Filme und Fotos entwickeln lassen: eine Übersicht verschiedener Anbieter

Das Belichten eines Filmes in der Analogkamera geht schnell von der Hand. Doch wo soll man diese Filme nun entwickeln lassen? In diesem Artikel gibt es eine Übersicht über verschiedene Anbieter. Im einfachsten Fall gibt man die Filme im Drogeriemarkt ab. Die Qualität ist dann aber eine etwas andere als beim inhabergeführten Fachlabor.

Auf diesem Infoportal über analoge Fotografie gibt es natürlich auch Anleitungen zum selber Entwickeln von „analogen“ Filmen. Doch dies ist nicht jedermanns Sache und somit soll an dieser Stelle auch eine Übersicht folgen, wo man seine Farbfilme und S/W-Filme bzw. die Fotos entwickeln lassen kann.

Filme entwickeln lassen

Solche Versandtaschen kennen die meisten sicherlich: Drogeriemarktketten wie Rossmann oder DM bieten diese an. Auch bei Saturn oder im Mediamarkt steckt man einfach den belichteten Film in eine solche Tasche, schreibt seinen Namen drauf und wirft sie in eine Box.

Einige Tage oder mittlerweile sogar Wochen später kann man sich über den entwickelten Film freuen, dem zudem noch einige Abzüge beiliegen. Bei Fachlaboren geht dies i. d. R. schneller und es kann auf Sonderwünsche eingegangen werden. Die Qualität wird hier meist auch besser sein, aber die Kosten sind höher.

direkt zur Liste spezialisierter Labore springen

DM, Rossmann, Mediamarkt & Co: Entwickeln lassen im Großlabor

Wenn man Geld sparen möchte, gibt man 35mm-Kleinbildfilme oder Mittelformatfilme einfach bei einer Drogerie-Filiale vor Ort ab. Sie sollten jedoch wissen, dass Drogerien wie DM die Filme später einem Lieferanten übergeben wird, welcher sie in ein Großlabor bringen wird. Das selbe gilt auch für Rossmann, Saturn, Mediamarkt usw.

Dies ist zunächst aber gar nicht so schlimm. Denn in einem solchen Großlabor gelten gewisse Qualitätsstandards, was z. B. das Regenerieren von Entwicklungschemie anbelangt. Die Filme werden dort wahrscheinlich auch nicht auf einen müden Laboranten aus einem Stundenlabor treffen, der vielleicht eine schlechte Woche hatte oder in den letzten 14 Tagen keinen Filmeingang, sodass dessen Chemie bereits gewisse ›Erschöpfungserscheinungen‹ aufweist. Nein, im Großlabor läuft alles routiniert, computerisiert und wie am Fließband ab, wo gleich mehrere Angestellte arbeiten.

von DM entwickelter Farbfilm in Streifen, eine Daten-CD, Papierbilder und ein Bildindex

So schaut die »Beute« aus, die man in der Drogerie für tatsächlich wenig Geld erhält, wenn man ca. zwei Wochen vorher einen Farbnegativfilm zum Entwickeln abgegeben hatte – hier am Beispiel von DM.

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Die bekanntesten Großlabore in Deutschland sind: ›Allcop‹ (Lindenberg im Allgäu), ›Cewe‹ (insgesamt vier Fotogroßlabore in Deutschland) und ›Eurocolor‹ (mehrere Standorte). Hier werden die Filme zum Entwickeln hin geschickt, nachdem man diese im z. B. DM oder Mediamarkt abgegeben hatte. Rossmann schickt offenbar generell zu Fuji. DM lässt entweder bei Cewe oder bei Allcop entwickeln. So genau weiß man dies als Kunde (und Autor) leider nicht.

ein Kleinbildfilm Mittelformatfilm Typ 120

Sowohl Kleinbildfilme (35mm-Film) in den typischen Patronen kann man bei z. B. DM oder Rossmann abgeben als auch die größeren (und weniger üblichen) 120er Rollfilme des Mittelformats. Früher konnte man auch noch die winzigen Patronen vom Typ 110 abgeben (»Pocketfilm« in kleinen Kassetten). Vermutlich wird so etwas jedoch bei den großen Laboren nicht mehr entwickelt. Der normale Kleinbildfilm in der Patrone (auf dem ersten Bild abgebildet) geht aber auf jeden Fall.

Zettel mit Sonderwünschen zur Filmentwicklung, eine Filmtüte und ein Film

Tipp: In diesem Artikel gibt es einen Link zum Download einer PDF-Datei mit Angaben für das Großlabor, wenn man Sonderwünsche hat.

Ob diese erfüllt werden, ist jedoch nicht gewiss.

Die gute Nachricht: Standardisierte Entwicklung

Gewöhnliche Farbfilme und Diafilme werden in diesen Märkten bzw. eher Großlaboren theoretisch genau so gut entwickelt wie bei weit teureren Anbietern, die dies in Handarbeit durchführen. Denn für Farbfilme gibt es einen Standard – ›C41‹ genannt – und für Farbdiafilme gilt der Standard ›E6‹.

Das bedeutet, dass Sie sich selbst bei den »Discountern« ziemlich sicher sein können, dass die Negative oder die Diafilme grundsätzlich korrekt entwickelt werden – und dies zu einem unschlagbaren Preis ab ca. 3,5 € pro reiner Filmentwicklung (ohne Papierbilder / CD). Die Negative selbst werden – was Farbe und Ausentwicklung (Dichte) angeht – immer gleich aussehen, egal ob dies bei einem Fotografen von Hand oder maschinell in einer Fabrik erfolgte.

Farbfilme (und Diafilme) werden immer im selben Prozess einheitlich entwickelt. Die Filme selbst gleichen sich hier also zunächst.

Die Ausarbeitung –  das Anfertigen von Papierfotos und Scans unterscheiden sich jedoch häufig von der Qualität, die Fachlabore bieten können. Für einen höheren Anspruch müssen spezialisierte Anbieter (siehe unten) ran, die sich für jedes Bild individuell Zeit nehmen – Was sich natürlich deutlich im Preis bemerkbar machen wird.

Die schlechte Nachricht: hier sind keine Liebhaber am Werk

Natürlich werden auch Liebhaber Ihre Filme in einem Großlabor entwickeln. Diese denken dabei am »Fließband« aber eher an jemand ganz anderen und nicht unbedingt entflammt an Ihren Film. Dort arbeiten sicherlich auch keine Fotografen und vermutlich Hilfskräfte. So gibt es im Internet durchaus Klagen über etwa Fingerabdrücke oder gar kleine Kratzer, die bisweilen auftreten können.

Tannenbäume auf einem Weihnachtsmarkt hinter einem Container
Filmentwicklung via Rossmann (Großlabor)
Details fehlerhafte Filmentwicklung (Verschmutzungen)
fehlerhaft entwickelte Stellen

An diesem Beispiel sieht man sehr gut, was in so einem Labor passieren kann: Der Film wurde an manchen Stellen nicht korrekt entwickelt – Es blieben Fehlstellen zurück, welche sich auf meinen Positiven als „blaues Leuchten“ bemerkbar machen. Ich vermute, die Entwicklungs-Durchlauf-Maschine wurde nicht korrekt gereinigt bzw. es es kam zu Rückständen.

Fairerweise sei hinzugefügt, dass solche Dinge auch in einem kleinen Fachlabor auftauchen können. Dort wurden auch schon Filme versaut. Ich hatte solche Fehler wie die oben gezeigten bereits zwei Mal aus dem Großlabor. Mir wichtige Filme werde ich dort nicht abgeben. Wer ganz sicher gehen möchten, kann auch Farbfilme selber zuhause entwickeln.

Rückseite eines Fotos mit Aufdruck des sonder film lab
Wer Fotos in einem kleinen, inhabergeführten Labor entwickeln lässt (s. u.), zahlt natürlich mehr, hat jedoch konkrete Ansprechpartner und bekommt einen individuellen Service.

Wenn man jedoch die entwickelten Filme später ohnehin selbst digitalisiert (scannt), dann ist man bei den Dumping-Preisen vielleicht bereit, ein gewisses Risiko einzugehen, da man dann ja selber am Computer retuschieren kann.

Und natürlich kann man die Negative noch einmal Wässern bzw. reinigen. Dies soll jetzt allerdings niemanden diskreditieren: Generell sind die Filme, die Sie bei z. B. DM, Müller oder Rossmann abgeben, von guter Qualität, was deren Entwicklung anbelangt.

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Papierabzüge, CD und Negativstreifen von DM entwickelt

Wie lange dauert die Filmentwicklung bei DM? Wie ist die Qualität? Ich hatte es getestet.

Erfahrungen DM

ein bei Rossmann entwickelter Film

Abgegeben hatte ich einen Mittelformatfilm bei Rossmann und dieser wurde tatsächlich auch so entwickelt, wie gewünscht. Leider wiesen einige Negative Entwicklungsfehler auf.

Erfahrungen Rossmann

Gering aufgelöste digitale Daten

Optional kann man auf der Filmtüte ankreuzen, dass man zusätzlich auch noch eine Digitalisierung des Films wünscht. Man bekommt dann eine CD-Rom zurück. In Zukunft wird dies vermutlich alles über einen Download-Link gelöst werden.

Meine Erfahrung: Diese digitale Daten sind oft von schlechter Qualität. Dies ist bei dem Preis aber auch nicht verwunderlich. Die Auflösung ist sehr gering (ca. 1,5 Megapixel) und wie bei jeder völlig automatischen Digitalisierung gibt es mitunter Kontrast- und Farbfehler. So etwas können Fachlabore deutlich besser.

Hände, welche einen Film zum Digitalisieren in einen Filmscanner schieben.

In kleineren Fachlaboren wird bei der Digitalisierung jedes Bild per Auge überprüft. Zudem werden dort Scanner mit einer viel höheren Auflösung eingesetzt.

Warum hat sich denn früher niemand über die Großlabore beschwert?

… Weil in den letzten Jahren durch die digitale Fotografie ein anderes Qualitätsbewusstsein in puncto Fotografie eingesetzt hat: Moderne Digitalkameras zaubern ein gestochen scharfes Bild auf den Computermonitor. Dies ist in der analogen Fotografie gleichfalls möglich – jedoch mit mehr Aufwand, den ein Großlabor zu den günstigen Preisen nicht bieten kann.

Nur Entwickeln

Wer die Papierbilder nicht benötigt, weil man nur die entwickelten Filme zum Digitalisieren braucht, kann versuchen, dass keine Papierbilder angefertigt werden sollen:

meine Angaben für die Filmentwicklung bei Rossmann (Filmtasche mit angekreuzten Optionen)
Sicherheitshalber kreuzte ich auf der Filmtasche bei Rossmann noch die Standard-Abzüge an (als „Fallback“). Auf meine Wünsche unter »Sonstiges« wurde dennoch eingegangen, was erfreulich war.

Ich bekam mit der Angabe nur entwickeln einfach nur den entwickelten Film zurück – ohne die kleinen Papierfotos. Ich sparte damit weiteres Geld ein.

Dies kann aber – je nach Fall und Mitarbeiter im Labor – auch wieder anders sein. In den Diskussionsforen gibt es da unterschiedliche Erfahrungen. Wahrscheinlich liegt dies daran, welches der deutschen vier Cewe-Großlabore gerade beliefert wird. Im unteren Kommentarbereich schreibt auch ein Nutzer, dass bei ihm diese Angabe nichts bewirkte und dennoch Papierbilder mitgeliefert wurden bzw. dass der Preis dann etwas höher war.

Nicht schneiden

Was bei Kleinbildfilmen eigentlich nie Probleme macht, taucht hin und wieder bei Rollfilmen (Mittelformat) auf: Einige Bilder könnten vom Dienstleister in der Mitte durchgeschnitten- bzw. zerstört werden – insbesondere bei Sonderformaten.

Fotografischer Film wird geschnitten auf einer Leuchtplatte und dann in Filmtaschen gesteckt.
in Fachlaboren werden die Filme von Hand geschnitten. Bei Großlaboren kann dies eigentlich nur automatisiert erfolgen.

Kleine Anbieter werden von Hand (bzw. nach Auge) schneiden. Größere Firmen, die Filme entwickeln, werden so viel Eingang haben, dass Sie das Schneiden der Filme in handliche Streifen maschinell erledigen. Und hier gibt es insbesondere bei manchen Mittelformatkameras ein kleines Problem: Jene generieren mitunter zwischen den Fotos unterschiedlich breite Stege, also Bildabstände.

Dies verwirrt eine Maschine, die im einfachsten Fall vielleicht davon ausgeht, dass exakt nach z. B. jeden sechs Zentimetern ein Steg (Bildabstand) von fünf Millimetern erscheint, wo geschnitten werden kann. Insbesondere jedoch Mittelformatkameras aus dem ehemaligen Ostblock (Kiev, Pentacon Six) sind dafür berüchtigt, relativ schmale Bildabstände oder gar Bildüberlappungen zu generieren. Hier sollte man im Zweifel »Nicht schneiden« auf die Tüte schreiben. Der Film wird dann aufgerollt aus der Entwicklung kommen, sofern sich das Labor an solche Hinweise hält.

ungeschnittener Film als Rolle neben einer Filmentwicklungstasche
Bei meiner Bestellung via Rossmann wurde mein Wunsch nach „nicht schneiden“ akzeptiert und der Rollfilm kam ungeschnitten und zusammen gerollt zurück.

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Wartezeiten

Früher wurden Filme und Diafilme über DM und andere Drogeriemarktketten relativ flott entwickelt bzw. zurück in die Filiale gesandt. Heute kann die jedoch teils recht lange dauern – insbesondere bei Dia- oder S/W-Film, gerade im Mittelformat.

Als Begründung seitens Cewe hiess es daß Film inzwischen so wenig nachgefragt wird daß man die Aufträge deutschlandweit sammeln und rein händisch bearbeiten würde.

Quelle

Einen kleinen Einblick in die Filmentwicklung beim Branchenriesen CEWE in Oldenburg bietet die Nordwest Zeitung. Die allermeisten Fotoaufträge werden in solch einem Großlabor natürlich anstandslos (und sehr günstig) erledigt. Bei so vielen Filmen kann jedoch auch einmal etwas schief gehen, wie dieser wütende Blogger berichtet. Um welches Labor es sich hierbei jedoch handelt, geht aus dem Beitrag nicht hervor. Ein Kommentar unter diesem Beitrag lautet:

Menschen und auch Maschinen machen Fehler. Menschen oder Unternehmen persönlich anzugehen nachdem man selbst den billigsten Weg gewählt hat finde ich mindestens unpassend.

Diese Meinung hierzu ist sicherlich nicht ganz verkehrt.

Wer seine entwickelten Bilder schneller zurück bekommen möchte, wer höher aufgelöste Digitalisierungen wünscht und einen individuellen Service sollte bei den spezialisierten (kleineren) Laboren bestellen, die einen übersichtlicheren Kundenkreis haben und wo auch Fotografen arbeiten:

Spezialisierte Fotolabore: nicht ganz so günstig jedoch sicherer und für Extrawünsche offen

Die zuerst besprochenen Großlabore sind heute eigentlich auf etwas ganz anderes spezialisiert als auf das Entwickeln von Farbfilmen – nämlich auf das Drucken von Fotobüchern oder Postern und für das Bedrucken von Tassen und dergleichen. Die Filmentwicklung scheint da eher noch ein Produktionszweig aus vergangenen Tagen zu sein – eine weiterhin existierende (wenn auch geringere) Nachfrage belässt sie offenbar dennoch am Leben.

Planfilme für das Großformat auf weißem Untergrund mit Schachtel
Insbesondere bei spezielleren Formaten wie bei Planfilmen wird man beim „Discounter“ schlechte Karten haben, sondern muss sie dem Fachmann geben.

Neben diesen Laboren – die in puncto Filme entwickeln fast gar keine Privatkunden haben sondern eher im Auftrag von z. B. Drogerien oder auch Fotoläden arbeiten – gibt es jedoch auch eine Vielzahl an Alternativen zum Abgeben bei Rossmann oder DM:

Filme im Fotoladen abgeben

Wenn Sie in einer größeren Stadt leben, dann haben Sie vielleicht Glück, wenn der dort ansässige Fotoladen noch selbst entwickelt. Hier muss man einfach nachfragen. Ein Indiz ist bereits ein Wimpel mit dem Hinweis »1-Stunden-Entwicklung« oder so ähnlich. Hier kann man natürlich oftmals direkt mit dem Menschen reden, der die Filme gleich hinten im Stübchen entwickeln wird. Sie können dann auch direkt vor Ort Sonderwünsche angeben wie z. B. eine Push-Entwicklung oder dass auf das Schneiden des Films verzichtet werden soll.

Innenaufnahme eines Fotofachgeschäfts mit Kodak-Reklame im Schaufenster, einem Tisch im Vordergrund und einer Person seitlich stehend an einer Tür
Es gibt sie tatsächlich noch bzw. wieder: Kleine inhabergeführte Fotofachgeschäfte mit eigenem Fotolabor.

Leider schicken viele Fotoläden die Negative jedoch einfach nur weiter. Das sei verziehen, denn es lohnt sich einfach nicht mehr für sie, selbst zu entwickeln. Denn die Farbchemie kann man – einmal angesetzt – nicht lange stehen lassen. Sie läuft schnell ab. Wenn Sie hier ihren lokalen Händler unterstützen möchten, dann sein Sie damit zufrieden. Wenn Sie jedoch für das selbe Ergebnis Geld sparen möchten, dann geben Sie die Filme im Drogeriemarkt ab (der sie ja ebenso einschickt). Wenn Sie jedoch eine bessere Betreuung und eine höhere Qualität wünschen, dann sollte man die eigenen Filme in einem auch auf ›analog‹ spezialisierten Labor entwickeln lassen:

Anbieter für die Filmentwicklung

Schaut man sich auf den Internetseiten von z. B. »Rossmann Fotowelt« um, dann wird man nur mit Mühe einen Hinweis auf das Entwickeln von fotografischen Filmen entdecken (wenn überhaupt). Das Hauptgeschäft dieser Anbieter liegt natürlich woanders.

Es gibt jedoch auch Firmen, die die Filmentwicklung noch explizit als Service bewerben!
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Hier sollen nun einige dieser Anbieter genannt werden, bei denen man explizit auch Filme entwickeln lassen kann, bzw. die diesen Service auch offenkundig auf deren Internetseiten anbieten. Meist können zudem hochwertige Digitalisierungen der Filme hinzu gebucht werden.

Die Listen werden bei jedem Seitenaufruf zufällig angeordnet. Es gibt keine Gewichtung. Es werden nur Anbieter mit einem Internetauftritt gelistet. Gerne können via Kommentarbereich (s. u.) weitere Labore für meine Listen vorgeschlagen werden.

Deutschland

Bei diesen Anbietern ging auf deren Internetseite deutlich hervor, dass Filme eingeschickt und entwickelt, dann auch wieder zurück geschickt werden können. Einige der Fachlabore sind sogar auf den Versand spezialisiert mit entsprechenden Routinen. Andere sind lokale Labore mit Ladengeschäft, welche zusätzlich anbieten, Filme per Post zurück zu senden.

einige lokale Fotolabore

Bei diesen Fotolaboren konnte ich auf deren Internetseite keine konkreten Angaben zum Rückversand eingereichter Filme vorfinden. Es handelt sich offenbar um rein lokale Anbieter, welche ich ebenfalls aufliste, falls jemand in der Nähe wohnt:

Natürlich sollte man bei solchen spezialisierten Fachlaboren keine Filmentwicklung für 3 Euro erwarten.
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KLIM K2 Mobile Film Scanner 35mm + NEU + Positiv- & Negativ- Dia Scanner + Fotoscanner zum digitalisieren + Diascanner + Deine eigene Entwicklungsstation zu Hause + Dias selbst digitalisieren Rollei DF-S 180 Dia-Film-Scanner JJC ES-2 Filmdigitalisierungsadapter-Set, Negativ-Kopier Adapter für Canon Sony Nikon Macro Lens D850-Kamera, Konvertieren von 35-mm-Negativfilmen und -Dias in digitales JPEG Lomography DigitaLIZA Max Plustek OpticFilm 8200i SE 35mm Dia/Negativ Filmscanner mit Infrarotsensor (7200 DPI, USB) inkl. SilverFast SE Plus 8 Software Epson Perfection V600, Fotoscanner, DIN A4 Tischscanner für Fotos, Filme, Dias und Negative, schnell und effizient, Flachbettscanner mit hoher Auflösung, schwarz/silber

Die sicherlich günstigste und einfachste Art, Kleinbild-Dias und -Negative zu digitalisieren: mit dem eigenen Smartphone. Hierzu gibt es einen Aufsatz, der oben das Handy hält. Unten befindet sich ein Leuchtpult zum Durchleuchten. Natürlich erhält man hierdurch nicht die Qualität eines richtigen Filmscanners. Für kleinere Drucke oder das Teilen via sozialem Netzwerk reicht die Bildqualität sicherlich aus.

Dieser Dia- und Negativscanner ist eine günstige und einfache Möglichkeit, Kleinbild Negative und Dias zu scannen. Freilich darf man für den Preis keine hohe Druckqualität erwarten. Doch für die Präsentation Ihrer analogen Bilder im Internet, auf dem Smart-TV und für kleinere Papierdrucke reicht der winzige Digitalisierer durchaus.

Dies ist ein Vorsatz mit Filmstreifen-Halter: Man schraubt ihn vorne direkt auf das Objektiv der Digitalkamera. Fensterlicht durchleuchtet den Filmstreifen gleichmäßig und man kann somit ohne Stativ digitalisieren. (Makroobjektiv oder Zwischenringe erforderlich)

Der Lomography DigitaLIZA Max ist praktisch ein Rundumpaket für das Digitalizieren mittels Smartphone oder leichter Digitalkamera. Das Set besteht aus einer Leuchteinheit und einem höhenverstellbaren Ständer. Vor allem gibt es aber mehrere Masken bzw. Filmhalterungen dazu, die man auch anderweitig nutzen kann.

Der kompakte Plustek OpticFilm 8200i gehört zu den beliebtesten "echten" Negativ- und Diascannern. Zwar ist er im Gegensatz zum Epson Perfection 850 nur für das Kleinbild geeignet. Er kostet jedoch nur ein Bruchteil.

Dieser Scanner kann auch Mittelformatfilme scannen. Die Auflösung ist sicherlich geringer als die des »Epson V850« – aber dafür kostet dieses Gerät auch deutlich weniger.

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Österreich

In Österreich gibt es ebenfalls Fachlabore, welche Ihre Filme professionell entwickeln: Hier wird angeboten, dass eingereichte Filme auch wieder zurück geschickt werden können.

einige lokale Fotolabore

Bei diesen Fotolaboren konnte ich auf deren Internetseite keine konkreten Angaben zum Rückversand eingereichter Filme vorfinden. Es handelt sich offenbar um rein lokale Anbieter, welche ich ebenfalls aufliste, falls jemand in der Nähe wohnt:

Schweiz

Wer in der Schweiz wohnt, kann auch dort Filme entwickeln lassen:

Von solchen kleineren Fachlaboren, welche Filme und Abzüge nach hohen Qualitätskriterien entwickeln, gibt es bestimmt noch weitere. Wer weitere kennt, kann dies gerne via der Kommentarfunktion mitteilen. Der jeweilige Anbieter sollte jedoch einen Internetauftritt besitzen, auf den ich verlinken kann.

Hoch aufgelöste Digitalisierungen

Viele der Fotolabore in den Listen bieten zusätzlich zur reinen Filmentwicklung an, dass die Filme bei Bedarf auch gescannt werden können. In der Regel ist hierbei von einer relativ hochwertigen Digitalisierung auszugehen bzw. von einer genügend hohen Auflösung auch für größere Drucke – Was beim Service der Großlabore ja nicht gegeben ist.

Zum Thema Scannen existiert ein gesonderter Artikel → Anbieter Digitalisierung Film

S/W-Filme entwickeln lassen

Folgendes sollte man noch zum Thema S/W-Filme wissen: Es gibt viele unterschiedliche Filmentwickler, die den »Look« des Bildes mehr oder weniger ändern können (Bei Farbfilmen ist dies nicht der Fall). Weiterhin hat jeder Film eine bestimmte Entwicklungszeit. Sowohl die Art des Filmentwicklers als auch die Entwicklungszeit können Sie bei einer Abgabe des Films im ›Müller‹, ›Mediamarkt‹ und dergleichen natürlich nicht bestimmen.

Ausrüstung zum Filme entwickeln
Mehr benötigen Sie für das selber Entwickeln eines S/W-Filmes nicht. Die Ausgaben der Ausrüstung werden sich rasch amortisiert haben.

Stattdessen werden S/W-Filme in Großlabors wie ›Cewe‹ oder ›Allcop‹ wahrscheinlich alle zusammen in einem eher ausgleichend arbeitenden Standardentwickler entwickelt. So genau ist dies nicht bekannt. Dies hat dann aber zur Folge, dass manche Filme zu „hart“ (zu kontrastreich) sind, andere wiederum zu „weich“. Viele Schwarzweiß-Filme werden jedoch auch ganz normal von der Entwicklung zurück kommen.

Im Gegensatz zur Farbentwicklung (oder Diaentwicklung) ist der S/W-Prozess nämlich nicht genormt – was diesen wiederum sehr interessant macht, wenn man Schwarzweißfilme selber zuhause entwickelt. Denn nur bei letzterer Möglichkeit kann man aktiv selbst in den Prozess bereits bei der Negativentwicklung eingreifen und den »Look« des Films bestimmen.

Auf S/W spezialisierte Labore

Es gibt einige Fotografen, die bieten insbesondere für S/W-Filme einen entsprechenden Service an. Zu einer individuellen Entwicklung wird hier ein sehr seltener Service angeboten: Der Handabzug, also das Anfertigen eines Originals vom fotografischen Negativ – der Silbergelatine-Print – auf hochwertigem, echten lichtempfindlichen Fotopapier. Insbesondere letzteres hat natürlich seinen Preis. Solche Anbieter sind z. B.

Hinweis zum Wässern

Wer Farbnegative, Dias oder auch S/W-Filme extern entwickeln lässt und sicher gehen möchte, dass diese auch noch nach vielen, vielen Jahren archivfest in den Ordnern unversehrt die Zeit überstehen, sollte sicherheitshalber selber Wässern.

Das bedeutet, man sollte die fertig entwickelten Filmstreifen noch einmal in ein Wasserbad (ca. 25 °C) geben und dort ca. 20 Minuten lang unter Bewegung baden. Denn fast niemand weiß, wie ernst es auch ein angesehenes Labor mit der Schlusswässerung meint: Dass nicht doch noch Chemiereste am Film haften, da würde ich auch hier nicht sicher gehen.

Insbesondere bei der Farbnegativentwicklung nach dem Prozess C41 wird auf eine Schlusswässerung verzichtet und nur ein »Stabibad« verwendet. Wie man Filme richtig wässert (und trocknet), erkläre ich im Leitfaden S/W-Entwicklung. Die Schlusswässerung von fotografischem Material (Filme wie auch Papiere) ist sehr wichtig für die Archivfestigkeit. Nur ordentlich gewässertes Fotomaterial hält Jahrzehnte unbeschadet.

eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung eine Produktabbildung
10 Rollen Shanghai Schwarz & Weiß 135 35mm 36Exp Iso 100 Film Auto DX Kodak Portra 160 135-36 5er Pack Kodak Gold 200 135-36 Ilford Delta 400 135-36 Fujicolor 200 135-36 Fomapan 100 Classic 135-36 Kodak T-MAX 100 TMX 135-36 Ilford HP5 Plus 135-36 AgfaPHOTO APX 100 135-36

Der Shanghai GP3 ist einer der preiswertesten S/W-Film auf dem Markt und in mehreren Formaten erhältlich. Er besitzt eine Empfindlichkeit von 100 ASA und bildet entsprechend feinkörnig ab. Da die Emulsion "altmodisch" ist, erhält man einen entsprechend "klassischen Look" für seine S/W-Fotografien.

Der Kodak Portra 160 ist ein Farbfilm mit besonders zurückhaltender Farbwiedergabe und feinerem Korn als der 400er oder gar 800er Portra. Daher ist er insbesondere für die Portraitfotografie im Kleinbild geeignet. Doch auch Landschaftsfotografen schätzen ihn aufgrund des "Pastell Looks". Der Portra ist für das Kleinbild, Mittelformat und Großformat erhältlich – mittlerweile leider völlig überteuert.

Der Kodak Gold ist mittlerweile einer der günstigen "bunten" Farbfilme vom Markenhersteller. Es gibt ihn für das Mittelformat wie auch in den klassischen Kleinbildpatronen. Die Farben sind eher knallig, der Belichtungsspielraum typischerweise hoch (im Zweifel länger belichten), die Empfindlichkeit normal.

Normalerweise benötigt man für feines Korn einen mittelempfindlichen Film. Oder man greift zum Ilford Delta 400 und bekommt dazu noch eine hohe Empfindlichkeit (ISO 400). Leider muss man für beide Vorteile zusammen etwas tiefer in die Tasche greifen.

Der Fujifilm 200 ist ein typischer Kandidat: Klassischer Farbnegativfilm, mittlere Empfindlichkeit, normale Farbwiedergabe, normales Korn. Beim Markenhersteller kann man nichts falsch machen.

Foma aus Tschechien stellt seit Jahren einige europäische Filmklassiker her: Der Fomapan 100 ist wohl einer der hierzulande am meisten genutzten S/W-Filme, gerade weil er recht günstig ist. Viele schätzen ihn jedoch auch, weil er seit Jahrzehnten praktisch immer noch so abbildet wie früher und vermutlich nie verändert wurde. Den Foma gibt es als Kleinbild, Mittelformat, Großformat und Schmalfilm.

Der Kodak T-Max 100 ist mein bevorzugter S/W-Film, wenn trotz Kleinbild dennoch feine Texturen aufgelöst werden sollen, beispielsweise bei Landschaften. Oft kann man dadurch die Mittelformatkamera zu Hause lassen. Für Porträts jedoch nutze ich am liebsten etwas "gröbere" S/W-Filme.

Der Ilford HP5 Plus ist ursprünglich als Film berühmter S/W-Reportagen und für die »Street-Fotografie« relevant. Wer im Mittel- oder gar Großformat fotografiert, für den ist das etwas grobe Filmkorn erst Recht nicht von Nachteil und hier schätzt man die hohe Filmempfindlichkeit des HP5.

Zu den bekanntesten Filmen zählt hierzulande der AgfaPhoto APX 100. Er ist ein klassischer S/W-Film mit hohem Belichtungsspielraum und mittlerer Auflösung, ähnlich dem Ilford FP4 aber etwas günstiger.

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Fazit

Dieser Beitrag auf Analoge-Fotografie.net ist nun länger geworden als anfangs gedacht. Aber es zeigt auch: Allein in Deutschland gibt es immer noch eine Vielzahl an Möglichkeiten, Filme entwickeln zu lassen. Auch in Österreich und in der Schweiz gibt es entsprechende Angebote.

Wenn Sie einen wirklich wichtigen Film belichtet haben – z. B. auf einer Hochzeit oder einer Reise, dann sollten Sie einen solchen besser in ein Fachlabor geben, wo tatsächlich noch Fotografen mit Erfahrung in puncto analoger Fotografie arbeiten. Die Filmentwicklung kostet dort klar mehr – insbesondere wenn dies kleinere Fotohändler nebenbei noch anbieten und relativ wenig Umsatz damit machen. Dann berechnen diese teils nämlich einen ganzen Stundensatz an Arbeit.

Andererseits kann man Farbfilme in den „normalen“ Formaten 35 mm und 120er Rollfilm auch bei Rossmann oder DM abgeben bzw. sie ins Großlabor senden und dort für sehr wenig Geld in normalerweise guter Qualität entwickeln lassen. Diese werden dort standardisiert verarbeitet – jedoch (vermutlich) ohne Liebe.

Digitalisierungen und Drucke vom Negativ oder gar echte Abzüge auf Fotopapier (kein Digitaldruck) sollte man in gebührender Qualität jedoch besser im kleineren Fachlabor anfertigen lassen.

56 Kommentare

Filme und Fotos entwickeln lassen: eine Übersicht verschiedener Anbieter

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JUNXI CHEN

Hallo,
ich befinde mich in Tübingen und habe vor kurzem meine Filmnegative bei DM zum Entwickeln abgegeben. Ich habe wie immer angegeben, dass ich nur entwickeln lassen möchte – ohne Scan und ohne Fotoabzüge. Als ich die Negative jedoch abgeholt habe, wurden trotzdem Fotoabzüge angefertigt, wodurch die Kosten um etwa 5€ gestiegen sind.
Als ich im Geschäft nachgefragt habe, teilten mir die Mitarbeiterinnen mit, dass der Service jetzt angeblich nur noch mit Fotoabzügen möglich sei. Ich habe jedoch zuvor Ihren Beitrag dazu gelesen, der im September aktualisiert wurde, und war daher ziemlich überrascht.
Ich wollte dies nur als Hinweis weitergeben, da ich mir nicht sicher bin, wie allgemein diese neue Regelung tatsächlich ist.

Thomas (Autor des Beitrages)
Antwort auf

Hallo und vielen Dank für den Hinweis. Ich vermute, dies hängt immer vom jeweiligen Labor ab, an welches geschickt wird. Vermutlich wird mittlerweile eine Papierausbelichtung forciert, da es sich ansonsten nicht lohnt.

Thomas Theis

Für Hamburger kann ich noch Fotolabor Jan Kopp empfehlen. Bin dort seit 10 Jahren Kunde und bisher immer zufrieden gewesen.

Thomas (Autor des Beitrages)
Antwort auf

Danke, den habe ich bereits in meiner Liste.

David

Hallo Thomas,

danke für deine schnelle Antwort. Ja die Filmpatrone wurde zurückgeschickt und die entwickelten Bilder. Ich habe mich auch schon gewundert.

Thomas (Autor des Beitrages)
Antwort auf

Wenn es exakt die Patrone ist, von deren Film die Papierbilder / Scans stammen und sich der Film wieder in der Patrone befinden soll, dann kannst du sie mit den Fingern aufbiegen und den Film heraus holen. Das wäre aber ungewöhnlich. Entweder ist sie leer oder die haben dir eine Patrone mit einem unbelichteten Film mitgeschickt.

David

Hallo, sehr schöner Artikel und auch sehr informativ. Ich hätte aber dennoch eine Frage. Ich hab vor langer Zeit mal einen Film entwickeln lassen habe von dem Labor dann meine Bilder bekommen aber keine einzelnen streifen mit den negativen dafür aber die Filmrolle. Wenn ich es richtig verstanden habe entstehen die Negativen wenn der Film entwickelt wurde, somit kann man einen Film nur einmal entwickeln. Sind jetzt die negativen auf dem Film in der Rollen? Will ihn nur ungern herausziehen und damit alles kaputt machen.

LG David.

Thomas (Autor des Beitrages)
Antwort auf

Hallo David, das klingt seltsam. Da du die Bilder hast, wurde der Film auch entwickelt bzw. fixiert. Er kann daher nun stets ans Licht.

Vermutlich meinst du mit „Filmrolle“ eine kleine Kunststoffröhre mit Deckel? Die kannst du öffnen. Oder wurde die Filmpatrone zurück geschickt? Dies wäre unüblich und noch unüblicher wäre es, wenn der (entwickelte) Filmstreifen dort wieder hinein geschoben wurde.

Die Negative sollten immer zurück geschickt werden, denn es sind ja sozusagen die „RAW-Dateien“, die Bilder nur die Kopien davon.

Heiko

Den bis jetzt absolut besten Service bietet meiner Meinung nach Optikoldschool in Düsseldorf. Super Entwicklung, tolle Scans (um die 21mp auf Noritsu und Frontier Scanner) inklusive und das für 12,90.
Da ich in Düsseldorf lebe auch ganz leicht, aber sie bieten auch weltweiten Versand. Haben jetzt auch eigene Farbfilme im Angebot.

Thomas Böttjer

Hinten auf den Foto stehen Zahlen drauf kann da jemand was mit anfangen ?

An wen muss ich mich wenden damit ich raus finde welches Labor die Aufnahme gemacht hat ?

Diego

@Thomas: Ergänzung zu PixelFoto Express in Dresden: Nach 4.5 Wochen habe ich endlich Film und Scans abholen können. Ich habe nochmal nachgefragt, wohin die Filme gehen, die Mitarbeiterin konnte mir zum Labor keine genaue Auskunft geben. Aussage „Berlin oder so“. Hier wird also nicht mehr in-house entwickelt und die Entwicklungs-/Versandzeiten dadurch sind sogar nochmal länger als bei Dm oder Rossmann. Auch wenn alle immer sehr freundlich waren, für Analogfotos kann ich PixelFoto Express nicht empfehlen. Speziell Halbformat kann außerdem leider hier auch nur paarweise gescannt werden.

Foto Labor Service Görner hingehen ist top. Alles vor Ort und obwohl ich eine Woche nach meinem PixelFoto Express-Besuch mal Foto Görner probiert habe, hatte ich Wochen früher meine Fotos in der Hand, denn die Scans waren schon nach 48 h im Mailpostfach. Das war wirklich stark. Halbformat kann hier zudem einzeln gescannt werden, allerdings geht das hier schnell ins Geld, da bei Komplett-Scans und Abzügen einfach die Preise verdoppelt werden.

Thomas (Autor des Beitrages)
Antwort auf

Hallo Diego, danke für den Hinweis. Ich habe mal einen Vermerk in meiner Liste hierzu gesetzt.

Diego

Ich war gerade bei PixelfotoExpress in Dresden vor Ort. Die scannen nur noch und drucken die Abzüge, schicken die Filme aber auch nur an irgendein anderes Entwicklungslabor. Wartezeit laut Mitarbeiterin 3 Wochen. Also nichts mit Entwicklung vor Ort.

Thomas (Autor des Beitrages)
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Danke für den Hinweis. Auf der Internetseite wird dies ganz anders dargestellt. Vermutlich wird nicht im Laden in Dresden entwickelt sondern in einem anderen, eigenen Labor?

Hagen

Hallo Analogfreunde,

unter diesem Link kommt ihr zu Pixelfotoexpress in Dresden, die ich als sehr empfehlen kann. Ob Filmentwicklung oder Abzüge, seht selbst.

Thomas (Autor des Beitrages)
Antwort auf

Danke für den Tipp! Ich habe den Link gleich in meine Liste übernommen.

Jo

In Würzburg gibt (Stand 2018) es noch ein 1-hour-photo Labor https://www.foto-fun-digital.de/filiale-wuerzburg.htm – wohne da aber nicht mehr. Müsste vlt mal anrufen, ob die das noch machen. Aber hat mich damals echt gefreut, dass so eine etwas kleinere Stadt noch sowas hat. Donnerstag gab es 50% Rabatt, hab dann selber geschnitten und gescannt.

Thomas (Autor des Beitrages)
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Danke für den Tipp!

R. T. Schwarz

Vielen Dank für die ausgezeichnete Webseite!

Zu Foto Görner in Dresden möchte ich noch anmerken, dass auch alte Farbfilme von ORWO entwickelt werden, die von anderen Laboren abgelehnt werden.

Gruß,
RTS

Lothar Krieg

Ich wollte gestern bei Foto Gena in Darmstadt meine 3 Kleinbilddiafilme zur Entwicklung abgeben. Zitat des Verkäufers: „Das sind ja Diafilme, die müssen wir einschicken, das dauert. Sie wissen schon, dass die Entwickllung pro Film 25 € kostet???“ Auf meine Entgegnung, dass dies sicher ein Scherz sei, erwiderte der Verkäufer, nein, das sei sein bitterer Ernst. Als dann auch noch ein alter bereits bezahlter Entwicklungsgutschein nicht eingelöst wurde, verließ ich den Laden grußlos und sagte, „jetzt haben Sie einen Stammkunden weniger.“
Heute habe ich meine Filme bei Rossmann abgegeben und harre der Dinge, die da kommen. Auf alle Fälle ist die Entwicklung dort mit ca. einem Achtel des Gena-Preises deutlich preiswerter.

Thomas (Admin)
Die preise sind natürlich gestiegen. Aber 25 Euro pro Film ist ca. doppelt zu teuer wie bei anderen Fachanbietern. Am günstigsten ist es natürlich im Großlabor (über den Drogeriemarkt). Bisher hatte ich da, was das reine Entwickeln von Farbfilmen anbelangt, recht gute Erfahrungen gemacht.
Pivo Reins

Super Recherche, danke! Neben vier Digital Kameras fotografiere ich, in den USA und DE arbeitend, auch wieder analog, mit meiner herrlichen Minox ML35. Da passt dein Artikel wunderbar.

Julia

Hallo,
erstmal super Übersicht.
Hat jemand schon Erfahrungen mit der Entwicklung bei Lomographycom gemacht?

Max

Ein wirklich toller Artikel! Der hat mir viele Dinge erklärt.

Eine Frage habe ich jedoch.
Ist jemanden bekannt wo man eine. C18 Dia-Film von AGFA aus den 60ern entwickeln lassen kann?
Für jede Hilfe bin ich dankbar.

Daniel R.

Ist das noch aktuell 2020 dass man bei DM Rossman etc analoge Kleinbildfilme entwickeln kann?
Gruß

Thomas (Admin)
Hallo, ja da hat sich nichts geändert. Zumindest hatte ich im März noch einen Film bei Rossmann entwickeln lassen (sogar einen Rollfilm Typ 120).
Viele Grüße zurück!
Christian

Super Artikel, den Kommentaren entnehme ich dass er so grob Herbst 2016 geschrieben ist. Hast du mal ueberlegt kurz eine Ueberarbeitung zu machen ob es das noch so alles gibt ?
Gruss
Christian

Thomas (Admin)
Hallo Christian, danke für den Kommentar! In der Tat ist meine Liste schon etwas älter. Hier müsste ich einmal alles prüfen. Derzeit sind viele Betriebe ja still gelegt oder arbeiten eingeschränkt. Hier werde ich einmal nach Corona eine Aktualisierung vornehmen.
max

hallo zusammen.

hat schon jemand Erfahrung mit Pixelnet bzw dem ORWO Labor gemacht?
Was haben die für Lieferzeiten und wie achtsam sind sie mit den Negativen?
Ist ja am Ende ein Großlabor was u.a. auch von Rossmann und co beliefert wird, oder nicht?

Falls hier jemand schon mal direkt über Pixelnet entwickeln lassen hat, wäre ich über ein kurzes Feedback dankbar.

viele grüße
max

Hubert Klauser

ich möchte gerne 100 st. dias auf Fotos suche kontackt u.preis po stück meine adr. hubiklauser@gmai.com

Thomas (Admin)
Hier empfehle ich, sich in meiner Übersicht über Digitalisierungs-Anbieter umzuschauen.
Hannes B.

Danke für den Artikel, sehr wertvoll. Was Jannis vor fast genau 1 Jahr geschrieben hat, ist mir bei einem der auch von ihm erwähnten Drogeriemärkte jetzt genauso passiert: Kleinbildfilm zur Entwicklung abgegeben, taucht in der Online-Auftragsverfolgung nicht auf, zunehmend gehässige (meinerseits) Kontakte mit dem Service (ich zitiere mich: „heute (Montag) eingegangen? Von letztem Dienstag Spätnachmittag? War Ihre Brieftaube zu fett geworden, um meinen Film zu schleppen?“), und tatsächlich, nach 1 Woche hat der Film, angeblich, seinen Weg in’s Labor gefunden.

Es ist schon befremdend, wenn ein Drogeriemarkt so geführt wird, daß man sich als Kunde bei der (versuchten) Abholung durch Berge von Aufträgen von vor 2 oder 7 Monaten durchwühlen soll. Das ist nicht meine Arbeit – die sollen die in eine extra Schublade für ältere, nicht abgeholte Order aussortieren. Und wo bleibt in derlei Läden der Datenschutz? Man darf nicht mal mehr Fotos der Kids bei Schuljahresbeginn machen, und hier fliegen Bilder vermutlich aller möglichen Familiensituationen gleich mit der Adresse herum, und keiner kümmert sich darum, wer sich mit den Taschen wie lange (zwangsweise, in meinem Fall…) aufhält?

Ich habe eine Menge Analogkameras und hier in dem kleinen Dorf wundert sich schon keiner mehr, wenn ich mit Stativ und einer 80 Jahre alten „Ensign“ Boxkamera herumziehe. Werde mir jetzt aus den in dem Artikel erwähnten Entwicklungslabors das Passende auswählen. Ich habe nie von irgendwem erwartet, dass er mir für 95 Cents einen Film entwickelt, und zahle gerne das, was die Arbeit wert ist, wenn ich ihn dann bitte auch wiederkriege – und zwar stressfrei!

Thomas (Admin) (Autor des Beitrages)
Antwort auf

Hallo Hannes, ich denke, das Prinzip „Patrone einwerfen und Tüte abholen“ ist ein überholtes und wird nur noch eher stiefmütterlich gepflegt. Vermutlich werden die Tüten mit den Bildern irgendwann ganz verschwinden, auch aus Datenschutzgründen, die du schon andeutest. Digitale Daten kann man ja gleich von zuhause aus einreichen / hochladen (und die Bilder per Post direkt nach Hause erhalten) und für den analogen Sektor wird es kleinere Anbieter geben, die sich darauf spezialisiert haben. Aber hier habe ich leider keine Zahlen. Eigentlich wundere ich mich darüber, dass man bei Drogeriemarkt-Ketten überhaupt noch analoge Filme abgeben kann. Vielleicht sind es doch noch so viele, dass hier der Rotstift noch nicht ansetzte?

Hinzu kommt ja noch, dass die eigentlichen Empfänger der Filme Großlabore sind (Cewe z. B.) und die Drogerie im Ort lediglich ein Vermittler ist. Das macht die Übersicht (Wo ist mein Film?) natürlich nicht leichter.

Ich wohne derzeit in der Großstadt. Hier gibt es zwei, drei kleinere Fotografen mit eigenem Labor und ich kann die Filme vor Ort entwickeln lassen (natürlich nicht für 95 Cent aber wie du erwarte ich das nicht). Gäbe es für mich diese Möglichkeit nicht, würde ich mir wichtige Aufnahmen auch direkt zu einem spezialisierten Anbieter senden, bei dem man auch direkt nachfragen kann.

Hanns Timm

Vielen Dank für den interessanten und hilfreichen Artikel. Habt Ihr oder ein Leser vielleicht Informationen über Firmen in Lemberg/ Lviv oder allgemein in der Ukraine? Ich wäre für Hinweise sehr dankbar! Weil auf dem Postweg ist sehr schwierig. Grüße aus Lemberg, ehemals Galizien.

Thomas (Admin) (Autor des Beitrages)
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Hallo! Ich selbst weiß hierzu leider nichts genaues. In der Ukraine sitzt Arax Foto, die die alten Kiev-Mittelformatkameras umrüsten, also auf dem Gebiet „Analog“ zu Hause zu sein scheinen. Vielleicht ist hier eine freundliche Mail eine gute Idee.

Viele Grüße zurück!

David

Als beeindruckter Leser dieser Seiten möchte ich für die Österreich-Rubrik noch „Foto Soyka“ auf der Praterstraße in Wien empfehlen. Zwar entwickle ich meine Filme seit geraumer Zeit selber, war aber selber immer sehr zufrieden und kenne sogar einige Profis, die ihre Filme vertrauensvoll zu Soyka bringen- der Laden wird seit 80 Jahren von der selben Familie sehr leidenschaftlich geführt.

Thomas (Admin) (Autor des Beitrages)
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Hallo David, danke für den Tipp! Ich habe den Artikel entsprechend angepasst.

Max

Habe neulich noch einen 110er bei Rossmann abgegeben ohne vorher genau zu gucken ob sie den Überhaupt „anbieten“. Kam nach knapp 2 Wochen entwickelt zurück für 3,50 mit Abzügen 👌

Thomas (Admin) (Autor des Beitrages)
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Das klingt gut! Hier kommt es vermutlich sehr darauf an, in welches Labor die Filiale die Filme schickt.

Charline

Hallo 🙂 ich habe eine Frage und zwar was muss ich angeben wenn ich die Filme von einer Diana Mini entwickeln und drucken lassen möchte die im Format 24×24 geschossen wurden? Ich habe es bei Rossman abgegeben und nur negative zurück bekommen mit der Aussage dass diese Bilder nicht zu drucken seien. Auf den negativen sind die Motive aber gut zu erkennen. Habe die Negative dann nochmal abgegeben, aber wieder ohne Erfolg. Es wäre super wenn mir da jemand helfen könnte da ich so gerne die Bilder in der Hand halten würde.
Liebe Grüße,
Charline

Thomas (Admin) (Autor des Beitrages)
Antwort auf

Hallo Charline, die Diana Mini ist eine sogenannte „Halbformatkamera“. Sie benutzt den klassischen 35 mm Film, die Bilder sind aber alle schmaler (eben quadratisch). Vermutlich möchte das Labor, wo deine Rossmann-Filiale entwickeln lässt, das „normale“ Kleinbildformat (rechteckig), da die Scanner dort mit dem (ansonsten unüblichen) Quadrat überfordert sind. Das wundert mich aber.

An deiner Stelle würde ich nun andere Drogerien durchprobieren bzw. einige Filmstreifen abgeben und „Nachbestellung“ (oder ähnlich) ankreuzen. Denn der Film selbst ist ja bereits entwickelt.

Die Bilder müssen nun nur noch ausgelesen werden (gescannt) und gedruckt werden.

Es sollte doch wirklich kein Problem sein, dass die Negative quadratische Bilder zeigen. Wenn hier auch andere Drogerien (Müller, DM, Budni usw.) bzw. deren Vertragslabore Probleme damit haben, müsste man den Weg über professionelle Anbieter hierfür gehen. Bei denen ist aber eben mehr Handarbeit an der Tagesordnung und daher sind sie teurer. Einer dieser Anbieter, der alles von der Entwicklung bis zum Druck anbietet ist Meinfilmlab:

Wir erstellen von Ihren Negativen direkte Abzüge auf silberreichem Fuji RA4 Fotopapier. […] Markieren Sie bitte zu vergrößernde Negative deutlich.

Die Preise sind hier aber deutlich höher als bei Rossmann, so dass man die jeweiligen Bilder auf dem Film auswählen sollte. Dafür dürfte es bei so einem Anbieter keinerlei Probleme mit exotischen Formaten geben. Die Leute dort wissen, was eine „Diana Mini“ bzw. das Halbformat ist und können sich darauf einstellen.

Zunächst würde ich aber noch einer anderen Drogerie (bzw. deren Vertragslabor) eine Chance geben, wenn man Geld sparen möchte. Möchte man richtig gute Abzüge von ausgewählten Motiven wäre aber der auf analog spezialisierte Anbieter besser (bzw. dessen Resultate). Vielleicht wohnst du aber auch in einer Stadt und dort gibt es noch einen kleinen Fotoservice, der selbst scannt und auch druckt. Denen kann man dann die Negative geben und alle oder nur markierte Motive drucken lassen.

Viele Grüße zurück!

Jürgen

Das HSL Labor in Düsseldorf fehlt noch. Hier werden, nicht mehr an jedem Tag, Filme entwickelt.
Zum scannen schick ich aber alles zu Meinfilmlab. Die Auflösung ist deutlich höher als die meines Flachbettscanners und ich kann mit den Leuten im Lab meinen Wunsch besprechen (Farblook, Kontrast). Damit bin ich sehr zufrieden. Danke für die Seite hier!

Thomas (Admin) (Autor des Beitrages)
Antwort auf

Hallo Jürgen, danke für den Hinweis zu HSL in Düsseldorf. Ich habe meine Liste mit Entwicklungs-Laboren sogleich aktualisiert. Meinfilmlab habe ich ja schon drin. Sie sind sicherlich mit ihrer guten Vermarktung heute einer der bekanntesten Filmentwickler und Digitalisierer.

Elli

Hey, danke für den tollen Bericht!Kleiner Hinweis auch noch aus Berlin. Hier gibt es noch JET-Foto am Alex. Mit Hängerentwicklung für S/W, C41 und E6, sowie die günstigere Durchlaufentwicklung für C41. ?

Thomas (Admin) (Autor des Beitrages)
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Hallo Elli, besten Dank für den Tipp zum Berliner Fotolabor! Ich habe die Liste entsprechend erweitert.

Jannis

Danke für diese Reportage und für die Kommentare.

Von der DM-Hotline wurde mir vor ein paar Tagen mitgeteilt, dass man nicht wisse, an welches Labor die Filme abgegeben werden. Die Entwicklung (C-41) mit Basis-Abzügen (es geht nicht ohne) koste € 2,75.

Von der Rossmann-Hotline habe ich wiederum erfahren, dass die Entwicklung (C-41) ohne Abzüge möglich sei und € 2,55 koste. Die Filme Berliner Kunden gingen an ORWO. Sie kooperierten mit den ORWO- und FUJI-Laboren.

Der von mir am 27.08. zur Entwicklung in der Filiale abgegebene Film ist bisher (05.09.) nicht auffindbar. Das System gibt an „Auftrag nicht existent“. Die Hotline verwies mich ans Labor und empfahl mir, nach ein paar Tagen anzurufen, weil ein neues System installiert werde.

Dabei ist Rossmann mein Gesprächspartner, nicht ORWO.

Den nächsten Film habe ich im City-Lab in der Wilhelmstr. 123 abgegeben. Er war in drei Stunden fertig, ich wurde zuvorkommend bedient, und das kostete € 3,00.

Es gibt keinen Grund, die desinteressierte und unzuverlässige Rossmann-Fotowelt zu bemühen, wenn man in der Berliner Innenstadt lebt.

Thomas (Admin) (Autor des Beitrages)
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Hallo Jannis, danke für das Teilen deiner Erfahrungen bzw. für die Tipps! Bei mir ist es ähnlich: Ist ein Minilab in der Nähe, lasse ich freilich dort entwickeln, auch wenn es etwas mehr kostet. Dafür verlassen die Filme dort auch nicht das Haus. Doch gerade in ländlicheren Regionen kann man dann leider nur zu den Drogerien greifen, wenn man seine Filme nicht selbst zur Entwicklung verschicken möchte.

Nobby knipst

Ganz wichtig: Foto Schröter in Riesa fehlt noch in der Sammlung, https://www.bestfotoservice24.de/filmentwicklung.html die Webseite mit Infos. Hier arbeitet auch noch der Laborant am Film, des öfteren habe ich schon mit ihm/ ihr telefoniert. Wer in der Gegend wohnt, für mich Nordeutschen leider unerreichbar, kann dort sogar heute noch den „One hour Photo“ Service nutzen. Film abgeben, eine Tasse Kaffee trinken ums Eck und die Bilder wieder abholen: ein Traum aus guten alten Tagen, den man früher garnicht zu schätzen wusste 😉 Foto Schröter entwickelt übrigens auch noch APS Filme – ebenso wie fotoporto.de und pixelnet. DM bzw sein Labor hat mir vor ein paar Monaten leider desbezüglich die Freundschaft aufgekündigt und weigert sich, weiterhin die Produkte meiner Contax Tix oder Fujifilm Tiara zu entwickeln und auszubelichten…

Thomas (Admin) (Autor des Beitrages)
Antwort auf

Vielen Dank für den Hinweis, ich habe es in meiner Liste berücksichtigt.

thomas

….wollt noch zu wien was ergänzen:
gehe seit Jahren zu Fotospeed in der Lerchenfelderstrasse und bin sehr zufrieden. (35mm c41, s/w (wird eingeschickt))
https://fotospeed.at

lg,

t

Roland

Ich habe bei DM einen AGFA BW-Film 35 mm Keinbild entwickeln lasse. Die Negative sind grünlich und somit die Bilder Rot. Was könnte da schief gelaufen sein?
Anmerkung: der Film war auch seit ca. 5 Jahren teilbelichtet in der Kamera. Könnte das am Alter liegen?

Thomas (Admin) (Autor des Beitrages)
Antwort auf

Einen S/W-Film kann man durchaus mehrere Jahre unentwickelt aber belichtet lagern. Das Einzige, was hier passieren kann, ist, dass sich ein leichter Grauschleier bildet. Aber dass die entwickelten Negative grün sind, deutet eher auf eine falsche Entwicklung (wohl im Farbentwickler) hin.

Greta

Vielen Dank für diesen wirklich ausführlichen Artikel, der mir als „digital native“ und totalem Analog-Noob gerade echt weitergeholfen hat. 😉
Merci!!

Rainer

Wer in Berlin lebt, hat außer den erwähnten, noch andere Möglichkeiten: in Charlottenburg, kann man in zwei traditionsreichen Fotoläden seine Filme abgeben und sogar Baryt-Abzüge bekommen: Foto Video Hess in der Kaiser Friedrich-Str. 87 und Foto Schilling in der Kantstr. 87
Kreuzberger (und natürlich nicht nur die) können zum City-Lab in der Wilhelmstr. 123 gehen (gibt es schon ganz lange, waren mal Stresemannstr.), dort bekommt man auch SW-Entwicklung, PE und Baryt-Abzüge.

Martin

Danke für Deinen ausführlichen Bericht! Sehr toll gemacht und hllfreich!
Ich fotografiere schon seit 30 Jahren als ambitionierter Amateur und habe vor über 10 Jahren die Analogfotografie hinter mir gelassen.
Dachte ich zumindest 🙂
Seit einigen Wochen laufe ich nun mit einer Leica R8 durch die Gegend und freue mich über tolle Schwarzweißbilder.

MeinFilmLab habe ich auch ausprobiert und war, ehrlich gesagt, nicht so begeistert.
Die Entwicklung des Films war sehr gut. Allerdings kriege ich das inzwischen genauso gut selbst hin. Ist ja auch nicht schwer.
Dann habe ich den Film auch noch scannen lassen, und zwar in der höchsten Auflösung. Der Spaß wird dann allerdings SEHR teuer.
Die Scans hatten eine enorm gute Auflösung. Ich hab ein Testchart fotografiert und den Scan von MeinFilmLab gegen Scans mit meinem alten Minolta Dimage Scan Elite II und einen Nikon Coolscan V LS-50 verglichen: Bei waren merklich niedriger in der Auflösung, wobei der Nikon immerhin nicht soooo weit weg war.
Aber: Die Scans von MeinFilmLab waren extrem kontrastreich. Lichter völlig ausgefressen, Schatten komplett abgesoffen. In dieser Hinsicht waren die Scans meiner beiden Diascanner um Welten besser. Letztlich sieht man das letzte Bischen an Auflösung nur bei riesigen Ausdrucken, wenn man genau hinschaut, den völlig übertriebenen Kontrast aber sofort mit einem flüchtigen Blick.
Nu ja, vielleicht war’s nur ein Ausrutscher. Ich habe jedenfalls beschlossen, selbst zu entwickeln und selbst zu scannen. Kommt besser 🙂

Liebe Grüße
Martin

Wolfgang Esser

Hallo Thomas,
Deine Infos hier und in Silberbildinfo sind Spitzenklasse!
Eine Anmerkung zu MeinFilmLab, Jörg hat jetzt eine weitere Maschine für „echte“ Farbabzüge in Betrieb genommen. Formate bis 20 x 30 cm werden jetzt im Nassverfahren hergestellt in vielen unter schiedlichen Oberflächen.

Gruß
Wolfgang

Andrea

Hallo Thomas,
Dein Beitrag hat mir weitergeholfen. Ich hatte einen Schreibtischfund (kleine Olympus Kamera) plus Kleinbildfilme. Ich hatte beschlossen, alle „abzuknipsen“, um die Funktionstüchtigkeit der Kamera zu testen. Dann kam die Frage auf, wohin damit… Du hast meine Fragen beantwortet. Vielen Dank!!!

Marc

Hallo für alle aus Köln: Hier ist das „Konrastblab“ zu empfehlen. Natürlich kein Discounter sondern analoge Fotos vom Profi. Die Filmentwicklung kostet 6 Euro. Es werden auch echte S/W-Handabzüge angeboten (kostet natürlich) und Scans sowie Drucke.

p.m.

Eine kleine Korrektur / Ergänzung: Es gibt noch das Großlabor ORWO bei Wolfen und zumindest Rossmann in Magdeburg lässt dort entwickeln.

Max Heimann

Klasse Beitrag, vielen Dank für das aktuelle Zusammenfassen! Für Freiburger kann ganz klar das Fotofachlabor Trenkle empfolen werden. Hier sind genaue Film-Entwicklung und große professionelle Drucke möglich.

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