Informationsseite über die analoge Fotografie mit vielen Hinweisen und Tipps

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Dies ist eine deutschsprachige, privat initiierte Informationsseite über die analoge Fotografie. An dieser Stelle erscheinen diverse Artikel und Hilfestellungen rund um das Thema Fotografieren mit Film.

ein analoges Foto

eine „echte“ S/W-Fotografie

Auf dieser Internetseite lernen Sie wichtige Tipps und Anleitungen zur analogen Fotografie – Welche Kameras gibt es? Was muss ich beim Gebrauchtkauf von alten Kameras beachten? Wie lege ich einen Film ein? Wie funktioniert das mit der Belichtung und der manuellen Fokussierung? Welche Fotolabore gibt es und wie entwickele oder scanne ich meine Filme selber? Auf all diese Fragen wird auf diesem Info-Portal zur Analogen Fotografie eingegangen.

mehrere analoge Kameras

Eine Kompaktkamera, eine Mittelformat-Systemkamera, eine Großformatkamera: Es gibt durchaus verschiedene Typen analoger Fotoapparate.

Die letzte Jahrtausendwende markiert auch im Bereich der Fotografie eine gewisse Zäsur: Erstmals waren erschwingliche Digitalkameras technisch soweit fortgeschritten, dass diese langsam als tatsächliche Alternative zu den bisherigen analogen Kameras gelten konnten. Nach dem Beseitigen der Kinderkrankheiten (z. B. die berüchtigte Auslöseverzögerung) und nachdem sich die Detailgenauigkeit (also die Auflösung) dieser Kameras in den darauf folgenden Jahren gesteigert hatte, galt die sogenannte analoge Fotografie als überholt und für viele als nicht mehr relevant.

ein Vintageprint

mehrere sogenannter „Vintage Prints“ aus der eigenen Dunkelkammer

Dabei existiert die filmbasierte Fotogafie weiterhin – sie war nie weg! Immer noch werden weiterhin Filme verkauft und zwar angeboten in großer Auswahl und in einer hohen Qualität. Immer noch werden analoge Kameras neu hergestellt. Wobei hier der Gebrauchtmarkt für die meisten Freunde der analogen Fotografie sicherlich viel interessanter sein sollte, denn nie war es so günstig, an qualitativ hochwertige analoge Foto-Technik und entsprechende Objektive zu gelangen.

eine analoge Kamera von oben

Qualitativ hochwertige, ehemals sehr teure analoge Kameras (und Objektive) sind heute auf dem Gebrauchtmarkt günstig zu erwerben. Dabei macht es für das Bild selbst keinen qualitativen Unterschied, ob es mit einer solch filigranen Nikon oder mit einer einfacheren Praktica aufgenommen wurde: Bei analogen Kameras ist nur das Objektiv (und das Filmformat) für die Abbildungsqualität relevant. Der Kamera-Body selbst dient nur als lichtdichter „Halter“ für das Objektiv und für den Film dahinter.

mehrere Filme für die analoge Kamera

Filme gibt es heute zwar nicht mehr in einer solch großen Auswahl wie früher. Viele Klassiker werden jedoch weiterhin produziert und: Es gibt immer wieder Neuerscheinungen.

Die besten Zeiten für Schnäppchenjäger für gesuchte gebrauchte analoge Kameras sind allerdings vorbei, denn immer noch gibt es eine Vielzahl an Menschen, denen die analoge Fotografie wichtig ist und es werden ständig mehr! Zumeist ist hier ein gewisser künstlerischer Zugang zur Fotografie ausschlaggebend, dass man sich für die analoge, also chemisch basierende Fotografie, entscheidet (und nicht für eine durch und durch computerisierte bzw. für den „Mainstream“). Viele Anfänger wünschen sich zum Lernen eine strukturierte Internetseite zum Thema.

der Epson V750 ProGeräte zum selber entwickeln von Fotos

Hat man einen fotografischen Film belichtet, kann man ihn freilich in der Drogerie zum Entwickeln abgeben. Viel sinnvoller ist es (und hier zeigt sich die tatsächlich realisierbare Qualität) man entwickelt selber oder scannt die Negative ein, um die Bilder danach am Computer in einer Bildbearbeitung zu „entwickeln“.




Diese Informationsseite möchte über die vielfachen Möglichkeiten der analogen Fotografie informieren. Sie soll Hilfestellung und auch etwas Werbung für den fotografischen Film sein. Denn: Film ist nicht tot, er riecht eben nur etwas komisch. Wenn Sie mögen, können Sie diese Internetseite über die nebenstehenden Buttons auch über ein „soziales Netzwerk“ teilen bzw. weiter empfehlen, sofern Sie bei einem solchen aktiv sind.

ein analoges Foto auf Papier

Solch ein „analoges Foto“, selbst vergrößert im eigenen Badezimmer auf Fotopapier, besitzt einen ganz anderen ideellen Wert (eine echte Handarbeit) und eine andere haptische Wirkung als ein profanes gedrucktes Digitalbild. Doch auch eingescannte Negative sehen einfach weniger „steril“ aus als digitale Bilder. Das Foto wurde mit einer gebrauchten analogen Kamera für ca. 20 Euro gemacht und in der eigenen Dunkelkammer entwickelt.

Die analoge Fotografie ist natürlich nur noch für die wenigsten Profis relevant, also für diejenigen, die mit ihren Fotografien Geld verdienen müssen. Bisweilen wird manch ein Portraitfotograf zusätzlich noch eine analoge Kamera dabei haben, wenn es „das Besondere“ sein soll. Nach heutigen Maßstäben ist das Fotografieren mit Film natürlich nicht mehr effizient, wenn man möglichst schnell möglichst viele und vor allem kontrollierbare Ergebnisse (sofortige Ansicht nach der Aufnahme) haben möchte. Ganz anders aber im Bereich der Liebhaber und Amateure – Hier spielen derlei Dinge natürlich gar keine Rolle, im Gegenteil: Man lässt sich gerne überraschen, man genießt den Augenblick, wenn man nach dem Entwickeln des Filmes endlich die Bilder zu Gesicht bekommt oder gar, wenn in der eigenen kleinen Dunkelkammer das Foto in der Entwicklerschale langsam das Licht der Welt erblickt bzw. sich allmählich zum Ganzen aufbaut.

Für einige Fotofreunde birgt diese traditionelle Art des Fotografierens noch einen anderen Vorteil: Es ist mit relativ wenig finanziellen Aufwand möglich, äußerst hochauflösende und technisch anspruchsvolle Bilder zu produzieren – Indem man nämlich eine analoge Mittelformat- oder gleich eine Großformatkamera nutzt. Denn diese Kameras gibt es heute nebst hochwertigen Objektiven gebraucht bereits für einen Bruchteil des Preises einer digitalen Vollformat- oder gar Mittelformatkamera. Allein: Hier reicht es nicht aus, einfach nur aufs Knöpflein zu drücken (wie es bei der Digitalfotografie im Autopiloten durchaus möglich ist). Man muss viel Zeit zumeist im Eigenstudium investieren bzw. gewisse Grundregeln der Fotografie lernen. Für all diejenigen aber, die einen „analogen Look“ mit gewissen Makeln anstreben, gilt dies freilich nicht: Hierfür gibt es eine Menge sehr einfach zu bedienende Fotoapparate, die teils unter dem Begriff „Lomografie“ neu hergestellt bzw. vermarktet werden.

chemische Experimente im Fotolabor

Experimente in der Dunkelkammer

Nicht wenige, gerade junge und „digital aufgewachsene“ Leute schätzen nicht unbedingt die hohe Qualität, die analog durchaus realisierbar ist, sondern die vielen Möglichkeiten, eher experimentell und kreativ mit Film zu arbeiten. Insbesondere eine eigene, kleine Dunkelkammer oder die Möglichkeit, mit selbst gebauten Kameras (Lochkamera) oder Objektiven (Plastiklinsen) zu fotografieren – bis hin zum Kollodium-Nassplatten-Verfahren, bieten ein ganz anderes fotografisches Erlebnis. Aber, dies sei nicht verschwiegen: Hier muss selbst geforscht, gebastelt, experimentiert werden. Hier muss sich zum Lernen und Ausprobieren Zeit genommen werden.

Diese Seite besitzt ein Inhaltsverzeichnis aller vorhandenen Artikel. Weiterhin gibt es ein Blog, also eine Sammlung an relevanten und wissenswerten weiteren Beiträgen.

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