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Filme und Fotos entwickeln lassen: eine Übersicht verschiedener Anbieter

Das Belichten eines Mittelformat-Rollfilms oder eines Kleinbildfilms geht schnell von der Hand. Doch wo soll man diese Filme nun entwickeln lassen? Wer dies nicht selbst zuhause tun kann, für den gibt es in diesem Artikel eine Übersicht über verschiedene Anbieter. Im einfachsten Fall gibt man die Filme bei DM, im Saturn, Mediamarkt oder Rossmann ab. Doch erhält man hier auch die nötige Qualität?

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Auf diesem Infoportal über analoge Fotografie gibt es freilich auch Anleitungen zum selbst Entwickeln von „analogen“ Filmen. Doch dies ist nicht jedermanns Sache und somit soll an dieser Stelle auch eine Übersicht folgen, wo man seine Farbfilme und S/W-Filme bzw. die Fotos entwickeln lassen kann.

Filme entwickeln lassen

Solche Versandtaschen kennen Sie sicherlich: Drogeriemarktketten wie Rossmann oder DM bieten diese an. Auch bei Saturn oder im Mediamarkt steckt man einfach den belichteten Film in eine solche Tasche, schreibt seinen Namen drauf und wirft sie in eine Box. Einige Tage später kann man sich über den entwickelten Film freuen, dem zudem noch einige (qualitativ eher schlechte) Abzüge beiliegen.

DM, Rossmann, Mediamarkt & Co: Entwickeln lassen im Großlabor

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Wenn Sie wirklich Geld sparen möchten, geben Sie Kleinbildfilme und Mittelformatfilme einfach bei den großen Filialen in Ihrem Ort ab. Sie sollten jedoch wissen, dass der DM Ihre Filme alsbald einem Lieferanten übergeben wird, welcher sie in ein Großlabor bringen wird. Das selbe gilt freilich auch für Rossmann, Saturn, Mediamarkt usw.
Dies ist zunächst aber gar nicht so schlimm, wie es sich vielleicht ganz unromantisch anhört. Denn in einem solchen Großlabor gelten gewisse Qualitätsstandards, was z. B. das Regenerieren von Entwicklungschemie anbelangt. Ihre Filme werden dort auch wahrscheinlich nicht auf einen müden Laboranten treffen, der vielleicht eine schlechte Woche hatte oder in den letzten 14 Tagen keinen „Filmeingang“, sodass dessen Chemie bereits gewisse „Erschöpfungserscheinungen“ aufweist. Nein, im Großlabor läuft alles routiniert, computerisiert und wie am „Fließband“ ab, wo gleich mehrere Angestellte arbeiten.

Die bekanntesten Großlabore in Deutschland sind: Allcop (Lindenberg im Allgäu), Cewe (insgesamt vier Fotogroßlabore in Deutschland) und Fujifilm Imaging – Eurocolor (Gera). Hier werden Ihre Filme zum Entwickeln hin geschickt, nachdem Sie diese im z. B. DM oder Mediamarkt abgegeben haben. Rossmann schickt offenbar generell zu Fuji. DM lässt entweder bei Cewe oder bei Allcop entwickeln. So genau weiß man dies als Kunde (und Autor) leider nicht.

ein KleinbildfilmMittelformatfilm Typ 120

Sowohl Kleinbildfilme in den typischen Patronen kann man bei z. B. DM oder Rossmann abgeben als auch die größeren (und weniger üblichen) 120er Rollfilme des Mittelformats. Cewe (DM) entwickelt offenbar sogar das „Mini-Format: 110“. Edit: Leider ist dies nicht mehr der Fall.

Die gute Nachricht: Standardisierte Entwicklung

Ihre Farbfilme und Ihre Diafilme werden in diesen Märkten bzw. eher Großlaboren genau so gut entwickelt wie bei weit teureren Anbietern, die dies in „Handarbeit“ durchführen. Denn für Farbfilme gibt es einen Standard – C41 genannt – und für Farbdiafilme gilt der Standard „E6“.

Das bedeutet, dass Sie sich selbst bei den Discountern ziemlich sicher sein können, dass die Negative oder die Diafilme grundsätzlich korrekt entwickelt werden – und dies zu einem unschlagbaren Preis ab ca. 1 € pro reiner Filmentwicklung (ohne Abzüge / CD). Die Negative selbst werden, was Farbe und Ausentwicklung (Dichte) angeht, immer gleich aussehen – Egal ob dies bei einem Fotografen von Hand oder maschinell in einer Fabrik erfolgte.

Farbfilme (und Diafilme) werden immer im selben Prozess einheitlich entwickelt. Die Filme selbst gleichen sich hier also zunächst. Die Ausarbeitung bzw. das Anfertigen von Positiven (Papierfotos und Scans auf CD) unterscheiden sich jedoch oft deutlich in der Qualität. Qualitativ hochwertige Abzüge bzw. Digitalisierungen darf man von einem Discounter nicht erwarten, da so etwas rein maschinell bzw. automatisch (im Gegensatz zur reinen Filmentwicklung) nicht in hoher Qualität realisierbar ist. Hier müssen spezialiserte Anbierter (siehe unten) ran, die sich für jedes Bild individuell Zeit nehmen – Was sich freilich im Preis bemerkbar macht.

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Die schlechte Nachricht: hier sind keine Liebhaber am Werk

Natürlich werden auch Liebhaber Ihre Filme in einem Großlabor entwickeln. Diese denken dabei am „Fließband“ aber eher an jemand ganz anderen und nicht unbedingt entflammt an Ihren Film. So gibt es im Internet durchaus Klagen über etwa Fingerabdrücke oder gar kleine Kratzer, die bisweilen auftreten können. Fairerweise sei hinzugefügt, dass derlei Dinge auch im kleinen „Manufaktur-Betrieb“ durchaus auftauchen können und nicht nur im Großlabor. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, kommen Sie einfach nicht umhin, Ihre Farbfilme selbst zuhause zu entwickeln.

Wenn Sie jedoch die entwickelten Filme später ohnehin selbst digitalisieren (scannen), dann sind winzige Kratzer oder gelegentlich auftretende Fingerabdrücke natürlich kein Hindernis für einen qualitativ guten Scann, da hier das Bild ja eh durch eine Bildbearbeitung „geschickt“ wird, wo zunächst eine Retusche erfolgt. Und natürlich können Sie die Negative noch einmal Wässern bzw. reinigen. Dies soll jetzt allerdings nicht den falschen Anschein machen – Generell sind die Filme, die Sie bei z. B.  DM, Müller oder Rossmann abgeben, von guter Qualität, was deren Entwicklung anbelangt.

Qualitativ schlechte „Prints“ und gering aufgelöste Foto-CDs

Doch erwarten Sie bitte vom Großlabor keine hoch aufgelösten Abzüge! Erwarten Sie bitte für den geringen Preis auch keine unbedingt korrekt (farblich) ausgefilterten „Prints“! Für so etwas müssen Sie einfach mehr Geld ausgeben. Denn das saubere Digitalisieren von analogem Film ist eine Kunst für sich und hierfür gibt es Spezialisten (an die Sie jedoch durchaus Ihre Rossmann- / DM-Negative schicken können).
Der Autor lässt seine Filme über den Drogeriemarkt entwickeln und scannt sie stets selbst ein. Später übergibt er diese digitalen Daten einem Druckanbieter. Ein sauber ausgearbeitetes Positiv, bzw. ein entsprechender Druck benötigt individuellen Einsatz bzw. einen gewissen Zeitaufwand. Es ist klar, dass eine rein maschinelle Verarbeitung von Abzügen vielleicht nur für „Schnappschüsse“ tauglich ist – oder als „Vorschau“ für eigene Scanns bzw. Drucke.

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Nur Entwickeln

Sie können folgendes auf der Filmentwicklungstüte angeben: „Nur entwickeln„, wenn Sie auf die „Sparbilder“ bzw. auf Fotos geringer Qualität verzichten möchten. Da diese teilweise jedoch ebenfalls sehr günstig sein können, können Sie diese wenigstens zur besseren Übersicht mitbestellen.

Wenn Sie beispielsweise einen 120er Mittelformatfilm (Rollfilm) abgeben, den Sie mit einer 6×6-Kamera (Quadrat) belichtet hatten und ankreuzen „10×15-Format“ dann bekommen Sie wahrscheinlich kleine Fotos im Format 10×10 (was das Motiv anbelangt).

Wichtig ist nur der korrekt entwickelte Film – und dies können auch die Großlabore! Jene entwickeln freilich den klassischen 35 mm Kleinbildfilm wie auch den 120er Rollfilm (Mittelformat). Bei letzterem muss man eventuell etwas länger warten, wenn man ihn entwickeln lässt, da hier sicherlich „gesammelt“ wird, bevor die Maschine angeworfen wird.

Warum hat sich denn früher niemand über die Großlabore beschwert?
Weil in den letzten Jahren durch die digitale Fotografie ein anderes Qualitätsbewusstsein in puncto Fotografie eingesetzt hat: Moderne Digitalkameras zaubern ein gestochen scharfes Bild auf den Computermonitor. Dies ist in der analogen Fotografie gleichfalls möglich – jedoch mit mehr Aufwand, den ein Großlabor einfach nicht zu dem günstigen Preis bieten kann – aber nur was die automatisierten Scanns und Papierabzüge anbelangt.

Noch ein Hinweis zum „Nur Entwickeln“ bzw. zum Wunsch, lediglich eine reine Filmentwicklung zu bekommen, da man vielleicht selber scannen möchte: Dies funktioniert bei Cewe (DM) offenbar nicht mehr. D. h. wenn man Pech hat, bekommt man Papierabzüge aufgebrummt. Dies kann aber – je nach Fall und Mitarbeiter – auch wieder anders sein. In den Diskussionsforen gibt es da unterschiedliche Erfahrungen. Wahrscheinlich liegt dies daran, welches der deutschen vier Cewe-Großlabore gerade beliefert wird oder ob der Film zu „Allcop“ ins Allgäu geschickt wird.

mehrere analoge Filme

Das sind keine Bonbons, das sind Filme! Die meisten Anbieter entwickeln sowohl den beliebten Kleinbildfilm („35 mm Film“) wie auch Rollfilme (Mittelformat) und zwar als S/W-, Farb- oder Farbdiafilm.

Nicht schneiden
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Was bei Kleinbildfilmen eigentlich nie Probleme macht, taucht hin und wieder bei Rollfilmen (Mittelformat) auf: Einige Bilder könnten vom Dienstleister in der Mitte durchgeschnitten- bzw. zerstört werden. Kleine Anbieter werden von Hand (bzw. nach Auge) schneiden. Größere Firmen, die Filme entwickeln, werden so viel Eingang haben, dass Sie das Schneiden der Filme in handliche Streifen maschinell erledigen. Und hier gibt es insbesondere bei manchen Mittelformatkameras ein kleines Problem: Jene generieren mitunter zwischen den Fotos unterschiedlich breite Stege1, also Bildabstände. Dies verwirrt eine Maschine, die im einfachsten Fall vielleicht davon ausgeht, dass exakt nach z. B. jeden sechs Zentimetern ein Steg (Bildabstand) von fünf Millimetern erscheint, wo geschnitten werden kann. Insbesondere jedoch Mittelformatkameras aus dem ehemaligen Ostblock (Kiev, Pentacon Six2) sind dafür berüchtigt, relativ schmale Bildabstände zu generieren. Hier sollte man im Zweifel „Nicht schneiden“ auf die Tüte schreiben. Der Film wird dann aufgerollt aus der Entwicklung kommen, sofern sich das Labor an solche Hinweise hält.

1) Dies betrifft nicht Mittelformatkameras mit Guckloch auf der Rückseite, wo man exakt auf die nächste Zahl, die auf dem Schutzpapier des Rollfilms aufgedruckt ist, transportiert.
2) Dies liegt offenbar daran, dass die Rollfilme aus östlicher Produktion damals eine andere Stärke des Papierträgers aufwiesen (als die heutigen) und der Transportmechanismus dieser Kameras waren auf diese Stärke eingestellt.

Wartezeiten

Früher wurden Filme und Diafilme über DM und andere Drogeriemarktketten relativ flott entwickelt bzw. zurück in die Filiale gesandt. Heute kann die jedoch teils recht lange dauern – weniger bei Farbnegativfilm im Kleinbild, mehr bei Dia- oder S/W-Film, insbesondere im Mittelformat.

Als Begründung seitens Cewe hiess es daß Film inzwischen so wenig nachgefragt wird daß man die Aufträge deutschlandweit sammeln und rein händisch bearbeiten würde.

Quelle

Wer seine entwickelten Bilder schneller zurück bekommen möchte, sollte bei den spezialisierten (kleineren) Laboren direkt anfragen:

Spezialisierte Fotolabore: nicht ganz so günstig jedoch sicherer und für Extrawünsche offen

Die zuerst besprochenen Großlabore sind heute eigentlich auf etwas ganz anderes spezialisiert als auf das Entwickeln von Farbfilmen – nämlich auf das Drucken von Fotobüchern oder Postern und für das Bedrucken von Tassen und dergleichen. Die Filmentwicklung scheint da eher noch ein Produktionszweig aus vergangenen Tagen zu sein – eine weiterhin existierende (wenn auch geringere) Nachfrage belässt sie dennoch am Leben.

ein Planfilm für das Großformat

Insbesondere bei spezielleren Formaten wie bei Planfilmen wird man beim „Discounter“ schlechte Karten haben, sondern muss sie dem Fachmann geben.

Neben diesen Laboren – die in puncto Filme entwickeln fast gar keine Privatkunden haben sondern eher im Auftrag von z. B. Drogerien oder auch Fotoläden arbeiten – gibt es jedoch auch eine Vielzahl an Alternativen zum Abgeben bei Rossmann oder DM!

Filme im Fotoladen abgeben

Wenn Sie in einer größeren Stadt leben, dann haben Sie vielleicht Glück, wenn der dort ansässige Fotoladen noch selbst entwickelt! Da müssen Sie einfach nachfragen. Ein Indiz ist bereits ein Wimpel mit dem Hinweis „1-Stunden-Entwicklung“ oder so ähnlich. Hier können Sie natürlich oftmals direkt mit dem Menschen reden, der Ihre Filme gleich hinten im Stübchen entwickeln wird! Sie können dann auch direkt vor Ort Sonderwünsche angeben wie z. B. eine sogenannte „Push-Entwicklung“ oder dass auf das Schneiden des Filmes verzichtet werden soll.

10x Fujifilm – C200 Fotofilm, 35 mm, 36 Aufnahmen, Kleinbildfilm

Idealerweise kauft man Filme im 10er Pack und kann so richtig sparen, wenn man es mit der analogen Fotografie ernst meint. Der Fujicolor C200 ist ein klassischer Farbnegativfilm mit einer Empfindlichkeit von ISO 200 (mittlere Empfindlichkeit = geringes Korn).

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Leider schicken viele Fotoläden die Negative jedoch einfach nur weiter. Das sei verziehen, denn es lohnt sich einfach nicht mehr für sie, selbst zu entwickeln. Denn die Farbchemie kann man – einmal angesetzt – nicht lange herum stehen lassen. Wenn Sie hier ihren lokalen Händler unterstützen möchten, dann sein Sie damit zufrieden. Wenn Sie jedoch für das selbe Ergebnis Geld sparen möchten, dann geben Sie die Filme im Drogeriemarkt ab (der sie ja ebenso einschickt).
Wenn Sie jedoch eine bessere Betreuung erwarten, dann müssen Sie Ihre Filme in einem auch auf „analog“ spezialisiertes Labor entwickeln lassen:

Anbieter für die Filmentwicklung

Schaut man sich auf den Internetseiten von z. B. „Rossmann Fotowelt“ um, dann wird man nur mit Mühe einen Hinweis auf das Entwickeln von analogen Filmen entdecken (wenn überhaupt). Das Hauptgeschäft dieser Anbieter liegt natürlich woanders.

Es gibt jedoch auch Firmen, die die Filmentwicklung noch explizit als Service bewerben!

Hier sollen nun einige dieser Anbieter genannt werden, bei denen man explizit auch Filme entwickeln lassen kann, bzw. die diesen Service auch offenkundig auf deren Internetseiten anbieten.

Natürlich sollte man bei solch spezialisierten Anbietern keine Entwicklung für 95 Cent erwarten! Insbesondere Planfilme (Großformat) bedürfen für die Entwicklung ein gehöriges Maß an Handarbeit.

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Die S/W-Filme von Foma sind die günstige Alternative zu denen von Ilford oder Kodak. Sie sind zwar etwas körniger, sorgen jedoch – dank klassischem Herstellungsverfahren – für einen gewissen "Retro-Look". → Ein Beispielbild.

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Der Kodak T-MAX 400 ist ein S/W-Film höherer Empfindlichkeit. Im Gegensatz zum TriX oder zum Ilford HP5 ist das Filmkorn noch relativ fein. Der ideale Kompromiss zwischen hoher Auflösung und hoher Empfindlichkeit. Auch die günstigeren Händlerpreise beachten. → Ein Beispielbild.

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Kodak T-Max 400-36 Schwarz-/Weiß Negativ-Filme
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In Österreich Filme entwickeln lassen

In Österreich gibt es freilich auch kleinere Fachlabore, die Ihre Filme professionell entwickeln. Zu nennen wäre da z. B. Fayer in Wien oder Foto Leutner, ebenfalls in Wien ansässig. Weiterhin in Wien hat Cyberlab seinen Sitz. Bei manchen Anbietern kann dann allerdings das Entwickeln von z. B. einem S/W-Film schon einmal über 16 Euro kosten. Das ist ein teures Vergnügen und eigentlich zu viel. Hier sollte man die Preise bei den verschiedenen Laboren vergleichen.

Ein freundlicher Leser hat in den Kommentaren noch auf Foto Soyka aufmerksam gemacht.

In unserem SW-Labor wird handwerkliche Tradition groß geschrieben. Hier werden in traditioneller Methode SW-Vergrößerungen bis zum Format 50x70cm hergestellt. Negative bis zum Format 13x18cm können verarbeitet werden.

Auch Foto Soyka sitzt in Wien und das Familienunternehmen blickt auf eine jahrzehntelange Tradition zurück. Es werden sowohl Farbfilme wie auch S/W-Materialien verarbeitet.

Da das Entwickeln von S/W-Filmen schlecht maschinell mit hohem Durchsatz realisierbar ist (zu viele unterschiedliche Filmtypen am Markt), muss dies oft händisch erledigt werden – daher die höheren Preise. Wer oft S/W-Filme belichtet, sollte sich überlegen, ob er diese nicht einfach selbst daheim im Bad entwickelt. Es ist ungefähr so einfach wie Kochen und für die reine Filmentwicklung bedarf es auch keinen dunklen Raum oder gar ein Fotolabor.


Von diesen kleineren Fachlaboren, die Filme und Abzüge nach hohen Qualitätskriterien entwickeln, gibt es ganz bestimmt noch weitere. Wenn Sie noch weitere kennen, dann scheuen Sie sich nicht, dies im unteren Kommentarbereich dieser Seite kund zu tun!

S/W-Filme entwickeln lassen

Ausrüstung zum Filme entwickeln

Mehr benötigen Sie für das selber Entwickeln eines S/W-Filmes nicht. Die Ausgaben der Ausrüstung werden sich rasch amortisiert haben.

Folgendes sollten Sie zum Thema S/W-Filme wissen: Es gibt viele unterschiedliche Filmentwickler, die den „Look“ des Bildes mehr oder weniger ändern können. Weiterhin hat jeder Film eine bestimmte Entwicklungszeit. Sowohl die Art des Filmentwicklers als auch die Entwicklungszeit können Sie bei einer Abgabe des Films im Müller, Mediamarkt und dergleichen freilich nicht bestimmen.

Stattdessen werden S/W-Filme in Großlabors wie Cewe oder Allcop wahrscheinlich alle zusammen in einem eher ausgleichend arbeitenden „Standardentwickler“ entwickelt. So genau ist dies aber nicht bekannt. Dies hat dann aber zur Folge, dass manche Filme zu „hart“ (zu kontrastreich) sind, andere wiederum zu „weich“. Viele Schwarzweiß-Filme werden jedoch auch ganz normal von der Entwicklung zurück kommen.

Im Gegensatz zur Farbentwicklung (oder Diaentwicklung) ist der S/W-Prozess nämlich nicht genormt – was diesen wiederum sehr interessant macht, wenn man Schwarzweißfilme einfach selbst zuhause entwickelt. Denn nur bei letzterer Möglichkeit kann man aktiv selbst in den Prozess (bzw. den „Look“) bereits bei der Negativentwicklung eingreifen.

Auf S/W spezialisierte Labore

Es gibt einige Fotografen, die bieten insbesondere für S/W-Filme einen entsprechenden Service an. Zu einer individuellen Entwicklung wird hier ein sehr seltener Service angeboten: Der Handabzug, also das Anfertigen eines Originals vom fotografischen Negativ – der Silbergelatine-Print – auf hochwertigem, echten lichtempfindlichen Fotopapier. Insbesondere letzteres hat natürlich seinen Preis. Solche Anbieter sind z. B.

Fazit

Kodak 1153659 TRI-X 400 120 Film

Der Kodak Tri-X ist der Filmklassiker schlechthin: ein höher empfindlicher S/W-Film (400 ISO), welcher den klassischen analogen Look liefert und in mehreren Filmformaten erhältlich ist. Er ist als DER Reportagefilm in die Geschichte eingegangen und ihn gibt es heute immer noch. Bei Amazon am besten die günstigeren Händlerpreise beachten. → Ein Beispielbild.

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Dieser Beitrag auf Analoge-Fotografie.net ist nun länger geworden als anfangs gedacht. Ja, aber es zeigt auch: Allein in Deutschland gibt es immer noch eine Vielzahl an Möglichkeiten, Filme entwickeln zu lassen!
Wenn Sie einen wirklich wichtigen Film belichtet haben (z. B. auf einer Hochzeit), dann sollten Sie einen solchen besser in ein „echtes“ Fachlabor geben, wo tatsächlich noch Fotografen mit Erfahrung in puncto analoger Fotografie arbeiten. Die Filmentwicklung kostet dort klar mehr – insbesondere wenn dies kleinere Fotohändler nebenbei noch anbieten und relativ wenig Umsatz damit machen. Dann berechnen diese teils nämlich einen ganzen Stundensatz an Arbeit. Andererseits kann man Farbfilme in den „normalen“ Formaten 35 mm und 120er Rollfilm auch bei Rossmann oder DM abgeben bzw. sie ins Großlabor senden- und dort für sehr wenig Geld in normalerweise guter Qualität entwickeln lassen. Diese werden dort standardisiert verarbeitet – jedoch (vermutlich) ohne Liebe.
Digitalisierungen und Drucke vom Negativ oder gar echte Abzüge auf Fotopapier (kein Digitaldruck) sollten Sie in gebührender Qualität jedoch besser beim Fachmann anfertigen lassen.

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Artikeldatum: 13.09.2016 / letzte Änderung: 29. November 2019

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authorGuten Tag. Hier schreibt Thomas. Ich beschäftige mich seit nunmehr bald 20 Jahren mit der analogen Fotografie und entwickele meine Bilder im eigenen Labor oder "mit" dem Computer. Gerne empfange ich übrigens Kommentare – und beantworte diese auch.

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Thomas (Admin) | am 10. September 2019

Hallo Hannes, ich denke, das Prinzip „Patrone einwerfen und Tüte abholen“ ist ein überholtes und wird nur noch eher stiefmütterlich gepflegt. Vermutlich werden die Tüten mit den Bildern irgendwann ganz verschwinden, auch aus Datenschutzgründen, die du schon andeutest. Digitale Daten kann man ja gleich von zuhause aus einreichen / hochladen (und die Bilder per Post direkt nach Hause erhalten) und für den analogen Sektor wird es kleinere Anbieter geben, die sich darauf spezialisiert haben. Aber hier habe ich leider keine Zahlen. Eigentlich wundere ich mich darüber, dass man bei Drogeriemarkt-Ketten überhaupt noch analoge Filme abgeben kann. Vielleicht sind es doch noch so viele, dass hier der Rotstift noch nicht ansetzte?

Hinzu kommt ja noch, dass die eigentlichen Empfänger der Filme Großlabore sind (Cewe z. B.) und die Drogerie im Ort lediglich ein Vermittler ist. Das macht die Übersicht (Wo ist mein Film?) natürlich nicht leichter.

Ich wohne derzeit in der Großstadt. Hier gibt es zwei, drei kleinere Fotografen mit eigenem Labor und ich kann die Filme vor Ort entwickeln lassen (natürlich nicht für 95 Cent aber wie du erwarte ich das nicht). Gäbe es für mich diese Möglichkeit nicht, würde ich mir wichtige Aufnahmen auch direkt zu einem spezialisierten Anbieter senden, bei dem man auch direkt nachfragen kann.

Hannes B. | am 10. September 2019

Danke für den Artikel, sehr wertvoll. Was Jannis vor fast genau 1 Jahr geschrieben hat, ist mir bei einem der auch von ihm erwähnten Drogeriemärkte jetzt genauso passiert: Kleinbildfilm zur Entwicklung abgegeben, taucht in der Online-Auftragsverfolgung nicht auf, zunehmend gehässige (meinerseits) Kontakte mit dem Service (ich zitiere mich: „heute (Montag) eingegangen? Von letztem Dienstag Spätnachmittag? War Ihre Brieftaube zu fett geworden, um meinen Film zu schleppen?“), und tatsächlich, nach 1 Woche hat der Film, angeblich, seinen Weg in’s Labor gefunden.

Es ist schon befremdend, wenn ein Drogeriemarkt so geführt wird, daß man sich als Kunde bei der (versuchten) Abholung durch Berge von Aufträgen von vor 2 oder 7 Monaten durchwühlen soll. Das ist nicht meine Arbeit – die sollen die in eine extra Schublade für ältere, nicht abgeholte Order aussortieren. Und wo bleibt in derlei Läden der Datenschutz? Man darf nicht mal mehr Fotos der Kids bei Schuljahresbeginn machen, und hier fliegen Bilder vermutlich aller möglichen Familiensituationen gleich mit der Adresse herum, und keiner kümmert sich darum, wer sich mit den Taschen wie lange (zwangsweise, in meinem Fall…) aufhält?

Ich habe eine Menge Analogkameras und hier in dem kleinen Dorf wundert sich schon keiner mehr, wenn ich mit Stativ und einer 80 Jahre alten „Ensign“ Boxkamera herumziehe. Werde mir jetzt aus den in dem Artikel erwähnten Entwicklungslabors das Passende auswählen. Ich habe nie von irgendwem erwartet, dass er mir für 95 Cents einen Film entwickelt, und zahle gerne das, was die Arbeit wert ist, wenn ich ihn dann bitte auch wiederkriege – und zwar stressfrei!

Thomas (Admin) | am 26. August 2019

Hallo! Ich selbst weiß hierzu leider nichts genaues. In der Ukraine sitzt Arax Foto, die die alten Kiev-Mittelformatkameras umrüsten, also auf dem Gebiet „Analog“ zu Hause zu sein scheinen. Vielleicht ist hier eine freundliche Mail eine gute Idee.

Viele Grüße zurück!

Hanns Timm | am 26. August 2019

Vielen Dank für den interessanten und hilfreichen Artikel. Habt Ihr oder ein Leser vielleicht Informationen über Firmen in Lemberg/ Lviv oder allgemein in der Ukraine? Ich wäre für Hinweise sehr dankbar! Weil auf dem Postweg ist sehr schwierig. Grüße aus Lemberg, ehemals Galizien.

Thomas (Admin) | am 15. August 2019

Hallo David, danke für den Tipp! Ich habe den Artikel entsprechend angepasst.

David | am 14. August 2019

Als beeindruckter Leser dieser Seiten möchte ich für die Österreich-Rubrik noch „Foto Soyka“ auf der Praterstraße in Wien empfehlen. Zwar entwickle ich meine Filme seit geraumer Zeit selber, war aber selber immer sehr zufrieden und kenne sogar einige Profis, die ihre Filme vertrauensvoll zu Soyka bringen- der Laden wird seit 80 Jahren von der selben Familie sehr leidenschaftlich geführt.

Thomas (Admin) | am 9. Juli 2019

Das klingt gut! Hier kommt es vermutlich sehr darauf an, in welches Labor die Filiale die Filme schickt.

Max | am 3. Juli 2019

Habe neulich noch einen 110er bei Rossmann abgegeben ohne vorher genau zu gucken ob sie den Überhaupt „anbieten“. Kam nach knapp 2 Wochen entwickelt zurück für 3,50 mit Abzügen 👌

Thomas (Admin) | am 19. April 2019

Hallo Charline, die Diana Mini ist eine sogenannte „Halbformatkamera“. Sie benutzt den klassischen 35 mm Film, die Bilder sind aber alle schmaler (eben quadratisch). Vermutlich möchte das Labor, wo deine Rossmann-Filiale entwickeln lässt, das „normale“ Kleinbildformat (rechteckig), da die Scanner dort mit dem (ansonsten unüblichen) Quadrat überfordert sind. Das wundert mich aber.

An deiner Stelle würde ich nun andere Drogerien durchprobieren bzw. einige Filmstreifen abgeben und „Nachbestellung“ (oder ähnlich) ankreuzen. Denn der Film selbst ist ja bereits entwickelt.

Die Bilder müssen nun nur noch ausgelesen werden (gescannt) und gedruckt werden.

Es sollte doch wirklich kein Problem sein, dass die Negative quadratische Bilder zeigen. Wenn hier auch andere Drogerien (Müller, DM, Budni usw.) bzw. deren Vertragslabore Probleme damit haben, müsste man den Weg über professionelle Anbieter hierfür gehen. Bei denen ist aber eben mehr Handarbeit an der Tagesordnung und daher sind sie teurer. Einer dieser Anbieter, der alles von der Entwicklung bis zum Druck anbietet ist Meinfilmlab:

Wir erstellen von Ihren Negativen direkte Abzüge auf silberreichem Fuji RA4 Fotopapier. […] Markieren Sie bitte zu vergrößernde Negative deutlich.

Die Preise sind hier aber deutlich höher als bei Rossmann, so dass man die jeweiligen Bilder auf dem Film auswählen sollte. Dafür dürfte es bei so einem Anbieter keinerlei Probleme mit exotischen Formaten geben. Die Leute dort wissen, was eine „Diana Mini“ bzw. das Halbformat ist und können sich darauf einstellen.

Zunächst würde ich aber noch einer anderen Drogerie (bzw. deren Vertragslabor) eine Chance geben, wenn man Geld sparen möchte. Möchte man richtig gute Abzüge von ausgewählten Motiven wäre aber der auf analog spezialisierte Anbieter besser (bzw. dessen Resultate). Vielleicht wohnst du aber auch in einer Stadt und dort gibt es noch einen kleinen Fotoservice, der selbst scannt und auch druckt. Denen kann man dann die Negative geben und alle oder nur markierte Motive drucken lassen.

Viele Grüße zurück!

Charline | am 19. April 2019

Hallo 🙂 ich habe eine Frage und zwar was muss ich angeben wenn ich die Filme von einer Diana Mini entwickeln und drucken lassen möchte die im Format 24×24 geschossen wurden? Ich habe es bei Rossman abgegeben und nur negative zurück bekommen mit der Aussage dass diese Bilder nicht zu drucken seien. Auf den negativen sind die Motive aber gut zu erkennen. Habe die Negative dann nochmal abgegeben, aber wieder ohne Erfolg. Es wäre super wenn mir da jemand helfen könnte da ich so gerne die Bilder in der Hand halten würde.
Liebe Grüße,
Charline

Thomas (Admin) | am 29. März 2019

Hallo Jürgen, danke für den Hinweis zu HSL in Düsseldorf. Ich habe meine Liste mit Entwicklungs-Laboren sogleich aktualisiert. Meinfilmlab habe ich ja schon drin. Sie sind sicherlich mit ihrer guten Vermarktung heute einer der bekanntesten Filmentwickler und Digitalisierer.

Jürgen | am 29. März 2019

Das HSL Labor in Düsseldorf fehlt noch. Hier werden, nicht mehr an jedem Tag, Filme entwickelt.
Zum scannen schick ich aber alles zu Meinfilmlab. Die Auflösung ist deutlich höher als die meines Flachbettscanners und ich kann mit den Leuten im Lab meinen Wunsch besprechen (Farblook, Kontrast). Damit bin ich sehr zufrieden. Danke für die Seite hier!

Thomas (Admin) | am 3. Dezember 2018

Hallo Elli, besten Dank für den Tipp zum Berliner Fotolabor! Ich habe die Liste entsprechend erweitert.

Elli | am 2. Dezember 2018

Hey, danke für den tollen Bericht!Kleiner Hinweis auch noch aus Berlin. Hier gibt es noch JET-Foto am Alex. Mit Hängerentwicklung für S/W, C41 und E6, sowie die günstigere Durchlaufentwicklung für C41. ?

Thomas (Admin) | am 5. September 2018

Hallo Jannis, danke für das Teilen deiner Erfahrungen bzw. für die Tipps! Bei mir ist es ähnlich: Ist ein Minilab in der Nähe, lasse ich freilich dort entwickeln, auch wenn es etwas mehr kostet. Dafür verlassen die Filme dort auch nicht das Haus. Doch gerade in ländlicheren Regionen kann man dann leider nur zu den Drogerien greifen, wenn man seine Filme nicht selbst zur Entwicklung verschicken möchte.

Jannis | am 5. September 2018

Danke für diese Reportage und für die Kommentare.

Von der DM-Hotline wurde mir vor ein paar Tagen mitgeteilt, dass man nicht wisse, an welches Labor die Filme abgegeben werden. Die Entwicklung (C-41) mit Basis-Abzügen (es geht nicht ohne) koste € 2,75.

Von der Rossmann-Hotline habe ich wiederum erfahren, dass die Entwicklung (C-41) ohne Abzüge möglich sei und € 2,55 koste. Die Filme Berliner Kunden gingen an ORWO. Sie kooperierten mit den ORWO- und FUJI-Laboren.

Der von mir am 27.08. zur Entwicklung in der Filiale abgegebene Film ist bisher (05.09.) nicht auffindbar. Das System gibt an „Auftrag nicht existent“. Die Hotline verwies mich ans Labor und empfahl mir, nach ein paar Tagen anzurufen, weil ein neues System installiert werde.

Dabei ist Rossmann mein Gesprächspartner, nicht ORWO.

Den nächsten Film habe ich im City-Lab in der Wilhelmstr. 123 abgegeben. Er war in drei Stunden fertig, ich wurde zuvorkommend bedient, und das kostete € 3,00.

Es gibt keinen Grund, die desinteressierte und unzuverlässige Rossmann-Fotowelt zu bemühen, wenn man in der Berliner Innenstadt lebt.

Thomas (Admin) | am 4. September 2018

Vielen Dank für den Hinweis, ich habe es in meiner Liste berücksichtigt.

Nobby knipst | am 4. September 2018

Ganz wichtig: Foto Schröter in Riesa fehlt noch in der Sammlung, https://www.bestfotoservice24.de/filmentwicklung.html die Webseite mit Infos. Hier arbeitet auch noch der Laborant am Film, des öfteren habe ich schon mit ihm/ ihr telefoniert. Wer in der Gegend wohnt, für mich Nordeutschen leider unerreichbar, kann dort sogar heute noch den „One hour Photo“ Service nutzen. Film abgeben, eine Tasse Kaffee trinken ums Eck und die Bilder wieder abholen: ein Traum aus guten alten Tagen, den man früher garnicht zu schätzen wusste 😉 Foto Schröter entwickelt übrigens auch noch APS Filme – ebenso wie fotoporto.de und pixelnet. DM bzw sein Labor hat mir vor ein paar Monaten leider desbezüglich die Freundschaft aufgekündigt und weigert sich, weiterhin die Produkte meiner Contax Tix oder Fujifilm Tiara zu entwickeln und auszubelichten…

thomas | am 15. Juni 2018

….wollt noch zu wien was ergänzen:
gehe seit Jahren zu Fotospeed in der Lerchenfelderstrasse und bin sehr zufrieden. (35mm c41, s/w (wird eingeschickt))
https://fotospeed.at

lg,

t

Thomas (Admin) | am 3. Juni 2018

Einen S/W-Film kann man durchaus mehrere Jahre unentwickelt aber belichtet lagern. Das Einzige, was hier passieren kann, ist, dass sich ein leichter Grauschleier bildet. Aber dass die entwickelten Negative grün sind, deutet eher auf eine falsche Entwicklung (wohl im Farbentwickler) hin.

Roland | am 28. Mai 2018

Ich habe bei DM einen AGFA BW-Film 35 mm Keinbild entwickeln lasse. Die Negative sind grünlich und somit die Bilder Rot. Was könnte da schief gelaufen sein?
Anmerkung: der Film war auch seit ca. 5 Jahren teilbelichtet in der Kamera. Könnte das am Alter liegen?

Greta | am 16. April 2018

Vielen Dank für diesen wirklich ausführlichen Artikel, der mir als „digital native“ und totalem Analog-Noob gerade echt weitergeholfen hat. 😉
Merci!!

Rainer | am 6. März 2018

Wer in Berlin lebt, hat außer den erwähnten, noch andere Möglichkeiten: in Charlottenburg, kann man in zwei traditionsreichen Fotoläden seine Filme abgeben und sogar Baryt-Abzüge bekommen: Foto Video Hess in der Kaiser Friedrich-Str. 87 und Foto Schilling in der Kantstr. 87
Kreuzberger (und natürlich nicht nur die) können zum City-Lab in der Wilhelmstr. 123 gehen (gibt es schon ganz lange, waren mal Stresemannstr.), dort bekommt man auch SW-Entwicklung, PE und Baryt-Abzüge.

Martin | am 4. März 2018

Danke für Deinen ausführlichen Bericht! Sehr toll gemacht und hllfreich!
Ich fotografiere schon seit 30 Jahren als ambitionierter Amateur und habe vor über 10 Jahren die Analogfotografie hinter mir gelassen.
Dachte ich zumindest 🙂
Seit einigen Wochen laufe ich nun mit einer Leica R8 durch die Gegend und freue mich über tolle Schwarzweißbilder.

MeinFilmLab habe ich auch ausprobiert und war, ehrlich gesagt, nicht so begeistert.
Die Entwicklung des Films war sehr gut. Allerdings kriege ich das inzwischen genauso gut selbst hin. Ist ja auch nicht schwer.
Dann habe ich den Film auch noch scannen lassen, und zwar in der höchsten Auflösung. Der Spaß wird dann allerdings SEHR teuer.
Die Scans hatten eine enorm gute Auflösung. Ich hab ein Testchart fotografiert und den Scan von MeinFilmLab gegen Scans mit meinem alten Minolta Dimage Scan Elite II und einen Nikon Coolscan V LS-50 verglichen: Bei waren merklich niedriger in der Auflösung, wobei der Nikon immerhin nicht soooo weit weg war.
Aber: Die Scans von MeinFilmLab waren extrem kontrastreich. Lichter völlig ausgefressen, Schatten komplett abgesoffen. In dieser Hinsicht waren die Scans meiner beiden Diascanner um Welten besser. Letztlich sieht man das letzte Bischen an Auflösung nur bei riesigen Ausdrucken, wenn man genau hinschaut, den völlig übertriebenen Kontrast aber sofort mit einem flüchtigen Blick.
Nu ja, vielleicht war’s nur ein Ausrutscher. Ich habe jedenfalls beschlossen, selbst zu entwickeln und selbst zu scannen. Kommt besser 🙂

Liebe Grüße
Martin

Wolfgang Esser | am 19. Februar 2018

Hallo Thomas,
Deine Infos hier und in Silberbildinfo sind Spitzenklasse!
Eine Anmerkung zu MeinFilmLab, Jörg hat jetzt eine weitere Maschine für „echte“ Farbabzüge in Betrieb genommen. Formate bis 20 x 30 cm werden jetzt im Nassverfahren hergestellt in vielen unter schiedlichen Oberflächen.

Gruß
Wolfgang

Andrea | am 4. Januar 2018

Hallo Thomas,
Dein Beitrag hat mir weitergeholfen. Ich hatte einen Schreibtischfund (kleine Olympus Kamera) plus Kleinbildfilme. Ich hatte beschlossen, alle „abzuknipsen“, um die Funktionstüchtigkeit der Kamera zu testen. Dann kam die Frage auf, wohin damit… Du hast meine Fragen beantwortet. Vielen Dank!!!

Marc | am 30. Juli 2017

Hallo für alle aus Köln: Hier ist das „Konrastblab“ zu empfehlen. Natürlich kein Discounter sondern analoge Fotos vom Profi. Die Filmentwicklung kostet 6 Euro. Es werden auch echte S/W-Handabzüge angeboten (kostet natürlich) und Scans sowie Drucke.

p.m. | am 29. Januar 2017

Eine kleine Korrektur / Ergänzung: Es gibt noch das Großlabor ORWO bei Wolfen und zumindest Rossmann in Magdeburg lässt dort entwickeln.

Max Heimann | am 6. November 2016

Klasse Beitrag, vielen Dank für das aktuelle Zusammenfassen! Für Freiburger kann ganz klar das Fotofachlabor Trenkle empfolen werden. Hier sind genaue Film-Entwicklung und große professionelle Drucke möglich.


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