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Positives Signal: Jobo bringt neuen Filmprozessor CPE3 heraus

Wer seine Farbfilme selbst entwickeln möchte, der benötigt zwar nicht unbedingt eine Entwicklungsmaschine. Doch mit einem solchen Filmprozessor geht die Entwicklung viel einfacher und sicherer von statten. Nun ein positives Signal für die „analoge Szene“: Jobo hat seinen Filmprozessor CPE2 überarbeitet und bringt den CPE3 heraus.

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Spätestens, wenn man seine (hoch auflösenden) Diafilme selbst entwickeln möchte, wird man Probleme mit der Eimer-Methode bekommen. Denn bei einem solch rudimentären Temperierbad wird es schwer, reproduzierbare und exakte Ergebnisse zu erlangen. Hier muss also eine Filmentwicklungsmaschine her, deren Funktion hauptsächlich aus dem Temperieren und dem Rotieren der Chemie / Entwicklerdose besteht.

Die Entwicklungsmaschine von Jobo CPE 3

Dies ist die CPE2 von Jobo. Diese Film-Entwicklungsmaschine ist schon etwas betagter und nun hat der Hersteller eine neue Version heraus gebracht: Die Jobo CPE3.

Dieser neue Filmprozessor hat jedoch seinen Preis! Er kostet über eintausend Euro! Daher wird das Gros aller Fotofreunde, die ihre Farbfilme selbst entwickeln, wohl weiterhin (wie ich) mit einer gebrauchten CPE2 anbandeln oder aber zur „Eimer-Methode“ greifen. Insbesondere Menschen, die im Großformat fotografieren, werden auch ihre Farbfilme selbst entwickeln wollen bzw. müssen.

Die Neuerungen bei der CPE3 von Jobo bzw. die Unterschiede zur alten „CPE-2“ sollen primär sein:

Ich selbst bleibe bei dem Preis weiterhin bei einer gebrauchten CP2 (falls meine mal kaputt gehen sollte). Eine andere Alternative zur Entwicklungsmaschine wäre natürlich die „Eimer-Methode“, bei der man Wasser in einem Blumenkübel temperiert und die Dose selbst bewegt.

Natürlich sind dies alles keine Lösungen für Verbraucher (oder Anbieter) mit hohem Duchsatz – und für sicherlich genau diese wurde die gute alte Jobo CPE2 nun als Neuauflage „CPE3“ auf den Markt gebracht.

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Ob man so etwas benötigt, sei dahin gestellt. Sicher ist jedenfalls: Dies ist ein gutes Zeichen für die Analoge Fotografie. Denn ein Hersteller wie Jobo würde sicherlich nicht in neue Technik investieren, wenn die Filmnachfrage sinken würde. Das Gegenteil (oder wenigstens eine Stabilisierung) scheint der Fall zu sein.

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Artikeldatum: 8.09.2016 / letzte Änderung: 9. Juni 2020

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der Author dieser SeiteGuten Tag. Hier schreibt Thomas. Ich beschäftige mich seit nunmehr 20 Jahren mit der analogen Fotografie und entwickele meine Bilder im eigenen Labor oder "mit" dem Computer. Gerne empfange ich übrigens Kommentare – und beantworte diese auch.

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Fotofreund K | am 17. März 2019

Hallo! Gebraucht sind diese Geräte ja recht günstig, klar. Ich hatte aber auch schon zwei Mal das Problem mit defekten Motoren / defekter Elektronik bei teils 20 Jahren alten Prozessoren. Ein Neugerät macht schon Sinn. Natürlich sind sie nicht günstig.

Hans-Jürgen | am 16. Dezember 2016

Hallo Thomas,
seit einiger Zeit benutze ich eine geschenkte Jobo CPA2. Abgesehen von der gleichmäßigen Entwicklung sehe ich den größten Vorteil in der Temperierung des Mantelbades und der Chemikalien. Mein Labor ist im kalten Keller untergebracht.


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