Informationsseite über die analoge Fotografie mit vielen Hinweisen und Tipps

springen Sie zum Inhaltsverzeichnis

Ein kleiner Leuchttisch mit dem Smartphone oder Tablet


Zur Beurteilung von Negativen oder Dias kann man jene einfach gegen eine Lampe oder gegen das Fenster halten. Viel besser eignet sich zur Kontrolle ein Leuchttisch. Wenn man einen solchen nicht hat, kann man auch einfach ein Smartphone oder Tablet nutzen.

Werbung

*Dieser Artikel ist gar nicht der, nach dem Sie eigentlich suchten? Vielleicht interessiert Sie jener mehr:
Gebrauchte Kameras kaufen: Was man beim Ersteigern per Ebay beachten sollteweitere relevante Artikel ▼

Wenn man z. B. einen S/W-Film selbst entwickelt hat, dann möchte man diesen natürlich nach dem Trocknen und nach dem Schneiden genauer betrachten. Hierzu bietet sich ein Leuchtpult an. Jenes besitzt eine Scheibe, welche von hinten flächig durchleuchtet wird. Man kann nun die analogen Negative darauf legen und hat dabei eine prima Möglichkeit, diese zu kontrollieren:

ein Leuchttisch für Negative

Dies ist ein kleines Leuchtpult, auf dessen gleichmäßig beleuchteter Oberfläche man Dias und Negative sehr gut analysieren- bzw. betrachten kann. Wer so einen kleinen Leuchttisch nicht sein Eigen nennen kann muss nicht verzweifeln: Es eignet sich bereits ein einfaches Smartphone hierzu:

ein Smartphone als Leuchttisch nutzen

Das Display eines solchen Gerätes (welches Sie sicherlich eher besitzen als einen Leuchttisch) lässt sich ausreichend hell einstellen, um darauf analoge fotografische Negative wie Dias genügend durchleuchten zu können.

Wer ein sogenanntes „Tablet“ besitzt – also die größere Version eines Smartphones – hat sogar noch mehr Leuchtfläche zur Verfügung. Das Display eines solchen Handys reicht jedoch bereits aus, um Negative bis zum Format 6×9 genügend betrachten zu können.

*Heute gibt es sehr dünne Leuchttische mit LED-Technologie. Sie sind ideal für das Betrachten und Beurteilen von Negativen und Dias. Bei Amazon gibt es unterschiedliche LED-Leuchtkästen teils mit eingebauten Akkus.

Anzeige

Zuvor muss man sich jedoch eine entsprechende (kostenlose) „App“ installieren, welche nur eine Sache können muss: Den Bildschirm reinweiß und auf maximale Helligkeit zu schalten.

In Frage käme hier z. B. die App (also ein Programm) „Lightbox“. Wenn Sie ein Android-Smartphone besitzen, können Sie sich diese Leuchtpult-App  „Lightbox“ bei Google Play downloaden. Ob es entsprechendes für das Iphone gibt, weiß ich jedoch nicht. Als Alternative funktionieren jedoch auch Taschenlampen-Apps, welche zusätzlich das Display zur „Taschenlampe“ umfunktionieren – indem sie jenes einfach reinweiß setzen und auf volle Helligkeit.

Obacht jedoch bei Verwendung einer Lupe: Sie werden mit einem solchen Vergrößerungsglas die einzelnen Pixel des Display sehen! Hier müsste man sich dann eine Art „Milchglasfolie“ auf das Display des Tablets legen. Dies reduziert jedoch wiederum die Leuchtstärke. Zum schneller Kontrolle von Negativen eignet sich ein solches Handy jedoch durchaus auch als Mini-Leuchttisch. Sollte man Details mit einer starken Lupe betrachten wollen, muss man sich dann allerdings ein richtiges Leuchtpult besorgen.

diesem Beitrag zugeordnete Stichworte:

Werbung

Artikeldatum: 3.10.2016 / letzte Änderung: 17. Januar 2018

Relevante Artikel auf Analoge-Fotografie.net


leider noch keine Anmerkungen

Haben Sie / hast Du Fragen, Anmerkungen, Kritik zu diesem Beitrag?



Der Autor dieser Seiten ist Thomas.
Mit dem Absenden dieses Formulars akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung dieser Internetseite.