In dieser Übersicht erscheinen Beiträge, welche sich mit speziellen Anwendungen bzw. Praktiken innerhalb der analogen Fotografie beschäftigen. Diese Anleitungen gehen meist über die „normale Nutzung“ hinaus und beschäftigen sich teils auch mit eher ungewöhnlichen Vorgehensarten.
Insbesondere viele analoge Mittelformatkameras belichten den Film je im Quadrat – im Format 6x6. Dies hatte ursprünglich sicherlich praktische Gründe. Für den Seheindruck selbst stellt so ein Bildformat jedoch eine Umstellung dar: Es entspricht nicht dem natürlichen Sehen. Wir sehen normalerweise "breitwandig". Daraus ergeben sich Vor- wie aber auch Nachteile. Ich mache mir in diesem Beitrag einige Gedanken dazu.
Bei mir bisher unbekannten Filmen nehme ich zunächst immer auch ein Testbild auf: Ich fotografiere eine schwarze Socke bei diffusem Licht. Auf diese Weise kann ich leicht ermitteln, ob der Film (noch) die vom Hersteller angegebene Empfindlichkeit besitzt.
Wenn man Filme zum Entwickeln über einen Drogeriemarkt (an ein Großlabor) abgibt, gibt es häufig nur ein winziges Feld für Sonderwünsche auf der Filmentwicklungstasche. Man kann aber einfach einen entsprechenden Zettel mit hinein legen.
Ich hatte eine kleine Testreihe an Bildern aufgenommen mit kritischen Belichtungszeiten. Ich wollte nämlich wissen, ab welcher man tatsächlich ein Stativ benötigt und bei welcher Zeit man mit der Analogkamera noch aus der Hand fotografieren kann.
Im sogenannten "Zonensystem" wird ein Bild in 10 unterschiedliche Helligkeits-Zonen unterteilt. Hier ist eine Tabelle mit der je zu einer Zone gehörigen Definition.
Analoge Fotografie heißt nicht nur einzelne Bilder fotografieren – Man kann darüber hinaus natürlich auch ganz ohne Elektronik Filme drehen: Für diesen Beitrag haben wir eine simple Schmalfilmkamera mit frischem Film bestückt, einige Sequenzen gedreht und das Ergebnis gibt es auch zu sehen.
Sanfte Grautöne, feines Korn, sauber durchgezeichnete Lichter und Schatten: In diesem Beitrag soll mit einem S/W-Film genau das Gegenteil erreicht werden – ein "derber" analoger Look
Für diesen Beitrag schnappte ich mir eine richtig schöne 9x12-Plattenkamera, welche mittlerweile schon über einhundert Jahre alt ist und belichtete damit einige Fotos. Wie man mit solch einem historischen Fotoapparat heute noch fotografieren kann, was man dazu benötigt und wie meine Fotos damit aussehen, soll dem geneigten Leser in diesem Artikel nicht vorenthalten werden.
Normalerweise ist es nicht zu empfehlen, einen Film zu knapp zu belichten. Für manche Motive jedoch lohnt es sich, wenn man für diese einen S/W-Film bewusst unterbelichtet. Hier zeige ich einige Beispielfotos und erkläre, wo sich dieser Effekt eher lohnt und wo nicht.
An einem verregneten Nachmittag hatte ich mir einige Pflanzen geschnappt und sie mit der analogen Kamera auf S/W-Film fotografiert – ganz sachlich und schlicht. Hier zeige ich die Ergebnisse und schreibe etwas zu den Techniken, welche ich für meine Pflanzenporträts nutzte.
In diesem Beitrag stelle ich die Godox ML60 vor: Ein portables Dauerlicht mit LED-Technik. So etwas ist natürlich für Videofilmer sehr interessant. Ich möchte zudem ausprobieren, ob solch eine Videoleuchte auch ein Ersatz für den Blitz beim Fotografieren sein kann.
Das Ergebnis dieses Tests ist sicherlich kaum für Bilder zum Herzeigen geeignet. Aber es beweist: Ein fotografischer Film (und Fotoapier) erhält bereits nach einer genügend langen Belichtung bereits ein (zartes) Bild – ganz ohne chemische Entwicklung.
Pralle Sonne ist mir ein sehr ungünstiges Licht zum Fotografieren: Sie verursacht viele, viele Schatten, die bei einer Fotografie sehr unruhig und "hart" wirken. Hier zeige ich, wie ich dies zu umgehen versuche, indem ich einfach ungewöhnlich lange belichte.
Vielleicht haben Sie schon einmal etwas vom sogenannten Zonensystem gehört. Dieses benötigen Sie keinesfalls für die meisten Aufnahmesituationen. Für manch delikate Lichtsituation kann es jedoch sehr hilfreich sein. Hier erkläre ich es anhand einer solch schwierigen Fotografie. Mit diesem System legen Sie sich eine bildwichtige Stelle im Motiv in eine bestimmte Helligkeitszone. Die anderen ergeben sich automatisch. Sie benötigen hierfür einen externen Belichtungsmesser.
Insbesondere Kleinbildkameras besitzen einen eingebauten Belichtungsmesser: Bei vollautomatischen analogen Kameras muss man beim Fotografieren nur noch den Bildausschnitt bestimmen und ggf. scharf stellen. Die Belichtung wird automatisch ermittelt. Doch Halt: Es lohnt sich, kurz über die vermeintlich korrekte Belichtungsmessung nachzudenken. Wenn Sie sich über "schwere" Bilder mit "schmutzigen Grauwerten" oder zu viel Korn ärgern, lesen Sie weiter.
Mit einer analogen Kamera bzw. mit dem Fotografieren auf Film kann man natürlich qualitativ sehr hochwertige Ergebnisse erzeugen. Oftmals unterscheiden sich diese technisch kaum von Fotos, die mit einer Digitalkamera aufgenommen wurden. Richtig alte Fotografien sehen hingegen irgendwie "retro" aus. Wie macht man das?
In diesem Blogbeitrag soll eine spezielle Technik vorgestellt werden: Die Mehrfachbelichtung. Ich belichte das selbe Negativ bis zu 32 Mal mit dem selben Motiv. Als Ergebnis erhält man Bilder, die etwas an Kohle- oder Bleistiftzeichnungen erinnern.
Jüngst war ich wieder einmal auf einem kleinen Konzert zugegen und nahm diesmal meine analoge Kleinbildkamera mit. Zum Fotografieren nutzte ich einen Blitz sowie den Kodak T-Max-400 Film, den ich später in Rodinal entwickelte. Hier beschreibe ich einmal die Einstellungen an meiner Kamera.
Der sogenannte Pastell-Look bezeichnet in der Fotografie eine kontrastarme Darstellung mit eher weniger satten Farben (Pastellfarben). Die Fotografien wirken dabei hell, zart und ruhig. Auf tiefe Schatten, auf "Dramatik" wird dabei verzichtet. Hier wird gezeigt, wie dieser Stil analog realisierbar ist.
Die analoge Fotografie besitzt teils etwas "Chaotisches": Wenn man nicht aufpasst oder schlicht Pech hat, dann erhält man ein Ergebnis, welches man so nicht vorhergesehen hat. Manchmal ist dies durchaus frustrierend. Manchmal jedoch ergibt sich auch etwas ganz Besonderes daraus. Hier zeige ich ein Bild, bei welchem Letzteres der Fall war.
Insbesondere bei der Porträtfotografie sind (entfesselte) Blitzgeräte äußerst sinnvoll. Doch auch zum Aufhellen von Schatten oder zum Betonen von Oberflächen kann eine "Taschensonne" sehr nützlich sein. In diesem Artikel soll sich dem Blitzgerät auf der analogen Kamera etwas näher gewidmet werden.
Jede digitale Kamera besitzt eine eingebaute Belichtungsautomatik, nicht jede analoge Kamera jedoch. Bei den SLR-Modellen (Spiegelreflexkameras) für das Format 35 mm (Kleinbild) ist jedoch zumeist ein mehr oder weniger präziser Belichtungsmesser eingebaut. Die meisten sind für hochwertige Aufnahmen nur eingeschränkt brauchbar. Doch insbesondere für analoge Mittelformat- und erst recht Großformatkameras sollte ein externer Handbelichtungsmesser zum festen Repertoire gehören.
Vielmehr noch als bei der digitalen spielen Objektivfilter bei der analogen Fotografie eine Rolle. In diesem Beitrag sollen die wichtigsten Filter für die analoge S/W- und Farbfotografie in einer Übersicht vorgestellt werden.
In diesem Beitrag geht es darum, wie man im automatischen Modus der (analogen) Kamera auch bei viel Schnee oder bei Gegenlicht eine korrekte Belichtung erlangt. Denn viele weiße / helle Flächen irritieren den internen Belichtungsmesser fast immer und ohne Belichtungskorrektur kommt es daher zur Unterbelichtung.
Die meisten analogen Kleinbildkameras besitzen einen integrierten Belichtungsmesser. Zumeist wird dieser direkt im Sucher angezeigt. In diesem Artikel wird demonstriert, wie man mittels diesem Werkzeug eine richtige Belichtungsmessung vornehmen kann.
In diesem Blogartikel zum Thema analoge Fotografie soll es um eine Technik gehen, welche den typischen Reportagelook der Ära schaffen kann, als die Fotoreporter noch mit einer Leica M4 oder Nikon F3 unterwegs waren.