeptisch.

Lagert man diese Stock-Lösung auf diese Weise, kann man auch noch nach 12 Monaten einen Film darin entwickeln. Insgesamt kann man (hier) 12 Filme (ob Rollfilm oder Kleinbild) darin entwickeln. Es gingen sicher noch mehr, das dann auf eigenes Risiko: Ab einer bestimmten Menge ist die Lösung bereits etwas „erschöpft“, dann muss man die Entwicklungszeiten etwas verlängern. Dies müsste aber im Beiblatt beschrieben sein. Tut man dies nicht, werden die Filme nur etwas „dünn“. Das heißt, der Kontrast lässt nach. Dies kann man jedoch auch später in der Bildbearbeitung angleichen. Besser ist es natürlich, man achtet bereits beim Entwickeln darauf, insbesondere, wenn man die Filme auch noch analog selbst vergrößern möchte.

Das trockene Pulver selbst hält natürlich ewig. Das ist ja der Vorteil gegenüber einem Entwicklerkonzentrat, was man schon fertig flüssig kaufen kann.

Aus eigener Praxis: Manchmal lösen sich Pulverentwickler nicht richtig auf. Man kann diese „Körnchen“ dann mit einer Art Mörser zerstoßen, damit sie sich endlich mit dem Wasser verdünnen. Zur Not filtert man später kleine Partikel einfach mit einem Kaffeefilter aus. Diese Probleme hatte ich jüngst mit Fomadon Excel. Bei Kodak-Pulvern ging es jedoch immer ohne Probleme (wenn das Wasser warm genug war). Beim Verdünnen noch darauf achten, dass nicht so viel „Wirbel“ gemacht wird bzw. dass hier nicht zu viel Sauerstoff an die Flüssigkeit gelangt.

Grüße zurück!

Mdverena | am 9. Oktober 2018

Hallo Thomas,

deine Seite ist Gold wert. Als fast Neuling in der analogen Welt, habe ich alles aus deinen Seiten zum selbstentwickeln aus deiner Seite gezogen und eingekauft. Jetzt stehe ich vor einer Frage. Der Pulverentwickler für 1L soll unbenutzt 1Jahr angerührt halten und für 12 Filme reichen. Bedeutet dieses, ich kann den Entwickler bis max. 1 Jahr immer wieder verwenden aber max. Für 12 Filme? Ist eventuell eine eigenartige Frage, aber für mich als Anfänger, nicht 100% verständlich.

Würde mich über eine kurze Info freuen.

MfG Verena

Thomas (Admin) | am 11. September 2018

Hallo Paul, wenn du mit Belichtungsprozess das Anfertigen von Papierbildern meinst, so entsteht durchaus eine Geruchsentwicklung in kleineren Räumen: Man riecht die Chemie (hauptsächlich den Fixierer), da sie über mehrere Stunden in offenen Schalen steht. Man muss den Raum also immer mal wieder lüften, während man darin arbeitet. Nach etwas Lüften verflüchtigt sich der Geruch jedoch wieder.
Bei der Verarbeitung von Negativfilm entstehen jedoch keine Nennenswerte Gerüche. Schon gar nicht können sie sich im Raum verteilen, da man ja hier eine geschlossene Entwicklerdose benutzt.

Paul | am 10. September 2018

Sehr toller Text. Ich wollte nur mal Fragen wie doll der Belichtungsprozess stinkt, also die Chemikalien. Stinkt es doll, weil dann würden es mir meine Eltern nicht erlauben mit dem slebst entwickeln.

Thomas (Admin) | am 27. August 2018

Vielen Dank für de Hinweis! Habe dies nun nachgeholt.

Matthias | am 27. August 2018

Gute Anleitung zum Entwickeln, vielleicht könntest du noch darauf hinweisen das die Chemikalien nicht einfach weggekippt werden dürfen. Sammeln im Kanister und beim Recyclinghof abgeben ist meist kostenlos.

Thomas (Admin) | am 19. August 2018

Hallo, ich bin da leider nicht genug versiert in Elektronik. Für analoge Kameras gibt es jedoch auch pneumatische Auslöser: Ein Blasebalg wie beim analogen Blutdruckmessgerät, ein dünner, langer Schlauch (ca. 7 Meter) und am anderen Ende ein Drahtauslöser. Vielleicht wäre dies eine Alternative?

James | am 19. August 2018

Nach einiger Zeit digitaler Fotografie bin ich wieder zurückgekommen auf analoge Technik.
Nikon F 801 und F 801s sind meine Kameras. Die Objektive meiner digitalen D 40 und D 70 kann ich weiter nutzen da der Autofokusmotor in beiden Fällen in der Kamera ist.
Was mir fehlt ist ein elektrischer Fernauslöser. Früher hatte ich einen selbstgebauten (Induktiv-Spule, die den Drahtauslöser betätigte, Batterie und langes Kabel mit Taster zum Auslösen).
Den Bauplan hatte ich damals in einer Zeitschrift gefunden, weg wie der Fernauslöser.
Kann mich auch nicht mehr an Details erinnern, hat jemand einen Tip oder Link?
Grüße
James

Thomas (Admin) | am 17. August 2018

Hallo und danke für das Lob!
Farbfotos lassen sich auf mehrere Arten auf Papier bringen: Die einfachste und günstigste ist natürlich, man gibt den Film in einer Drogerie zum Entwickeln ab. Da die Fotos hier jedoch maschinell farbkorrigiert werden, kann es hierbei zu Ernüchterung kommen. Teuer sind spezielle Anbieter, die nach fotografischem Auge „ausfiltern“. Zumeist erhält man dann aber Drucke bzw. Ausbelichtungen auf recht einfachem Papier (sehr dünn, sieht nach „Plastik“ aus [da es Plastikpapier ist]).
Idealerweise lässt man seine Negative durch einen Dienstleister hochwertig digitalisieren und übergibt diese an eine (Online-) Drucker. Dort können die Bilder dann auf hochwertiges Papier (z. B. halbmattes Baryt) gedruckt werden. Ich gehe hierzu in eine Druckerei vor Ort, damit ich das Papier sehen kann.

S/W-Negative vergrößere ich selbst auf kartonstarken, leicht „cremigen“ Baryt-Papier. Das sieht immer noch besser aus als jeder Druck. Aber das muss man erst einmal lernen.

Natürlich gibt es für analoge Kameras noch S/W-Filme. Im Rossmann gibt es den „APX 400“. Günstiger und in viel größerer Auswahl kann man sie jedoch in den Internet-Shops bestellen.

Gruß zurück

Andreas | am 16. August 2018

Hallo,

erstmal vielen Dank für die Riesen mühe für diese Seite. Ich habe vielleicht nicht ganz so viel Erfahrung wie manch anderer der hier fragen stellte. Nun dann zur meiner Frage. Ich habe eine Carena CX-500 von meinem Vater geschenkt bekommen. Darin war ein Farbfilm von Kodak Gold 200 36 Exp. poses enthalten. Ich möchte diese gerne auf Papier bringen in Vintage print, natürlich. Ist das überhaupt möglich? Gibt es für die Analoge Kamera überhaupt? SW Filmrollen?

Beste Grüße Andreas

Thomas (Admin) | am 2. August 2018

Hallo und danke für das Lob! An Literatur kann ich hier von den typischen Fotografie-Lehrbüchern eher abraten. Interessanter scheinen mir das diejenigen zu sein, in denen die Kamera selbst eher im Hintergrund bleibt und mehr auf Licht (z. B. „Licht und Belichtung in der Fotografie / Reinhard Merz“) oder „Seh-Psychologie“ (z. B. Die Essenz der Fotografie: Sehen lernen und bewusster gestalten / Bruce Barnbaum) eingegangen wird. Wenn es technischer sein soll, bietet Wolfgang Mothes einige sehr interessante Artikel zum Download an.
Bei Workshops denke ich hier an solche Leute wie Andreas Weidner oder vielleicht an die Workshops der PhotoKlassik Akademie.

Viele Grüße zurück!

Michael Christ | am 2. August 2018

Hallo. Bin zufällig zu Ihrer Seite gestossen und bin absolut begeistert. Hochspannend fand ich u.a. den Blogbeitrag zum Fotografiestudium. Da ich selbst schon äter bin, gerne aber auch ‚Sicht‘ / Design weiterentwickeln möchte, bitte ich um Rat für entsprechende Literatur/Workshops oder ähnliches. Danke und Viele Grüsse, Michael

Thomas (Admin) | am 4. Juli 2018

Hallo und besten Dank für den Kommentar. Ebay wäre hier natürlich der erste Anlaufpunkt, wenn man gebrauchte (analoge) Fototechnik kaufen bzw. verkaufen möchte (-> Tipps zum Kauf über Ebay).
Ansonsten fallen mir nur Internetforen ein, wo es entsprechende „Marktplätze“ gibt. Im Forum „Aphog“ gibt es eine solche, gut besuchte Kategorie (die man jedoch nur sieht, wenn man angemeldet ist).

Viele Grüße zurück!

Lisa | am 4. Juli 2018

Hallo,
Ich finde es super, dass es trotz der ganzen Billiganbieter auf dem Fotomarkt es noch Aktive gibt, die selber entwickeln. Existiert auch eine Gebraucht- bzwTauschbörse, wo man Utensilien fürs Heimlabor kaufen und verkaufen kann?
Viele Grüsse, Lisa

Thomas (Admin) | am 27. Mai 2018

Hi Frank, die kleinen 127er Filme werden wohl nicht bei den Anbietern zu entwickeln sein, die so etwas rein maschinell tun (Film einschieben und hinten kommt er entwickelt heraus). Das werden nur die wenigen kleinen Dienstleister tun, bei denen noch händisch, also klassisch mit Dose, entwickelt werden kann. Das hat dann natürlich seinen Preis.
Ich habe mal eben bei Fotoimpex nachgesehen. Hier wird die Entwicklung von 127er Mini-Rollfilm S/W-Film angeboten. Für Farbfilm jedoch nicht, da sie hier wohl auch nur eine Maschine („Minilab“) nutzen. Und diese Geräte sind sicherlich nur für Kleinbildfilme und 120er-Mittelformatfilme ausgelegt. Doch ich vermute, 127-Film wird wohl eh nur noch als S/W-Emulsion konfektioniert. Ich habe auch eine Liste, wo man Filme entwickeln kann. Da könntest du je einmal näher nachforschen. Wenn du öfter S/W-Filme mit der Baby Rolleiflex entwickeln möchtest, würde ich mir einfach eine Filmdose kaufen, deren Spule man auch auf das 127-Format einstellen kann und dann selbst entwickeln. Ich würde auch passende Filme „hamstern“. Denn das Format war bereits vor vielen Jahren schon exotisch. Ich persönlich glaube nicht, dass das noch lange unterstützt wird.

Viele Grüße zurück!

Frank | am 25. Mai 2018

Hallo Thomas,
ich fotografiere analog und über lege nun eine Rolleiflex 4×4, auch Baby Rolleiflex gennant
zu nutzen.
Es gibt einen Hersteller der 127er Filme herstellt.
Konnte ich zeitnah recherchieren.
Aber wer bitte entwickelt die
Kennst Du jemanden ?
Gruß

Frank

Thomas (Admin) | am 13. Mai 2018

Hallo Herr Haas, und vielen Dank für das Lob!

  1. Es gab in den 1980er / 1990er Jahren einen damals sicher relativ teuren Negativbetrachter, welcher unter anderem unter dem Markennamen „Tamron Fotofix“ verkauft wurde (Link zu einer japanischen Internetseite).
    Nun ist dies nichts weiter als eine kleine Videokamera und ein integriertes Leuchttischlein. Das Videosignal wird (invertiert) einfach an einen angeschlossenen Fernseher weiter geleitet. Das war damals schon starke Technik. Die heutigen „95€-Scanner“ (Amazon-Link) arbeiten genau so, nur dass hier eben eine einfache Digitalkamera integriert ist. Es sind aber keine Scanner sondern Digitalkameras mit integriertem Makroobjektiv und Leuchtfläche. Damit dürfte man sich die eingeschobenen Filme auch in Echtzeit, richtig invertiert, ansehen können (leider nicht selbst getestet). Dumm jedoch, dass diese Lösungen alle auf das Kleinbild beschränkt sind!

    Sie wollen jedoch das größere Mittelformat bereits vorher schnell sichten. Hier kann ich eigentlich nur die schnelle Lösung mittels Leuchttisch, Digitalkamera und Makroobjektiv (zur Not normales Objektiv mit Zwishenringen) vorschlagen, also abfotografieren. Wenn die verwendete Digitalkamera keinen „Negativmodus“ besitzt, müssen die Bilder an eine Bildbearbeitung an einen Computer weiter gegeben werden, welche sie schnell (idealerweise mit einer „Batch-Konvertierung“ [also alle zusammen]) umwandelt. Leider möchte mir hier keine elegantere Lösung einfallen. Zur schnellen Sichtung kann man ja auch mehrere Filmstreifen auf dem Leuchttisch zusammen als ein Bild fotografieren und dieses einmal in ein Positiv umwandeln. Als tatsächliche, hoch aufgelöste Digitalfotografie wird dies nicht taugen. Aber immerhin sieht man so bereits, was man bei einem späteren Scan bekommt.

  2. Ich nehme hierzu immer die Mitte des Objektives zum Berechnen der Schärfentiefe. Beim bekannten Internet-Schärfentiefe-Rechner von Erik Krause wird die sogenannte „Hauptebene“ des Objektives als Basis vorgeschlagen. Ich bin kein Ingenieur und kenne den Aufbau der Linsen nicht gut genug. Daher nehme ich hier immer die Mitte. Wenn es um Schärfentiefen in Metern geht, ist diese Überlegung aber eh einerlei. Da machen wenige Zentimeter Abweichung nichts aus.

Ulrich Haas | am 13. Mai 2018

Hallo Herr Raatz,
Vielen Dank für die Bereitstellung von ‚Analoge Fotografie‘, sie hat mir oft geholfen beim Wieder-Einstieg.

Zwei Fragen:
1. Gibt es ein Gerät mit dem ich relativ einfach S/W 6×6 Negative als Positiv betrachten kann? Mir würde das bei der Auswahl der Bilder als Vorsortierung sehr helfen. Scannen ist nach meiner Erfahrung recht zeitaufwändig.

2. Bei Fotografie im Nahbereich ist die Entfernungsmessung wichtig. Wenn ich mit einem Metermaß messe, messe ich vom Objekt bis Linse, oder bis Filmebene?

Vielen Dank im voraus
Ulrich Haas

Thomas (Admin) | am 26. April 2018

Hallo, wenn du die Rückwand der Kamera im Hellen geöffnet hast und das Filmmaterial (der lange Streifen) Licht erblickt hat, dann wird es leider verdorben sein: Es hat nun eine „krasse“ Überbelichtung erfahren. Gibt man einen solchen Film zur Entwicklung ab, wird er komplett schwarz zurück kommen. Bei Diafilmen werden diese komplett transparent sein (da ist ja alles genau anders herum).

Dass direkt nach dem Fotografieren noch keine Negative auf dem Film zu sehen sind, ist auch völlig normal: Erst nach einer chemischen Entwicklung kommen diese zum Vorschein. Sie sind vorher noch „latente Bilder“, wie man sagt. Vor vielen Jahren, als ich anfing, mich dafür zu interessieren, dachte ich auch, man sähe bereits Bilder nach dem Fotografieren. So einfach geht’s aber nicht.

Viele Grüße zurück!

Lea | am 25. April 2018

Hallo Thomas,

Bin gerade sehr positiv davon überrascht das es dieses Forum und die Möglichkeit gibt?
Meine Analoge Kammera hat heute bei einer Filmrolle von 36 Bildern beim 27ten bild gestoppt und 0 Bilder angezeigt, den Film jedoch nicht aufgerollt…nach einigem rumprobieren habe ich die Filmrolle vorsichtig selbst aufgerollt, dabei waren jedoch keine negative erkennbar. Enstehen diese erst im Labor oder habe ich nur den Restfilm aufgerollt? Hoffe sehr das die Bilder jetzt nicht verloren gegangen sind.
Liebe grüße:)

Lea

Thomas (Admin) | am 17. April 2018

Hallo Greta und danke sehr für das Lob!
Ich habe einmal auf der Internetseite von Fotoimpex nachgesehen: An Kleinbild-Diafilm werden nur noch vier unterschiedliche Sorten angeboten. Da würde ich an deiner Stelle einfach den Agfaphoto Precisa nehmen, den es ja auch in den DM-Märkten hierzulande zu kaufen gibt. Alles sind „Tageslichtfilme“. Das heißt, sie sind für „normales“ Licht ausgelegt. Früher gab es noch Kunstlicht-Diafilme, die sozusagen einen eingebauten „Weißabgleich“ besaßen. Aber für Repros reichen eben die Tageslichtfilme, wenn du zur Beleuchtung der Vorlagen kein Glühlampen- bzw. kein Leuchtstoffröhrenlicht nutzt.

Für das Abfotografieren ist also das vorhandene Licht wichtig. Ich nutze hierzu zwei Blitzgeräte auf Stativen, die einmal links und einmal rechts neben dem an der Wand hängenden Bild leicht schräg positioniert sind. Das ist die klassische Repro-Beleuchtung. Die Kamera steht auf einem Stativ direkt vor dem Bild.

Wenn du mit Blitzen an der analogen Kamera keine Erfahrung hast, gäbe es noch einen anderen Weg, um ganz gute Repros anfertigen zu können: Man macht dies draußen bei völlig bewölktem Himmel. Idealerweise in den Morgenstunden. Durch dieses diffuse Licht ist alles gleichmäßig ausgeleuchtet und es gibt nur kaum sichtbare Spiegelungen. Das funktioniert auch in einem größeren Raum mit großen Nordfenstern.

Wenn die Bilder, die abfotografiert werden sollen, auf glänzendem Papier gedruckt worden sind, ist es manchmal sinnvoll, wenn man hinter sich und der Kamera noch ein großes schwarzes Tuch spannt und ggf. die Kamera mit einem schwarzen Karton (mit Loch fürs Objektiv) abdeckt. Sonst spiegelt man sich selbst in den dunklen Motivelementen.

Du siehst, Repro-Technik ist also eher eine Sache des Lichtes, weniger eine der analogen Fotografie.

Viele Grüße zurück!

Greta | am 16. April 2018

Hallo Thomas,
vorab: Deine Seite ist wirklich großartig, vielen Dank für dieses Kleinod des Internets. 😉
Ich setze mich derzeit zum ersten Mal näher mit der Analogfotografie auseinander. Unter anderem deswegen, weil ich für ein Kunstprojekt einige Dias erstellen (weil projizieren) möchte. Da mir das Erstellen von Dias aus digitalen Vorlagen zu teuer ist dachte ich daran, Abzüge analog auf Diafilm abzufotografieren.
Hast Du vielleicht den einen oder anderen Tipp bezüglich solch einer Reproduktion? Worauf sollte ich achten? Welchen Diafilm nehme ich da am besten?
Vielen Dank für Deine Mühe.
LG
Greta

Thomas (Admin) | am 13. Februar 2018

Hallo Markus, wenn es eine Messsucher sein soll, würde ich eine Revue 400S empfehlen. Die sind gebraucht recht günstig. Aber es sind halt betagte und etwas empfindliche Geräte und manche könnten „verharzt“ sein (Der Verschluss läuft nicht mehr flüssig ab).
Für Kinder würde ich eher als Einstieg eine der vielen analogen Kompaktkameras empfehlen, die man in den 90ern nutzte, wenn es keine Spiegelreflexkamera sein sollte. Das waren die Autofokuskameras mit eingebautem Motor. Manche hatten auch ein Zoomobjektiv und einen Selbstauslöser. Es gab da viele Kameras dieses Typs, die heute gebraucht sehr günstig sind und auch mal runter fallen können. Ich hatte mal eine „Braun Trend“. Aber da gibt es viele andere Modelle. Die heute beliebtesten dieser „Point & Shoot Kameras“ sind sicher die Yashica T bis T5 Modelle mit scharfer Carl-Zeiss-Optik (Tessar). Sie sind sind jedoch auch gefragter bzw. teurer.

Beste Grüße zurück!

Markus | am 13. Februar 2018

Hallo Thomas,
vielen Danke für deine tolle Seite. Ich selber besitze eine Minolta Srt 303. Ich würde gerne für mein Kind (10 Jahre) eine Messsucherkamera kaufen (natürlich interessiert mich dieser Typ auch 🙂 Ich denke, dass sie aufgrund ihrer Kompaktheit geeignet wäre. Oder gibt es etwas, was du sonst empfehlen könntest für Kinder, um einen Zugang zu bekommen, was aber auch in 10 Jahren noch Spaß macht. Und welches Modell wäre z.B. sinnvoll?
Liebe Grüße
Markus

Thomas (Admin) | am 29. Juni 2017

Hallo Jakob, ein Film hat keine Abschnitte: Er ist über die gesamte Länge lichtempfindlich und die Kamera macht die Abschnitte, je nach Größe des Formates. So gibt es auch einige wenige Kameras, die nur halb so große Bilder auf den Film machen (das sogenannte „Halbformat“). Dafür passen dann auch doppelt so viele Bilder drauf (mind. 72). Wie viele Bilder du auf einen Film bekommst, hängt auch vom Einlegen ab: Am Anfang muss man ja einige „Blindauslösungen“ machen. Riskiert man hier wenige, hat man am Ende mehr Film bzw. mehr Bilder übrig (über 36). Ist man vorsichtig, reichts nicht mehr ganz.

Jakob | am 29. Juni 2017

Hallo, ich hab mal eine grundsätzliche Frage zur Analogfotografie: Wie ist so eine Filmrolle aufgebaut? Gibt es einzelne Abschnitte, wo die Bilder drauf kommen oder geht’s einfach los an der Stelle, wo man den Film eingelegt hat? Und kann es sein, dass das letzte Bild dann nur noch halb drauf ist, oder so?
Ich geh jetzt meinen ersten Film entwickeln lassen, den ich mit meiner kürzlich geklickten Minolta XD7 geschossen hab.
Viele Grüße, Jakob

Thomas (Admin) | am 28. Mai 2017

Hallo Karin, die GW690 habe ich auch! Aber keine Tasche. Eine solche hatte ich bisher auch nie im Internet gesehen. Ich glaube fast, es wurde keine passende angeboten. Ich nehme immer eine Wollmütze, wenn ich die Kamera im Rucksack transportiere.

Karin Börding | am 26. Mai 2017

Hallo Thomas,
ich habe seit kurzem die Mittelformatkamera Fuji GW690II und ich suche dringend eine passende Tasche dafür.
Hast du einen Tipp?
Gruß

Thomas (Admin) | am 21. März 2017

Hallo Peter, da gibt es ja unterschiedliche Meinung bis hin dazu, dass solche „Röntgentüten“ nichts bringen, da dadurch diese Geräte zum Durchleuchten noch stärker arbeiten. Ich kann zu diesem Thema aber aus folgendem Grunde leider gar nichts sagen: Ich habe Flugangst!

Peter Frings | am 21. März 2017

Hallo Thomas,
heute geht es mal um Flugreisen mit analogen Filmen.
Früher war es ja immer ein wenig „Russisches Roulette“, je nachdem wie das Gerät am Flughafen eingestellt war.
Wie sieht es heute aus? Im Besonderen mit den modernen Filmen wie T Max 400 von Kodak.
Hast du oder jemand hier spezielle Erfahrungen gemacht?
Bin für echte Erfahrungen dankbar.
Vielen Dank und immer gutes Licht,
Peter

Thomas (Admin) | am 15. März 2017

Hallo Iris, danke für dein Lob! Ich kenne das Hamburger „Butzlab“ bzw. deren Website: http://www.butzlab.com/

Laut Internetseite können auch Lithprints angefertigt werden. Ansonsten gibt es noch weitere kleine Labors für „reguläre“ Handabzüge, wo ggf. auch mit Lithentwickler gearbeitet werden kann. Hier würde ich bei Google so etwas wie „Labor Silbergelatineabzug“ eingeben.

Grüße
Thomas

Iris | am 15. März 2017

Hallo Thomas,
tolle und sehr informative Seite! Schwelge gerade in Erinnerungen an meine erste eigene Dunkelkammer. Da ich diese Möglichkeit nicht mehr habe, suche ich gerade verzweifelt nach einem Dienstleister / erfahrenen Menschen, der gegen Entgelt qualitativ hochwertige Lith-Abzüge fertigt. Solltest Du zufällig eine Adressliste haben oder entsprechende Dienstleister kennen, würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen.
Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß an der analogen Fotografie!
Iris

Thomas (Admin) | am 26. Dezember 2016

Hallo Anja, zum Reinigen nutze ich immer einen ungenutzten Kosmetikpinsel, mit dem ich die Kameras sozusagen ausfege (Staub). Wenn ich gebrauchte Kameras kaufe, säubere ich oft die Mattscheibe und eben auch den Spiegel. Hier hatte ich mit Seifenwasser gute Erfahrungen gemacht. Oft reichen auch schon Wattestäbchen mit etwas Spucke. Bei dem Spiegel könnte es sein, dass er auf scharfe Reinigungsmittel unschön reagiert. Da habe ich aber keine Erfahrung.

Anja | am 26. Dezember 2016

Hallo Thomas, danke für deine tolle Website. Da ich seit kurzem Besitzerin einer Kowa six bin, werde ich mich auf deiner Seite in nächster Zeit wohl öfter umgucken. Hast du vielleicht Tipps dazu, wie ich die Kowa reinigen kann, der Spiegel ist z.B. nicht richtig sauber. Würde mich freuen.

Thomas (Admin) | am 12. Dezember 2016

Hallo Peter, danke für das Lob! Diese Seite ist noch recht neu und ich hoffe, es kommt noch etwas Bewegung hinein.
Mit den Sofortbildern hast du mich jedoch auf einem Teilgebiet der analogen Fotografie erwischt, mit dem ich nahezu nie etwas zu tun hatte. Da muss ich selbst leider passen.

Grüße,
Thomas

Peter | am 12. Dezember 2016

Hallo Thomas, nachdem nun Fuji den FP3000 Trennbildfilm sw nicht mehr herstellt und mein Vorrat zu neige geht habe ich eine Frage an dich: Kennst du eine Alternative für professionelle Sofordbildrückenteile (Mamiya)die passen und noch hergestellt werden?

Als einer deiner ersten Kommentarschreiber, muss ich sagen, dass ich noch immer begeisterter Leser deiner Themen bin und deine Seite auch für viele „Anfänger“ oder „Wiederbelebte“ sehr hilfrreich ist. Mach weiter so!
Gruß Peter
und immer gutes Licht

Thomas (Admin) | am 8. Dezember 2016

Hallo Sabine, egal wo du die Kameras verkaufen möchtest: Je mehr du über deren technische Funktionalität weist, desto besser kann der Erlös werden. Ich selbst habe bisher mit Ebay gute Erfahrung gemacht, konnte die Geräte jedoch technisch auch sehr genau beschreiben. Es gibt auch Fotobörsen, wo man einen Stand anmelden kann. Dann gibt es auch „analoge“ Internetforen mit Verkaufssektion (z. B. „Aphog“). Doch dort solltest du dann tatsächlich darlegen, dass es um deinen Vater geht und dass du nicht mal eben das „schnelle Geld“ machen möchtest, sondern dass es schade wäre um die Geräte. Biete eine Abholung / Begutachtung an. Rollei 35 z. B. ist eine begehrte Kamera.
Über den aktuellen Wert von Gebrauchtpreisen kann man sich dann aber doch über Ebay einen Eindruck verschaffen: Man ruft einfach zu einem Suchbegriff (z. B. eben „Rollei 35“) die „beendeten Angebote“ auf. Hierzu muss man jedoch bei Ebay angemeldet sein. Eine wichtige Funktion hierzu. Für manche Kameras / Zubehör lohnt sich der Aufwand eines Einzelverkaufs kaum, für andere jedoch (manchmal überraschend) mehr.
Wenn es z. B. eine Rollei-Sammlung ist mit Zubehör, käme vielleicht auch, ganz altmodisch, ein Annonce in der Zeitschrift „PhotoDeal“ (Bahnhofsbuchhandel) in Frage.

Sabine | am 8. Dezember 2016

Hi Thomas,

mein Vater hat diverse Rolleis (110, SL35E, etc) und das entsprechende Zubehör.
Ein ganzer Schrank voll.
Er würde die Sachen jetzt gerne los werden und die Rente etwas aufmöbeln.

Kannst Du mir sagen, wo man so etwas verkaufen kann? EBay ist glaube ich nicht die richtige Plattform.

Freue mich über jede Antwort.

Grüße
Sabine

Peter Beyger | am 28. November 2016

Danke thomas für deine Info LG peter

Thomas (Admin) | am 28. November 2016

Hallo. Früher, als die Kodak Retina hergestellt wurde, gab es vielerorts noch sogenannte „orthochromatische“ S/W-Filme. Der Titel „Ortho“ (griechisch für richtig) täuscht aber etwas: Tatsächlich hatten diese Filme eine Rotschwäche bzw. stellten „rötliche“ Farben zu dunkel dar und blaue zu hell. Daher wohl die Frage nach einem Filter.
Hier wurde früher tatsächlich empfohlen, einen Gelbfilter zu verwenden.

Heute jedoch sind fast alle S/W-Filme panchromatisch: Sie bilden alle Farben in ihrer Eigenhelligkeit tatsächlich richtig ab und ein Filter muss zunächst nicht verwendet werden. Ich nutze Gelbfilter nur zum dunkler machen des Himmels (-blau).

Manche wenige Filme (z. B. einige der Manufaktur Adox) werden jedoch bewusst in der alten Orthochromatischen Art hergestellt, um einen gewissen klassischen Look (insbesondere bei der Porträtfotografie) erzeugen zu können. Diese Filme sind jedoch selten.

Peter Beyger | am 28. November 2016

S/W Film ohne Filter fotografieren ??? habe eine Kodak Retina 2 014 LG peter

Thomas (Admin) | am 27. November 2016

Hallo Celine, da solltest du dir unbedingt einmal den „Online-Analog-Film-Emulator“ ansehen. Die Seite findest du hier. Du kannst deine Bilddatei dann einfach im Browser bearbeiten. SO, wie diese dann bearbeitet wird, werden jedoch echte analoge Fotografien selten aussehen. Hier kann man ganz schön übertreiben.
Eine richtige Freeware für analoge Effekte ist mir nicht bekannt. Es gibt hierzu „ToyCamera AnalogColor„. Sie kostet etwas Geld. Vielleicht ist dieses Programm ja etwas für dich.

Celine | am 27. November 2016

Guten Tag Thomas, meine Frage ist vielleicht etwas von der analogen Fotografie abgewichen, jedoch für mich eine bedeutsame Frage unzwar suche ich schon sehr lange eine Möglichkeit, meine digitalen Fotos (habe eine Canon600d, 50mm objektiv) Analog aussehen zu lassen, bzw mit Filtern, Lichteffekten,Körnigkeit etc. und ich suche eine Alternative zu Photoshop da dieses Program preislich nicht in mein Budget passt. Hört sich vielleicht etwas absurd an, würde mich jededoch trotzdem sehr über eine Rückmeldung freuen – gerne auch per email 🙂 vielen dank

Thomas (Admin) | am 19. November 2016

Hi Sascha, wie du den Rollfilm in deine Mittelformatkamera einlegen kannst, kannst du hier ja gut nachlesen. Zum Fotografieren benötigst du jedoch noch einen Handbelichtungsmesser! Ich gehe davon aus, dass du so einen noch nicht hast. Du kannst zunächst auch ein Smartphone zur Belichtungsmessung nutzen. Wenn du auch ein solches nicht hast, dann kannst du dir einen Belichtungs-Rechner aus Karton basteln.

So ein Belichtungsmesser aus Papier funktioniert zumindest draußen am Tag überraschend gut: Man stellt an diesem den ASA-Wert des eingelegten Filmes ein und danach einen „Lichtverhältnis-Typ“ z. B. „sonniges Wetter mit starken Schatten auf dem Boden“. Danach kann man einfach die richtigen Kombinationen aus Blende und Belichtungszeit ablesen (z. B. 1/125 bei Blende 11).

Zum „ISO-Rad“ an der Kamera: Dies ist lediglich eine Merkscheibe an der Pentacon Six. Sie dient dazu, damit man weiß, welche Art von Film eingelegt ist. Viele analoge Kameras ohne eingebauten Belichtungsmesser besitzen eine solche Funktion. Sie hat keinerlei technische Funktionalität. Nur bei Kameras mit integriertem Belichtungsmesser justiert man diesen damit auf die jeweilige Lichtempfindlichkeit des gerade eingelegten Films. Die P-Six hat jdoch keinen eingebauten Belichtungsmesser. Es gibt jedoch einen zusätzlichen Sucher (Pentaprisma) mit integrierter Belichtungsmessungs-Funktionalität. Hier taucht das ASA-Wahlrad wieder als tatsächliche Einstellung (mit Funktion) auf. Wer sich damit weiter befassen möchte, für den habe ich einen Artikel geschrieben: Die ISO-Einstellung an einer analogen Kamera.

Sascha | am 19. November 2016

Hallo und vielen Dank für die vielen Infos! Ich habe schon länger eine Pentacon Six Kamera 6×6 jedoch keine Ahnung, wie ich die Zeiten und Blende nun richtig verwenden soll. Dann gibt es noch das ISO-Einstellrad. Film ist vorhanden, erstmal Farbfilm, den ich abgeben will. Bin natürlich Anfänger. Wie sollte ich vorgehen? Traue mich irgendwie nicht 🙂

Sascha


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