Fotografieren mit einer analogen Point & Shoot Kamera
Ein ganz besonderer Typ analoger Kamera ist die »Point-and-Shoot-Kamera«: Sie bietet i. d. R. kaum Einstellmöglichkeiten und man fotografiert damit schneller als mit dem Smartphone, wodurch sie für bestimmte fotografische Sujets sehr gut geeignet ist. Hier stelle ich das Konzept und einige Modelle vor. Ich zeige auch ein paar Bilder.

Von diesen Point & Shoot Kameras wurden unwahrscheinlich viele Modelle produziert – mit ganz unterschiedlichen Qualitäten.
Dieser Kameratyp hieß früher eigentlich ganz anders – nämlich schlicht »Kompaktkamera«. Der Begriff „Point & Shoot“ kam sicherlich erst viel später auf – vermutlich als Marketing-Erfindung, um sich von den (meist) technisch besseren Systemkameras dennoch irgendwie positiv abgrenzen zu können.

Eine typische, einfach gebaute Kaufhauskamera. Aber auch sie kann Spaß machen – Gerade weil sie so simpel in der Bedienung ist.
Tatsächlich sind diese Kameras äußerst klein und vor allem flink: Es braucht keine Sekunde ab dem Gedanken, ein Foto zu machen bis zum Auslösen. Das schafft kein Smartphone. Für die spontane Fotografie sind sie wie geschaffen.
Alles passiert hier automatisch – Man muss sich weder um das Licht kümmern noch um die Bildschärfe. Der Film wird durch den integrierten Motor schnell zum nächsten Bild weiter transportiert. Dieses Prinzip fördert zunächst natürlich das Beliebige und Oberflächliche an der Fotografie. Andererseits kann man sich mit solchen Kameras – ohne jegliches Befassen mit Technik – ganz auf die Motive selbst konzentrieren.
Fotokünstler wie beispielsweise Tobias Zielony oder Terry Richardson nutzten in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren sicherlich auch bewusst u. a. solche Kameras, um absichtlich einen professionellen Habitus ihrer Kollegen mit ihren Hasselblads und Leicas zu konterkarieren. Außerdem sind diese Kameras unscheinbar: Man wirkt damit eher wie ein harmloser Gast – und nicht wie ein „Jäger“.
Es gibt bei diesen Kameras (also bei den analogen von ihnen) viele Gemeinsamkeiten aber auch einige Unterschiede. Und darauf möchte ich nun genauer eingehen:
Der Hosentaschenrutscher aus dem Quelle-Katalog
Point & Shoot Kameras verbinde ich zunächst immer mit den 1990er Jahren:

Ein Bekannter von mir betreibt ein kleines Fotolabor. Er erzählte mir von einer älteren Dame, welche regelmäßig zu ihm kommt, um dort vor Ort den Film in der Kompaktkamera wechseln- und entwickeln lässt. Und genau dafür waren diese analogen Kompaktkameras ursprünglich gedacht: Man muss dabei tatsächlich gar nichts von fotografischer Technik verstehen. Man holt den Apparat heraus und drückt auf den Auslöser. Die meisten Aufnahmen gelingen dabei tatsächlich (einigermaßen).
Vier relativ simple bzw. vollautomatische analoge Point-und-Shoot-Kameras. Diese Kameras sind mit mehreren Sensoren ausgestattet, dass man selbst eigentlich nichts mehr händisch einstellen muss – im Gegensatz zur → klassischen analogen Spiegelreflexkamera.
Nur einen Film sollte man dann doch besser selber einlegen können. Das war aber auch schon das Schwierigste dabei. Die jeweilige Filmempfindlichkeit wird durch den DX-Code an der Patrone durch die Kamera automatisch eingelesen und man muss hierbei auch gar nicht wissen, was das eigentlich ist.
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Blende? Belichtungszeit? ISO-Wert? Schärfentiefe? Geschenkt. Solche Dinge spielen bei einer simplen »Point and Shoot Kamera« selten eine Rolle.

Nachdem man den belichteten Film in der Drogerie oder idealerweise im Fachlabor zum Entwickeln abgegeben hatte, erhält man die Wundertüte mit den Bildern zurück. Da hierbei eine gewisse Zeit vergangen ist, wird man dabei so manchen »Aha-Moment«- bzw. so manche Überraschung erfahren.
Ich selber hatte damals in meiner Studentenzeit so eine analoge ›Point & Shoot‹ häufig in der Hosentasche dabei:

Abzüge wie diese bewahre ich mir gut auf. Es sind viele schöne Erinnerungen damit verbunden. Das Fotografieren gelang völlig zwanglos – ganz spontan, sozusagen aus der Hosentasche heraus, wie man sieht.
Ich beschäftige mich doch recht intensiv mit hochwertiger analoger fotografischer Technik und versuche hierbei, ein Optimum an technischer Qualität heraus zu „kitzeln“. Es ist aber andererseits jedes Mal ein besonderes Vergnügen, die kleinen Abzüge eines solchen »Knips-Films« aus dem Drogeriemarkt abzuholen bzw. vorher mit so einer simplen analogen Kamera zu fotografieren.
Etwas erinnert mich dies an einige Romane von Hermann Hesse, bei denen Schulmeister den Schülern keine lebhafte Entfaltung zubilligen wollen (»kindlicher Unfug«). Andererseits produziert man mit solchen Kameras natürlich auch eine ganze Menge Belangloses, für das sich niemand interessiert. Die Bilder, die ich mir davon aufhebe, sind etwas sehr Persönliches und müssen nicht für andere relevant sein. Hierfür ist dieser einfache Kameratyp sehr gut geeignet.
Diese Kameras sind vom Prinzip her alle ähnlich aufgebaut:
- Sie ermitteln automatisch die Filmempfindlichkeit des eingelegten Filmes.
- Sie besitzen meist ein leichtes Weitwinkel-Objektiv von mäßiger Qualitätx (bis auf einige Ausnahmen, s. u.) mit einer Brennweite von ca. 35 mm. Es gibt aber auch Pont & Shoot Kameras mit Zoom-Objektiv.
x Bedeutet: geringe Auflösung, ›Weichheit‹, Vignettierung, geringe Lichtstärke.
- Sie fokussieren relativ flott automatisch. Dies erfolgt typischerweise durch Infrarotlicht, welches ausgesendet- und wieder empfangen wird. Daher gibt es bei diesen Kameras auch die beiden kleinen zusätzlichen Autofokus-Fensterchen vorne neben dem Sucherfenster.
- Point-and-Shoot-Kameras messen dabei gleichzeitig das Umgebungslicht bzw. stellen sowohl die Blende wie auch die Belichtungszeit ad hoc automatisch ein (›Programmmodus‹). Eine manuelle Korrektur ist dabei selten vorgesehen (bis auf einige Ausnahmen, s. u.).
- Beinahe alle Modelle besitzen einen Selbstauslöser – Wichtig für Familientreffen und für solche Sujets waren sie primär ja auch gedacht.
- Typisch ist auch das integrierte Blitzlicht gleich neben dem Objektiv, welches normalerweise automatisch aktiviert wird, wenn es zu dunkel ist. Natürlich besitzt es nur eine recht geringe Reichweite.
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| Olympus µ mju-I Kompaktkamera Point&Shoot | Olympus XA1 Point&Shoot mit D.Zuiko 35mm 1:4 Kompaktkamera Analogkamera | Olympus Mju Zoom 105 38-105mm / Point and Shoot Camera / Getestet | Nikon L35AF2 35mm 1:2.8 Analoge Kompaktkamera Autofokus Point And Shoot Film | Fuji DL-300 – analoge Kompaktkamera 35mm f2,8 – Point and Shoot | Olympus AF-1 Twin 35mm Point & Shoot Film Camera Weatherproof Tasche | Fujifilm DL-260 ZOOM MR Aps Film Kamera Analoge Point and Shoot Kamera 35-70mm | Pentax ESPIO 150 SL Point & Shoot Analogkamera Silber Kamera | Beschreibung!!!! | Canon Sure Shot Z155 Filmkamera 37-155mm Zoomobjektiv Point & Shoot Funktioniert | Canon Autoboy Luna 28-70mm Panorama AF Analoge Point and Shoot Kamera aus Japan | Revue 280 AF Zoom Analoge Point and Shoot Kamera 28-70mm Macro 35mm Film | Olympus XA analoge Kompaktkamera Point&Shoot mit A11 Blitz |
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Diese unmittelbare Nähe des Blitzes zum Objektiv sorgt in dunkleren Räumen bei der Verwendung von Farbfilm übrigens für die roten Augen bei Porträtierten: Die Pupille ist im Dunkeln relativ weit geöffnet. Das Blitzlicht leuchtet fast aus der der Sichtachse des Objektives und beleuchtet so die durchblutete Netzhaut direkt.
Wer noch mehr 90er-Jahre-Look haben möchte, benötigt dann noch so etwas:

Bei einigen dieser Analogkameras konnte man während der jeweiligen Aufnahme das Datum bzw. die Uhrzeit einbelichten. Diese Daten werden zunächst an der Rückwand eingetragen und sie erscheinen dann unten direkt auf dem Foto (-Abzug).

Ein typisches Foto, das mit solch einem einfachen Kameratyp gemacht wurde. Man beachte, wie die Ränder leicht dunkler abgebildet sind (›Vignettierung‹). Aber dies trägt ja gerade zum Charme solcher Aufnahmen bei.

Ich hatte so eine simple Point & Shoot bei einem Weihnachtsmarkt-Bummel dabei (Canon Prima AF-7). Ich interessierte mich dabei bei meiner kleinen Fotoserie eher für das Dahinter als für das Davor. Das Blitzlicht ließ ich bei diesem grauen Wetter stets aktiviert.

Wer meine Seite kennt, weiß, dass ich gerne thematisch fotografiere. Und natürlich ist so etwas auch mit so einer analogen Billig-Kompaktkamera möglich. Ich hatte damals ja sogar einmal ein Fotografie-Studium absolviert. Mehr als solch eine „unorthodoxe“ 10-Euro-Kamera vom Flohmarkt benötigt man hierfür als Handwerkzeug nicht zwingend – zumindest in eher künstlerischen Bereichen. Man merkt, ich bin tatsächlich ein Freund von diesem Prinzip. Ich mag aber natürlich auch technisch sauber angefertigte, hochwertige Arbeiten. Es kommt je immer auf das Thema an.

Das blaue Leuchten hier ist keine Eigenart der Kamera – Es wurde durch eine fehlerhafte Drogerie-Markt-Entwicklung verursacht.
Es wurden in den 1990er Jahren auch etwas ausgefallenere Modelle dieser Point-and-Shoot-Kameras produziert wie beispielsweise solche im transparenten Gehäuse oder solche, die man mit ins Schwimmbad nehmen kann.

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Und wie fotografiert man nun mit so einer analogen Knips-Kamera?
- Man legt einen Kleinbildfilm ein, schließt die Rückwand und der integrierte Motor spult den Film sofort zum ersten Bild vor.
- Man visiert sein Motiv an und drückt auf den Auslöser.
- Die Kamera fokussiert sofort korrekt x (auf das vordergründige Element).
x Manchmal irrt der Autofokus jedoch.
- Sie misst dabei das Umgebungslicht und stellt automatisch eine richtige x Belichtungszeit bzw. Blende ein.
x Das funktioniert meist recht gut, aber nicht immer.
- Ist es eher dunkel, wird normalerweise der Blitz aktiviert (häufig deaktivierbar bzw. permanent aktivierbar).
- Nach der Aufnahme wird der Film (relativ laut!) sofort mittels dem integrierten Motor zum nächsten verfügbaren Bild vorgespult.
- Nach der letzten verfügbaren Aufnahme (maximal 36) wird der gesamte Film automatisch durch den Motor zurück in die Filmpatrone gespult x.
x Bei diesem Geräuschpegel möchte man damit nicht im Theater sitzen.
- Die Patrone entnimmt man und gibt sie zum Entwickeln ab – im einfachsten- bzw. günstigsten Fall → in einem Drogeriemarkt.

So einfach geht das – im Vorübergehen.

Die für diese Kameras passenden Batterien gibt es heute eigentlich weiterhin zu kaufen. Analoge Point-and-Shoot-Kameras verbrauchen relativ viel Strom, was an deren integrierten Motor liegt. Daher ist es ratsam, sicherheitshalber eine Ersatzbatterie dabei zu haben.
Dies ist dazu gedacht, falls man den Film vorher schon entnehmen- bzw. entwickeln (lassen) möchte. Natürlich darf die eingelegte Batterie hierfür noch nicht leer sein. Vorher sollte man eine analoge Kamera natürlich keinesfalls öffnen – zumindest nicht im Hellen.
Zwei weitere ›Knipps-Aufnahmen‹ mit der analogen Point & Shoot fotografiert. Ins Detail möchte man hierbei gar nicht gehen: Diese Kameras (bzw. deren Objektive) waren gar nicht dazu gedacht, dass man größere Abzüge als ca. 10 x 15 cm von den Negativen / Dias davon anfertigt. Die einfachen Objektive zeichnen einfach nicht hochauflösend, nicht scharf genug. Alles verwischt bei näherer Betrachtung irgendwie. Von Randunschärfen und Vignettierungen war ja bereits die Rede.
Kodak M35 Wiederverwendbare Filmkamera, 35 mm, ikonisch, Retro, Lomo Kodak M35, Gelb
Das ist eine ganz simple analoge Point & Shoot Kamera mit Fixfokus Objektiv und kaum Einstellmöglichkeiten. Im Grunde ist sie von der Qualität her wie eine Einwegkamera – Immerhin kann man hier jedoch Film und Batterie wechseln.

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Jedoch wurden auch einige hochwertigere Modelle dieses Kameratyps gebaut:
Die »Edel-Kompakten«
Diese analogen „Edel-Kompaktkameras“ sind ebenfalls sehr kleine Fotoautomaten. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch das verbaute Objektiv von ihren (deutlich) günstigeren Schwestern.

Rollei AFM 35
Häufig (aber nicht immer) ist dieses Objektiv bereits an der besseren Lichtstärke von außen erkennbar. So besitzen die günstigen Point & Shoot Kameras in der Regel eine Lichtstärke von ca. 1:4. Die besseren Objektive weisen aber eine höhere Lichtstärke, teilweise von ca. 1:2.8 auf. Damit einhergehend ist dann aber (und darauf komm es eigentlich an) eine höhere Auflösung und eine bessere Korrektur typischer Objektivfehler x zu nennen.
x wie die bereits erwähnte Randunschärfe bzw. Verzeichnung
Dies ist bei diesen winzigen Maßen offenbar nicht so einfach technisch zu bewerkstelligen (im Gegensatz zu den größeren Objektiven bei den Spiegelreflexkameras oder (Mess-) Sucherkameras). Und hauptsächlich darum sind diese »Edel-Kompakten« so teuer.
Gleichfalls funktionieren sie natürlich genau so wie die üblichen »Hostentaschenrutscher«: Heraus holen, anvisieren, auslösen, fertig. So schnell und unbemerkt kann man mit keiner analogen Spiegelreflexkamera fotografieren. Man erhält mit diesen vollautomatischen Winzlingen aber ungefähr die gleiche Abbildungsqualität.

Konica Big Mini HG
Dummerweise waren und sind diese Kameras auch heute weiterhin ziemlich teuer. Und was, wenn das Gerät kaputt geht? Diese komprimierte, fehleranfällige Technik wird wohl kaum eine Kamerawerkstatt zu einem günstigen Kurs reparieren können – wenn überhaupt.

Scharf, hochauflösend und kontrastreich bis in die Bildecken – Daran erkennt man ein gutes Objektiv (Aufnahme mit der »Yashica T5«).
Die ›Yashica T3‹ wie auch die ›Yashica T5‹ besitzen ein relativ hochwertiges Objektiv (das berühmte »Carl Zeiss Tessar«). Das gleiche Objektiv (gleicher Typ) ist auch bei einigen anderen Kameras dieser Bauart vorhanden – Nur darf es aus Lizenzgründen nicht so genannt werden.
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Foto mit der Yashica T5
Mit solchen Kameras sind dann – aus dem Stegreif heraus – solche Aufnahmen möglich. Diese analogen Bilder besitzen dann nicht mehr per se die Weichheit und betonte „Amateurhaftigkeit“ ihrer einfacher gebauten Verwandten.

Auch die »Olympus µ II« (Mju) gilt als eine der besseren Point and Shoot Kameras – insbesondere aufgrund des verbauten Objektives.

Foto mit der Olympus Mju II aufgenommen
Man kann mit solchen Edel-Kompakten also durchaus Fotografien anfertigen, die ausschauen, als wurden sie mit einer deutlich größeren analogen Spiegelreflexkamera angefertigt. Das funktioniert im direkten Vergleich nicht immer. Wenn man bedenkt, wie klein diese Kameras jedoch sind und wie schnell man damit (automatisch) fotografieren kann, sind die Bildergebnisse – technisch gesehen – dennoch recht überzeugend.
Sehr hochwertige analoge Kompaktkameras wie die oben gezeigt Rollei AFM 35, die Ricoh GR1, die Leica Minilux, die Contax T2, die Konica Big Mini (ebenfalls oben abgebildet), die Minolta TC-1 oder die Nikon 35 TI können teilweise auch manuell bedient werden.
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Allen voran ist es aber ihr verbautes Objektiv, welches sie je zu etwas Besonderem macht. Denn ein leistungsstarkes, automatisch ansteuerbares Objektiv in so einen kleinen Kamerakorpus zu integrieren, ist sicherlich nicht einfach zu bewerkstelligen – Im Gegensatz zu den deutlich größeren Kameratypen (SLR-Kameras bzw. einfachere, manuelle Sucherkameras).
Fazit
Wäre eine der hier gezeigten hochwertigen analogen Kompaktkameras in meinem Besitz, würde ich gut darauf aufpassen (Ich konnte für diesen Beitrag einige Fotos von ihnen anfertigen). Die Modelle mit den besseren Linsen bieten schon eine gute Alternative zur Spiegelreflexkamera, wenn man eine Kamera sucht, die man immer dabei haben möchte und die dennoch technisch passable Bilder für größere Ausbelichtungen machen kann. Allerdings hätte ich dann immer Bange, dass mir das gute Stück herunterfallen- oder dass es einen Kabelbruch oder irgendwann ein defektes Display geben würde. Dies gäbe wohl einen irreparablen Totalschaden.
In diesem Sinne sind die sehr teuren Point & Shoot Kameras eigentlich gar nicht mehr so schnell hervorgeholt: Denn bei einem Gebrauchtpreis von durchaus 500 € wird kaum jemand eine solche ungeschützt im Turnbeutel herum schlenkern, sondern auf sie aufpassen wie auf ein rohes Ei – und entsprechend empfindlich sind diese Kameras ja auch.
Vielleicht gibt es da draußen ja aber noch einige Modelle mit gutem Objektiv, welche heute noch nicht so hochpreisig gehandelt werden. Ich würde hier auf eine Anfangsblende bis max. 1:3.5 achten. Dies könnte ein Indiz auf eine bessere Linse sein (muss es aber nicht). Genaue Modelle kenne ich jedoch nicht. Doch sicherlich liegt die ›Yashica T2‹ (ebenfalls ein gutes Objektiv) bzw. ihre Nachfolgerin (Yashica T3) noch einigermaßen im preislichen Rahmen – auch wenn sie nicht so hübsch ausschauen wie die späteren Modelle. Das macht sie wenigstens für Langfinger unattraktiv. Gerne kann die Kommentarfunktion für „Geheimtipps“ genutzt werden.
Es wird übrigens derzeit an einer Neuentwicklung einer analogen Point-and-Shoot-Kamera gearbeitet – an der »Analogue aF-1«. Diese Kamera soll eine lichtstarkes 1:1.28-Objektiv besitzen und ca. 400 Euro kosten. Sie wird in den Niederlanden entwickelt und soll natürlich in China gebaut werden. Mal sehen, ob die ambitionierten Ziele, die man sich da gesetzt hat, realisiert werden können. Eine deutschsprachige Beschreibung über sie findet man in einem Photografix-Artikel.
Für mich eigentlich interessanter sind hierbei die anfangs gezeigten alten Low-Fi-Plastikkameras, die es für ca. 30 Euro in großer Menge günstig im Gebrauchthandel gibt. Ich nutze so etwas – wie oben schon gezeigt – gerne für mein privates Fotoalbum und diese kleinen Bilder, gesammelt in einem Schuhkarton, sind mir deutlich lieber als Smartphonebilder auf irgend einer Festplatte. Für anspruchsvolle Fotoprojekte nutze ich dann aber natürlich meine Spiegelreflexkamera oder meine (Mess-) Sucherkamera.























Guten Abend,
ich finde den Look vom Foto des „Photoautomaten“ super.
Dieser Look erinnert mich sehr an meine Kindheit. Einfach klasse.
Sowas mit Fuji Filmsimulationen erstellen, das wärs 🙂
Viele Grüße
Timo
Hallo Timo, mir geht es da ähnlich. In manchen Bereichen mag ich diesen weichen „90er-Knipps-Look“ auch.
„Die Abzüge davon sehen für mich auch anders aus als die digitalen Drucke aus den Drogeriemarkt-Terminals. Sie werden gewiss auch deutlich länger halten.“
Hallo Thomas,
ja, die Abzüge sehen anders aus. Hier stimme ich zu. Mir sind sie aber allgemein zu schlecht. Die von Dir weiter oben genannte „Weichheit“ sehe ich nur bei wirklich einfachen/billigen Kameras. Nach diesen Zielen müsste bei Dir Kameras à la Olympus µ II (Mju) z.B. aus dem Raster fallen. Diese Kameras liefern schon viel zu scharfe und kontrastreiche Bilder.
Apropos: irre ich mich oder werden analoge und digitale Bilder nicht auf der gleichen Maschine, in der gleichen Chemie, auf das gleiche Papier im Grosslabor abgezogen? Wieso sollen Abzüge von Telefonen/Digitalkameras eine schlechtere Haltbarkeit haben als solche von Negativen?
Ich meinte die „Sofort-Drucke“, die man im Drogeriemarkt erhält, wenn es wirklich einfach gehen soll mit den Bildern aus dem Smartphone.
Hallo Thomas,
das ist wie immer ein schöner Überblick.
Ich frage mich nur, wieso ich eine solche Kamera benutzen sollte. Bei den aktuellen Preisen sehe ich keinen rechten Sinn darin.
Mein Ziel sind Fotos und keine technischen Spielereien oder gar eine Wiederbelegung von veralteter Technik. Fotos mache ich einfacher und preiswerter mit dem Telefon oder einer einfachen (alten) Digitalkamera. Ganz nebenbei: man kann auch Digitalfotos ausdrucken oder ausbelichten lassen. Meist sind die Ergebnisse besser und im Endeffekt sogar preiswerter wenn ich den Filmpreis, die Entwicklung etc. mit berücksichtige.
Beim Film muss ich im Zusammenhang mit der Filmentwicklung meist von jedem Negativ noch zusätzlich einen Abzug bestellen. Das kostet dann bei den billigsten Anbietern fünf bis sechs Euro zzgl. der reinen Filmkosten (plus ev. noch anfallender Versandkosten vom Händler zu mir). Die Qualität ist in der Regel medioker.
Weiter kann ich – neben den späteren Papierabzügen – meine Dateien aus dem Telefon praktisch in Echtzeit in guter Qualität mit Freunden teilen. Das freut diese und sie müssen nicht mehrere Wochen warten bis sie etwas zu sehen bekommen. Zur Not kann ich die Dateien zu Hause am Abend ausdrucken.
Für mich ist der Gebrauch dieser Kameras ein Irrweg. Sowohl betriebswirtschaftlich gesehen wie auch aus der Sicht der Kundin/Nutzerin. Wie gesagt: mir geht es um Fotos. Im Vergleich zum Telefon/einfacher Digitalkamera sind mir die Bilder schlicht zu schlecht und zu teuer.
Überhaupt sehe ich im Gebrauch von Film mit diesen Kameras keinen Vorteil.
Wenn für schnelle und unbeschwerte Schnappschüsse schon ein echter Fotoapparat benutzt werden soll dann würde ich immer zur einfachen Digitalkamera raten. Bei diesen einfachen Modellen braucht man – wenn man möchte – nichts einstellen und kann sie exakt so wie die von Dir beschriebenen analogen Kameras benutzen. Die zu erreichende Qualität ist nicht schlechter als mit der analogen Technik; meist besser. Die Kameras sind sogar oftmals kleiner als ihre analogen Brüder und Schwestern. Meist ist auch die Stromversorgung preiswerter. Die Bilder kosten vielleicht pro einzelnem Papierbild als Auftrag mehr – sind aber in der Gesamtbetrachtung dennoch erheblich günstiger.
Seit einigen Jahren begleitet mich eine einfache (völlig veraltete) Digitalkamera mit 7 MPix täglich. Ich muss (bis auf die Brennweite) nichts einstellen – nur auslösen. Würde ich diese heute verkaufen wollen müsste ich dem Käufer wahrscheinlich noch Geld geben damit er sie überhaupt mitnehmen würde. Wie gesagt, ca. 18 Jahre alt und völlig veraltete Technik. Aber winzig klein, optischer Sucher, preiswert und super schnell.
Meine letzte Soloausstellung in einer Galerie machte ich ausschließlich mit Bildern (Schnappschüssen) aus der o.g. Kamera. Wenn man sein Augenmerk auf die Bilder und weniger auf die Technik legt, dann reicht sogar einfachste Technik.
Allen anderen rate ich zum Telefon! Das hat man dabei, muss es nicht zusätzlich mitschleppen und wird im Gegensatz zu einem Fotoapparat in aller Regel nicht ernst genommen und akzeptiert.
Viele Grüße
Die Müllerin
Hallo Frau Müller, danke für den langen Beitrag. Ich selber mag gerade das Unperfekte bzw. die „Weichheit“ der Bilder aus den einfachen Knipskameras. Auch dass man sich das Gerät vor das Auge hält, gefällt mir. Die Abzüge davon sehen für mich auch anders aus als die digitalen Drucke aus den Drogeriemarkt-Terminals. Sie werden gewiss auch deutlich länger halten.