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Filme und Fotos entwickeln lassen: eine Übersicht verschiedener Anbieter


Das Belichten eines Mittelformat-Rollfilms oder eines Kleinbildfilms geht schnell von der Hand. Doch wo soll man diese Filme nun entwickeln lassen? Wer dies nicht selbst zuhause tun kann, für den gibt es in diesem Artikel eine Übersicht über verschiedene Anbieter. Im einfachsten Fall gibt man die Filme bei DM, im Saturn, Mediamarkt oder Rossmann ab. Doch erhält man hier auch die nötige Qualität?

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Auf diesem Infoportal über analoge Fotografie gibt es freilich auch Anleitungen zum selbst Entwickeln von „analogen“ Filmen. Doch dies ist nicht jedermanns Sache und somit soll an dieser Stelle auch eine Übersicht folgen, wo man seine Farbfilme und S/W-Filme bzw. die Fotos entwickeln lassen kann.

Filme entwickeln lassen

Solche Versandtaschen kennen Sie sicherlich: Drogeriemarktketten wie Rossmann oder DM bieten diese an. Auch bei Saturn oder im Mediamarkt steckt man einfach den belichteten Film in eine solche Tasche, schreibt seinen Namen drauf und wirft sie in eine Box. Einige Tage später kann man sich über den entwickelten Film freuen, dem zudem noch einige (qualitativ eher schlechte) Abzüge beiliegen.

DM, Rossmann, Mediamarkt & Co: Entwickeln lassen im Großlabor

Absolut analog: Fotografieren wieder entdecken: in Kleinbild-, Mittel- und Großformat

Absolut Analog ist ein modernes Fachbuch, welches den Leser an die Hand nimmt und ihn durch den kompletten "Workflow" der analogen Fotografie begleitet: Von der korrekten Aufnahme über die Negativentwicklung bis hin zum individuellen Scan und Ausdruck. Das Thema Positivlabor wird hier jedoch nur angerissen. Dafür wird der digitalen Weiterverarbeitung ("hybrid") mehr Raum gewidmet. Auf Amazon kann man auch in dieses Buch einen Blick werfen.

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Wenn Sie wirklich Geld sparen möchten, geben Sie Kleinbildfilme und Mittelformatfilme einfach bei den großen Filialen in Ihrem Ort ab. Sie sollten jedoch wissen, dass der DM Ihre Filme alsbald einem Lieferanten übergeben wird, welcher sie in ein Großlabor bringen wird. Das selbe gilt freilich auch für Rossmann, Saturn, Mediamarkt usw.
Dies ist zunächst aber gar nicht so schlimm, wie es sich vielleicht ganz unromantisch anhört. Denn in einem solchen Großlabor gelten gewisse Qualitätsstandards, was z. B. das Regenerieren von Entwicklungschemie anbelangt. Ihre Filme werden dort auch wahrscheinlich nicht auf einen müden Laboranten treffen, der vielleicht eine schlechte Woche hatte oder in den letzten 14 Tagen keinen „Filmeingang“, sodass dessen Chemie bereits gewisse „Erschöpfungserscheinungen“ aufweist. Nein, im Großlabor läuft alles routiniert, computerisiert und wie am „Fließband“ ab, wo gleich mehrere Angestellte arbeiten.

Die bekanntesten Großlabore in Deutschland sind: Allcop (Lindenberg im Allgäu), Cewe (insgesamt vier Fotogroßlabore in Deutschland) und Fujifilm Imaging – Eurocolor (Gera). Hier werden Ihre Filme zum Entwickeln hin geschickt, nachdem Sie diese im z. B. DM oder Mediamarkt abgegeben haben. Rossmann schickt offenbar generell zu Fuji. DM lässt entweder bei Cewe oder bei Allcop entwickeln. So genau weiß man dies als Kunde (und Autor) leider nicht.

ein KleinbildfilmMittelformatfilm Typ 120

Sowohl Kleinbildfilme in den typischen Patronen kann man bei z. B. DM oder Rossmann abgeben als auch die größeren (und weniger üblichen) 120er Rollfilme des Mittelformats. Cewe (DM) entwickelt offenbar sogar das „Mini-Format: 110“. Edit: Leider ist dies nicht mehr der Fall.

Die gute Nachricht: Standardisierte Entwicklung

Ihre Farbfilme und Ihre Diafilme werden in diesen Märkten bzw. eher Großlaboren genau so gut entwickelt wie bei weit teureren Anbietern, die dies in „Handarbeit“ durchführen. Denn für Farbfilme gibt es einen Standard – C41 genannt – und für Farbdiafilme gilt der Standard „E6“.

Das bedeutet, dass Sie sich selbst bei den Discountern ziemlich sicher sein können, dass die Negative oder die Diafilme grundsätzlich korrekt entwickelt werden – und dies zu einem unschlagbaren Preis ab ca. 1 € pro reiner Filmentwicklung (ohne Abzüge / CD). Die Negative selbst werden, was Farbe und Ausentwicklung (Dichte) angeht, immer gleich aussehen – Egal ob dies bei einem Fotografen von Hand oder maschinell in einer Fabrik erfolgte.

Farbfilme (und Diafilme) werden immer im selben Prozess einheitlich entwickelt. Die Filme selbst gleichen sich hier also zunächst. Die Ausarbeitung bzw. das Anfertigen von Positiven (Papierfotos und Scans auf CD) unterscheiden sich jedoch oft deutlich in der Qualität. Qualitativ hochwertige Abzüge bzw. Digitalisierungen darf man von einem Discounter nicht erwarten, da so etwas rein maschinell bzw. automatisch (im Gegensatz zur reinen Filmentwicklung) nicht in hoher Qualität realisierbar ist. Hier müssen spezialiserte Anbierter (siehe unten) ran, die sich für jedes Bild individuell Zeit nehmen – Was sich freilich im Preis bemerkbar macht.

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Die schlechte Nachricht: hier sind keine Liebhaber am Werk

Natürlich werden auch Liebhaber Ihre Filme in einem Großlabor entwickeln. Diese denken dabei am „Fließband“ aber eher an jemand ganz anderen und nicht unbedingt entflammt an Ihren Film. So gibt es im Internet durchaus Klagen über etwa Fingerabdrücke oder gar kleine Kratzer, die bisweilen auftreten können. Fairerweise sei hinzugefügt, dass derlei Dinge auch im kleinen „Manufaktur-Betrieb“ durchaus auftauchen können und nicht nur im Großlabor. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, kommen Sie einfach nicht umhin, Ihre Farbfilme selbst zuhause zu entwickeln.

Wenn Sie jedoch die entwickelten Filme später ohnehin selbst digitalisieren (scannen), dann sind winzige Kratzer oder gelegentlich auftretende Fingerabdrücke natürlich kein Hindernis für einen qualitativ guten Scann, da hier das Bild ja eh durch eine Bildbearbeitung „geschickt“ wird, wo zunächst eine Retusche erfolgt. Und natürlich können Sie die Negative noch einmal Wässern bzw. reinigen. Dies soll jetzt allerdings nicht den falschen Anschein machen – Generell sind die Filme, die Sie bei z. B.  DM, Müller oder Rossmann abgeben, von guter Qualität, was deren Entwicklung anbelangt.

Qualitativ schlechte „Prints“ und gering aufgelöste Foto-CDs

Doch erwarten Sie bitte vom Großlabor keine hoch aufgelösten Abzüge! Erwarten Sie bitte für den geringen Preis auch keine unbedingt korrekt (farblich) ausgefilterten „Prints“! Für so etwas müssen Sie einfach mehr Geld ausgeben. Denn das saubere Digitalisieren von analogem Film ist eine Kunst für sich und hierfür gibt es Spezialisten (an die Sie jedoch durchaus Ihre Rossmann- / DM-Negative schicken können).
Der Autor lässt seine Filme über den Drogeriemarkt entwickeln und scannt sie stets selbst ein. Später übergibt er diese digitalen Daten einem Druckanbieter. Ein sauber ausgearbeitetes Positiv, bzw. ein entsprechender Druck benötigt individuellen Einsatz bzw. einen gewissen Zeitaufwand. Es ist klar, dass eine rein maschinelle Verarbeitung von Abzügen vielleicht nur für „Schnappschüsse“ tauglich ist – oder als „Vorschau“ für eigene Scanns bzw. Drucke.

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Nur Entwickeln

Sie können folgendes auf der Filmentwicklungstüte angeben: „Nur entwickeln„, wenn Sie auf die „Sparbilder“ bzw. auf Fotos geringer Qualität verzichten möchten. Da diese teilweise jedoch ebenfalls sehr günstig sein können, können Sie diese wenigstens zur besseren Übersicht mitbestellen.

Wenn Sie beispielsweise einen 120er Mittelformatfilm (Rollfilm) abgeben, den Sie mit einer 6×6-Kamera (Quadrat) belichtet hatten und ankreuzen „10×15-Format“ dann bekommen Sie wahrscheinlich kleine Fotos im Format 10×10 (was das Motiv anbelangt).

Wichtig ist nur der korrekt entwickelte Film – und dies können auch die Großlabore! Jene entwickeln freilich den klassischen 35 mm Kleinbildfilm wie auch den 120er Rollfilm (Mittelformat). Bei letzterem muss man eventuell etwas länger warten, wenn man ihn entwickeln lässt, da hier sicherlich „gesammelt“ wird, bevor die Maschine angeworfen wird.

Warum hat sich denn früher niemand über die Großlabore beschwert?
Weil in den letzten Jahren durch die digitale Fotografie ein anderes Qualitätsbewusstsein in puncto Fotografie eingesetzt hat: Moderne Digitalkameras zaubern ein gestochen scharfes Bild auf den Computermonitor. Dies ist in der analogen Fotografie gleichfalls möglich – jedoch mit mehr Aufwand, den ein Großlabor einfach nicht zu dem günstigen Preis bieten kann – aber nur was die automatisierten Scanns und Papierabzüge anbelangt.

Noch ein Hinweis zum „Nur Entwickeln“ bzw. zum Wunsch, lediglich eine reine Filmentwicklung zu bekommen, da man vielleicht selber scannen möchte: Dies funktioniert bei Cewe (DM) offenbar nicht mehr. D. h. wenn man Pech hat, bekommt man Papierabzüge aufgebrummt. Dies kann aber – je nach Fall und Mitarbeiter – auch wieder anders sein. In den Diskussionsforen gibt es da unterschiedliche Erfahrungen. Wahrscheinlich liegt dies daran, welches der deutschen vier Cewe-Großlabore gerade beliefert wird oder ob der Film zu „Allcop“ ins Allgäu geschickt wird.

mehrere analoge Filme

Das sind keine Bonbons, das sind Filme! Die meisten Anbieter entwickeln sowohl den beliebten Kleinbildfilm („35 mm Film“) wie auch Rollfilme (Mittelformat) und zwar als S/W-, Farb- oder Farbdiafilm.

Nicht schneiden
AgfaPhoto APX 100 Prof 135-36 S/W-Film

Zu den bekanntesten Filmen zählt hierzulande der AgfaPhoto APX 100. Er ist ein klassischer S/W-Film mit hohem Belichtungsspielraum und mittlerer Auflösung, ähnlich dem Ilford FP4 und etwas günstiger. Beachten Sie auch die günstigeren Händler-Preise.

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Was bei Kleinbildfilmen eigentlich nie Probleme macht, taucht hin und wieder bei Rollfilmen (Mittelformat) auf: Einige Bilder könnten vom Dienstleister in der Mitte durchgeschnitten- bzw. zerstört werden. Kleine Anbieter werden von Hand (bzw. nach Auge) schneiden. Größere Firmen, die Filme entwickeln, werden so viel Eingang haben, dass Sie das Schneiden der Filme in handliche Streifen maschinell erledigen. Und hier gibt es insbesondere bei manchen Mittelformatkameras ein kleines Problem: Jene generieren mitunter zwischen den Fotos unterschiedlich breite Stege1, also Bildabstände. Dies verwirrt eine Maschine, die im einfachsten Fall vielleicht davon ausgeht, dass exakt nach z. B. jeden sechs Zentimetern ein Steg (Bildabstand) von fünf Millimetern erscheint, wo geschnitten werden kann. Insbesondere jedoch Mittelformatkameras aus dem ehemaligen Ostblock (Kiev, Pentacon Six2) sind dafür berüchtigt, relativ schmale Bildabstände zu generieren. Hier sollte man im Zweifel „Nicht schneiden“ auf die Tüte schreiben. Der Film wird dann aufgerollt aus der Entwicklung kommen, sofern sich das Labor an solche Hinweise hält.

1) Dies betrifft nicht Mittelformatkameras mit Guckloch auf der Rückseite, wo man exakt auf die nächste Zahl, die auf dem Schutzpapier des Rollfilms aufgedruckt ist, transportiert.
2) Dies liegt offenbar daran, dass die Rollfilme aus östlicher Produktion damals eine andere Stärke des Papierträgers aufwiesen (als die heutigen) und der Transportmechanismus dieser Kameras waren auf diese Stärke eingestellt.

Wartezeiten

Früher wurden Filme und Diafilme über DM und andere Drogeriemarktketten relativ flott entwickelt bzw. zurück in die Filiale gesandt. Heute kann die jedoch teils recht lange dauern – weniger bei Farbnegativfilm im Kleinbild, mehr bei Dia- oder S/W-Film, insbesondere im Mittelformat.

Als Begründung seitens Cewe hiess es daß Film inzwischen so wenig nachgefragt wird daß man die Aufträge deutschlandweit sammeln und rein händisch bearbeiten würde.

Quelle

Wer seine entwickelten Bilder schneller zurück bekommen möchte, sollte bei den spezialisierten (kleineren) Laboren direkt anfragen:

Spezialisierte Fotolabore: nicht ganz so günstig jedoch sicherer und für Extrawünsche offen

Die zuerst besprochenen Großlabore sind heute eigentlich auf etwas ganz anderes spezialisiert als auf das Entwickeln von Farbfilmen – nämlich auf das Drucken von Fotobüchern oder Postern und für das Bedrucken von Tassen und dergleichen. Die Filmentwicklung scheint da eher noch ein Produktionszweig aus vergangenen Tagen zu sein – eine weiterhin existierende (wenn auch geringere) Nachfrage belässt sie dennoch am Leben.

ein Planfilm für das Großformat

Insbesondere bei spezielleren Formaten wie bei Planfilmen wird man beim „Discounter“ schlechte Karten haben, sondern muss sie dem Fachmann geben.

Neben diesen Laboren – die in puncto Filme entwickeln fast gar keine Privatkunden haben sondern eher im Auftrag von z. B. Drogerien oder auch Fotoläden arbeiten – gibt es jedoch auch eine Vielzahl an Alternativen zum Abgeben bei Rossmann oder DM!

Filme im Fotoladen abgeben

Wenn Sie in einer größeren Stadt leben, dann haben Sie vielleicht Glück, wenn der dort ansässige Fotoladen noch selbst entwickelt! Da müssen Sie einfach nachfragen. Ein Indiz ist bereits ein Wimpel mit dem Hinweis „1-Stunden-Entwicklung“ oder so ähnlich. Hier können Sie natürlich oftmals direkt mit dem Menschen reden, der Ihre Filme gleich hinten im Stübchen entwickeln wird! Sie können dann auch direkt vor Ort Sonderwünsche angeben wie z. B. eine sogenannte „Push-Entwicklung“ oder dass auf das Schneiden des Filmes verzichtet werden soll.

10x Fujifilm – C200 Fotofilm, 35 mm, 36 Aufnahmen, Kleinbildfilm

Idealerweise kauft man Filme im 10er Pack und kann so richtig sparen, wenn man es mit der analogen Fotografie ernst meint. Der Fujicolor C200 ist ein klassischer Farbnegativfilm mit einer Empfindlichkeit von ISO 200 (mittlere Empfindlichkeit = geringes Korn).

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Leider schicken viele Fotoläden die Negative jedoch einfach nur weiter. Das sei verziehen, denn es lohnt sich einfach nicht mehr für sie, selbst zu entwickeln. Denn die Farbchemie kann man – einmal angesetzt – nicht lange herum stehen lassen. Wenn Sie hier ihren lokalen Händler unterstützen möchten, dann sein Sie damit zufrieden. Wenn Sie jedoch für das selbe Ergebnis Geld sparen möchten, dann geben Sie die Filme im Drogeriemarkt ab (der sie ja ebenso einschickt).
Wenn Sie jedoch eine bessere Betreuung erwarten, dann müssen Sie Ihre Filme in einem auch auf „analog“ spezialisiertes Labor entwickeln lassen:

Anbieter für die Filmentwicklung

Schaut man sich auf den Internetseiten von z. B. „Rossmann Fotowelt“ um, dann wird man nur mit Mühe einen Hinweis auf das Entwickeln von analogen Filmen entdecken (wenn überhaupt). Das Hauptgeschäft dieser Anbieter liegt natürlich woanders.

Es gibt jedoch auch Firmen, die die Filmentwicklung noch explizit als Service bewerben!

Hier sollen nun einige dieser Anbieter genannt werden, bei denen man explizit auch Filme entwickeln lassen kann, bzw. die diesen Service auch offenkundig auf deren Internetseiten anbieten.

Und dann gibt es noch kleinere Manufakturen. Einige von Ihnen sind traditionelle Fotoläden, die auch einen Versand anbieten bzw. eine entsprechenden Internetauftritt haben. Andere werden von Fotografen geführt, die sich dahingehend spezialisiert haben, dass Sie Ihre Filme von fachkundigen Händen entwickeln lassen können.

Wie Sie feststellen, gibt es in dieser Übersicht durchaus einige Anbieter aus dem Sächsischen, die mit „analogen Leistungen“ punkten können. Vielleicht hat dies damit etwas zu tun, dass die Wiege der deutschen Kameraindustrie seinerzeit eben in Sachsen war.

In Österreich Filme entwickeln lassen

In Österreich gibt es freilich auch kleinere Fachlabore, die Ihre Filme professionell entwickeln. Zu nennen wäre da z. B. Fayer in Wien oder Foto Leutner, ebenfalls in Wien ansässig. Weiterhin in Wien hat Cyberlab seinen Sitz. Bei manchen Anbietern kann dann allerdings das Entwickeln von z. B. einem S/W-Film schon einmal über 16 Euro kosten. Das ist ein teures Vergnügen und eigentlich zu viel. Hier sollte man die Preise bei den verschiedenen Laboren vergleichen.

Ein freundlicher Leser hat in den Kommentaren noch auf Foto Soyka aufmerksam gemacht.

In unserem SW-Labor wird handwerkliche Tradition groß geschrieben. Hier werden in traditioneller Methode SW-Vergrößerungen bis zum Format 50x70cm hergestellt. Negative bis zum Format 13x18cm können verarbeitet werden.

Auch Foto Soyka sitzt in Wien und das Familienunternehmen blickt auf eine jahrzehntelange Tradition zurück. Es werden sowohl Farbfilme wie auch S/W-Materialien verarbeitet.

Da das Entwickeln von S/W-Filmen schlecht maschinell mit hohem Durchsatz realisierbar ist (zu viele unterschiedliche Filmtypen am Markt), muss dies oft händisch erledigt werden – daher die höheren Preise. Wer oft S/W-Filme belichtet, sollte sich überlegen, ob er diese nicht einfach selbst daheim im Bad entwickelt. Es ist ungefähr so einfach wie Kochen und für die reine Filmentwicklung bedarf es auch keinen dunklen Raum oder gar ein Fotolabor.


Von diesen kleineren Fachlaboren, die Filme und Abzüge nach hohen Qualitätskriterien entwickeln, gibt es ganz bestimmt noch weitere. Wenn Sie noch weitere kennen, dann scheuen Sie sich nicht, dies im unteren Kommentarbereich dieser Seite kund zu tun!

S/W-Filme entwickeln lassen

Ausrüstung zum Filme entwickeln

Mehr benötigen Sie für das selber Entwickeln eines S/W-Filmes nicht. Die Ausgaben der Ausrüstung werden sich rasch amortisiert haben.

Folgendes sollten Sie zum Thema S/W-Filme wissen: Es gibt viele unterschiedliche Filmentwickler, die den „Look“ des Bildes mehr oder weniger ändern können. Weiterhin hat jeder Film eine bestimmte Entwicklungszeit. Sowohl die Art des Filmentwicklers als auch die Entwicklungszeit können Sie bei einer Abgabe des Films im Müller, Mediamarkt und dergleichen freilich nicht bestimmen.

Stattdessen werden S/W-Filme in Großlabors wie Cewe oder Allcop wahrscheinlich alle zusammen in einem eher ausgleichend arbeitenden „Standardentwickler“ entwickelt. So genau ist dies aber nicht bekannt. Dies hat dann aber zur Folge, dass manche Filme zu „hart“ (zu kontrastreich) sind, andere wiederum zu „weich“. Viele Schwarzweiß-Filme werden jedoch auch ganz normal von der Entwicklung zurück kommen.

Im Gegensatz zur Farbentwicklung (oder Diaentwicklung) ist der S/W-Prozess nämlich nicht genormt – was diesen wiederum sehr interessant macht, wenn man Schwarzweißfilme einfach selbst zuhause entwickelt. Denn nur bei letzterer Möglichkeit kann man aktiv selbst in den Prozess (bzw. den „Look“) bereits bei der Negativentwicklung eingreifen.

Auf S/W spezialisierte Labore

Es gibt einige Fotografen, die bieten insbesondere für S/W-Filme einen entsprechenden Service an. Zu einer individuellen Entwicklung wird hier ein sehr seltener Service angeboten: Der Handabzug, also das Anfertigen eines Originals vom fotografischen Negativ – der Silbergelatine-Print – auf hochwertigem, echten lichtempfindlichen Fotopapier. Insbesondere letzteres hat natürlich seinen Preis. Solche Anbieter sind z. B.

Fazit

Kodak 1153659 TRI-X 400 120 Film

Der Kodak Tri-X ist der Filmklassiker schlechthin: ein höher empfindlicher S/W-Film (400 ISO), welcher den klassischen analogen Look liefert und in mehreren Filmformaten erhältlich ist. Er ist als DER Reportagefilm in die Geschichte eingegangen und ihn gibt es heute immer noch. Bei Amazon am besten die günstigeren Händlerpreise beachten.

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Dieser Beitrag auf Analoge-Fotografie.net ist nun länger geworden als anfangs gedacht. Ja, aber es zeigt auch: Allein in Deutschland gibt es immer noch eine Vielzahl an Möglichkeiten, Filme entwickeln zu lassen!
Wenn Sie einen wirklich wichtigen Film belichtet haben (z. B. auf einer Hochzeit), dann sollten Sie einen solchen besser in ein „echtes“ Fachlabor geben, wo tatsächlich noch Fotografen mit Erfahrung in puncto analoger Fotografie arbeiten. Die Filmentwicklung kostet dort klar mehr – insbesondere wenn dies kleinere Fotohändler nebenbei noch anbieten und relativ wenig Umsatz damit machen. Dann berechnen diese teils nämlich einen ganzen Stundensatz an Arbeit. Andererseits kann man Farbfilme in den „normalen“ Formaten 35 mm und 120er Rollfilm auch bei Rossmann oder DM abgeben bzw. sie ins Großlabor senden- und dort für sehr wenig Geld in normalerweise guter Qualität entwickeln lassen. Diese werden dort standardisiert verarbeitet – jedoch (vermutlich) ohne Liebe.
Digitalisierungen und Drucke vom Negativ oder gar echte Abzüge auf Fotopapier (kein Digitaldruck) sollten Sie in gebührender Qualität jedoch besser beim Fachmann anfertigen lassen.

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Artikeldatum: 13.09.2016 / letzte Änderung: 15. August 2019

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authorHallo. Hier schreibt Thomas. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der analogen Fotografie und entwickele meine Bilder im eigenen Labor oder "mit" dem Computer. Sollte dieser Beitrag nützlich gewesen sein, freue ich mich z.B. über ein Freibier: *

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