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Analoger Retro-Look: Alt erscheinende Fotos – Wie geht das?

Mit einer analogen Kamera bzw. mit dem Fotografieren auf Film kann man natürlich qualitativ sehr hochwertige Ergebnisse erzeugen. Oftmals unterscheiden sich diese technisch kaum von Fotos, die mit einer Digitalkamera aufgenommen wurden. Richtig alte Fotografien sehen hingegen irgendwie „retro“ aus. Wie macht man das?

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Ich habe hin und wieder Anfragen bekommen, wie es wohl ginge, Fotografien anfertigen zu können, die so aussehen, als wären sie vor vielleicht 60 oder gar 100 Jahren aufgenommen worden. Diese Bilder sähen so schön retro aus. Die eigenen analogen Fotos erscheinen hingegen ziemlich normal – fast so schon wie Fotos aus einer Digitalkamera. Eines sei bereits am Anfang dieses Artikels gesagt: Einfach eine sehr alte analoge Kamera zu nutzen reicht nicht, wenn man Fotos machen möchte, die irgendwie alt aussehen sollen.

In diesem Zusammenhang interessant ist auch die Geschichte des Wolfgang Beltracchi, der berühmt für seine Kunstfälschungen geworden ist. Diese waren nämlich technisch nicht nur (fast) perfekt. Er täuschte zudem eine fast wasserdichte Herkunft vor, indem er u. a. auf „alt“ gemachte Fotografien anfertigte:

Die Frau des Fälschers […] wurde als Frau Jägers in historischer Verkleidung und mit den an der Wand hängenden gefälschten Werken abgelichtet.

Quelle

So etwas funktioniert natürlich nicht mit einer Digitalkamera, etwas Bildbearbeitung und einem Drucker.

Bilder analog zu fotografieren, die gleichfalls „alt“ ausschauen, ist durchaus möglich. Jedoch muss hierbei die gesamte Schaffenskette eingehalten werden:

Man benötigt ein altes (unvergütetes) Objektiv, einen „klassischen Film“, einen „klassischen“ Entwickler und altes Fotopapier.

Dann gelangt man zu solch einer S/W-Fotografie, bei welcher mir dieser „Retro-Effekt“ einigermaßen gelungen ist:

ein Foto im Retro Look

Was ist „Retro“?

Im Sinne von Fotografien vielleicht Weichheit: Keine harten Kanten, keine exakt gezeichneten Strukturen – Dinge, auf welche Fototechnik seit vielen Jahrzehnten hin entwickelt worden ist. Farben wirken eher pastellhaft, nicht gesättigt. Unschärfe ist vorhanden. S/W-Fotografien sind nicht grau, sondern besitzen einen leichten Warmton. Lichter „flirren“ und greifen leicht in die Schatten über. Also: Man nimmt einfach irgend ein altes Monokel oder eine Plastiklinse und adaptiert dies an eine Digitalkamera. Schon hat man den Retro-Look. Leider funktioniert dies so nicht. Es müssen hierzu einige technische Dinge näher betrachtet werden:

Die Kamera

Man benötigt eine analoge Kamera. Hierbei ist das Modell zunächst jedoch ziemlich egal: Denn solch eine Kamera ist nichts weiter als ein lichdichter Film- und Objektivhalter. Der Apparat selbst macht nicht das Bild. Allerdings sollte eine Kamera verwendet werden, welche möglichst nicht für den Kleinbildfilm gebaut worden ist. Denn Kleinbildkameras (bzw. die hierfür gebauten Objektive) schaffen es leichter, gewisse Bildfehler zu umgehen, welche heute als „retro“ bezeichnet werden. Besser geeignet sind Mittelformatkameras oder Großformatkameras. Alte, einfache Kameras sind zudem innen nicht genügend gegen Streulicht gefeit: Hier „springt“ das Licht wie ein Pingpongball umher. Auch dies trägt zur benannten Weichheit bei.

Das Objektiv

ein dreilinsiges Domiplan

Im Bild ein „Domiplan“ an einer Kleinbildkamera. Solche günstigen Objektive mit nur drei Linsen eignen sich besser für Fotos, die „alt“ ausschauen sollen als technisch bessere Objektive – erst recht, wenn sie nicht abgeblendet werden.

Das wichtigste hierbei ist das Objektiv. Es sollte ein unvergütetes Objektiv verwendet werden, welches aus maximal vier Linsen besteht – besser wären drei. Die bekannteste vierlinsige Konstruktion ist sicherlich das „Tessar“ von Zeiss. Dieses bildet bereits leicht abgeblendet so gut ab, dass ein gewisser Schmelz verloren geht – erst recht, wenn es bereits eine Vergütung besitzt. Diese Objektivvergütung erkennt man übrigens an der leicht bläulich-violett schimmernden Oberfläche der Linsen. Für den gewünschten Retro-Look sollte das Objektiv beim Fotografieren gar nicht oder nur schwach abgeblendet werden. Hierdurch erreicht man dann auch die gewünschte Unschärfe des Hintergrundes. Teils werden solche „schlechten“ Objektive auch wieder neu hergestellt bzw. vertrieben – zum Beispiel in Form des Lomography Petzval.

Natürlich kann man auch Plastiklinsen oder Monokel aus Boxkameras nutzen. Deren Bildqualität ist wiederum so miserabel, dass wir schnell im Bereich „Lomografie“ sind. Darum soll es in diesem Beitrag jedoch nicht gehen.

ein Landschaftsfoto mit der Lomokamera

Als Beispiel eine Landschaftsfotografie, die mit einer Meniskuslinse („Lomo Kamera“) aufgenommen wurde. Die Bildfehler sind hier schon sehr deutlich und diese haben wenig gemein mit der „klassischen Fotografie“ selbst des frühen 20. Jahrhunderts: Diese Fotografien waren ja keinesfalls per se unscharf. Obgleich hier nicht ganz sicher ist, dass bekannte „Ikonen“ später tüchtig digital nachbearbeitet wurden. Zum Beispiel sieht man hier die bekannte Fotografie „Jungbauern“ von August Sander – und zwar in einer doch recht weichen, kontrastarmen Version. Das selbe Motiv erscheint bei anderen Veröffentlichungen viel „knackiger“.

Zudem sind solche einfachen, unvergüteten Objektivkonstruktionen recht empfindlich für blaues Licht. Will sagen: Dunst in der Ferne kann schlechter durchdrungen werden – Man erhält eine verstärkte Luftperspektive (dies ist jedoch auch abhängig vom genutzten Film). All dies wurde bei „modernen“ Objektiven korrigiert.

eine Plattenkamera

Das obere Foto (Bein, Arm & Baum) wurde übrigens mit solch einer alten Plattenkamera angefertigt bzw. mit einem Objektiv aus den 1930er Jahren. Dieses ist zwar bereits ein „Vierlinser“, jedoch nicht vergütet. Hierdurch erhält man bei offener Blende durchaus punktuelle Schärfe, jedoch einen gewissen Schmelz.

Foto mit einer Plattenkamera gemacht

Auch dieses Bild gelang mit solch einer uralten Kamera. Das Bildzentrum ist durchaus scharf. Auffallend ist die Unschärfe drumherum sowie das „Flirren“ der Lichter z. B. in den Ästen rechts: Das Objektiv ist nicht vergütet. Die Lichter „greifen“ in die Schatten. Was man hier in der nachträglichen Bearbeitung (Labor oder Computer) vielleicht besser gemacht hätte sollen: Oft ist es hier nicht zuträglich, wenn tatsächliches Schwarz erzeugt wird. Die Schatten würden durch ein sehr dunkles Grau „leichter“ wirken wie bei der nachfolgenden Abbildung:

 

Nikkor 1.2 Objektiv

Mit solch einem sehr lichtstarken Objektiv (hier Nikkor 1:1.2 50mm) kann man selbst im Kleinbild die alten Großformatobjektive simulieren – nämlich wenn man es tatsächlich bei Offenblende nutzt: Die punktuelle Schärfe leidet allerdings darunter, die Bildränder werden nicht genügend scharf abgebildet, wie man es vielleicht gewohnt ist. Es bildet sehr weich ab. Allerdings schmälert das Motiv selbst einen gewissen „Retro-Look“ für das Gehirn des Betrachters: Zwei Burschen mit Jeanshose und Turnschuhen ergeben schon einen anderen, moderneren Eindruck.

eine geringe Schärfentiefe

Die Sache funktioniert jedoch nicht nur im Großformat:

eine alte 6x6 Klappkamera

ein gutes analoges Objektiv

Für den Effekt nicht zu empfehlen sind hingegen solche vergüteten Objektive mit z. B. sechs Linsen, welche für „präzise“ Fotografien entwickelt worden sind.

Denn es gab sehr viele dieser 6×6 Klappkameras mit Balgen, bei denen häufig ein simples dreilinsiges Objektiv verbaut worden ist. Diese Varianten sind via Ebay viel günstiger als jene, welche mit dem oben angesprochenen Tessar (oder baugleiche Objektive) bestückt worden sind. Die hier abgebildete „Welta Weltax“ wurde beispielsweise auch mit dem „Trioplan“ verkauft. Dieses einfachere Objektiv erzeugt viel eher einen Retro Look als das eigentlich bessere Zeiss Tessar. Genau so verhält es sich bei vielen anderen Kameras. Achten Sie hier auf Objektive, die z. B. das „Tri“ (= drei) im Namen tragen. Noch besser hierfür geeignet sind sicherlich die größeren 6×9-Klappkameras wie z. B. die Zeiss Ikon Ercona mit dem „Novonar“. Solange solche Kameras keinen Vierlinser (Tessar, Skopar, …) verbaut haben, sind diese auf dem Gebrauchtmarkt recht günstig zu erwerben. Eine weitere günstige Kamera ist hier die Adox Golf mit dem einfachen „Adoxar“ Objektiv.

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Der Film

Neben dem verwendeten Objektiv ist auch die Art des Filmes wichtig für den gewünschten Look. Eigentlich halte ich nicht viel davon, fotografische Filme im Detail zu unterscheiden – ich ordne diese grob in Gruppen. Um jedoch einen gewissen „alten Look“ anzustreben, sollte man keine Filme mit eher modernen Emulsionen nutzen wie Kodak Tmax und Ilford Delta. Viele Fotofreunde nutzen hierfür den „Fomapan“ von Foma oder den Adox „CHS“. Bei der Wahl des (S/W-) Filmes sollte man hier idealerweise einen sogenannten orthochromatischen Film wählen wie z. B. den Ilford Ortho Plus oder einen sogenannten „orthopanchromatischen“ Film. Durch die höhere Empfindlichkeit für blaues Licht erhält man hierdurch den typischen Dunst alter Fotografien: Personen wirken in der Stadt regelrecht vor Gebäuden frei gestellt. während im Hintergrund alles hell erscheint. Dies funktioniert natürlich am besten, wenn man gleichzeitig ein altes Dreilinser-Objektiv verwendet und den Film recht üppig belichtet aber kürzer (selbst) entwickelt → Stichwort: Pull-Entwicklung. Fotografiert man Porträts mit einem orthochromatischen Film, werden rote Lippen übrigens sehr dunkel abgebildet, da diese Emulsionen für die Farbe Rot recht unempfindlich sind. Man kennt dies von den Fotografien der 1920er Jahre.

Der Negativentwickler

Ein (SW-) Film muss freilich entwickelt werden. Auf dem Markt gibt es eine Fülle an unterschiedlichen Entwicklern. Nutzen Sie hier einfach den, welchen es seit über einhundert Jahren in fast unveränderter Form auch heute noch zu kaufen gibt: Rodinal.

selbst entwickelte Filme

Sie können S/W-Filme noch nicht selbst daheim entwickeln? Lesen Sie hierzu die ausführliche Anleitung. Es ist so einfach wie das Kochen und eine richtige Dunkelkammer benötigt man hierzu auch nicht.

Rodinal bzw. APH 09 Entwickler

„Rodinal“ wird auch z. B. unter „APH 09“ oder „Adonal“ verkauft. Dieser Negativentwickler besitzt keine Eigenschaften wie „Filmkorn schonen“, arbeitet jedoch sehr scharf. Er alleine erzeugt natürlich keinen „klassischen Look“, ist aber ein weiteres Rädchen in dieser Verarbeitungskette.

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Das Fotopapier

Einer der bei der Überlegung »Wie mache ich Fotos, die aussehen wie früher?« sehr gerne nicht bedachte Faktor ist die Art des verwendeten Fotopapiers. Wenn Sie Ihre Negative digitalisieren bzw. „hybrid“ arbeiten, verschenken Sie hier einen wichtigen Punkt in der Verarbeitungskette – nämlich dem der chemischen Bilderzeugung auf authentischem Fotopapier.

Will sagen: Wenn man S/W-Fotografien haben möchte, die ausschauen wie z. B. aus den 1960er Jahren (oder noch früher), dann sollte man auch ein Fotopapier aus dieser Zeit nutzen bzw. dieses in der Dunkelkammer selbst entwickeln. Denn genau so wie der bei der Aufnahme verwendete Film hat auch Fotopapier eine eigene Bildcharakteristik:

Entwickeln von Fotopapier

Sie haben keinen Dunst, wie man S/W-Fotos selbst Zuhause entwickelt? Lesen Sie hierzu auch die ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Agfa Portriga Fotopapier

Ich nutze sehr gerne dieses alte „Agfa Portriga“ Fotopapier: Es ist keinesfalls reinweiß, sondern besitzt einen leicht beigen Träger. Die Fotos erhalten also an sich bereits eine deutlich warme Färbung – Sie sind „chamois“. Eine „knackige“ Hochglanzoberfläche gibt es hier auch nicht – sondern Oberflächen wie Perl oder „leicht gekörnt“. Teils geht solches Fotopapier bei erstaunlich hohen Preisen bei Ebay über den virtuellen Ladentisch. Der Grund offenbar: In Militaria-Kreisen werden darauf alte Wehrmacht-Negative vergrößert und als Prints angeboten. Mittels modernem Fotopapier oder gar durch einen Druck würden solche Fotos wenig authentisch wirken.
Ab einem bestimmten Alter gibt es bei lichtempfindlichem Fotopapier jedoch einen Grauschleier bei der Entwicklung. Diese ganz alten Papiere wurden jedoch häufig in einem Verfahren hergestellt, welches heute durch die EU längst verboten ist (Chemie). Daher ist hier die Gefahr eines Grauschleiers weniger gegeben als bei modernerem Fotopapier. Sie sind „stabiler“. Gegen dennoch auftretenden Schleier hilft ein Entwickler-Zusatz → der „Moersch Restrainer“ → siehe auch altes Fotopapier nutzen.

Die Firma Foma brachte jüngst ein neues Papier heraus „Foma Retrobrom“:

Der spezifisch warme Ton des Bildes macht dieses Papier besonders geeignet für Arbeiten im Retro-Stil, insbesondere für Portraitfotos, aber auch für andere Foto-Genres (Stillleben, Landschaft, Struktur und Detail, Abstraktion etc.).

Quelle

Natürlich sollte man für solche Arbeiten kein „normales“ Fotopapier (Hochglanz, Kunststoffoberfläche, reinweißer Papierträger) nutzen.

Büttenschnitt: Ausgefranztes Fotopapier

Bis in die 1960er Jahre nutzte man hierzulande gerne den sogenannten „Büttenschnitt“ für Fotopapiere:

ein Foto mit Büttenschnitt

Offenbar tat man dies, damit man diese Fotos im Karton besser greifen konnte. Simuliert wird hierbei ein Ausreißen von nassem Papier: Die Papierkanten sind angerissen. Hierbei nutzt man eine Büttenschnittschere oder eine Büttenschnitt-Stanze, welche solche Formen erzeugt. Fachleute nennen solche Bilder auch „chamös ausgefranzt“.

Glasplatten selbst beschichten

Die Königsdisziplin ist sicherlich das selbst Beschichten von Glasplatten, welche in einer alten Großformatkamera verwendet werden können:

eine Kollodium Nassplatte das nasse Kollodium-Verfahren

Diese Technik ist allerdings wesentlich anspruchsvoller als das bloße Belichten von klassischen Filmen in einer alten Kamera. Zeitlich ist man hierbei bereits im 19. Jahrhundert und nicht mehr im zwanzigsten. Die Bildergebnisse jedoch lassen sich kaum mit der digitalen Fotografie simulieren.

Das Kollodium: Handbuch der modernen Nassplattenfotografie - Studienausgabe
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Das Kollodium: Handbuch der modernen Nassplattenfotografie Dieses Fachbuch ist eines der wenigen deutschsprachigen, welches sich der "Kollodium-Nassplatten-Fotografie" widmet (Fotos wie im 19. Jhd.) und zwar mit vielen Formeln, Rezepten und Bildbeispielen. Auf Amazon kann man einen Blick in dieses Fachbuch werfen.

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Zusammenfassung

Foto mit einer Plastiklinse

Wie man mit simplen Plastiklinsen fotografiert, erkläre ich in diesem Beitrag.

Um Fotos tatsächlich alt erscheinen zu lassen, genügt es nicht, einfach nur ein altes Objektiv oder eine alte Kamera zu nutzen. Tatsächlich sollte man zusätzlich auch ein altes Fotopapier nutzen (bzw. eine eigene Dunkelkammer) und einen S/W-Film, welcher noch nach „klassischen“ Kriterien aufgestellt ist (z. B. Foma oder Adox).

Oft empfiehlt sich hierbei noch eine Tonung in Sepia-Toner oder wenigstens ein Einlegen des Fotopapiers in schwarzem Tee, wenn das Fotopapier zu weiß erscheint.

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Artikeldatum: 10.08.2017 / letzte Änderung: 13. August 2020

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der Author dieser SeiteHallo! Hier schreibt Thomas. Ich beschäftige mich seit nunmehr 20 Jahren mit der analogen Fotografie und ich entwickele meine Bilder in der Dunkelkammer oder "mit" dem Computer.

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