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Positives Signal: Jobo bringt neuen Filmprozessor CPE3 heraus

Wer seine Farbfilme selbst entwickeln möchte, der benötigt zwar nicht unbedingt eine Entwicklungsmaschine. Doch mit einem solchen Filmprozessor geht die Entwicklung viel einfacher und sicherer von statten. Nun ein positives Signal für die „analoge Szene“: Jobo hat seinen Filmprozessor CPE2 überarbeitet und bringt den CPE3 heraus.

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Spätestens, wenn man seine (hoch auflösenden) Diafilme selbst entwickeln möchte, wird man Probleme mit der Eimer-Methode bekommen. Denn bei einem solch rudimentären Temperierbad wird es schwer, reproduzierbare und exakte Ergebnisse zu erlangen. Hier muss also eine Filmentwicklungsmaschine her, deren Funktion hauptsächlich aus dem Temperieren und dem Rotieren der Chemie / Entwicklerdose besteht.

Die Entwicklungsmaschine von Jobo CPE 3

Dies ist die CPE2 von Jobo. Diese Film-Entwicklungsmaschine ist schon etwas betagter und nun hat der Hersteller eine neue Version heraus gebracht: Die Jobo CPE3.

Dieser neue Filmprozessor hat jedoch seinen Preis! Er kostet über eintausend Euro! Daher wird das Gros aller Fotofreunde, die ihre Farbfilme selbst entwickeln, wohl weiterhin (wie ich) mit einer gebrauchten CPE2 anbandeln oder aber zur „Eimer-Methode“ greifen. Insbesondere Menschen, die im Großformat fotografieren, werden auch ihre Farbfilme selbst entwickeln wollen bzw. müssen.

Die Neuerungen bei der CPE3 von Jobo bzw. die Unterschiede zur alten „CPE-2“ sollen primär sein:

Ich selbst bleibe bei dem Preis weiterhin bei einer gebrauchten CP2 (falls meine mal kaputt gehen sollte). Eine andere Alternative zur Entwicklungsmaschine wäre natürlich die „Eimer-Methode“, bei der man Wasser in einem Blumenkübel temperiert und die Dose selbst bewegt.

Natürlich sind dies alles keine Lösungen für Verbraucher (oder Anbieter) mit hohem Duchsatz – und für sicherlich genau diese wurde die gute alte Jobo CPE2 nun als Neuauflage „CPE3“ auf den Markt gebracht.

Werbung | Preis(e) zuletzt aktualisiert am 12. November 2019 um 2:15. Der Betrag kann sich zwischenzeitlich geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr. Preis je inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten.

Ob man so etwas benötigt, sei dahin gestellt. Sicher ist jedenfalls: Dies ist ein gutes Zeichen für die Analoge Fotografie. Denn ein Hersteller wie Jobo würde sicherlich nicht in neue Technik investieren, wenn die Filmnachfrage sinken würde. Das Gegenteil (oder wenigstens eine Stabilisierung) scheint der Fall zu sein.

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Artikeldatum: 8.09.2016 / letzte Änderung: 5. Oktober 2019

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authorGrüße! Hier schreibt Thomas. Ich beschäftige mich seit nunmehr bald 20 Jahren mit der analogen Fotografie und entwickele meine Bilder im eigenen Labor oder "mit" dem Computer. Sollte dieser Beitrag nützlich gewesen sein, freue ich mich z.B. über ein Freibier: * oder einfach über einen Kommentar.

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