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Der PhotoPlug: Belichtungszeiten der analogen Kamera mit Smartphone oder PC überprüfen

Viele Freunde der analogen Fotografie nutzen teils jahrzehntealte Kameras. Stimmen deren Belichtungszeiten überhaupt? Mit dem PhotoPlug (ein kleiner Stecker) lassen sich diese Verschlusszeiten recht simpel überprüfen – mittels einem Smartphone oder mit einem PC / Laptop.

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Damit ein analoges Foto belichtet werden kann, muss für einen ganz bestimmten Moment Licht auf den Film fallen. Dies wird über die Belichtungszeit (Verschlusszeit) geregelt. Das wissen Sie natürlich. Was Sie vielleicht nicht wissen, ist, ob die eingestellten Werte an der Kamera überhaupt noch halten, was sie versprechen, ob der Kameraverschluss noch in Ordnung ist. Bei einer meiner alten Kameras kann ich beispielsweise die 1/500 Sekunde einstellen. Der Verschluss der Kamera öffnet- und schließt sich entsprechend kurz. Diese kurze Zeit entspricht aber gar nicht mehr dem 500. Bruchteil einer Sekunde. Das habe ich mit solch einem Testaufbau ermittelt:

Testen der Belichtungszeit mit Lampe und lichtempfindlichen Sensor

Ich nutze hier den PhotoPlug – dies ist ein kleiner Klinkenstecker, den man an ein Smartphone (oder an einen PC / Laptop) stöpseln kann. Konstruieren tut ihn Lukas Fritz, der manchen sicherlich wegen seines vollautomatischen Filmentwicklungsgerätes („Filmomat“) bekannt ist → Filmomat. Solch einen kleinen Mess-Sensor kann man sich aus u. a. einem Fototransistor auch selbst zusammen löten. Aber wer kann das schon? Der kleine Sensor kostet (bei der Veröffentlichung dieses Artikels) € 29,90.

Das Messen der Belichtungszeiten mit solch einem Sensor funktioniert bei Kameras mit Schlitzverschluss wie auch bei denen mit Zentralverschluss.
Den PhotoPlug kann man sich hier bestellen. Außerdem ist er bei FotoImpex erhältlich.
der Verschluss einer Kamera

Der sogenannte Verschluss ist u. a. als Lamellen auf der Rückseite der analogen Kamera sichtbar: Sie lassen Licht passieren / oder sperren es.

Es handelt sich hierbei – auf einfach gesagt – um ein Ansteckmikrofon. Nur ist es für Licht empfindlich und nicht für Schall: Klatscht man in die Hände, verursacht ein Mikrofon bei einer Ton-Software einen „Peak“ (Ausschlag). Ändert sich das Licht für den PhotoPlug, verursacht dies ebenso einen Ausschlag in solch einem Programm (und einen zweiten beim Schließen des Verschlusses). Und dies kann man im einfachsten Fall mit der dazugehörigen App für das Smartphone (Apple oder Android) aufzeichnen bzw. nachmessen. Hierdurch kann die Verschlusszeit (Belichtungszeit) ziemlich genau abgelesen werden. Zuvor sollen noch wenige Worte zum Aufbau für das Testen der alten analogen Kamera verloren werden:

Verschlusszeiten messen

Wie dies ausschaut, sehen Sie ja auf dem obigen Bild.

der PhotoPlug Verschlusszeitentester

Der PhotoPlug ist nichts weiter als ein „Lichtmikrofon“, welches an das Smartphone gesteckt werden kann. Es funktioniert auch mit dem PC (dazu weiter unten etwas mehr). Die Bedienung geht mit dem Smartphone jedoch einfacher:

Werte in der App auf dem Smartphone überprüfen

Zunächst muss die App „Shutter-Speed“ installiert sein und der PhotoPlug muss in die Mikrofon- bzw. Kopfhörer-Buchse des Handys eingestöpselt sein. Für neuere Iphones braucht man ggf. noch einen Adapter. Der Stecker muss korrekt in der Buchse eingerastet sein. Ist dies nicht der Fall, wird (unbemerkt) das interne Mikrofon zur Messung verwendet, was zu unbrauchbaren Messergebnissen führen wird.

Shutter-Speed für AppleShutter-Speed für Android

Nach Start des Programms geht man zunächst in den Messmodus („Measure“). Nun tippt man in der App einfach auf den großen Knopf, um die Aufnahme zu starten. Gleichzeitig löst man die Kamera (deren Verschluss) aus. Bei dem nun folgenden Bild wurde die 1/500 Sekunde an der Kamera mit Schlitzverschluss eingestellt. Kurz danach erscheint dies auf dem Display des Smartphones:

Peaks in der Shutter-Speed-App

Nach der Aufzeichnung via dem PhotoPlug als Lichtmikrofon erscheint zunächst ein dünner Ausschlag. Dies bringt uns zunächst noch nicht viel. Aber mittels Daumen und Zeigefinger kann man diesen Ausschlag stark vergrößern (Zoomen). Dies sieht dann so aus:

Peaks bei der App Shutter-Speed

Nun sind deutlich zwei „Peaks“ sichtbar: Einer oben, einer unten. Man muss hierbei nur diese beiden maximalen Ausschläge suchen. Der erste befindet sich hier immer oben, der zweite immer unten. Alle anderen Werte bei dieser Kurve interessieren nicht. Beim ersten Peak gab es viel Licht (Verschluss öffnet sich). Beim zweiten wurde es abrupt dunkel (Verschluss schließt). Der Rest ist „Rauschen“.

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Hinweis: Um möglichst wenig Rauschen abzubilden, sollte die Lampe vor der Kamera genügend hell sein. Ich verwende eine LED-Birne, die normalerweise als Deckenleuchte fungiert. Nicht empfehlenswert sind Leuchtstoffröhren, da diese minimal flackern und die Messung stören. Ideal wäre ein gerichteter Video-Scheinwerfer. Je dunkler der Raum ist, desto dunkler kann auch die Leuchtquelle sein.

Ich weiß nicht, inwiefern andere Leuchtmittel (Halogen, Glühlampe) hierfür „stabil“ sind, bzw. ob diese innerhalb einen Sekundenbruchteils (fürs menschliche Auge unsichtbar) ebenfalls flackern. Mit einer LED-Lampe geht es jedenfalls problemlos.

Anzeigen lassen der Verschlusszeit

Nun kann man sich die exakte Verschlusszeit anzeigen lassen, indem man die beiden blauen Punkte bei dieser App je genau auf den Peak schiebt. Unten links wird bei mir dann unter „Time“ 1/474,8 Sekunde angezeigt. Sie erinnern sich? Ich stellte für diesen Test das Zeitenrad meiner analogen Kamera fest auf die 1/500 Sekunde. Soll-Wert (1/500 Sekunde) und Ist-Wert (1/475 Sekunde) sind hier bei dieser getesteten Kamera also annähernd gleich. Bei diesem Beispiel funktioniert der Verschluss meiner analogen Kamera also tatsächlich bei 1/500 Sekunde.

Die anderen Angaben („Deviation from …“) muss man nicht unbedingt eingeben. Hier hätte ich die 1/500 Sekunde manuell eingeben können und die App würde mir dann die Abweichung vom Soll-Wert anzeigen.

Zudem kann man alle Messwerte direkt in der App Shutter-Speed in eine Datenbank eintragen (Knopf „Save Data“) – und dies übrigens je für verschiedene Kameras. Mir genügt hier ein Zettel. Denn ich möchte ja nur wissen, ob die Belichtungszeiten meiner analogen Kameras einigermaßen stimmen oder nicht. Bei einer Kamera gab es deutliche Abweichungen: Ich notiere mir diese direkt auf der Rückseite der entsprechenden Kamera.

zwei Ausschläge der Belichtungszeit des Verschluss

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Hier noch ein anderer Screenshot von einer anderen Belichtungszeit bei einer anderen Kamera. Wichtig sind hierbei immer der erste maximale Peak oben und der maximale untere. Jetzt müssen die beiden blauen Punkte nur noch auf die Ausschläge gezogen werden und es wird die tatsächliche Verschlusszeit angezeigt.

Meine Messwerte

Ich habe nun die Belichtungszeiten aller meiner Kameras mit dem Photoplug bzw. mittels meines Smartphones überprüft. Ich lege mir hierbei keine Datenbank innerhalb der App an. Ich schreibe mir dies einfach auf bzw. befestige einen Hinweis auf den Kameras, bei denen es deutliche Abweichungen von der Soll-Verschlusszeit gibt.

Als erstes möchte ich einmal meine Werte zeigen, welche bei einer ziemlich zuverlässigen Kamera nach dem oben erklärten Prinzip gemacht worden sind. Da die getestete Kamera einen elektronischen Verschluss besitzt, gibt es keine Zeit-Mechanik, die abnutzen kann – Die Verschlusszeiten werden von einem Mikroprozessor gesteuert (Nikon FE2) und müssten weiterhin einigermaßen zuverlässig sein, was sich bei den Messungen auch bestätigt hat:

Elektronischer Schlitzverschluss

eine analoge Nikon Kamera FE2

Die Nikon FE2 ist eine analoge Kamera mit elektronisch geregeltem Schlitzverschluss.

Nikon FE2
Soll (eingestellter Wert)
Ist (gemessener Wert)
1/21/2
1/41/4
1/81/8
1/151/16
1/301/32
1/601/63
1/1251/126
1/2501/220
1/5001/475
1/10001/890
1/20001/1500
1/40001/3000

Ab der 1/250 Sekunde gibt es hier leichte, kaum nennenswerte Abweichungen. Bei den ganz kurzen Zeiten gibt es deutlichere Abweichungen – Sie sind im Sinne einer logischen Belichtung aber alle noch im grünen Bereich. Zumindest konnte bei dieser Messmethode via dem PhotoPlug bzw. der Smartphone-App noch zwischen den sehr schnellen Verschlusszeiten separiert werden. Jetzt hatte ich dies einmal bei einer doch recht simplen Kamera überprüft:

Mechanischer Schlitzverschluss

eine Kiev 60 Kamera

Die Kiev 60 ist eine Mittelformatkamera mit mechanischem Schlitzverschluss. Dieser muss aufgrund der Größe viel bewegen. Die schnellen Verschlusszeiten schafft er dabei nicht mehr so, wie eigentlich angegeben.

Kiev 60
Soll (eingestellter Wert)
Ist (gemessener Wert)
1/21/2,5
1/41/4,6
1/81/8,7
1/151/14,6
1/301/30
1/601/58
1/1251/127
1/2501/210
1/5001/350
1/10001/460

Bis zur 1/125 sind hier die Verschlusszeiten noch ziemlich genau. Dann wird es kritischer. Dieser Kameratyp hat einen recht einfachen (d. h. mechanischen) Verschluss. Die 1/1000 Sekunde wird nicht mehr geschafft. Stattdessen belichtet man hier bei ca. 1/500. Und bei der eingestellten 1/500 Sekunde beträgt die Belichtungszeit ca. 1/350 Sekunde. Dies notiere ich mir mittels einem Aufkleber auf der Rückwand dieser Kamera.

Es würde mich natürlich interessieren, ob die alte Kiev-Kamera bereits im Neuzustand die 1/1000 Sekunde schaffte. Bisweilen liest man ja recht abenteuerliche Geschichten über derlei „Ostblock-Kameras“. Sofern man jedoch auf Negativfilm belichtet, bedeutet eine (ungewollte) Blende mehr Licht allerdings kein Problem. Vermutlich wird man dies in der Praxis überhaupt nicht bemerken.

Nun ein Beispiel, wie es um die tatsächlichen Belichtungszeiten bei einer ziemlich alten Balgenkamera mit Zentralverschluss bestellt ist:

Mechanischer Zentralverschluss

eine Welta Weltax Kamera

Die Welta Weltax ist eine alte Balgen-Klappkamera für das 6×6-Mittelformat mit mechanischem Zentralverschluss.

Welta Weltax
Soll (eingestellter Wert)
Ist (gemessener Wert)
1/21/1,9
1/51/5
1/101/13
1/251/22,5
1/501/41
1/1001/73
1/2501/122

Diese völlig mechanische Kamera ist ca. 60 Jahre alt. Sie besitzt noch die alte Zeitenskala (z. B. 1/100 Sekunde). Es ist davon auszugehen, dass das Federwerk im Verschluss zumindest die schnelleren Belichtungszeiten nicht mehr korrekt hält. Dies bestätigt sich auch bei den Messungen mittels dem Fototransistor (PhotoPlug): Bei der eingestellten 1/250 Sekunde wird eine ganze Blende „überbelichtet“. Wie schon erwähnt: Bei der Verwendung von Negativfilmen sollte dies kein Problem darstellen (da diese einen hohen Belichtungsspielraum besitzen).

PhotoPlug an PC anschließen

Wer kein Smartphone hat, kann solch einen Fototransistor auch an den Laptop bzw. an den PC anschließen. Hierzu benötigt man ein Verlängerungskabel sowie einen Klinkenstecker-Adapter:

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ein verlängerungskabel für den Klinkenstecker

Mittels dem Kabel kann der Photoplug sozusagen „entfesselt“ werden. Zusätzlich benötigt man einen Adapter vierpoliger Klinkenstecker → auf dreipoliger Klinkenstecker (wie abgebildet). Denn die Mikrofonbuchse am PC bzw. am Laptop wird meist einen dreipoligen Klinkenstecker erwarten. Man kann den Photoplug aber auch mittels dem Adapter direkt an die Seite des Laptops anstecken.

Nun startet man das kostenlose Programm „Audacity„. Es ist eigentlich ein Aufnahme- und Schnittprogramm für Musik. Um nun die Belichtungszeiten der Kamera auszuwerten, fungiert der PhotoPlug wieder als „Mikrofon“:

aufgenommene Tonspur mit Audacity

In Audacity wurde damit eine Tonspur aufgenommen. Deutlich ist hier bereits wieder ein Ausschlag zu erkennen. Die untere Tonspur ist übrigens nicht zu beachten. Das Programm stellt hier nur eine zweite Stereo-Tonspur bereit. Wie bei der Smartphone-App ist dieser Graph noch nicht für eine Messung brauchbar. Daher muss man auch hier „hinein zoomen“:

gezoomter Ausschnit bei Audacity

Jetzt sieht man auch hier die beiden oben bereits angesprochenen Peaks – die maximalen Ausschläge: einmal oben, einmal unten.

Peaks markieren

Mit der Maus markiert man den Bereich zwischen den Peaks. Und nun schaut man sich das untere Fenster „Length“ an: Bei mir lese ich 00.016 s ab, also 0,016 Sekunden. Ich hatte bei diesem Test die Belichtungszeit der Kamera auf 1/60 Sekunde gestellt. 1 geteilt durch 60 sind 0,016 Sekunden. Also ist die Belichtungszeit bei dieser alten Kamera bei 1/60 Sekunde ziemlich genau.
Solche Dezimalzahlen lassen sich natürlich auch gleich in einen Bruch umwandeln: Ein Online-Rechner kann hier helfen. Hier muss man ggf. den Bruch noch kürzen (Erinnerungen an den Matheunterricht werden wach), damit im Zähler eine 1 steht und man hat die exakte Verschlusszeit in der für Fotografen üblichen Form. Die oben besprochene Smartphone-App macht dies automatisch bzw. gibt einen Bruch mit dem Zähler 1 aus.

Das Ermitteln der Verschlusszeiten funktioniert hier mittels Audacity genau so wie mit der Smartphone-App „Shutter-Speed“. Es kann natürlich auch ein anderes Audio-Programm genutzt werden. Mit der besagten App gelingt das Auswerten für mich am einfachsten.

Mit dem Mikrofon testen

Wer keinen PhotoPlug besitzt, kann auch ein „normales“ Mikrofon zum Abbilden der „Peaks“ nutzen – Im einfachsten Fall nutzt man das Mikrofon im Smartphone und hier ebenso die App „Shutter-Speed“. Davon möchte ich allerdings abraten: Diese Messmethode ist viel zu ungenau. Bei Kameras mit einem Zentralverschluss (sitzt direkt im Objektiv) mag dies bei längeren Zeiten (≥ 1/30 Sekunde) noch gehen. Bei meinen Kameras mit dem typischen Schlitzverschluss (Lamellen bzw. Tuch) erzeugte dies nur ein Wirrwarr an Ausschlägen in der App. Eine vermutlich bessere Möglichkeit wird auf dieser Seite (englisch) dargestellt: Hierfür braucht man ein Smartphone, welches Videos in sehr hoher Geschwindigkeit aufnehmen kann (z. B. 240 Bilder pro Sekunde). Der Verschluss wird dann abgefilmt und dieser Film wird in einem Videoprogramm analysiert. Einfacher (und auch genauer) geht dies mit dem PhotoPlug:

PictoScanner – Scannen und Speichern Ihrer 24x36 mm Negative und Dias mit Ihrer Smartphone-Kamera. Der Faltbare und praktische Scanner ist aus kräftiger Pappe hergestellt und mit LED-Licht Versehen.
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von PictoScanner

Mit diesem Mini-Leuchttisch für das Smartphone lassen sich Negative und Dias sicherlich am einfachsten abfotografieren. Die Bilddateien sind dann natürlich nur fürs Internet bzw. für soziale Netzwerke geeignet. Aber nur hierfür ist dieser "Smartphone-Scanner" bzw. die dazugehörige App (Android und IOS) auch gedacht.

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Werbung | Preis(e) zuletzt aktualisiert am 4. Juli 2020 (kann sich zwischenzeitlich geändert haben). Preis je inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten. Da je ein Fremdangebot: Alle Angaben ohne Gewähr.

Zusammenfassung

Mit dem kleinen Helfer „PhotoPlug“ und einem entsprechendem Programm auf dem PC oder auf dem Handy kann ich ziemlich genau ermitteln, ob die an der analogen Kamera manuell eingestellten Belichtungszeiten eigentlich genau der jeweiligen Verschlusszeit entsprechen, welche erwartet wird. Alle meine getesteten Kameras sind bei den langen Zeiten noch völlig in Ordnung. Auch die üblichen Zeiten (1/125 Sekunde, 1/250 Sekunde) sind meist korrekt. Bei den sehr schnellen Zeiten (1/1000 Sekunde) kommt es am häufigsten vor, dass diese nicht mehr exakt eingehalten werden können – Sie sind stets etwas langsamer. Dies könnte natürlich auch daran liegen, dass bei diesen Bereichen mit dieser doch recht einfachen Technik nicht mehr genau gemessen werden kann: Die Hardware des Smartphones und die des Computers spielt hierbei ja auch eine Rolle. Einen mehr als groben Überblick ist dabei aber gegeben (siehe meine eigenen Messergebnisse). Noch ein Hinweis: Der Stecker muss am Smartphone ordentlich einrasten: Ich hatte eine Schutzhülle um das Handy und wunderte mich über die komischen Messwerte. Dabei war der Stecker nicht genügend in der Buchse eingerastet, was zur Folge hatte, dass zur Aufzeichnung weiterhin das interne Mikrofon verwendet wurde.

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Artikeldatum: 27.05.2020 / letzte Änderung: 7. Juni 2020

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der Author dieser SeiteGuten Tag. Hier schreibt Thomas. Ich beschäftige mich seit nunmehr 20 Jahren mit der analogen Fotografie und entwickele meine Bilder im eigenen Labor oder "mit" dem Computer. Gerne empfange ich übrigens Kommentare – und beantworte diese auch.

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