Schlüsselanhänger selber machen aus alter Filmpatrone
Wer viel analog fotografiert, wird eine Menge Filmpatronen übrig haben (sofern man im Kleinbild fotografiert). Einige dieser 35mm-Patronen lassen sich immerhin noch als Schlüsselanhänger gebrauchen bzw. zu einen solchen umbauen.
Heute nur ein ganz kurzer Tipp: Manch hübsche aber leere 35mm-Filmpatrone lässt sich gut weiter als dekorativen Schlüsselanhänger gebrauchen. Man muss nichts weiter tun, als hier ein kleines Kettchen oder Bändchen mit Schlüsselring anzubringen:
Dieser Film heißt tatsächlich „Paul“.
Die giftgrüne Fuji-Velvia-Kleinbild-Filmpatrone ist bekannter. Solch eine 35mm-Kleinbildfilm-Patrone hat genau die richtige Größe für einen Schlüsselanhänger und signalisiert jedem die eigene Liebe zur analogen Fotografie.
Die Auswahl an den bunten Filmpatronen ist auch heute noch riesig. Schade jetzt dabei, dass man meist nur einen einzigen Schlüsselbund sein Eigen nennt.
Wenn man sich so einen Schlüsselanhänger selber bauen möchte, braucht man nur einen kleineren Kreuzschraubendreher: Mit diesem bohrt man einfach ein Loch in das heraus ragende Ende der Spule, welche bei jeder Kleinbildpatrone oben heraus schaut. Ein kleiner Bohrer wäre natürlich noch besser geeignet. Aber mir gelang dies auch recht einfach mit dem (scharfen) Kreuzschraubendreher.
Und wo bekommt man solche Kleinbildpatronen her? Wer hin und wieder selber analog fotografiert, wird sich die Filme sicherlich im Drogeriemarkt kaufen. Oder man greift bei einem der vielen Shops im Internet zu. Hier gibt es dann auch eine wesentlich größere Auswahl mit Teils recht neckischen Modellen:
Solch ein kurioser Film „Berlin Double XX-L“ wird vom Berliner Laden Safelight verkauft bzw. umgespult. Zugegeben: Die Idee mit den Schlüsselanhängern aus ausgemusterten Filmpatronen habe ich mir auf deren Internetseite abgeholt. Dort gibt es – neben regulärem Zubehör – auch ulkige Dinge für alle Freunde der analogen Fotografie.
Dabei fällt ein: Natürlich kann man auch beim örtlichen Fotoladen nach leeren Filmpatronen fragen, wenn man sich daraus einen Schlüsselanhänger selbst fertigen möchte. Voraussetzung hierbei natürlich ist, dass das Geschäft noch selber Filme entwickelt (Stichwort: „Minilab“). Die Filmpatronen sind dann nur noch Abfall, den man aber auch kreativ weiter nutzen kann.
Bei einem Minilab oder „Scanlabor“ wie hier bei NimmFilm fallen immer viele leere Filmdosen bzw. Filmpatronen an. Normalerweise werden sie nach der Entwicklung weggeworfen.