Vorstellung »ausgeknipst« – Neues Zubehör für alte Analogkameras aus dem 3D-Drucker
In diesem Artikel stellt sich das Team von »ausgeknipst« vor: Mittels dem 3D-Druck werden diverse Zubehörteile für Analogkameras angefertigt. Durch diese Technik kann auch auf spezielle Kundenwünsche reagiert werden und man findet hier Zubehör für die eigene Kamera, das es entweder nie gab oder im Original kaum noch erhältlich ist.

diverse nachträglich angefertigte Zubehörteile für die analoge Kamera
Transparenz: Dies ist ein gesponserter Beitrag (Werbung). Text und Grafiken: ausgeknipst
Wer wir sind: Vom Studium zur Firmengründung

Alles fing damit an, dass Antonio (rechts) mir (Vladi, links) eine Minolta 7xi schenkte und bei mir die Liebe zur analogen Fotografie erweckte. Zwischen damals und heute liegen 5 Jahre Studium der Kunststofftechnik, eine Firmengründung und viel harte Arbeit, die sich heute in unserem kleinen Webshop kristallisiert:
Unsere Mission: Analogfotografie für alle zugänglich machen
In einer Welt, die von digitalen Technologien übersät ist, ist es unser Ziel, die analoge Fotografie nicht bloß am Leben zu erhalten, sondern auch ihr neues Leben einzuhauchen. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie frustrierend es sein kann, wenn man für eine geliebte, aber ältere Kamera kein Zubehör- oder Ersatzteil mehr findet. Deshalb bieten wir eine breite Palette an Zubehörteilen für analoge Fotoapparate an – Batterien und Batterieadapter, Lichtdichtungen und Objektivdeckel gehören dabei zu unseren Bestsellern.
Momentan haben wir über 400 originelle Produkte im Sortiment und es werden jede Woche mehr. Wir designen dabei weitestgehend das, was wir selber und unsere Kunden, die uns immer wieder Produktvorschläge zusenden, brauchen.
Wir verzichten dabei bewusst auf gängige “Chinaware” und stellen alles selbst in unserem Büro/3D-Druck-Farm her. Unsere Produktvielfalt erstreckt sich sowohl über berühmte Kamerareihen wie Leica M & LTM, Canon A, Nikon F, Olympus OM, Minolta SRT und X, Hasselblad 500, als auch “nischige” Modelle wie die Nikon Nikonos Unterwasserkameras.
Jedes Produkt wird in unserem Betrieb im Herzen Frankens entworfen, hergestellt und auf Qualität und Funktionalität geprüft, um sicherzustellen, dass es den Anforderungen leidenschaftlicher Fotografen entspricht.
Unsere Qualitätsteile “made in Germany” verkaufen wir dabei international und helfen somit Nutzern auf der ganzen Welt, ihre analogen Schätze in Betrieb zu halten.
Vorstellung unserer Produktkategorien
Lichtdichtungen

Fast jede Analogkamera, die man online kauft, hat poröse Lichtdichtungen, welche erneuert werden müssen, weil sie sonst zu Lichtlecks führen und im schlimmsten Fall deine ganzen Bilder unbrauchbar machen können. Will man die Lichtdichtungen von einem Profi erneuern lassen, ist man schnell mal 50 € oder mehr los und die Wartezeiten werden auch immer länger. Alternative: Selber machen mit unserem universal Lichtdichtungs-Set.
Es passt für alle gängigen 35mm Spiegelreflexkameras, egal ob Canon AE-1, Minolta X-700 oder Olympus OM-1 und enthält alles, was du brauchst – von neuen Dichtungen bis zu praktischem Zubehör wie Spachtel und Zahnstocher.
Unsere leicht verständliche Video Anleitung auf YouTube leitet dich zudem Schritt-für-Schritt durch den Prozess:
Batterien & Batterieadapter

Sind erstmal die Lichtdichtungen gewechselt, erwartet den bzw. die Analogfotograf*in meist ein weiteres Problem: Batterien, die man vor 30 Jahren in jedem Fotofachgeschäft kaufen konnte, sind heute kaum aufzutreiben oder dürfen gar nicht mehr verkauft werden, weil sie giftiges Quecksilber enthalten.
In unserem Onlineshop verkaufen wir darum Batterieadapter für die gängigsten Modelle, mit denen man handelsübliche Knopfzellen und Hörgerätebatterien auf das richtige Format bringt.
3D-gedruckte Abdeckungen, Ersatzteile und Griffe

Ein weiteres großes Standbein unseres Geschäfts ist das originelle Design und die Herstellung von Zubehör für beliebte Analogkameras. Im Bild oben sieht man z.B. eine Leica M3 mit (von links nach rechts): Handgriff, Schnellwechselspule, Gegenlichtblende, Rückspulhebel, Daumenauflage, Blitzsynchronbuchsen-Abdeckungen, Gummi Augenmuschel und unser Filmbox für 3x 35mm Filme.
Besuche uns: Teile die Liebe zur alten Schule der Fotografie
Falls wir dein Interesse geweckt haben, dann schaue dich gerne in unserem Online-Shop um:
Egal, ob deine Kamera neue Lichtdichtungen oder eine neue Batterie braucht, oder, ob du sie mit einem Handgriff „aufmotzen“ willst, wir haben was du brauchst!
Wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, dann melde dich gerne zu unserem Newsletter an und erhalte 10% Rabatt auf deine Bestellung. Ansonsten posten wir auch regelmäßig Content und Updates zu neuen Produkten auf Instagram und Youtube.
Nachtrag 2026: Vom Adapter zum wiederaufladbaren Akku
Seit diesem Beitrag sind knapp zwei Jahre vergangen. Aus den damals gut 400 Produkten sind über 550 geworden – und am meisten getan hat sich dort etwas, wo das Problem am hartnäckigsten ist: bei den Batterien.
Ein Adapter von uns bringt eine handelsübliche Zelle auf das Format der alten Quecksilberbatterie. Das Spannungsproblem löst er damit aber nur halb. Kameras und Belichtungsmesser aus den 60er- und 70er-Jahren sind auf 1,35 V geeicht. Eine Alkalizelle liefert 1,5 V und sinkt über ihre Laufzeit stetig ab – der Messwert wandert also über die Filmrolle hinweg. Zink-Luft-Zellen treffen die Spannung gut, trocknen nach dem Öffnen aber innerhalb weniger Wochen aus.

Unsere Antwort darauf ist ein wiederaufladbarer PX625-Ersatz. Die Zelle ist eine Varta V80H, eine NiMH-Knopfzelle aus Vartas industrieller Robust-Serie in Low-Self-Discharge-Bauart. Dazu kommt ein Ladegerät, das wir selbst entwickelt haben: eigene Platine, USB-C-Anschluss, Gehäuse aus dem 3D-Drucker, Federkontakte. Die Idee, eine V80H als PX625-Ersatz zu nutzen, stammt ursprünglich von Troeszter.net – wir haben daraus ein fertiges Produkt gemacht, damit niemand mehr am Labornetzteil basteln muss.
Im Betrieb liegt die Zelle bei stabilen 1,25 bis 1,30 V. Entscheidend ist dabei weniger der Absolutwert als die flache Entladekurve: Der CdS-Messer sieht über Wochen dieselbe Referenz, statt einer langsam absackenden Spannung. Die 80 mAh klingen nach wenig, aber ein CdS-Belichtungsmesser zieht nur Mikroampere – eine Ladung hält in der Praxis wochenlang. Geladen wird schonend mit C/7 über USB-C, eine Vollladung dauert etwa acht Stunden, also am besten über Nacht.
Wer regelmäßig fotografiert, kauft damit einmal statt jedes Quartal nach. Und bei Kameras, deren Batteriefach in der Filmkammer sitzt – Rollei 35, Leica CL – wechselt man mit einer zweiten Zelle einfach beim Filmwechsel mit, ohne den Film opfern zu müssen.
Zwei Dinge sollte man wissen, weil sie nach Fehler aussehen und keine sind: Der Batterie-Check vieler Kameras (Olympus OM-1, Minolta SRT) ist auf 1,35 V geeicht und zeigt mit der V80H „leer“ an, obwohl der Belichtungsmesser einwandfrei arbeitet. Und unter etwa 5 Grad Celsius wird NiMH unzuverlässig – für Aufnahmen bei Frost bleibt die Zink-Luft-Zelle die bessere Wahl.