Silbergelatineabzug

Bei einem Silbergelatineabzug handelt es sich um eine nass entwickelte S/W-Fotografie – also nicht um einen Druck.
Als Grundlage dient ein lichtempfindliches Fotopapier. Dieses wird im analogen Prozess (meist von Hand) in der Dunkelkammer mittels → Vergrößerer belichtet und anschließend in Fotoschalen (bei → Rotlicht) entwickelt. So etwas kann jedoch auch maschinell hergestellt werden und auch auf Basis digitaler Ausgangsdaten anstatt eines analogen fotografischen Negativs.
Der Silbergelatineabzug hat seinen Namen daher, weil die lichtempfindliche Schicht des Fotopapiers aus Silbersalzen innerhalb einer Gelatineschicht besteht.
Der Terminus Silbergelatineabzug wird u. a. in diesen Artikeln besprochen:
- Das selbst entwickelte Foto: Silbergelatineabzug statt Druck oder Bildschirmfoto
- Vergrößern von S/W-Negativen und Entwickeln von Fotopapier: Eine Anleitung Schritt für Schritt
- Vorstellung S/W-Fotopapier von Foma „Fomabrom Variant 111“
- S/W-Handabzüge auf Baryt-Papier richtig trocknen
- Der Handabzug: Schritt für Schritt zum feinen selbst vergrößerten Bild