An dieser Stelle werden alle Beiträge aufgelistet, bei denen es um das selber Machen, Reparieren, Modifizieren mit wenigen bzw. günstigen Materialien im Bereich analoge Fotografie geht. Im Angelsächsischen spricht man hierbei gerne von DIY ( Do it Yourself). Und damit alle, die diesen Begriff in einer Suchmaschine verwenden, auch hier landen, soll dieser natürlich nicht unerwähnt bleiben.
Doch eigentlich geht es hierbei natürlich eher um das Tüfteln und Fummeln am analogen Gerät – auch ohne großen Geldbeutel.
Ich hatte eine Zeitlang mit alten Großformatkameras fotografiert und deren Balgen haben manchmal Löcher. Daher hatte ich immer mitgeschrieben, wenn ich im Internet Tipps zum Abdichten von kleinen Löchern vorfand.
Ich habe ein altes Objektiv "entglast" und anstelle der ursprünglichen Linsen eine einzige aus Kunststoff eingesetzt. Nun weist es bald alle erdenklichen Bildfehler auf, aber manchen Motiven ist so eine Darstellung sogar zuträglich.
Mit einem simplen Stück Papier, dem eigenen Arm und beiden Augen kann man tatsächlich grob die Entfernung zu einem Objekt bestimmen. Dies eignet sich u. a. auch für analoge Kameras, bei denen man die Entfernung zum Fokussieren schätzen muss.
Aus einer einfachen Streichholzschachtel und zwei Filmpatronen kann man sich eine Lochkamera bauen. Man hat hierbei einen Filmtransport bzw. die Möglichkeit zu mehreren Aufnahmen und sogar einen akustischen Bildzähler. Hier gibt es eine schöne Bauanleitung sowie Beispielbilder.
Für diesen Beitrag habe ich ausprobiert, ob man fotografischen Film (Negative, Dias) vielleicht auch mit einem normalen Scanner (Büroscanner) digitalisieren kann. Die Ergebnisse sind jedoch, wie erwartet, nicht zufriedenstellend.
Wer viel analog fotografiert, wird eine Menge Filmpatronen übrig haben (sofern man im Kleinbild fotografiert). Einige dieser 35mm-Patronen lassen sich immerhin noch als Schlüsselanhänger gebrauchen bzw. zu einen solchen umbauen.
Digitalisiert man Negative oder vergrößert diese im Labor, empfiehlt sich für höchste Schärfe eine planparallele Montage des Filmes. Dies geht mittels zweier Glas-Schichten. Um newtonschen Ringen vorzubeugen sollte eines der Gläser ein Antinewton-Glas sein. Als Alternative hierzu funktioniert bei mir auch entspiegeltes Bilderrahmen-Glas. Einen Vergleich habe ich auch gemacht.
Nach einer Radtour bemerkte ich, wie es aus der Fahrradtasche unten tropfte. Ein ungutes Gefühl wurde dabei wach: Denn dort drin befand sich auch meine Fotoausrüstung. Am Ende ist es noch einmal gut ausgegangen.
Viele Freunde der analogen Fotografie nutzen teils jahrzehntealte Kameras. Stimmen deren Belichtungszeiten überhaupt? Mit dem PhotoPlug (ein kleiner Stecker) lassen sich diese Verschlusszeiten recht simpel überprüfen – mittels einem Smartphone oder mit einem PC / Laptop.
Man möchte meinen, für eine Dunkelkammer zum Entwickeln von S/W-Fotos braucht man einen eigenen Raum. Dies wäre zwar ideal. Doch man kann Fotopapier provisorisch auch in winzigen Räumen entwickeln und belichten.
Wer eine alte Analogkamera erwirbt, möchte diese vielleicht zum Service geben. Oder aber das Gerät ist defekt. Hier braucht es eine fachmännische Reparatur. An dieser Stelle gibt es eine Liste an Werkstätten, welche auch analoge Kameras reparieren.
Manche Kameras sind innen nicht korrekt matt. Dies provoziert Reflexionen, die sich auf das Foto auswirken können. Eine simple Methode, dies zu verhindern, ist dass Auspinseln mit schwarzem, mattem Tafellack.
Es werden zwar auch heute noch analoge Kameras neu hergestellt. Die meisten werden ihre Exemplare jedoch sicherlich auf dem Gebrauchtmarkt kaufen. In diesem Beitrag wird demonstriert, wie man einen alten Fotoapparat auf Funktionalität testen kann – und zwar zunächst ohne eingelegten Film.
Das Besondere an Lochkameras ist u. a. deren sehr hohe Schärfentiefe. Der Nachteil: Erst bei größeren Negativformaten erhält man eine befriedigend hohe Auflösung. Ich habe das Loch der Lochkamera mit einem normalen Objektiv kombiniert, um beides zu bekommen.
Heute möchte ich einige Fotografien vorstellen, die mit einem Objektiv aufgenommen worden sind, welches – rein konservativ betrachtet – wahrlich Schrott ist. Doch genau dessen technisch äußerst schlechten Eigenschaften schaffen Bilder, die sich vom "Look" her deutlich von der Masse unterscheiden.
Die visuell wirksamste Methode, die eigenen Fotografien zu präsentieren ist im Bilderrahmen hinter Passepartouts. Dummerweise sind diese Kartons mit großem "Loch" in der Mitte ziemlich teuer, wenn man sie sich an seine Fotos anpassen lässt. Daher empfehle ich die Anschaffung eines Passepartoutschneiders.
In diesem Artikel soll es um ein eher weniger besprochenes Thema gehen: Um die exakte Positionierung des Fotopapiers auf dem Grundbrett bzw. um das Vermeiden von schiefen Rändern.