DX-Code

Dies ist ein Eintrag im Wörterbuch. An dieser Stelle werden spezifische Begriffe kurz und knapp erklärt:

Als »DX-Code« bezeichnet man eine spezielle Kodierung an Kleinbildpatronen – Ein Muster, welches kompatiblen Kameras optisch mitteilt, welchen → ISO-Wert (welche Empfindlichkeit) der entsprechende Film besitzt.

Dieser Wert muss normalerweise mittels einem ISO-Einstellrad an der Kamera definiert werden, damit der interne Belichtungsmesser „weiß“, für welche Filmempfindlichkeit er die Berechnungen vornehmen soll.

ISO Einstellung an der analogen Kamera
Bei alten Kameras muss man zunächst mittels einem Einstellrad (Din / ASA / ISO) händisch die Filmempfindlichkeit einstellen.

Einige analoge Kameras besitzen im Innern jedoch Kontakte, die dies abtasten können – sofern die Kleinbildpatrone eben diesen DX-Code aufgedruckt hat.

Rückseite der Kamera mit den Kontakten für den DX-Code
Kontakte im Innern einer Analogkamera, welche den DX-Code abtasten können (links innerhalb der Filmkammer).
DX-Code bei einem APX 100 Film
DX-Code (das schwarz / silberne Muster) an der Seite einer Kleinbildfilmpatrone

Hintergrund: Insbesondere bei einfacheren → Point-und-Shoot-Kameras sollte das Fotografieren so einfach wie möglich sein. Hierfür wurde der DX-Code eingeführt, damit die Nutzer sich keine Gedanken um technische Details wie den ISO-Wert eines Filmes machen müssen. Es musste folglich nichts mehr an der Kamera eingestellt werden. Auch einige elaboriertere Spiegelreflex-Analogkameras der 1990er Jahre nutzten diese Technik.

Der Terminus DX-Code wird u. a. in diesen Artikeln besprochen:

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