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Selbst Digitalisieren von Negativen und Dias: Die Übersicht

Analoger Film (Dias oder Negative) muss digitalisiert werden, wenn man die Fotos drucken- oder im Internet zeigen möchte. Dies ist zunächst eine etwas knifflige Angelegenheit aber man kann so etwas durchaus auch selbst machen. In dieser Übersicht werden die Grundlagen hierfür demonstriert.

Digitalisieren von Filmen

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Wenn Sie direkt auf diese Anleitung gelangt sind, werden Sie vermutlich entweder einen großen Schatz an alten Dias oder Filmen besitzen, welcher digitalisiert werden soll. Oder aber Sie fotografieren weiterhin analog (wie der Autor dieser Seiten) und möchten Ihre Bilder natürlich auch im Internet zeigen oder professionell drucken lassen. In beiden Fällen müssen die haptischen Vorlagen transformiert werden: sie müssen in digitale Daten umgewandelt werden.

Dies ist ein Übersichtsartikel, damit einem Laien auf einfache Weise demonstriert werden kann, was man hierzu benötigt und was hierbei möglich ist. Im Anschluss wird auf spezifische, hauseigene Anleitungen verlinkt, in denen es erst so richtig ins Detail geht.

Digitalisieren = Transformieren

Bei der Digitalisierung von Filmen, die mit einer analogen Kamera belichtet worden sind, findet eine Umwandlung von einem Medium in ein anderes statt – Die haptische, transparente Vorlage wird in eine digitale Datei transformiert:

analoge Filmeein digitalisiertes Negativ

Solche „analogen“ Filme müssen abgetastet oder abfotografiert und konvertiert werden, damit sie auf unserem Computermonitor als digitalisiertes Bild logisch erscheinen. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten, wenn man so etwas selber machen möchte:

Scannen mit einem speziellen Scanner

ein Filmscanner von EpsonDies ist zunächst ein ganz normaler Flachbettscanner. Zusätzlich besitzt er oben im Deckel eine Durchlichteinheit. Transparente Vorlagen können also durchleuchtet werden und nur so können Filme digitalisiert werden. Ein „normaler“ Büroscanner eignet sich nicht hierzu. Ein solcher ist nur für Papiervorlagen geeignet (die ja nicht durchleuchtet werden müssen).

Für manche einfache Flachbettscanner gibt es jedoch eine ansteckbare Durchlichteinheit, welche anstelle des Deckels auf die Grundfläche aufgelegt werden kann.

Die Auflösung (Detailreichtum, Schärfe) solcher einfachen Scanner lässt jedoch zu wünschen übrig und eignet sich eigentlich nur für das Zeigen der Digitalisierungen im Internet oder für Drucke im Postkartenformat.
Richtige Filmscanner wie z. B. der hier abgebildete Epson Perfection mit Durchlichteinheit kann wesentlich hochauflösender scannen.

Dummerweise – man ahnt es schon – haben Scanner, die auch für das Digitalisieren von Negativen bzw. Dias geeignet sind, ihren Preis: Diese Geräte sind recht teuer. Wollen Sie nur Kleinbildvorlagen scannen, kommen Sie noch recht günstig weg. Bei Filmen im Mittelformat werden die Geräte schon deutlich teurer.

Preistipp
Kodak Digitaler Film-Scanner, Konverter 35 mm, 126, 110, Super 8 und 8 mm Film, Negative und Slides to JPEG inklusive großer Tilt Up 3,5 LCD und EasyLoad Film Einsätze
Empfehlung
Plustek OpticFilm 8200i SE 35mm Dia/Negativ Filmscanner (7200 dpi, USB) inkl. SilverFast SE
Epson Perfection V600 Photo Scanner (Event Manager, Copy Utility Adobe Photoshop) schwarz/silber
Leistungstipp
EPSON B11B224401 Perfection V850 Pro Scanner (Vorlagen, Dias und Filmnegative scannen) schwarz/silber
Kodak Digitaler Film-Scanner, Konverter 35 mm, 126, 110, Super 8 und 8 mm Film, Negative und Slides to JPEG inklusive großer Tilt Up 3,5 LCD und EasyLoad Film EinsätzePlustek OpticFilm 8200i SE 35mm Dia/Negativ Filmscanner (7200 dpi, USB) inkl. SilverFast SEEpson Perfection V600 Photo Scanner (Event Manager, Copy Utility Adobe Photoshop) schwarz/silberEPSON B11B224401 Perfection V850 Pro Scanner (Vorlagen, Dias und Filmnegative scannen) schwarz/silber
€ 169,99 € 165,70 € 319,75€ 369,99 € 269,90€ 999,99 € 831,13

Dieser Dia- und Negativscanner ist eine günstige und einfache Möglichkeit, Kleinbild Negative und Dias zu scannen. Freilich dürfen Sie für den Preis keine hohe Druckqualität erwarten! Doch für die Präsentation Ihrer analogen Bilder im Internet reicht der kleine Digitalisierer durchaus. Auf Amazon gibt es verschiedene Modelle.

Der kompakte Plustek OpticFilm 8200i gehört zu den beliebtesten Negativ- und Diascannern im preisgünstigen Bereich. Zwar ist er im Gegensatz zum Epson Perfection 800 nur für das Kleinbild geeignet. Er ist jedoch nur ca. 1/2 so teuer! Auf Amazon kann man sich dazu ein Bild von den positiven Kundenbewertungen machen.

Dieser Scanner ist günstig und kann auch Mittelformatfilme scannen. Gewiss erreicht man damit nicht das maximal Mögliche aus den analogen Vorlagen. Für kleinere Drucke oder für das Darstellen im Internet reicht so ein Gerät jedoch aus.

Mit dem neuen Epson V800 kann man Negative und Dias scannen, welche eine ähnlich hohe Auflösung besitzen wie ein "Profi-Scanner", bereits mit der Standard-Software. Man muss sich hierfür jedoch auch in gewisse Scann-Techniken belesen (Suchfunktion dieser Seite). Es können bis zu 24 Negative auf einmal digitalisiert werden (unbeaufsichtigt). Das Filmformat reicht von Minox bis zum Großformat-Planfilm.

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Auflösung eines Mittelformat-Negativs

Wenn Sie wissen möchten, welche Auflösung hierbei möglich ist, können Sie in diesem Artikel eine nicht verkleinerte Datei herunter laden.

Es gibt sicherlich nicht wenige Besitzer von tausenden von Dias bzw. von Filmen, die sich solch einen Scanner nur für das einmalige Digitalisieren dieser Archive gekauft haben, um das Gerät anschließend wieder mit nur wenig Verlust zu verkaufen. Auf diese Weise hat man zwar selbst die Arbeit, spart allerdings eine Menge Geld im Vergleich dazu, wenn man hunderte von Dias bei einem Anbieter digitalisieren lässt.

Fairerweise sei hierbei noch hinzugefügt, dass man sich als Anfänger natürlich noch mit der Scan-Software zurecht finden muss, dass man sich in die ganze Geschichte erst einmal hinein fuchsen muss. Grundsätzlich ist die je mitgelieferte Standard-Scan-Software jedoch recht intuitiv: Sie erkennt alle eingelegten Bilder und schneidet sie automatisch zurecht. Farben werden automatisch angepasst und ebenso der Kontrast. Zumindest bei den Epson Perfection Scannern (V800 / V850) ist dies der Fall:

Nach einem Klick auf „Stapelscan“ werkelt das Gerät vor sich hin und nach und nach werden die fertigen Digitalisierungen auf der Festplatte abgelegt.
Nicht zu verachten ist hierbei auch die automatische Staubretusche, die bessere Filmscanner besitzen („Infrarotscan“). Eine solche funktioniert jedoch nur bei Farbnegativfilmen und Farbdias, nicht jedoch bei S/W-Fotos.

Für „normale“ Urlaubs- und Erinnerungsfotos reicht dieser Automatikmodus häufig aus. Für das Digitalisieren von wichtigen Motiven empfiehlt sich jedoch ein manueller Scan („Rohscan“) und eine anschließende Bearbeitung in einer guten Bildbearbeitungssoftware.

Es gibt beim Scannen also einen leichten und einen eher „steinigen“ Weg – den Automatikmodus mit automatischer Bilderkennung und Bearbeitung sowie eine händische Korrektur nach fotografischem Auge. Für tatsächlich hochwertige Digitalisierungen reichte es noch nie – mit keiner Technik – einfach nur aufs Knöpfchen zu drücken. Hierfür ist eine manuelle Bearbeitung, ein gutes Auge, ein kalibrierter Monitor und Erfahrung in der digitalen Bildbearbeitung teils unumgänglich. Oft hat man Glück und das Bild sitzt bereits im Auto-Modus. Manchmal muss man Farben und Kontraste manuell nachregeln (und wissen wie dies geht). Etwas weiter unten folgt daher eine Liste mit hierzu weiterführenden Artikeln.

Abfotografieren mit einer Digitalkamera

Sie besitzen eine gute Digitalkamera? Dann fehlt jetzt noch ein Makro-Objektiv. Zudem benötigen Sie eine Leuchtfläche und eine Vorrichtung zum Halten der Kamera und des Films. Dias und Negative werden hierbei also einfach abfotografiert:

Kamera und Leuchtfläche auf einer Makroschiene

Dank USB-Kabel kann man sich auch gleich auf dem Laptopmonitor die abfotografierten Motive ansehen. Falls Ihre Digitalkamera „Tethering“ unterstützt bzw. falls es hierfür ein passendes Computerprogramm gibt, erhalten Sie auch gleich eine LiveView (das Foto erscheint noch vor der Aufnahme auf dem Bildschirm bzw. es kann hierüber ausgerichtet werden).

Verwendet wurden hier:

Die Qualität, die durch das simple Abfotografieren von Dias und Negativen möglich ist, ist nicht zu verachten! Sie reicht durchaus an die eines guten Filmscanners heran.
Allerdings benötigt man hierfür tatsächlich ein echtes Makro-Objektiv. „Normale“ Objektive können zwar – dank Zwischenringe – ebenfalls so nah fokussieren. Die Bildecken werden dann aber unscharf sein! Zudem empfiehlt sich für das Digitalisieren von Farbbildern eine Leuchtfläche, die einen hohen CRI-Wert aufweist (alle Farben sind gleichmäßig im Spektrum vorhanden).

Stativ und Digitalkamera zum Abfotografieren

Der Autor digitalisiert seine Filme am liebsten mit solch einer Vorrichtung: Die Digitalkamera befindet sich an einem Stativ, dessen Mittelsäule sich umdrehen lässt (= die Kamera schaut nach unten). Das Dia wird in eine Buchbildbühne eingelegt. Diese befindet sich auf einer Leuchtplatte mit hohem CRI-Wert (sie wurde speziell für das Abfotografieren entwickelt).

Dank der Buchbildbühne können auch Negative planparallel zur Kamera positioniert werden und ein schneller Wechsel ist möglich (kein Gefrickel). Und natürlich: Mittels Leuchtplatte können auch viel größere Filmformate digitalisiert werden!

mögliche Qualität durchs Abfotografieren

Anhand dieser Darstellung sieht man einmal die Abbildungsqualität, welche durch das Abfotografieren möglich ist. Verwendet wurde ein Makroobjektiv und eine Leuchtplatte (Kaiser Slimlite plano). Für eine exakte Planlage wurde der Film in eine Buchbildbühne von Kaiser mit Glaseinlagen eingelegt und das Negativ zwei mal versetzt fotografiert (und beide Teile später digital zusammen gesetzt). Die Auflösung ist daher sehr hoch und es sind sehr große und scharfe Drucke möglich. Selbst mit einem mehrere tausend Euro teuren Trommelscanner wird man vermutlich keine nennenswert bessere Qualität erhalten.

Kaiser FilmCopy Vario Kit 2458
Kaiser FilmCopy Vario Kit 2458
von Kaiser

Das Kaiser Filmcopy Kit besteht aus der Slimlite plano Leuchtplatte und einer Buchbildbühne. Es wurde speziell für das Abfotografieren von analogen Vorlagen (Dias & Negative) entwickelt. Optional erhältlich sind diverse Masken und Glaseinlagen.

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Es gibt Vorteile vom Abfotografieren gegenüber der Digitalisierung mittels Scanner:

Die Nachteile:

ein Diaprojektor

Mittels Diaprojektor lassen sich Dias in Sekundenschnelle abfotografieren.

Der Autor belichtet nur jeden zweiten Monat einen Film und schätzt daher das Abfotografieren. Außerdem ist er versiert in der digitalen Bildbearbeitung.
Falls Sie jedoch tausende von gerahmten Dias besitzen, deren Motive nun digitalisiert werden sollen, käme vielleicht noch eine andere Möglichkeit in Betracht: Man kann recht einfach einen Diaprojektor umrüsten und in diesen hinein fotografieren. Sinn ergibt dies insbesondere bei Diaprojektoren mit Magazinen bzw. automatischem Wechsel. Auf diese Weise werden Sie in Windeseile ein ganzes Archiv digitalisiert haben. Allerdings bräuchten Sie dann auch Jahre, um am Computer Staub zu retuschieren, falls die Vorlagen nicht sauber waren. Wie die Sache mit dem Projektor funktioniert, können Sie auf dieser Seite nachlesen.
Das Maximum an Schärfe bzw. Auflösung erreicht man bei gerahmten Dias allerdings nur, wenn man die Rahmungen entfernt und den Film in z. B. eine planparallel zum Objektiv positionierten Buchbildbühne einlegt, welche auf einer Leuchtplatte aufliegt. Wenn wir aber über normale „Erinnerungs-Dias“ sprechen, muss man wahrlich nicht so viel Aufwand betreiben – insbesondere, wenn diese eh nur mit einfachen „Knipskameras“ aufgenommen wurden.

Bildbearbeitungs-Software

Eine weitere Hürde stellt häufig die digitale Bildbearbeitung dar. Bei einem Scanner macht dies die Scan-Software automatisch (wenn man den einfachen Weg wählt). Fotografiert man jedoch Farbnegative ab, müssen diese im Anschluss ausgefiltert werden. S/W-Negative müssen nur umgewandelt werden. Bei Dias reicht eine Kontrastanpassung. Man benötigt hierbei also zwingend Kenntnisse in der digitalen Bildbearbeitung bzw. benötigt eine gute Software hierfür.

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Ein Tipp: Das Scan-Programm „Vuescan“ kann auch lokale Dateien laden – also die RAW-Dateien Ihrer Digitalkamera. Es denkt dann sozusagen, diese Rohdaten kämen direkt über das USB-Kabel aus einem Scanner und wandelt diese automatisch in Positive um. Eine kurze Anleitung für diesen Fall finden Sie an dieser Stelle: → Pseudo-Scan mit Vuescan. Wichtig ist, dass man VueScan dann tatsächlich mit Dateien im RAW-Modus füttert (keine JPG-Dateien). Zumindest mit den NEF-Dateien (Rohdaten) aus meiner Nikon-Kamera funktioniert dies sehr gut.

Mit dem Smartphone: Die nun einfachste Methode

mit Handy-App abfotografiertes Negativ

Negativ scannen via Smartphone-App

Eine Sache soll noch erwähnt werden: Angenommen, Sie sind weniger an Qualität interessiert, haben keine Zeit und möchten wirklich wenig Geld ausgeben – Dann gelingen einfache Digitalisierungen sogar mit dem Smartphone. Vermutlich haben Sie solch einen Minicomputer mit eingebauter Kamera gerade in der Hosentasche. Denn es gibt selbst hierfür sogar einige Apps, also Programme. Die Ergebnisse reichen häufig aus, um sie sich auf einem kleinen Bildschirm anzusehen oder um sie im Postkartenformat drucken zu lassen. Dies funktioniert bei S/W-Negativen und Dias recht gut (abgesehen von der Auflösung bzw. Schärfe). Bei Farbnegativfilmen sollte man jedoch keine Wunder erwarten: Häufig kann es hierbei zu einem Farbstich kommen.

PictoScanner – Scannen und Speichern Ihrer 24x36 mm Negative und Dias mit Ihrer Smartphone-Kamera. Der Faltbare und praktische Scanner ist aus kräftiger Pappe hergestellt und mit LED-Licht Versehen.
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von PictoScanner

Mit diesem Mini-Leuchttisch für das Smartphone lassen sich Negative und Dias sicherlich am einfachsten abfotografieren. Die Bilddateien sind dann natürlich nur fürs Internet bzw. für soziale Netzwerke geeignet. Aber nur hierfür ist dieser "Smartphone-Scanner" bzw. die dazugehörige App (Android und IOS) auch gedacht.

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Im Handel gibt es hierfür eine Halterung mit Leuchteinheit nebst App für das Smartphone. Sie können die ganze Geschichte aber erst einmal testen, indem Sie ein Dia an einem Fenster befestigen und solch eine kostenlose App installieren.

Weiterführende Artikel

Nachdem nun beide Möglichkeiten grob demonstriert wurden, wie man analoge Vorlagen in digitale Daten umwandeln kann, folgt nun eine Auflistung weiterer Artikel zum Thema Digitalisierung. Hier geht es dann richtig ins Detail und diese sind dafür gedacht, möglichst die beste Qualität aus den Filmen heraus zu holen:

Die große Anleitung: Abfotografieren mittels Digitalkamera

Digitale Aufnahme von analogem FilmAbfotografieren mit der Digitalkamera
Dies ist eine äußerst ausführliche Anleitung für alle, die alte Dias oder neue Negative in hoher Qualität mit einer digitalen Kamera „scannen“ möchten.
Es wird auf wohl alle Details hierzu eingegangen und es werden mehrere Vorrichtungen hierfür vorgestellt. Außerdem wird sich der nötigen Software zugewandt.

Filme richtig scannen mit einem Epson Flachbettscanner

ein Filmscanner von EpsonSo holt man das Optimum mit einem Flachbettscanner heraus
Am Beispiel eines Epson Perfection wird demonstriert, was man alles beachten kann, wenn man mit solch einem Scanner Negative oder Dias digitalisieren möchte. Ziel ist hier der hochwertige (Roh-) Scan, nicht aber eine schnelle Arbeitsweise. Benutzt wird hierbei einfach die kostenlose Scan-Software. Diese reicht hierfür völlig aus.

Filme zwischen Glasflächen digitalisieren

Glasflächen beim Abfotografieren von NegativenPerfekte Planlage für höchste Schärfe
Beim Kopieren von Negativstreifen kommt es häufig zum Problem, dass diese durchhängen oder gewölbt sind. Abhilfe schafft hier mindestens eine Glasfläche. Welches Glas hierfür geeignet ist, wird in diesem Artikel erklärt.

Einen Rohscan mittels Gimp bearbeiten

Bildbearbeitung mit GimpMit kostenloser Bildbearbeitung einen Rohscan ausarbeiten
Für hochwertige Ergebnisse empfiehlt sich, „roh“ zu scannen, also auf Scan-Automatiken zu verzichten. Im Anschluss wird dieser „Rohdiamant“ an eine Bildbearbeitung übergeben. In diesem Beitrag wird die Ausarbeitung anhand des kostenlosen Gimp verdeutlicht.

Lightroom-Plugin für Color Negative

Anleitung für Negative Lab ProMit diesem Plugin für Lightroom ist die Farbanpassung ein Kinderspiel
Wer schon einmal Farbnegative digitalisiert hat, weiß, dass die korrekte Farbanpassung häufig eine schwierige Angelegenheit ist. Häufig kommt es zu Farbstichen, die man einfach nicht neutralisiert bekommt. Das Plugin „Negative Lab Pro“ für die Bildbearbeitung „Adobe Lightroom“ hilft hier aus der Bresche: Selten war es einfacher, korrekt ausgefilterte Farbbilder vom Negativ zu erhalten.

Anleitung VueScan Scanprogramm

scannen mit VuescanRichtig Scannen mit VueScan
VueScan ist für viele Fotofreunde die Alternative zum Original-Scanprogramm der Gerätehersteller. In dieser kleinen Anleitung zeigt der Autor, wie er damit Negative für einen hohen Anspruch digitalisiert.

Silverfast: Die Alleskönner-Software

Silverfast 8 AnleitungVorstellung von SilverFast 8 Ai Studio
SilverFast ist mittlerweile die Universallösung für das Scannen von Filmen (oder Aufsichtvorlagen). Eine nachträgliche Bildbearbeitung ist nicht mehr unbedingt notwendig, da diese Scan-Software in der Ai Studio Version eine Vielzahl an Instrumenten an Board hat. In diesem Beitrag wird auf die wichtigsten Funktionen der Ai Studio Version eingegangen.

Color-Negativfilme und das Problem mit den Farben

Vergleich von ScanprogrammenZum Problem falscher Farben im Automatik-Modus der Scanprogramme
Das größte Problem beim Scannen von Color-Negativfilmen taucht mitunter auf, wenn es um natürliche Farben geht: Nicht selten hat man mit einem Farbstich zu kämpfen, verlässt man sich auf den automatischen Modus. Es wurden hier einmal drei Scanprogramme bei einem Problem-Negativ verglichen.

Kalibrieren eines Scanners

zwei IT8-TargetsMittels Target ein eigenes Farbprofil erstellen
Für das Digitalisieren von farbigen Dias oder Aufsichtsvorlagen gibt es die Möglichkeit, den Scanner zu kalibrieren (profilieren). Hierzu wird ein „Target“ benötigt anhand dessen man farbverbindliche Korrekturen generieren kann.

Feinschliff und Bearbeitung in Photoshop

Photoshop AnleitungPhotoshop-Techniken für digitalisierte Fotos
Die Dias oder Negative wurden digitalisiert aber es fehlt ihnen noch etwas? Der Autor lädt diese in Photoshop und bearbeitet sie noch etwas weiter. Das Besondere: Alle Bearbeitungsschritte stammen ursprünglich aus dem analogen Fotolabor.

Welche Qualität ist besser: Digitalisierung oder Handabzug?

Vergleich zwischen Scanner und HandabzugVergleich zwischen Scan und Handabzug
Der Autor vergrößert Negative im eigenen Fotolabor auf S/W-Fotopapier. Er wollte wissen, ob eine Digitalisierung vom selben Negativ an die Qualität eines chemisch erzeugten Handabzuges aus der Dunkelkammer heran reicht.

Hinter den Kulissen eines Scan-Anbieters

Anbieter für DigitalisierungenBesuch bei einer kleinen Firma, die sich auf Digitalisierungen spezialisiert hat
Hier erhält man einmal einen Einblick hinter die Kulissen eines kleinen Betriebes, welcher sich darauf spezialisiert hat, analoge Dias bzw. Negative zu digitalisieren (und zu entwickeln).
Plustek OpticFilm 8200i SE 35mm Dia/Negativ Filmscanner (7200 dpi, USB) inkl. SilverFast SE

Der kompakte Plustek OpticFilm 8200i gehört zu den beliebtesten Negativ- und Diascannern im preisgünstigen Bereich. Zwar ist er im Gegensatz zum Epson Perfection 800 nur für das Kleinbild geeignet. Er ist jedoch nur ca. 1/2 so teuer! Auf Amazon kann man sich dazu ein Bild von den positiven Kundenbewertungen machen.

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Das selbst Digitalisieren von analogen Vorlagen – auch von transparenten = Filme – ist kein Hexenwerk. Am einfachsten funktioniert dies im automatischen Modus der Scanprogramme. Die mitgelieferten der Hersteller der Scanner reichen hierfür meist aus. Die wenigsten Kosten wird man haben, wenn man bereits eine gute Digitalkamera mit einem guten Makroobjektiv besitzt und einfach abfotografiert. Dann muss man sich aber auch mit digitaler Bildbearbeitung auskennen, denn zumindest abfotografierte Negative wollen ja noch in kontrastreiche Positive umgewandelt werden.
Manch einer kauft sich extra für die Digitalisierung eines bestehenden Archives einen Scanner und verkauft diesen im Anschluss wieder. Sicherlich ist dies günstiger als ein Großauftrag bei einem Digitalisierungs-Anbieter. Der Teufel steckt aber im Detail und wer Wert auf eine hohe Qualität legt, muss sich durchaus intensiver mit der Technik beschäftigen (was eben auch Zeit und Geduld kostet).

Retten ins digitale Zeitalter? Jetzt brauchen Sie auch noch Backups

Manch Anbieter von einem Service für die Digitalisierung alter analoger Filme wirbt damit, dass man (um es überspitzt auszudrücken) derlei analoge Datenträger unbedingt digitalisieren lassen sollte und danach getrost entsorgen kann. Es sieht nun so aus: Wir leben in einem Datenzeitalter und digitale Daten werden irgendwann verschwinden, wenn man sich nicht um Backups kümmert! Wer Fotos auf analogem Material besitzt und diese schätzt, sollte diese keinesfalls wegwerfen! Denn ein Film ist zunächst ein hervorragender Datenträger! Kein abrupter Stromausfall, kein Wasserschaden, kein falscher „Klick“, kein digitaler Virus kann ihm wirklich etwas anhaben. Zumindest werden diese Daten noch sichtbar sein – allein mittels dem eigenen Auge als einzige Hardware.

Dummerweise verblassen Farben auf diesem Material irgendwann. Hier hat die Werbung durchaus Recht! Wenn es sich jedoch um S/W-Filme handelt, welche ordentlich entwickelt- und gewässert worden sind, dann hat man insbesondere damit vermutlich den besten Datenträger für Bildinformationen, den man sich überhaupt vorstellen kann.

abgeheftete Filme im Ordner

Der wohl sicherste Datenspeicher für Bilder: S/W-Negative archiviert in einem Aktenordner in Pergaminhüllen (sie beugen Schimmel vor). Manch einer lässt sogar – umgekehrt – digitale Daten analog auf Film belichten.

Es ist also wichtig, dass man sich auch Gedanken darüber macht, dass diese digitalisierten Daten von nun an auch für die nächsten Jahrzehnte sicher und geordnet verwahrt werden können. Eine regelmäßige Backup-Routine auf einem zweiten, externen Laufwerk (Festplatte) ist hier sehr zu empfehlen.

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Artikeldatum: 19.09.2016 / letzte Änderung: 6. September 2020

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der Author dieser SeiteHallo! Hier schreibt Thomas. Ich beschäftige mich seit nunmehr 20 Jahren mit der analogen Fotografie und ich entwickele meine Bilder in der Dunkelkammer oder "mit" dem Computer.

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