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Anti-Newton-Glas (AN-Glas) in der Fotografie und eine Alternative hierzu

Thomasletzte Änderung: Jan 20234 Kommentare

Digitalisiert man Negative oder vergrößert diese im Labor, empfiehlt sich für höchste Schärfe eine planparallele Montage des Filmes. Dies geht mittels zweier Glas-Schichten. Um newtonschen Ringen vorzubeugen sollte eines der Gläser ein Antinewton-Glas sein. Als Alternative hierzu funktioniert bei mir auch entspiegeltes Bilderrahmen-Glas. Einen Vergleich habe ich auch gemacht.

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Oft hängt ein Filmnegativ beim Digitalisieren oder Vergrößern durch oder wölbt sich. Das Abbilden der tatsächlichen Schärfe über die gesamte Fläche ist dann nicht mehr möglich. Egal wie hochwertig die restliche Technik ist: Es kann nicht scharf vergrößert werden. Um dies zu verhindern, nutze ich häufig ein „Sandwich“ aus zwei Glasflächen:

Film zwischen Glasflächen

Durch solch einen simplen Aufbau erreicht man, dass das Negativ an jeder Stelle absolut im Fokus des Scanners (oder eines anderen Gerätes zum Vergrößern wie eine Digitalkamera zum Abfotografieren) liegt: Es befindet sich planparallel zur Aufnahmeoptik. Unten befindet sich hier das Klarglas als Träger, oben ist das AN-Glas positioniert.

Es ist nicht unbedingt die Aufnahmeoptik bzw. -Elektronik, welche bei einem Trommelscanner deutlich besser ist als bei einem besseren Flachbett- oder Einzugsscanner: Es ist hier hauptsächlich die Möglichkeit (durch Nassmontage) die Vorlage planparallel genau zu montieren. Dies geht auch mit einem Sandwich aus optischem Glas bei einfacheren Scannern.

Glaseinlage für Scanner

Für manche Scanner bzw. für dessen Halter gibt es exakt zugeschnittenes AN-Glas. Hierbei ist wichtig, dass der Film eine Wölbung nach oben besitzt – Das Glas drückt ihn dann flach: Er liegt plan, steht unter Spannung und wölbt sich auch nicht nach unten. Normales (glattes) Glas würde durch den Druck jedoch die berüchtigten Newtonschen Ringe provozieren. Dazu gleich mehr.

 

Durst Bildbühne mit Antinewtonglas

Auch bei meinem Vergrößerer im Fotolabor nutze ich Glasflächen in der Buchbildbühne. Eines dieser Gläser sollte jedoch ein sogenanntes Anti-Newton-Glas (AN-Glas) sein. Denn ansonsten passiert schnell so etwas:

 

Newtonringe bei Film

Die auf diesem Motiv markierte Störung nennt man „Newtonsche Ringe“ (benannt nach Isaac Newton). Sie entstehen bei Druck zweier sehr glatter Flächen aufeinander. Presst man also ein Filmnegativ oder Dia zwischen zwei Klarglasflächen, erhält man manchmal diese unschönen Erscheinungen, die insbesondere bei Motiven mit strukturlosen Flächen auffallen. Abhilfe schafft hier das AN-Glas:

 

Antinewton Glas im Detail

Das Anti-Newton-Glas besitzt eine geätzte Oberfläche: Sie ist rau. Abgebildet sind zwei Produkte von Durst („Bimagla AN“) und von Kaiser Fototechnik. Kaiser vertreibt das AN-Glas auch heute noch. Ansonsten ist dieses nämlich mittlerweile leider zu einer echten Rarität geworden mit steigenden Preisen auf dem Gebrauchtmarkt.

Das AN-Glas muss mit dessen rauer Oberfläche zur glatten Seite des Filmes (Trägerseite) zeigen.

Auf der Schichtseite sind die meisten Filme selbst etwas rau: Hier kommt das normale Klarglas zum Einsatz. Leider sind manche Filme (hauptsächlich manche Diafilme und Farbnegativfilme) auch auf der Schichtseite zu glatt. Hier muss man dann anstelle des Klarglases eine Glaslosmaske nehmen und dafür sorgen, dass sich der Film in Richtung Trägerseite (AN-Glas) wölbt. Dieses drückt in dann nieder und man hat wieder die Planparallelität, welche für das Digitalisieren so wichtig ist (egal ob bei Scanner oder Digitalkamera). Dies gilt natürlich auch für das analoge Fotolabor.

Die richtige Position der Glasflächen

Für die Praxis bedeutet dies:

  • Beim Vergrößern im Fotolabor zeigt die raue Schichtseite des Negativs nach unten (zum Fotopapier). Das Klarglas befindet sich unten in der Buchbildbühne. Das AN-Glas befindet sich oben in der Buchbildbühne (sitzt auf der glatten Trägerseite). Möchte man das Negativ spiegeln, muss man es herum drehen – die Gläser aber auch!
  • Beim Scannen ist es es genau so: Das AN-Glas sitzt oben. Die Schichtseite des Negativs zeigt nach unten (zur Scan-Optik). Das Klarglas fungiert unten als Träger.
  • Beim Abfotografieren von der Leuchtplatte ist es jedoch idealerweise anders herum: Denn hier sollte die (raue) Schichtseite des Filmes nach oben zum Objektiv der Digitalkamera zeigen. Also muss das Antinewton-Glas unten auf der Leuchtplatte liegen und zwar mit dessen rauen Seite nach oben. Darauf liegt das Negativ mit der Schichtseite nach oben (glatte Seite zeigt nach unten zum AN-Glas). Darüber wird das Klarglas positioniert.

Es ist darauf zu achten, dass das AN-Glas je richtig herum gedreht ist! Denn meist ist es nur auf einer Seite geätzt (die andere Fläche ist glatt). Man sieht den Unterschied, indem man das Glas vor sich in der Hand hält und etwas schräg hinauf schaut: Spiegelt sich die Umgebung milchig darin, befindet sich die raue Seite oben.

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Gibt es Nachteile?

Ich habe bei Vergleichen keine Nachteile bezüglich geringerer Schärfe oder geringerem Kontrast im Vergleich zu glaslosen Masken feststellen können. Aus diesem Grund montiere ich meine Filme sowohl beim Vergrößern wie auch beim Scannen oder Abfotografieren immer zwischen zwei Glasträgern.

Natürlich erhält man dadurch auch mehr Flächen, auf denen sich Staub sammeln kann. Arbeitet man jedoch sorgsam, ist dies in der Praxis kein Problem: Man sollte hierbei keine fusselnde Kleidung tragen (auch keine fusselnden Handschuhe! Besser sind Nylonhandschuhe) und die Glasflächen sowie den Film vor dem Montieren mit einem Blasebalg abpusten. Diese Technik eignet sich also nicht für das schnelle Digitalisieren hunderter Motive. Besitzt man aber eine Buchbildbühne wie die von Kaiser, braucht man diese je nur einen Spalt öffnen und das neue (saubere) Negativ einschieben. Die Gläser bleiben dabei weiterhin staubfrei.

Glatte Filme

Manche Filme sind leider auch auf der Trägerseite glatt. Hierbei kommt es – trotz AN-Glas auf der anderen Seite – immer noch zu Newtonschen Ringen. Insbesondere bei manchen Farbnegativfilmen ist dies der Fall. Bei einem Farbdiafilm beobachtete ich dies jüngst leider auch. Hier hilf dann nur noch ein winziger Spalt Luft, wenn man beim Glas bleiben möchte: Ich nehme hierzu schmales Krepp-Klebeband und klebe zwei Streifen auf eines der Gläser. Diese müssen hierfür natürlich breiter als der Film sein. Der Film liegt dazwischen.

Ich entscheide mich in so einem Fall aber meist für eine Lösung, die mir bereits beim Scannen sehr gute Ergebnisse beschert hat: Ich verzichte auf das Klarglas und wähle hierfür wieder eine Glaslosmaske (Rahmen). Hierbei ist es aber ganz wichtig, dass der Filmstreifen gewölbt ist – und zwar auf der glatten Trägerseite nach außen. Diese zeigt dann ganz normal zum AN-Glas und wird von der anderen Seite durch die Glaslosmaske in der Buchbildbühne plan gedrückt: Er steht somit unter Spannung und liegt planparallel (hängt nicht durch und wölbt sich nicht nach oben). Man muss also zunächst einmal eine Wölbung erzwingen, indem man die Filmstreifen für ca. 15 Minuten in eine entsprechende Vorrichtung wie eine solche einspannt. Diese Spannung / Wölbung lässt später wieder nach.

Alternative zum AN-Glas: entspiegeltes Antireflex-Bilderrahmenglas

Antinewtonglas ist mittlerweile selbst auf dem Gebrauchtmarkt ziemlich teuer. Erhältlich sind häufig Produkte von Durst, Meopta oder Kaiser – meist allerdings in kleinen Formaten.

Manchmal findet sich ein günstiges Angebot. Für die meisten Anwender dürften die Preise sicherlich zu hoch sein. Ich habe also probiert, inwiefern sich Antireflexglas aus Bilderrahmen (entspiegeltes Glas) als günstige Alternative eignet:

Glasflächen beim Abfotografieren von Negativen

Auf meine Leuchtplatte legte ich das entspiegelte Bilderrahmenglas und zwar mit der matten Seite nach oben. Auch dieses Antireflexglas hat eine raue Oberfläche (die andere Seite ist glatt). Das Negativ wurde mit der glatten Seite nach unten positioniert. Oben drauf wurde ein Klarglas (ebenfalls aus einem Bilderrahmen) gelegt. Hinweis: Beim Abfotografieren ist es anders herum: Die (raue) Emulsionsseite zeigt hier nach oben hin zum Kameraobjektiv. Daher muss hier das AN-Glas unten positioniert sein. Beim Vergrößern oder Scannen zeigt diese Seite nach unten.

Das ganze hatte ich dann auch mit anderen Glassorten verglichen:

ein Vergleich verschiedener Gläser

Sie sehen: Die Ergebnisse sind gleich. Es ergibt hier keinen Unterschied, ob nun das teure Durst Antinewtonglas oder das günstige Antireflex-Bilderrahmenglas auf der glatten Negativseite zum Tragen kommt. Verwendet wurde der Kodak TriX als Rollfilm. Der Vergleich zeigt auch, dass angeraute Gläser keinen optischen Nachteil gegenüber Klarglas bedeuten (rechter Ausschnitt). Denn man fotografiert / scannt / vergrößert ja nicht hindurch.

ein scharf digitalisiertes Foto

Kodak Tri-X 400 in Xtol, durch einen Blitz-Diffusor beleuchtet

Dies ist das Foto, welches mit dem oben gezeigten Aufbau (Leuchtplatte – entspiegeltes Glas – Negativ – Klarglas) mittels Digitalkamera abfotografiert wurde. Das Motiv eignet sich sehr gut zur Kontrolle: Jegliche Schrift auf den Kassettenhüllen ist scharf abgebildet. Ich hatte mir auch die transparenten Bildränder angesehen (hier nicht abgebildet): Dort ist das Negativ am dünnsten. Sollte eine Struktur des unteren Glases mit abgebildet werden, dann hier. Eine solche ist nicht zu erkennen (nur Filmkorn).

 

Digitalisieren von Schmalfilm mittels Kamera

Hier digitalisierte ich Schmalfilm mittels Kamera – nur je ein langes Stückchen für ein Plakat. Dank des ANti-Reflex-Bilderrahmen (unten auf der Leuchtplatte) braucht man für solch großen Vorlagen keine sehr teures AN-Spezialglas.

 

entspiegelter Bilderrahmen

Ich verwendete hier das rahmenlose Glas „Rahmenloser Bilderhalter Antireflex“ von Walther Design in der Größe 20 x 30 cm (es passt genau auf meine Leuchtplatte). Die Stärke beträgt ca. 1,8 mm.

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Für mich bedeutet dies nun, dass solch ein entspiegeltes Bilderrahmenglas durchaus eine äußerst preisgünstige Alternative zum Antinewtonglas ist. Vor allem bekommt man es auch in sehr großen Formaten. Man kann es sich natürlich auch zuschneiden (lassen), damit es beispielsweise in eine Buchbildbühne passt (was m. E. nach die beste Art auch fürs Abfotografieren ist).

Ein Problem gibt es hierbei noch, wenn man solch ein Rahmenglas in einer solchen Bildbühne verwenden möchte: Natürlich kann man es leicht beim Glaser zuschneiden lassen oder dies selbst tun. Für die meisten Buchbildbühnen müssen jedoch die Ränder noch abgeschrägt werden! Der hiesige Glaser könnte dies nur von Hand tun, was natürlich teuer wäre und für das Geld bekäme ich ein passendes Original-AN-Glas. Hätte ich nicht bereits das passende Antinewton-Glas für mein Kaiser Variocopy-System, würde ich mich informieren, inwiefern man selbst Glas schleifen kann bzw. inwiefern man die Kanten der Längstseiten abwinkeln kann. Denn nur dann „klickt“ es korrekt in die Halterung ein. Ist dies nicht der Fall, sitzen die Gläser schief.

veröffentlicht: 10.07.20 | letzte Änderung: 26.01.23

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Hallo! Hier schreibt Thomas. Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit der analogen Lichtbildkunst und stehe entweder in der Dunkelkammer oder digitalisiere meine Filme am Computer. Analoge-Fotografie.net ist ein ›Ein-Mann-Betrieb‹. Daher kann es manchmal etwas dauern, bis ich Kommentare beantworte.

Damit man sich hier gut orientieren kann, besitzt meine Website übrigens ein recht durchdachtes → Inhaltsverzeichnis.

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4 Kommentare

Anti-Newton-Glas (AN-Glas) in der Fotografie und eine Alternative hierzu

  1. Thomas sagt:

    Dass mit dem Beschweren habe ich mir auch schon gedacht. Oder ich klebe das Glas fest (ginge wahrscheinlich mit Kreppband). Nun habe ich ein wenig recherchiert. Es gibt einige Anbieter, die Rahmenglas auch auf Maß liefern. Das werde ich einmal testen, denn da habe ich vermutlich einen genaueren Zuschnitt.

  2. Thomas sagt:

    Ich habe den ersten Mittelformatfilm gescannt, mit einem Epson V500. Kleinbild ging mit der Maske ganz passabel, aber Mittelformat schlecht. Der Film ist immer gewölbt. Nun möchte ich nach Lesen Deiner Tipps folgendes versuchen: Den Klappteil aus dem Mittelformatrahmen des Scanners entferne ich und lege stattdessen eine passende Glasplatte (Antireflex) dort ein. Dann sollte das gehen. Die Negative wölben sich bei mir immer nach oben (glatte Seite).

    Thomas (Admin)
    Es könnte sein, dass das Glas zu leicht ist bzw. nach oben gedrückt wird. Dann müsste man es beschweren oder irgendwie arretieren.
  3. Magnus sagt:

    Hallo Thomas. Ich frage mich, ob es nicht auch ebenso denkbar wäre, entspiegeltes Acrylglas zu verwenden. Hier gibt es einige Anbieter, die Rahmenglas auch zuschneiden, in verschiedenen Stärken. Hast Du damit Erfahrungen oder zumindest eine Einschätzung, was das für dke Bildqualität bedeuten könnte? LG Magnus

    Thomas (Admin)
    Hallo Magnus, mit Acrylglas habe ich keine Erfahrung. Ich kenne jetzt auch nur das Glas, welches ich getestet hatte. Und da dies auf Anhieb funktionierte, habe ich da nicht weiter geforscht.

    Viele Grüße zurück!

  4. Thomas Harding sagt:

    Hallo Thomas,
    ich versuche Dias aus einem Nachlass zu digitalisieren und habe zwei Fragen zum Artikel:

    1. Ich habe als alternative zu ANR-Glas einen Antireflexglas-Rahmen von Hama gekauft, leider ist das Glas beidseitig geätzt und das Ergebnis deshalb sehr unterirdisch. Gibt es eine Empfehlung für einen Hersteller, der nur einseitig geätztes Glas verwendet?

    2. Woran erkenne ich die raue Seite des Films? Wenn ich die Dias aus den Rahmen entferne, sehe ich am Filmträger keinen Unterschied, selbst mit Lupe scheinen beide Seiten gleich glatt.

    Vielen Dank & viele Grüße
    Thomas Harding

    Thomas (Admin)
    Hallo Thomas, meine Antwort verspätet sich etwas. Ich hatte gar nicht bedacht, dass es auch doppelseitig geätztes Rahmenglas gibt. Dieses eignet sich nicht hierfür. Das hast du ja auch gleich gesehen.
    Das Rahmenglas, welches ich benutze, ist vom Bilderrahmen „Rahmenloser Bilderhalter Antireflex“ vom Hersteller „Walther Design“. Ich habe das im Beitrag verlinkt. Nach meinen Tests eignet es sich gut für das „platt“ halten von Filmen ohne dass es Newtonsche Ringe gibt.

    Bei manchen Filmtypen gibt es ein Problem: Sie sind auf beiden Seiten glatt. Die Schichtseite (die eigentlich raue Seite) zeigt nach unten, wenn von oben betrachtet die Randnummerierungen auf dem Film seitenrichtig erscheinen. Man kann den Film auch flach vor sich hin gegen ein Fenster halten und von der Seite drauf schauen: Das Fenster spiegelt sich auf der glatten Seite besser als auf der rauen.

    Aber dennoch sind manche Filme auch auf der Schichtseite glatt. In diesem Fall gehe ich etwas anders vor: Ich nutze das AN-Glas und einen passenden Rahmen (Rahmenmaske in Größe Kleinbild z. B.). Das AN-Glas liegt mit der rauen Seite auf der glatten Trägerseite des Filmes auf. Der Rahmen auf der anderen Seite. Die Optik des Scanners / der Digitalkamera schaut zuerst durch den Rahmen. Idealerweise wölbt sich der Film in Richtung Glas. Dann wird er von diesem nämlich auf den Rahmen gepresst und ist somit ebenfalls richtig schön plan positioniert und hängt nicht etwa durch.

    Viele Grüße zurück!

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