Push-Entwicklung
Damit ist eine verlängerte Entwicklung von fotografischen Filmen gemeint. Diese Filme wurden vorher typischerweise etwas unterbelichtet x. Durch diese Push-Entwicklung werden Mitteltöne und Lichter wieder auf ein nötiges Niveau gedrückt (englisch „push“).
x Hierzu stellt man an der ISO-Einstellung der Analogkamera einen höheren Wert ein als ihn der Filmhersteller für sein Produkt angibt.
Da hierbei (durch die vorherige Unterbelichtung) die Schattenzeichnung sehr häufig verloren geht, wirken die Fotografien von „gepushten“ Filmen häufig recht ruff also etwas „derbe“ und körnig, was insbesondere viele S/W-Fotografen mögen.
Siehe auch → Pull-Entwicklung
Der Terminus Push-Entwicklung wird u. a. in diesen Artikeln besprochen:
- Pushen und Pullen von analogem Film: Was ist das und was bringt mir dies?
- Filme und Fotos entwickeln lassen: eine Übersicht verschiedener Anbieter
- Filmvorstellung Ilford HP5 Plus 400: Ein klassischer S/W-Film mit hoher Empfindlichkeit
- Schroffe Bilder: Grobes fotografisches Korn provozieren
- Unterbelichtung von S/W-Film bewusst einsetzen für einen grafischen Look