Low-Key-Belichtung

Dies ist ein Eintrag im Wörterbuch. An dieser Stelle werden spezifische Begriffe kurz und knapp erklärt:
altes Büro in einem Lost Place
Das Motiv wird von Dunkelheit dominiert, einige helle Bereiche „stechen“ hervor.

Dramatisierung: Bei der Low-Key-Belichtung wird ein Motiv mit min. einem hellen Motivelement innerhalb einer Motivumgebung mit dominierender dunkler Eigenhelligkeit abgelichtet.

Durch diese Low Key Belichtung wird ein recht düsterer Bildstil erreicht. Durch das Element mit hoher Eigenhelligkeit (z. B. ein weißes Gesicht) wirkt die Fotografie aber nicht unterbelichtet.

Diese Technik hat nicht unbedingt etwas mit Unterbelichtung zu tun (eine solche kann den Effekt aber verstärken), sondern primär mit der (dunklen) Eigenhelligkeit der meisten Motivregionen bzw. mit einer sparsam eingesetzten, punktuellen Beleuchtung.

Sehr viele S/W-Studioaufnahmen sind in diesem Low-Key-Stil fotografiert – beispielsweise das Cover der LP „Queen II„.

Siehe auch → High-Key-Belichtung

Der Terminus Low-Key-Belichtung wird u. a. in diesen Artikeln besprochen:

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