Liste von Programmen für das Konvertieren von Farbnegativen
Dieser Artikel existiert auch in einer englischsprachigen Version.
An dieser Stelle folgt eine Liste an Programmen, mittels derer man digitalisierte Negative in Positive umwandeln kann. Die meisten sind für das „Camera Scanning“ (abfotografieren) gedacht. Es lassen sich damit jedoch auch „Roh-Scans“ umwandeln.

digitalisierte Farbnegative als Rohdateien im Dateimanager
Besonders das Umformen von Farbnegativen gelingt selten mit den „Boardmitteln“ gängiger Bildbearbeitungsprogramme. Dies liegt insbesondere an der orangenen Maskierung von Farbnegativen. Wer jedoch nur S/W-Negative oder Dias digitalisiert, kommt bereits mit einer „regulären“ Software zurecht.
Hier springen diverse Programme in die Bresche, welche man nach dem Digitalisieren mit den „Rohdateien“ füttern kann. Dies ergibt insbesondere Sinn, wenn man anstatt eines Filmscanners (bzw. dessen Software) eine Digitalkamera zum Digitalisieren genutzt hatte. Aber auch als Ersatz für die konventionelle Scan-Software könnten einige dieser Produkte bessere Ergebnisse bringen:
- SmartConvert
eigenständiges, kleines Programm
- FilmLab
eigenständiges, kleines Programm
- Negmaster
Plugin für Adobe Photoshop
- ColorPerfect
Plugin für Adobe Photoshop, Photoshop Elements, PhotoLine
- Grain2Pixel
Plugin für Adobe Photoshop (kostenlos)
- VueScan
… ist eigentlich ein Scan-Programm. Es kann jedoch auch vorliegende (RAW-) Dateien scannen bzw. konvertieren.
- Darktable (→ Negadoctor-Modul)
eigenständige Bildbearbeitung mit bereits integriertem Modul für Negative (kostenlos); siehe Hinweis unten
- Negative Lab Pro
Plugin für Adobe Lightroom
Es gibt in dieser Liste leider bisher nur drei eigenständige Programme, welche nur für das Umwandeln von (Farb-) Negativen konzipiert wurden (und VueScan). Bei allen anderen handelt es sich um Plug-ins für relativ opulente Bildbearbeitungsprogramme. Die meisten kosten Geld. Immerhin eines – »Darktable« – ist kostenlos.
Wer also mit Freeware arbeiten möchte, kann es zunächst mit ›Darktable‹ versuchen bzw. mit dem integrierten Modul „Negadoctor“. Ich hatte dieses Programm ausprobiert und ich bin damit nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen gelangt. Ein Programm wie »SmartConvert« ist da wesentlich einfacher zu bedienen und m. E. spontan „treffsicherer“, was eine harmonische Farbausfilterung anbelangt.
Wer jedoch Digitalisierungen von S/W-Negativen umwandeln möchte, der benötigt keine spezielle Software hierzu. Das Konvertieren von Graustufen-Bilddateien ist mit jeder einfacheren Bildbearbeitung möglich: Man muss das geöffnete Foto dann einfach „invertieren“ und danach – wie gewohnt – die Helligkeit und den Kontrast anpassen.
So etwas geht selbst mit beispielsweise dem kostenlosen Bildbetrachter IrfanView relativ einfach – sogar im ›Batch-Modus‹ (Konvertieren mehrerer Dateien in einem Rutsch). Bei Farbnegativen funktioniert dies jedoch leider nicht so einfach.
Einige der in der Liste enthaltenden Programme gibt es alternativ zu Windows und macOS auch für Linux sowie als »App« für Android oder iOS.

Und kostet als Vollversion 199 €
Hallo,
als eigenständiges Programm gibt es noch „Filmomat SmartConvert“ ohne viel Schnickschnack.
Hallo, das habe ich schon in der Liste stehen („SmartConvert“).